DE40128C - Fadenheftmaschine - Google Patents
FadenheftmaschineInfo
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- DE40128C DE40128C DENDAT40128D DE40128DC DE40128C DE 40128 C DE40128 C DE 40128C DE NDAT40128 D DENDAT40128 D DE NDAT40128D DE 40128D C DE40128D C DE 40128DC DE 40128 C DE40128 C DE 40128C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
- B42B2/00—Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
- B42B2/02—Machines for stitching with thread
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/14—Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Zusammenheften der einzelnen eine Broschüre
oder ein Buch bildenden Lagen oder Bogen und besteht in einem Nähmechanismus zur Ausführung dieses Heftens, dessen Nadeln
gleichzeitig so eingerichtet sind,' dafs sie durch Ausschneiden auf dem Rücken der über einen
besonders eingerichteten Bogenhalter gehängten Bogen Rinnen herstellen, in welche die das
Quergebinde bildenden Nadelfäden zu liegen
kommen. -
Auf den äufseren Enden der Arme D der in den Lagern B des Gestelles A montirten
oscillirenden Welle C (s. Fig. 5) ruht in Lagern E je ein Zapfen a mit daran befestigter
Platte b. An den Platten b ist der Bogenhalter F befestigt und dieselben werden mit
dem -letzteren während der Schwingungen der Arme D durch den auf ά montirten Führungsarm
c in verticaler Stellung erhalten, indem dessen freies Ende- mit einem Röllchen
d in der am Gestell A festen Curvennuth
G liegt. Die Arme D werden durch den bei J1 am Gestell drehbar befestigten Hebel H
in Schwingung versetzt, dessen eines Ende mit einer auf der Welle C festen Kurbel / verbunden
ist, während sein anderes Ende durch eine Spiralfeder s, Fig. 5, auf die auf der
Hauptwelle L feste Curvenscheibe K gezogen wird. Bei der Benutzung der Maschine wird
der anzuheftende Bogen vom Arbeiter über den Bogenhalter F gehängt, wenn dieser in
die in Fig. 1 punktirte Lage zurückgezogen ist. Mittelst des oben beschriebenen Mechanismus
wird dann der Bogenhalter in die voll ausgezogene Lage Fig. 1 gegen die quer über die
Maschine reichende Platte A1 und unter den zugleich den Bogen anheftenden und dessen
Rücken mit dem Ausschnitt für den Querbindefaden (Nadelfaden) versehenden Mechanismus
bewegt, wobei er sich in der Platte Ax
vermittelst des an dieser angeordneten Federbolzens e fängt, Fig. 4.
Der Heftmechanismus ist mit Nadeln f versehen, welche so gebildet sind, dafs sie zugleich
auch als Ausstofswerkzeug wirken, indem sie durch den Bogenrücken hindurch in, Oeffnungen
g, Fig. 3, 4, 8 und 9, in der oberen Kante oder dem Rücken des Bogenhalters F
stofsen, welcher als Matrize wirkt, so dafs aus dem Rücken des Bogens ein so grofses Stück
herausgeschnitten wird, als zur Bildung der Rinne für den Querbindefaden nöthig ist, Fig. 7.
Auf jeder Seite der Nadel ist oberhalb des Oehres eine Nuth gebildet, in welche sich der
Nadelfaden beim Abwärtsgehen der Nadel einlegt, so dafs er von der scharfen Kante der
Löcher g nicht zerschnitten wird. Dieser Nadelfaden bildet den Querbindefaden.
Sämmtliche Nadeln f sind in bekannter Weise.in eine gemeinsame, sich quer über die
Maschine erstreckende Schiene M eingesetzt, welche an jedem Ende durch eine Stange B1
mit den auf der Hauptwelle L festen Curvennuthen
K und N,. Fig. 2, in Verbindung steht. Die Nadeln bewegen sich in verticalen Löchern
der Platte A1, welche denselben als Führung dienen und zugleich den Bogen beim Aufwärtsgehen
der Nadeln zurückhalten. Gleichzeitig enthält die Platte A1 auch Führungen b%
für die Nadelfäden.
Die Spannvorrichtung C\ der Aufnehmer Dλ
und das Schiffchen E1 sind gewöhnlicher Construction
und bilden keinen Theil dieser Er- findung.
