DE3316239C2 - Nähmaschine mit einer druckmittelbetätigbaren Spannvorrichtung - Google Patents
Nähmaschine mit einer druckmittelbetätigbaren SpannvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Spannvorrichtung (20) zum Aufspannen von schlauchförmigem, weitgehend unelastischem Nähgut besteht im wesentlichen aus einer Spanntrommel (21), die wenigstens drei auf ausschließlich druckmittelbetätigbarem Wege radial verlagerbare Spannsegmente (22) aufweist. Die Verlagerung der Spannsegmente (22) wird durch unter dem Einfluß eines Druckmittels stehenden Kolben (71), die auf die Stangen (73) einwirken, ermöglicht. Nach der Patentanmeldung P 3312317.9 ist die Spanntrommel (21) zur Oberseite der Stichplatte (88) höhenverstellbar gelagert und zeitweilig in vorbestimmten Winkelschritten von einem Stellantrieb (48)) bewegbar.
Description
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine mit einer Spannvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
Es ist eine Nähmaschine mit einer Spannvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt (Patent
33 12 317). deren umfangsveränderbare Spanntrommel aus wenigstens drei in sich beweglichen, an
Lenkern aufgehängten Spannsegmenten besteht. Bei dieser Spanntrommel wird die Veränderung ihres Umr;iiige.s
über zwei dniekniiticlbeaufschlagbaie Zylinder
cingclcilei und über ein im wesentlichen uns den Lenkern
bestehendes Hebelgetriebe verwirklicht. Eine ausschließlich druckmittelbetätigbare Umfangsveränderung
der Spanntrommel der bekannten Nähmaschine ist nicht zu erreichen. Ferner ist es bei der Spannvorrichtung
der bekannten Nähmaschine beim Wechsel der eingebauten gegen eine andere Spanntrommcl erforderlich,
daß zwei Schraubverbindungen gelöst werden müssen. Die Spanntrommel ist in bezug auf die Oberseite
der Stichplatte einstellbar.
Der im Anspruch 1 angegebenen Zusatz-Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung zu
schaffen, deren Spanntrommel ausschließlich auf druckmittelbetätigbarem
Wege umfangsveränderbar ist und bei deren Austausch gegen eine andere Spanntrummel
nur eine Schraubverbindung zu lösen ist
ίο Mit der Spannvorrichtung nach der Zusatz-Erfindung
ist es nun möglich, schlauchförmiges, weitgehend unelastisches Nähgut, insbesondere Hosen und Röcke mit
unterschiedlichen Bundweiten ausschließlich auf druckm.'ttelbetätigbarem
Wege zu spannen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der F i g. 1 bis 4 erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Nähaggregs'.es für
weitgehend automatisiertes Annähen der Gürtelschlaufen,
F i g. 2 eine Seitenansicht des besagten Nähaggregates längs der in F i g. 1 gezeigten Linie C-D.
Fig. 3 eine Seitenansicht in Schnittdarstellung, aus
der eine ausschließlich druckmittelbetätigte, umfangsveränderbare Spanntrommel ersichtlich ist,
Fig.4 eine im Bundbereich einer Hose oder eines
Rockes angenähte Gih telschlaufe.
Mit 1 wird eine mit wenigstens einer Nähnadel 90 ausgestattete Nähmaschine, z. B. ein Doppelsteppstich-Kurznahtautomat
in üblicher Bauweise und mit 2 ein bekanntes Schlaufenzuführgerät gezeigt, die beide auf
einer Tischplatte 47 eines Maschinengestells 3 montiert sind. Das Schlaufenzuführgerät 2 wird mit vorgefertigtem,
aufgerolltem Schlaufenband beschickt. Ein Schieber des Schlaufenzuführgerätes 2 schiebt das vordere
Ende des Schlaufenbandes gegen einen einstellbaren Anschlag und eine auch zum Schlaufenzuführgerit 2
gehörende Schneidvorrichtung schneidet ein Schlaufenstück mit vorbestimmbarer Länge ve τ· Schlaufenband
ab. Dieses Schlaufenstück wird in bekannter Weise von Faltfingern 85 ergriffen und seine beiden Enden nach
unten umgefaltet. Die auf diese Weise vorbereitete Gurtelschlaufe 86 wird seitwärts unter den Stoffdrücker der
Nähmaschine 1 gebracht und auf dem mit einer Spann trommel 21 gespannt gehaltenen Nähteil, das andeutungsweise
in F i g. 2 mit 87 gezeigt wird, positioniert.
