AT112692B - Verfahren und Einrichtung zum Verpacken von Massengut. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Verpacken von Massengut.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zum Verpacken von Massengut. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Verpacken von Massengut, bei dem das Gut in aufeinanderfolgende Abschnitte eines länglichen Schlauches aus geeignetem Sackmaterial EMI1.1 In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung, Fig. 2 ist eine Stirnansicht einer Einrichtung gemäss Fig. 1, Fig. 3 ist eine Teilansicht einiger Einzelteile der Einrichtung gemäss Fig. l in ihrer Lage in einer andern Stufe des Verfahrens. Fig. 4 ist ein senkrechter Teilsehnitt längs der Linie 4-4 in Fig. , Fig. 5 ist ein Einzelschnitt durch das untere Ende der Speiseöffnung und des mit ihr zusammenarbeitenden Teiles einer im Innern des Schlauches schwebenden Vorrichtung (im folgenden stest @Schwebevorrichtung" genannt), Fig. 6 ist ein Einzelschnitt entlang der Linie 6-6 in Fig. 4, Fig. 7 ist eine Rückansicht der Schwebevorrichtung, Fig. 8 ist ein Schnitt ähnlich demjenigen der Fig. 4, darstellend eine andere Ausführungsform der Schwebevorrichtung und der sie haltenden Teile, Fig. 9 ist eine Rückansicht des unteren Teiles der Schwebevorrichtung gemäss Fig. 8, Fig. 10 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Schwebevorriehtung gemäss Fig. 8, Fig. 11 ist ein Einzelschnitt EMI1.2 ansieht einer ändern Durchführungsform der Erfindung. Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist in der dargestellten Ausführungsform (Fig. 1) auf einem Rahmen 20 aufgebaut, von dem Führungen M sich nach oben erstrecken, mit einem senkrecht einstellbaren Nähkopf 22 und Führungen 23 für die Vorrichtung 24, in der die einzufüllende Ladung gebildet und in den Sehlauch ausgeleert wird. Ein Walzenkäfig 25 (Fig. 1,4) ist an Stangen oder Seilen 26 aufgehängt derart, dass er mit der Vorrichtung zur Ablieferung der Charge zusammenarbeiten kann. In diesem Käfig ist ein unteres Walzenpaar 27 und ein oberes Walzenpaar 28 gelagert. Ein Schlauch 29 aus geeignetem Sackmaterial ist zwischen diesen beiden Walzenpaaren und über eine Schwebevorrichtung 30 geführt ; er wird von irgendeiner geeigneten Quelle zngeliefert, beispielsweise von einer Rolle oder sonstigem Paket, die vorher aus einem EMI1.3 die Schläuche im gleichen Masse aus flachen Bahnen von Sackmaterial herstellt, wie ihn die Einrichtung gemäss der Erfindung benötigt. Die Spreizvorrichtung, die also im Innern des Schlauches aus Sackmaterial schwebt", besteht EMI1.4 wie aus Fig. 6 zu ersehen, so dass verhältnismässig grosse Rollen verwendet werden können, deren Aussenflächen nicht allzu weit voneinander entfernt sind. EMI1.5 37 in einem Stück bzw. als ein starres Ganzes ausgebildet sein, wie in den Zeichnungen dargestellt, oder sie können auch voneinander trennbar sein, wenn dies gewünscht wird. <Desc/Clms Page number 2> Das obere Ende des hinteren Teiles des Körpers 31 der Spreizvorrichtung ist mit einer Schneidkante 41 (Fig. 4,5) versehen. Oberhalb der Schneidkante ist nachgiebig eine Klappe 42 angeordnet mit einem Flansch oder Fuss 43 am unteren Ende. Die Vorrichtung zur Bereitstellung der Sacldadung (Charge) ist mit einem nach unten gerichteten Auslass 44 versehen, der ein Messer 45 an der Stirnseite seines unteren Endes trägt. Die Rollen 35,37 liegen innen an den Wänden des Saokschlauches 29 an, der seinerseits aussen auf EMI2.1 oder Fusses 43 eintritt. Bei diesem Schwingen nach links wird die Klappe 42 durch den feststehenden Einfülltricllter nach rechts in den Körper 31 hineinbewegt, bis der Flansch 43 innen an die Vorderwand der Spreizvorrichtung stösst (Fig. 5) und