Um das Beschneiden des Buches U. s. w. nach dem Heften zu ermöglichen, darf der
Schiffchenfaden nicht an den Seiten aus dem Bogen vortreten, und wird deshalb, wie üblich,
der Bogen am Rücken aufsen auf beiden Seiten bis an das erste Nadelloch aufgeschlitzt. Der
Erfinder benutzt zu. diesem Ende zwei Messer b\ Fig. 2 (je eines am betreffenden Ende des
Bogenhalters F), welche in Nuthen in der Platte A1 eindringen und die Aufschlitzung
vollführen, wenn der Bogenträger gegen diese Platte stöfst. Das Schiffchen E1 wird vermittelst
des Schiffchenträgers h so bewegt, dafs es zuerst, wenn die Nadeln unten stehen, vorgeschoben
und dann zurückgezogen wird, wenn die Nadeln zum zweiten Male nach unten gelangt sind. Zu diesem Ende ist die den Schiffchenträger
treibende Welle O mit der Hauptwelle L in solcher Weise verbunden, dafs
erstere nur eine Umdrehung macht, während diese deren zwei vollführt. Der Schiffchenträger
ist vermittelst .Zapfens i an dem einen Ende eines an einen oscillirenden Arm Q angeschlossenen
Hebels P drehbar befestigt, dessen anderes Ende sich mittelst eines Gleitklotzes in
der Verticalführung / führt. Von beiden Seiten des Schiffchenträgers greifen noch Stangen m m
an den Arm Q, so zwar, dafs die eine oberhalb und die andere unterhalb des Zapfens i
durch Bolzen nl nl angelenkt ist. Bestehen
die Stangen m aus hinreichend starrem Material, so ist nur eine nöthig; 'wendet man dagegen
Schnüre an, so sind deren zwei erforderlich. Der Arm Q. ist auf dem einen Ende einer in
dem am Hauptgestell festen Ständer R gelagerten Welle ο montirt, deren anderes Ende
eine Kurbel S trägt, deren Warze ρ in das geschlitzte Ende eines um den am Ständer R
festen Zapfen q drehbaren Hebels T fafst, welcher mittelst einer in seiner Mitte angeordneten
Rolle r mit der auf der Welle O festen Gurvennuth U in Eingriff steht. Wenn letztere sich
dreht, schwingt T um seinen Zapfen und überträgt diese Bewegung auf den Arm Q. und
damit auf den Hebel P, so dafs sich der Schiffchenträger in einer geraden Linie hin- und
herbewegt und das Schiffchen durch die vom Nähmechanismus in gewöhnlicher Weise gebildeten
Schlingen führt.
Der Bogenhalter F ist aus zwei Flügeln F1
und i72 so zusammengesetzt, dafs der eine F1
mit der Platte b fest, Fig. 8 und 9, und der andere F2 mit dieser Platte durch einen
Zapfen a3 drehbar verbunden ist. In dem zwischen beiden Flügeln eingeschlossenen Innenraum
A2 werden die Schlingen aus den Nadelfäden
gebildet und das Schiffchen zur Stichbildung durchgeschossen. Ist dieses nach der
einen Richtung durch den Bogenhalter gegangen, so wird dieser in solcher Weise geöffnet,
dafs der in den Schlingen der Nadelfaden liegende Schiffchenfaden mit diesen aus
dem Bogenhalter heraus emporgezogen werden kann, worauf sich der Halter wieder schliefst
und behufs Aufnahme eines neuen Bogens zurückgeht. Es ist zu bemerken, dafs mit Nadeln gewöhnlicher Construction "(wobei eine
Rinne für die Quergebinde nicht gebildet wird) beide Flügel fest mit der Platte b verbunden
werden können, wenn man so viel Zwischenraum zwischen ihren Zusammenstofsungskanten
beläfst, als das Herausziehen des Schiffchenfadens erfordert. Das Schiffchen bleibt an
jedem Ende seines Laufes stehen, um das Zurückgehen und Wiedervorschwingen des
Bogenhalters zu ermöglichen. In den Fig. 8 und 9 sind diese beiden Endstellungen dargestellt.
Die Bewegung des Flügels F2 geschieht
selbsttätig so, dafs auf einen von demselben vorstehenden Arm b3 eine an der verticalen
Stange d3 der Nadelschiene M vermittelst ihrer Schlitze/3 und der Stifte e3 angeschlossene
Platte c3 wirkt. Fig. 9 zeigt den Bogenhalter in geschlossenem Zustande; die Nadel ist bereit
niederzugehen und die Platte c3 ruht auf dem Arm bz. Sobald der Arm ds mit der Nadelschiene
M niedergeht, gleitet die Platte c3 nach einwärts aus der Bahn des Armes b3 heraus
und fällt infolge ihres Eigengewichtes wieder nach aufsen, sobald sie denselben verläfst.
Fig. 8 zeigt die Nadel in der Aufwärtsbewegung begriffen, die Platte c3 in ihrer äufsersten
' Lage und auf den Arm b3 wirkend, sowie den Halter in geöffnetem Zustande, in welchem er
so lange verharrt, bis d3 das Ende seiner Aufwärtsbewegung erreicht, worauf die Feder g3
den Flügel wieder schliefst.