Eine Spannvorrichtung 20 besteht im wesentlichen aus der Spanntrommel 21 und aus einem Schwenkarm
16, dessen Hauptbestandteile ein Holm 15. ein Lager-Körper
18 und ein Zwischenstüil 50 sind, wobei die
beiden letztgenannten fest mit dem Holm 15 verbunden
sini1 Ein Support 4 wird aus zwei fest mit einer Deck
platte 8 verbundenen Führungsböcken 9 und 10 gebil det. Mit der Tischplatte 47 sind die Lagerböcke 5 und 6
fest verbunden, in denen eine Führungsstange 7 gela
gert ist. Letztere wird mit bekannten Befestigungsmitteln,
ζ B. Schrauben in den Lagerböcken 5, 6 arretiert
In den Führungsböcken 9, 10 gelagerte, handelsübliche Kugelbüchsen ermöglichen nach dem Aufschieben auf
die Führungsstange 7 eine nahezu reibunpsfreic Wr
Schiebung des Supportes 4, der gegen Verdrehung gesichert ist. Die besage Verschiebung wird durch einslell
bare Anschläge begrenzt und wird durch wenigstens einen mit einem Druckmittel bcaufschlagburcn Zylinder
oder durch wenigstens einen Elektromagneten in an sich bekannter Weise ermöglicht.
In einem nach unten gerichteten Schenkel 13, der fest
mit dem Führungsbock 10 verbunden ist, ist eine drehfest angeordnete Schwenkachse 17 gelagert. Letztere
nimmt das dreh- jedoch nicht verschiebbare Zwischenstück 50 (in F i g. 2 nicht dargestellt) auf. An der Deckplatte
8 ist ein Joch 11 und am Holm 15 ein Winkel 14 befestigt. Zwischen dem Joch 11 und dem Winkel 14 ist
wenigstens ein handelsüblicher, mit einem Druckmittel beaufschlagbarer Zylinder 12 angeordnet. Letzterer
verursacht die Verschwenkung des Schwenkarmes 16 in
den in F i g. 1 du'ch zwei Pfeile gekennzeichneten Richtungen,
wodurch eine nahezu bündige Ausrichtung des Umfanges der Spanntrommel 21 zur Oberseite der
Stichplatte 88 ermöglicht wird.
Sämtliche bisher in der Beschreibung erwähnten Bauteile sind bereits nach dem Patent 33 12 317 bekannt.
An dem abwärtsgerichteten Schenkel des Lagerkörpers 18 ist der Stellantrieb 48 befestigt, der aus einem
druckmittelbeaufschlagbaren handelsüblichen Drehzylinder besteht und der über ein Patent 33 12 317 bekanntes
dreistufiges Zahnriemengetriebe eine Hohlwelle 34 antreibt Durch das bekannte dreistufige Zahnriemengctriebe
svird die zeitweilige, in vorbesiimmbaren Winkelschritten
erfolgende Drehbewegung des Stellantriebes 48 in eine niedrigere Drehzahl übersetzt, mit der
sich die Spanntrommel 21 während eines Winkelschrittes bewegt.
Die in F i g. 3 gezeigte Spanntrommel 21 ist auf ausschließlich druckmittelbetätigbarer Weise umfangsveränderbar.
Hierzu weist die Hohlwelle 34 eine als sogenanntes Sackloch ausgeführte Axialbohrung 67 auf, in
die wenigstens eine radial verlaufende Bohrung 68 einmündet. Hauptbestandteil der Spanntrommel 21 ist eine
Scheibe 63. die wenigstens drei in Richtung zur Mitte 82 hin zulaufende Sacklöcher 64 aufweist. Die Scheibe 63
weist eine Ringnute 69 und zwei weitere, kleinere Nuten auf. Die beiden letztgenannten nehmen je einen handelsüblichen
Dichtring 79 auf. Wenigstens drei konzentrisch zur Mitte jedes Sackloches 64 verlaufende Bohrungen
70 verbinden die Ringnute 69 mit jedem Sackloch 64. von denen jedes einen Kolben 71 aufnimmt,
jeder Kolben /1 hat eine Nute, die zur Aufnahme eines
handelsüblichen Dichtringes 72 (Lippenring) bestimmt ist. Die Dichtlippe jedes Dichtringes 72 zeigt in Richtung
zur Ringnute 69.