derart verhindert, dass das Messer 4 : ; die Vorderwand der Spreizvorrichtung berührt, und ferner das Wegstück begrenzt, um das die Spreizvorrichtung samt darüber gezogenem Sackschlauch nach hinten (links in Fig.5) gestossen werden kann. In dieser Stellung (Fig. 5) liegt die Auslassöffnung des Einfülltrichters 44 über der Öffnung, welche derart an der Hinterseite des Schlauches 29 eingeschnitten wurde, und gleichzeitig in dem Hohlraum der Spreizvorrichtung, so dass EMI2.2 entleert werden kann. An den Seiten der Klappe 42 sind Lappen 46 so angeordnet, dass sie durch ihr Gewicht die Klappe nach hinten (links in der Zeichnung) auszusehwingen suchen. In der dargestellten Bauart sind diese Lappen am oberen Ende der Klappe derart befestigt, dass sie nachgiebig sind quer zur Schwebevorrichtung, bezogen auf Fig. 2, aber starr sind in einer hiezu senkrechten Richtung. Die Klappe wiederum ist nach- giebig quer zur Spreizvorrichtung, bezogen auf Fig. 1 und 4. In der Entfernung einer Saeldänge unterhalb der Schneidkante 41 ist die Spreizvorrichtung unstetig ausgebildet, und diese Unstetigkeit kommt nach aussen durch die Sackwand zur Wirkung ; in Fig. 4 und 7 ist diese Unstetigkeit durch einen Wulst 47 gebildet, der um die ganze Spreizvorrichtung unten herumläuft. Eine Sacklänge unterhalb des Wulstes 47 ist eine Plattform 48 (Fig. 1, 2) vorgesehen, welche das untere Ende des Sackes trägt, während die Ladung eingefüllt wird. Vor und unter der Plattform 48 (Fig. 1) ist eine Fördervorrichtung 49 angebracht ; ein Nähkopf 22 ist so eingestellt, dass er sich eine Sack- länge oberhalb der Fördervorrichtung 49 befindet. Es ist in der Regel erwünscht, Aufdruck auf dem Sackmaterial zu haben, wie diese beispielsweise bei 50 in Fig. 3 für jeden Sack angedeutet sind ; damit diese Aufdrucke richtig auf dem schliesslich abge- schnittenen Sacke erscheinen, müssen auch die Sackenden in richtiger Lage an dem Schlauch ausgebildet werden. Der Schlauch wird daher mit Vorteil mit Marken 51 (Fig. 3) versehen, die so auf dem Schlauch angebracht sind, dass beim Durchschneiden des Schlauches an diesen Marken auch die erhaltenen Säcke die ¯1. ufdrueke in richtiger Lage aufweisen. Die Nähmaschine ist mit zwei nicht dargestellten Nadeln versehen, welche Säume entlang der Linien 52 einnähen ; ferner wird mit Vorteil eine Führung für Streifen 53 neben den Nadeln vorgesehen, so dass die Säume durch diese gleichzeitig auflaufenden und mitangenähten Streifen verstärkt werden. Letzteres ist besonders dann erwünscht, wenn der Sackschlauch aus Papier besteht. Ein nicht darge- stelltes Messer wird in Verbindung mit den Nadeln betätigt und schneidet die Sackwände und Ver- stärkungsstreifen zwischen den beiden Säumen 52 durch. Ist das untere Sackende gefüllt, so wird es von der Plattform 48 nach vorne (rechts in Fig. 1) geschwungen und auf das Förderorgan 49 so aufgesetzt, dass der Sackschlauch etwas nach der Seite aus- geschwungen ist, wie Fig. 3 von vorne gesehen zeigt ; hiebei wird der Schlauch an der Seite, welche der Nähmaschine zunächst liegt, eingekniffen oder eingefaltet (gestrichelt bei 54 angedeutet). Dies kann dazu benutzt werden, eine Falte an der unteren Ecke des oberen und der oberen Ecke des unteren Sackes zu bilden und festzunähen, wodurch der Saum verkürzt und sein Ende verstärkt wird, ferner aber auch die Herstellung eines Sackes mit viereckigem Ende (Boden) ermöglicht wird. Sobald das Sackende in der in Fig. 3 dargestellten Weise auf das Förderorgan aufgesetzt ist, wird es durch das Förderorgan durch die Nähmaschine durchgezogen (in Fig. 3 also nach links bewegt) ; hiebei wird der Sackschlauch zunächst gerade gestreckt, wobei der gefüllte untere Teil des Schlauches