Die innere Fläche des festen Bogenhalterflügels F1 ist mit Nuthen α 2 versehen, in
welche die Nadeln zu liegen, kommen, so dafs sie vor Beschädigung durch das Schiffchen geschützt
werden, Fig. 3.
Das eine Ende des Nadelfadens ist an einem Block V befestigt, .und dieser Faden wird beim
Rückgang der Nadel vom Aufnehmer straff gezogen. Der Bogen ist alsdann vermittelst
des Schiffchenfadens an den Nadelfäden befestigt und bleibt an denselben hängen, wenn
der Halter F zurückschwingt.
Nachdem die Nadeln ihre Nähverrichtung vollführt haben, mufs der Bogenhalter, bevor
er in die Aufnahmestellung zurückbewegt werden kann, aus der Platte A1 durch Zurückziehen
des Federbolzens e ausgelöst werden. Dies geschieht vermittelst der Klinke c2, welche
am unteren Ende der an der Nadelschiene M festen Stange d'2 drehbar befestigt ist. Gerade
bevor die Schiene M das Ende ihres Aufwärtshubes erreicht, befinden sich Stange d2 mit
Klinke c2 in der in Fig. 4 punktirt dargestellten
Lage; mit dem fortschreitenden Hochgehen von M drückt die vom Stift e2 in ihrer Lage gehaltene
Klinke c2 auf die Nase /2 am Federbolzen e und schiebt denselben zurück und aufser Verbindung
mit der Platte b des Bogenhalters, so dafs dieser dem Antrieb des Hebels H folgen
kann. Wie die Zeichnung Fig. 4 ersehen läfst, stöfst beim Niedergang der Schiene M die
Klinke c2 ebenfalls auf die Nase /2, ohne indessen
wegen ihrer Drehbarkeit auf dieselbe einwirken, zu können.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Maschine zum Heften von Broschüren und Büchern, insofern in derselben zugleich als Ausschlagstempel wirkende, auf beiden Seiten oberhalb des Oehres mit Nuthen für den Nadelfaden versehene und sich in einer unteren, mit Fadenführungen έ2 versehenen Platte A1 vertical führende Nadeln (f) zusammenarbeiten mit einem schwingend beweglichen Bogenhalter, welcher aus zwei· mit Matrizenlöchern g versehenen Theilen, einem festen F1 mit Nuthen·α2 zur Aufnahme der Nadeln und einem an diesem scharnierartig beweglichen F2 zusammengesetzt ist und sich in der Platte A1 mittelst Federbolzens (e) fängt, und wobei das Schiffchen des Heftmechanismus innerhalb dieses Bogenhalters durch die Schlingen der Nadelfäden so hin- und herbewegt wird, dafs sein Rücklauf nach jedem zweiten Niedergang der Nadeln erfolgt, Fig. 1 bis 9.
- 2. An einer unter 1. gekennzeichneten Heftmaschine ein Mechanismus zum Hin- und Herschwingen des Bogenhalters, bestehend■ aus der Combination der in die feste Curvenführung fassenden und den Bogenhalter tragenden schwingenden Arme D und des von der. Hauptwelle (L) mittelst Curvenscheibe K bewegten Winkelhebels H, Fig. i.
- 3. An einer unter 1. gekennzeichneten Heftmaschine ein von der Hauptwelle L bewegter Mechanismus zur Bewegung des Schiffchens, bestehend aus der Combination der Curvenrolle U, der. drehbar gelagerten Hebel T und Q. und der den Schiffchenträger haltenden und sich vertical führenden Stange P, Fig. 2.
- 4. An einer unter 1. gekennzeichneten Heftmaschine ein Mechanismus zum Oeffnen der Bogenhalterflügel^ bestehend aus der Combination der mit der Nadelschiene M vertical und seitlich beweglichen Platte c3, des am beweglichen Halterflügel festen Armes bz und der Feder gs, Fig. 3, 8 und 9.
- 5. An einer wie unter 1. gekennzeichneten Heftmaschine ein Mechanismus zum Auslösen des Bogenhalters, bestehend aus der Combination des Federbolzens e mit der von der Nadelstange M vertical bewegten und gegen den Federbolzen hin beim Niedergang drehbar beweglichen Klinke c2, Fig. 4·Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40128C true DE40128C (de) |
Family
ID=315707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40128D Expired - Lifetime DE40128C (de) | Fadenheftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40128C (de) |
-
0
- DE DENDAT40128D patent/DE40128C/de not_active Expired - Lifetime
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