An der Scheibe 63 ist ein Ring 65 befestigt, der an
seinem Umfang eine der Anzahl der Sacklöcher 64 entsprechende Zahl von nach außen gerichteten Laschen
89 uufujisi. Jede Lasche 89 weist eine konzentrisch /ur
Mitte des gegenüberliegenden Sackloches 64 verlaufende Bohrung 66 auf. die eine Stange 73 aufnimmt. Letztere
wcisi cm mittig angeoidnetes Langloch 75 auf. das
von einem Stift 74 durchdrungen wird. Durcn das Zusammenwirken
des Stiftes 74 mit dem Langloch 75 ist die Stange 73 gegen Verdrehung und Herausfallen gesichert.
Auf die eben erwähnten, am Ring 65 befindlichen Luschen 89 kann verzichtet werden, wenn der Stift 74
nicht die in F i g. 3 gezeigte Lage einnimmt, sondern
wenn er — um 90° gedreht — den Ring 65 der Breite
nach durchdringt. Diese Ausführung des Ringes 65 ist wegen der nunmehr nicht erforderlichen Laschen 89 in
fertigungstechnischer Hinsicht sogar zweckmäßiger als der aus F i g. 3 ersichtliche Ring 65.
Jedes Spannsegment 22 ist über den Bock 31, den Schlitz 59, das Lagerauge 61 und den Stift 60 gelenkig
mit der Stange 73 verbunden. In der Blattfeder 32 befindet sich ein dem Senp.ft der Stange 73 entsprechendes
Loch. Durch eine handelsübliche Sicherungsscheibe 91 wird die Stange 73 mit dex· Blattfeder 32 formschlüssig
zusammengehalten. Die Blattfeder 32 ermöglicht die Stabilisierung der waagerechten Lage des unbelasteten
Spannsegmentes 22. Ein Winkel 77 weist ·η seinem freien Schenkel ein Loch auf, in das die Federöse einer
Zugfeder 76 eingehängt wird. Ein in die Scheibe 63 eingepreßter Stift 78 hat eine eingestochene Nute, die die
andere Federöse der Zugfeder 76 aufnimmt.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise einer Nähmaschine mit einer ausschließlich druckmittelbetätigbaren
Spannvorrichtung beschrieben.
Ein schlauchförmiges Nähteil 87, z. B. eine Hose oder
ίο ein Rock wird im Bundbereich über die Spanntrommel
21 gezogen und nähgerecht unter den gelüfteten Stoffdrücker der Nähmaschine 1 gebracht. Um ein exaktes
Annähen der Gürtelschlaufen an der jeweils vorgesehenen Stelle zu gewährleisten, muß beim Aufziehen des
Nähteiles 87 auf die Spanntrommel 21 eine Ausrichtung eines Fixpunktes am Nähteil 87, z. B. die Hosenmittelnaht
(gelegentlich auch als Gesäßnaht bezeichnet) nach einer z. B. am Lagerkörper 18 befestigten Markierung
vorgenommen werden.
An der Hohlwelle 34 befindet sich e:.n in F i g. 3 nicht
gezeigter, bekannter Druckmittelanschlub, der eine niedertourige
Drehbewegung der Hohlwelle 34 zuläßt Ober ein ebenfalls nicht dargestelltes, handelsübliches
Magnetventil strömt zum geeigneten Zeitpunkt das Druckmittel von einer externen Druckmittelquelle in
die Axialbohrung 67 und drückt auf den Boden jedes Kolbens 71. Dadurch bewegt er sich ebenso wie die mit
ihm in Verbindung stehende Stange 73 und das daran angelenkte Spannsegment 22 gegen die Wirkung zv/eier
Zugfedern 76 radial von der Mitte 82 weg. Somit wird das auf die Spanntrommel 21 aufgezogene Nähteil 87 —
wie bereits zuvor erwähnt — gespannt. Wird der vom Sackloch 64 und dem Boden des Kolbens 71 gebildete
Zylinderraum drucklos, so gelangen die ausgefahrenen Spannsegmente 22 unter dem Einfluß der sich entspannenden
Zugfedern 76 wieder in ihre Ausgangsstellung. Durch die auf diese Weise erreichte Veränderb^rkeit
des Umfanges der Spanntrommel 21 können in einem bestimmten Bereich auftretende Bundgrößen-Unterschi·
Je ausgeglichen werden. Infolge der eben beschriebenen
Veränderung des Trommelscheiben-Umfanges muß sich zwangsläufig eine Lageveränderunj des gerade
an der Nähstelle befindlichen Spannsegmentes 22 bezogen auf die Oberseite der Stichplatte 88 ergeben.