in eine Gerade mit dem oberen Teil des- selben gelangt, sodann aber in entgegengesetzter Richtung geknickt, so dass eine gleiche Falte (wie bei 54 links in Fig. 3) auf der andern (rechten) Seite des Saumes bzw. Sacksehlauches entsteht und einge- näht wird. Eine andere Ausführungsform der Sohwebevorriohtung 55 ist in Fig. 8 gezeigt. Der Körper 55 der Spreizvorriehtung ist hier in gleicher Weise wie der Korper 32 in Fig. 4 und 7 ausgebildet. Der Wulst 47 -ist jedoch nicht in einem Strick mit dem Körper ausgebildet, sondern vielmehr als entfernbarer Wulst 56 (Fig. 8, 9) mit einem nach aufwärts steigenden Schenkel 57, der über die obere Kante des Körpers 55 eingehängt werden kann. Dieser Wulst kann somit leicht entfernt werden zu beliebiger Zeit und durch einen andern ersetzt werden, dessen Aufhängeschenkel eine andere Länge besitzt. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 mit einem hakenförmigen Teil 59 versehen ist, der über die Rollen 58 greift. Ein Sackschlauch 6 ist von irgendeiner geeigneten Quelle zugeführt und über den Haken 59 und die Schwebevorrichtung JJ gezogen. Dieser hakenförmige Teil 59 ist mit glatten Rollen 61 und 62 versehen, von denen die Rollen 61 an Flanschen 63 an der oberen Seite des Hakens (Fig. 10) und die Rollen 62 an Flanschen 64 an der unteren Seite des Hakens drehbar gelagert sind. Derart wird die obere Wand des Saekschlauches über die Rollen 61 EMI3.2 welche auf der unteren Seite des Sackschlauches aufliegen. Die Flanschen 63 und 64 können sich mehr oder minder weit über die ganze Länge des hakenförmigen Teiles erstrecken, um ihn zu versteifen und seine Form zu erhalten. In einer andern Ausführungsform der Schwebevorrichtung kann eine Stange 65 vorgesehen werden, wie in Fig. 11 gezeigt, an der gegenüberliegende Rollen 66 gelagert sind an Stelle der einander übergreifenden Rollen gemäss Fig. 4 und 6 ; eine solche Ausbildung bedingt jedoch ein weiteres Auseinanderspreizen des Saekschlauches oder macht kleinere Rollen erforderlich als bei den früheren Ausfühnmgs- formen gemäss Fig. 4 und ss, weshalb gewöhnlich diese letzteren Ausführungsformen vorgezogen werden. In der dargestellten Ausführungsform der Spreizvorrichtung sind die unteren Ecken abgeflacht und bei 67 (Fig. 7,9) nach aussen (unten) geführt, so dass sie im wesentlichen zwei parallele Platten an gegenüberliegenden Seiten der Spreizvorrichtung an deren unterem Ende ergeben. Diese Platten können gewünschtenfalls in das geschlossene untere Ende des Sackschlauches oberhalb des Scbliesssaumes eingepresst werden, um den Boden des Sackschlauches viereckig zu öffnen, bevor die Ladung eingefüllt wird. Der Gegenstand der Erfindung wird in folgender Weise benutzt : Die Spreizvorrichtung wird mit ihrer Haltestange im Rollenkäfig so angeordnet, dass die Rollen. 35 und 37 auf den Walzen 27 aufruhen. Dann wird ein Sackschlauch von irgendeiner geeigneten Quelle zwischen den Walzen 28 hindurch um die Haltevorrichtung der Spreizvorrichtung herum und zwischen den Walzen 27 nach unten gezogen, bis das untere Ende des Sacksehlauches sich in gleicher Höhe mit der Nähmaschine befindet, worauf dieses untere Ende des Saekschlauches durch einen Nähsaum, der quer zum Sackschlauch verläuft, abgeschlossen wird. Hierauf wird gewünschtenfalls der Sackschlauch angehoben, bis die Platten 67 die eingenähten Falten an den Ecken des Sacksch'aucnes nach aussen pressen und somit das untere Ende des Sackes viereckig auseinanderspreizen, worauf der Sackschlauch wiederum nach unten soweit herabgelassen wird, bis die erste Marke 51 am unten geschlossenen Ende des Sackschlaucnes in gleicher Linie mit dem Bund oder Wulst 47 ist ; dies kann man leicht mit der Hand von aussen