Da dieser Niveau-Unterschied einem ordnungsgemäßen Nahvorgang abträglich ist. muß proportional mit
der Verlagerung der Spannsegmente 22 die Mitte 82 gegenläufig verlagert werden (vgl. die Pfeile in Fig. 1).
Besagte Mittenverlagerung wird durch den Schwenkarm 16 ermöglicht, der durch wenigstens einen mit einem
Druckmitlei beaufschlagbaren, doppeltwirkenden Zylinder 12 verschwenkt wird. Die Beaufschlagung mit
Druckmittel erfolgt nach einem vorgegebenen Programm,
wodurch 3 ::omatische. nahezu eine bündige Ausrichtung des Umfanges der Spanntrommel 21 zur
Oberseite der Stichplatte 88 ermöglicht wird.
Nachdem cm Nähteil 87. z. B. eine Hose markierungsgerecht
von der Spannvorrichtung 21 aufgenommen und nähgerecht an der Nähstelle positioniert wurde.
kann der Nähvorgang, z. B. das Aufnähen einer zuvor von dem Schlaufenzuführgerät 2 gefalteten und unter
den Stoffdrücker gebrachten Gürtelschlaufe 86 beginnen. Zuerst wird die aus F i g. 4 ersichtliche Kurznaht A
genäht.
Nach Fertigstellung wird der Support 4 nach rechts (vgl. Fig.2) gegen einen einstellbaren Anschlag verschoben.
Dadurch wird gleichzeitig der Schwenkarm 16 — ohne daß er verschwenkt wird — und mit ihm die
Spanntrommel 21 nach rechts verschoben. Jetzt wird die Kurznaht B(F ig. 4) genäht. Danach fährt der Support 4
wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Anschließend
y wird die Spanntrommcl 21 durch den nunmehr in Bc-
trieb gesetzten Stellantrieb 48 entsprechend dem vorgegebenen Winkelschritt in eine andere Lage gedreht. Die
Größe jedes vorwählbaren Winkelschrittes ist abhängig von der Anzahl der aufzunähenden Gürtelschlaufen 86
und von deren Lage bezogen auf den besagten Fixpunkt am Nähteil 87. Die Lage der Gürtelschlaufen 86 ist nur
von dem vorgegebenen Winkelschritt, nicht aber von der jeweiligen Bundgröße abhängig.
An das jetzt in eine andere Lage gedrehte Nähteil 87 wird — wie zuvor beschrieben — die nächste Gürtelschlaufe
86 angenäht. Dieser Nähvorgang und die jeweilige Verdrehung der Spanntrommel 21 erfolgen im
Wechsel, bis die letzte Gürtelschlaufe 86 angenäht ist. Um dss Abziehen des fertigen Nähieiles 87 ve" dsr
Spanntrommel 21 zu erleichtern, werden die Spannsegmente 22 in Richtung zur Mitte 82 hin verlagert. Jetzt ist
eine Beschickung der Spanntrommel 21 in ihrer augenblicklichen Stellung oder — nach deren Drehung durch
den Stellantrieb 48 — in ihrer Ausgangsstellung mit einem noch nicht mit Gürtelschlaufen 86 versehenen
Nähteil 87 möglich und anschließend erfolgt der besagte Nähvorgang in der zuvor beschriebenen Weise.
Die eben gegebenen Hinweise, die sich auf das markierungsgerechte Anlegen des Nähteiles 87, auf das
Vorlegen der gefahren Gürtelschlaufe 86, auf das Verschwenken des Schwenkarmes 16 und der Spanntrommel
21 und auf die Verlagerung der Spanntrommel 21 durch die Verschiebung des Supportes 4 bezogen, sind
bereits nach Patent 33 12 317 bekannt.