fühlen. An Stelle eines solehen Wulstes könnte natürlich auch eine umlaufende Vertiefung an der Spreizvorrichtung angebracht werden, die gleichfalls durch die Wand des Sacksehlauches hindurch von aussen gefühlt werden kann ; es wurde EMI3.3 vorgezogen. Hierauf wird die Spreizvorrichtung nach hinten gestossen, wobei zunächst das Messer 45 die hintere Wand des Sackschlauches einschneidet und sodann der Einfülltrichter 44 den eingesehnittenen Schlitz öffnet (auseinanderspreizt) und über diesen in den Sackschlauch gelangt (Stellung in Fig. 5). In dieser Stellung der wirksamen Teile (Fig. 5) liegt das geschlossene Ende des SackseMauches auf der Plattform 48 auf, und es wird nunmehr eine genau abgewogene oder sonst abgemessene Ladung (Charge) von Material durch den Einfülltrichter 44 und den Hohlkörper der Spreizvorrichtung in das untere Ende des Sackschlauches eingelassen. Sobald dieses untere Ende des Sackschlauches in der beschriebenen Weise gefüllt ist, wird es wiederum nach vorne und gleichzeitig nach der Seite ausgeschwungen und auf das Förderorgan 49 herabgelassen (Fig. 3). Hiebei wird an der einen Seite des Schlauches nahe der Nähmaschine eine Falte eingeknickt, und der Sackschlaucn wird hierauf durch die Nähmaschine hindurchgeführt. Hiebei werden auf einer oder beiden Seiten des Sacksehlauches in Höhe des Nähmasehinenkopfes in nicht weiter dargestellter Weise ein oder zwei Verstärkungsstreifen quer über den Sack aufgebracht, ferner gleichzeitig zwei parallele Säume durch den oder die Verstärkungsstreifen und die Sackwände genäht, und schliesslich werden der oder die Verstärkungsstreifen mit den Sackschlauchwänden zwischen diesen beiden Säumen durchge- schnitten. Während das Sackende durch das Förderorgan und die Nähmaschine hindurchgeführt wird, wird auf der gegenüberliegenden Seite des SaekscMauehes gleichialls eine Falte eingebogen. In dieser Weise wird das gefüllte untere Ende des Sackschlauches oben geschlossen und vom Sackschlauch abgetrennt, so dass es unmittelbar einen geschlossenen, gefüllten Sack ergibt. Ferner wird auf diese Weise der über dem abgeschnittenen, geschlossenen Sack verbleibende Sackschlauch gleichfalls an seinem unteren Ende oberhalb der Durchschnittslinie geschlossen und ist nun bereit, seinerseits eine neue Ladung aufzunehmen. Es ist ohne weiteres aus der Besehreibung klar, dass beim darauffolgenden Zurückziehen des Sack- seMauchesvonderEinfüllvorriehtung44durchAusschwingen der Spreizvorriehtung nach vorne die hintere Wand des Sackschlauches durch die Klappe 42 nach aussen gedrückt wird über die obere Kante 41 der Spreizvorrichtung und dass ferner die Ohren 46 die Seiten des Sackschlauches an den Enden des <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 erden kann, ohne dass die Sackwand oberhalb des Schlitzes eingerissen oder sonstwie beschädigt wird. Ferner ist es klar, dass der Abstand des Nähkopfes 53 von dem Förderband 49 so eingestellt werden muss, dass er genau der gewünschten Länge des herzustellenden Sackes entspricht. Ferner muss die Vorrichtung zum Einfüllen einer Sac1dadung so eingestellt werden, dass ihr unteres Ende, d. i. die Einfüll- öffnung selbst, zwei Sacklängen von der Plattform 48 absteht. Der Käfig 2J muss ferner so eingestellt m erden, dass die Kante 41 unmittelbar unter dem Schneidmesser 45 schleift, wenn die Spreizvorrichtung nach hinten in die EinfüI1stelhmg ausgeschwungen wird. Der Wulst 47 ist seinerseits wiederum genau eine Sacklänge von der Kante 41 entfernt angebracht Soll nun die Sacldänge öfters gewechselt werden, so kann man entweder ein auswechselbares Wulstglied vorsehen, wie an Hand der Fig. 8 und 9 erläutert, oder man kann verschiedene Spreizvorriehrichtungen vorsehen, die untereinander verschiedene Längen und dementsprechend Wulste 41 (in verschiedener Höhe besitzen. Die erstere Ausbildung ist in solchen Fällen vorzuziehen, da hiedurch die Lagerhaltung vereinfacht und der Zeitverlust durch Auswechslung der Spreizvorrichtungen vermieden wird. Für bestimmte Materialien und bestimmte Zwecke kann man die Spreizvorrichtung auch besonders EMI4.2 im Augenblick des Einfüllens befindet. Eine solche Durchführung der Erfindung ist aber für allgemeinen Gebrauch nachteilig, da ein genaues Füllen des Sackes dadurch erschwert wird, da die Spreizvorrichtung selbst einen Teil der zu füllenden Sacklänge ausfüllt und somit die Gefahr besteht, dass nicht die ganze Ladung aus dem Einfülltrichter in das Sackende einfliessen kann, bevor der Sackschlauch unter dem Trichter weggezogen wird. Im übrigen ist es für die Wirkungsweise des Gegenstandes der Erfindung gleichgültig, ob Trag- EMI4.3 dem Rahmen 10a gelagert. Von der Rolle 15a wird der Sackschlauch 18a nach oben über eine Führungrolle 19a geleitet und dann nach abwärts gezogen zu der Wäge- und Nähvorrichtung. Die Rolle 19a wird durch ein Seil oder Kabel 20a getragen, das über einen festen Träger 21a gezogen und in irgendeiner gewünschten Weise einstellbar befestigt ist, beispielsweise durch Umwickeln um einen Knopf. Innerhalb des Teiles des Saekschlauches, der sich von der Rolle 19a zur Nähmaschine erstreckt, ist eine Spreizvorrichtung 23a angeordnet, die durch einen Haken 24a getragen wird, der über die Rolle 19a innerhalb des Sacksch1auches gelegt ist und die Spreizvorrichtung in bestimmter Entfernung von der Rolle 19a erhält, während der Sackschlauch über diese Rolle und die Spreizvorrichtung schrittweise gezogen wird. Die Spreizvorrichtung 23a gleicht im übrigen derjenigen gemäss Fig. 8, mit der alleinigen Ausnahme, dass die Rollen 61, 62 weggelassen sind. Wenn gewünscht, können die Einfüllöffnungen in dem Sackschlauch ausgebildet werden gleichzeitig mit seiner Herstellung oder auch Zll irgendeiner späteren Zeit, jedoch bevor er die Spreizvorrichtung erreicht. Die beschriebene Ausführungsform, gemäss welcher die Einfüllöffnung erzeugt (eingeschnitten und aufgespreizt) wird gleichzeitig mit dem Einführen des Einfülltrichters in den Sackschlauch vereinfacht die Maschine und sichert das genaue Übereinanderliegen der Einfüllöffnungen des Trichters und des Schlauches. Verschiedene Formen und Querschnitte solcher Einfüllöffnungen und Einfülltrichter können verwendet werden ; am vorteilhaftesten ist jedoch ein gerader Querschlitz, der genau an jener Stelle erzeugt werden kann, an welcher der Sack späterhin vom Schlauch abgetrennt werden soll, und der somit nicht besonders geschlossen werden muss. Ebenso wird ein solcher Schlitz zur Ermöglichung des Einfüllens der Ladung am besten dadurch geöffnet, dass man den Schlitz in Nähe seiner beiden Enden und quer zu der Richtung, in der er sich erstreckt, auseinanderspreizt. Derart wird die grösste Öffnung mit der geringsten Zugbeanspruchung der Wände des Sacksehlauches an den Enden des Schlitzes erreicht. Salz, Bohnen, Reis und ähnliche Stoffe machen es erforderlich, dass man sie nach dem Einfüllen durch Schütteln od. dgl. besser absetzt. Vollkommen ausreichende Ergebnisse werden in einfachster Weise dadurch erzielt, dass man das gefüllte Ende des Sackschlauches etwas mehr bewegt oder schüttelt. während es von der Plattform 48 zum Förderorgan 49 geführt wird, und hierauf erst den Sack oberhalb der Ladunsg schliesst. Wenn derart die Natur des zu verpackenden Stoffes oder andere Umstände verlangen, dass man die Stoffe fester packt oder zum Absetzen bringt, dann kann an Stelle einer Plattform 48 ein schwingbarer Tisch vorgesehen werden, oder es kann der Einfülltrichter verlängert werden, so dass die Stoffe unter dem Einfluss der Schwerkraft in das Schlauchende mit so grosser Wucht einfallen, dass sie sich selbst dicht aneinanderliegend absetzen, oder es können andere Änderungen an der Maschine vorgenommen werden, ohne deren Grundgedanken zu verlassen, und durch die man das vollständige Absetzen oder feste Packen erreicht. <Desc/Clms Page number 5> Es wird vorgezogen, den Abschluss der Säcke durch Nähte vorzunehmen, obwohl natürlich jede andere Art des Abschlusses verwendet werden kann. An Stelle von Papier in einer oder mehreren Lagen für den Sack'chlaueh kann auch jeder andere geeignete Stoff hiezu verwendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verpacken von Massengut, bei dem dieses aufeinanderfolgend in Abschnitte eines jeweils unten geschlossenen Schlauches eingeffillt und der Schlauch über der jedesmaligen Füllung abgeschlossen und abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Längsseite des Schlauches eine oder mehrere Öffnungen hergestellt und durch diese die bereitgehaltene Ladung eingefüllt wird, EMI5.1 schlossen wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ladung durch einen Querschlitz an einer Seite des Schlauches in diesen eingebracht und der Schlauch nach dem Einbringen der Ladung und Verschliessen zwischen dieser und dem Schlitz sodann entlang oder in unmittelbarer Nähe des Schlitzes vollkommen durchschnitten wird.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die EinfÜllöffnung im Schlauch gleichzeitig mit der Überführung der Einfüllvorrichtung in ihre Einfüllstellung relativ zum Schlauch hergestellt bzw. ausgebildet wird.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfiillöffnung in der Seitenwand des Schlauches durch die Relativbewegung der Einfüllvorriehtung zum Schlauch bei Überführung in die Einfüllstellung hergestellt wird.5. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch vor dem Einfüllen der Ladung unterhalb seiner eigenen Einfüllöffnung auseinandergespreizt, oberhalb derselben jedoch zusammengelegt wird.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung in dem Schlauch aus dem Querschlitz dadurch geformt wird, dass die untere Kante des Schlitzes von der gegenüberliegenden Schlauchwand entfernt gehalten wird, während die obere Schlitzkante an die gegenüberliegende Schlauchwand angelegt wird.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführung der Ladung durch die Einfüllöffnung im Sackschlauch im wesentlichen parallel zur Längsachse des Sackselauches erfolgt.8. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Verschliessen des gefüllten Schlauchabschnittes durch Nähen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Sackschlauch vor dem Nähen so abgebogen wird, dass er an der Seite, an der das Nähen beginnt, einknickt und eine Falte gebildet wird, während an der andern Seite des Schlauches am Ende des Saumes gleichfalls eine solche Falte dadurch gebildet wird, dass der Schlauch während des Säumens gerade gestreckt und sodann auf der andern Seite eingeknickt wird.9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abbiegen und Geradestrecken des Schlauches sowie seine Durchführung durch die Mähmaschine durch ein torderorgan erfoigt, auf das das gefüllte und unten geschlossene Ende des Sackschlauches übergeführt wird.10. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlauch fortlaufend oder schrittweise über eine in ihm schwebend erhaltene Spreizvorrichtung gezogen wird, die den Schlauch aufspreizt, worauf an der aufgespreizten Stelle durch Relativbewegung der Spreizvorrichtung mit dem Schlauch zu einer Einfüllvorrichtung eine Einfüllöffnung in den Schlauch eingeschnitten und gespreizt oder aber, falls sie vorher eingeschnitten war, nur aufgespreizt wird, worauf die Ladung eingeführt und der Schlauch weitergefördert wird zu einer Schliesse orrichtung an sich bekannter Art, die ihn vorzugsweise an beiden Seiten der Öffnung, zumindest aber an der Unterseite des Schlitzes, abschliesst und hierauf entlang des Schlitzes durchschneidet.11. Einrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise senkrecht verstellbare Einfüllvorrichtung (44) ausserhalb des Schlauches (29) und eine vorzugsweise gleichfalls senkrecht einstellbare innerhalb des Schlauches schwebende Spreizvorrichtung (31 bzw. 55), welche den Teil des Schlauches, in den die Ladung eingebracht werden soll, auseinanderspreizt. EMI5.2 (Rollen 27) durch die Schlauchwand hindurch abstützen.13. Einrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtung einen rohrförmigen Teil besitzt, dessen obere Öffnung unter den Auslauf der Einfiillvorriehtting gebracht werden kann.14. Einrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 13, gekennzeichnet durch ein an der Spreizvorrichtung (31 bzw. 55) angeordnetes Schneidorgan (Schneidkante 41), das mit einem Schneidorgan (Schneidmesser 45) ausserhalb der Spreizvorrichtung zusammenarbeitet, die die Einfüiloffnung in dem über die Spreizvorrichtung gezogenen Schlauch herstellen. <Desc/Clms Page number 6>15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmesser (45) an der unteren Kante der Einfüllvorrichtung (44) ausgebildet bzw. befestigt ist und die EinfiHöffnung in den Schlauch eingeschnitten wird, wenn die Einfüll-und Spreizvorrichtung relativ zueinander bewegt werden, um sie in die Einfüllstellung zu bringen.16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet durch eine an der Spreizvorrichtung oberhalb des rohrförmigen Teiles befestigte Klappe (42), welche den darübergezogenen Teil des Schlauches nach aussen zu drücken sucht, die aber auf die gegenüberliegende Schlauchwand zu bewegt wird, wenn die Einfüllvorrichtung und Spreizvorrichtung gegenseitig in die Einfüllstellung übergeführt werden.17. Einrichtung nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmesser (45) zwischen der Klappe (42) und dem rohrförmigen Teil der Spreizvorrichtung in den Schlauch eintritt.18. Einrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch ein weiteres Rollenpaar (28) oberhalb des die Haltevorrichtung der Spreizvorrichtung aussen unterstützenden Rollenpaares (27), zwischen denen der Schlauch (29) hindurchgeführt wird.19. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung der Spreizvorrichtung aus einem hakenförmigen Glied (59 bzw. 24a) besteht, das innen im Schlauch angeordnet ist und eine Rolle (58 bzw. 19a) teilweise umgreift, welche ausserhalb des Schlauches, diesen tragend, angeordnet ist.20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das hakenförmige Tragglied (59) mittels Rollen (61, 62) innen am Schlauch (60) anliegt.21. Einrichtung nach den Ansprüchen 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtung (31 bzw. 55) länger ist als jener Teil des Schlauches, der mit einer Ladung ausgefüllt werden soll, und mit einem festen oder in seiner Höhenlage verlegbaren Wulst, Rille, Ring od. dgl. (41 bzw. 56) aussen versehen ist, welcher durch die Schlauchwand hindurch gefühlt werden kann und der um eine Saeklänge von der Einfüllöffnung im Schlauch entfernt ist.22. Einrichtung nach den Ansprüchen 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Zunähen des gefüllten Schlauehteiles und die Vorrichtung zum Durchschneiden des Schlauches parallel zu einem oder zwischen zwei Säumen senkrecht-verstellbar sind.
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