Treten Bundgrößen-Unterschiede auf, die nicht mehr durch die Radialverlagerung der Spannsegmente 22 der
.Spanntrommel 21 ausgeglichen werden können, so bietet
sich die Verwendung von Spanntrommeln 21 mit unterschiedlich großen Außendurchmessern an. Ein
Wechsel der einen gegen eine andere Spanntrommel 21 ist relativ leicht möglich, nachdem die Mutter 37 entfernt
wurde. Jetzt wird die eine Spanntrommel 21 von der Hohlwelle 34 abgezogen und eine andere sachgerecht
aufgesetzt und durch die Mutter 37 gesichert. Der Niveau-Unterschied der jetzt eingebauten Spanntrommel
21 zur Oberseite der Stichplatte 88 wird — wie zuvor beschrieben — durch wenigstens einen Zylinder
12 ausgeglichen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
50
55
65
Claims (2)
1. Nähmaschine mit einer Spannvorrichtung, deren Hauptbestandteil eine, zeitweilig eine Drehbewegung
ausführende Spanntrommel ist, die zum Aufspannen schlauchförmigen, weitgehend unelastischen
Nähguts geeignet ist, und die radial zur Drehmitte hin oder von ihr weg verlagerbare Spannelemente
aufweist, wobei die Spannvorrichtung aus der umfangsveränderbaren, zur Oberseite einer Stichplatte
über einen Schwenkarm höhenverstellbar gelagerten Spanntrommel mit wenigstens drei in sich
über Druckmittel beweglichen Spannsegmenten und aus einem Stellantrieb besteht, der die Spanntrommel
in vorbestimmten Winkelschritten dreht, nach Patent33 12 317, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spanntrommel (21) aus einer Scheibe (€3) mit wenigsteri. drei in Richtung zur Mitte (82) hin
zulaufenden Sacklechem {64} und aus einem am
Umfang der Scheibe (63) befestigten Ring (65) besteht, der konzentrisch zur Mitte der Sacklöcher (64)
verlaufende Bohrungen (66) aufv/eist, daß jedes Sackloch (64) einen Kolben (71) aufnimmt, daß jede
Bohrung (66) eine drehsicher angeordnete und gegen Herausfallen gesicherte Stange (73) aufnimmt,
daß an jeder Stange (73) ein Block (31) schwenkbar angelenkt ist, daß zur Stabilisierung der waagerechten
Lage des Bockes (31) eine Blattfeder (32) vorgesehen ist, daß edes Spannsegment (22) unter dem
Einfluß zweier Zugfedern (76) in seiner Ausgangslage der Mitte (32) am nächsten Legt, daß die Spanntrommel
(21) drehfest, jedoch lösbar mit der in dem Schenkel (19) des Schwenkarmen (16) gelagerten
Hohlwelle (34) verbunden ist. daß die Hohlwelle (34) eine Axialbohrung (67) und wenigstens eine in diese
einmündende, radial verlaufende Bohrung (68) aufweist und daß über eine in der Scheibe (63) befindliche
Ringnute (69) und über wenigstens drei konzentrisch zur Mitte jedes Sackloches (64) verlaufende
Bohrungen (70) eine Verbindung zwischen der Axialbohrung (67) und jedem Sackloch (64) besteht.
2. Nähmaschine mit einer Spannvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbohrung
(67) mit einer externen Druckmittelquelle in Verbindung steht und mit einem Ventil zeitweilig
mit DruckTiittel beaufschlagbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833316239 DE3316239C2 (de) | 1983-04-06 | 1983-05-04 | Nähmaschine mit einer druckmittelbetätigbaren Spannvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3312317A DE3312317C2 (de) | 1983-04-06 | 1983-04-06 | Nähmaschine mit einer Spannvorrichtung für schlauchförmiges Nähgut |
| DE19833316239 DE3316239C2 (de) | 1983-04-06 | 1983-05-04 | Nähmaschine mit einer druckmittelbetätigbaren Spannvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3316239A1 DE3316239A1 (de) | 1984-11-08 |
| DE3316239C2 true DE3316239C2 (de) | 1985-05-15 |
Family
ID=25809735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833316239 Expired DE3316239C2 (de) | 1983-04-06 | 1983-05-04 | Nähmaschine mit einer druckmittelbetätigbaren Spannvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3316239C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3518473A1 (de) * | 1985-05-23 | 1986-11-27 | Kochs Adler Ag, 4800 Bielefeld | Verfahren zum vernaehen eines schlauchfoermigen naehgutteils mit einem taschenfoermigen naehgutteil und naehautomat zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE3805029C1 (de) * | 1988-02-18 | 1989-08-17 | Duerkoppwerke Gmbh, 4800 Bielefeld, De |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312317C2 (de) * | 1983-04-06 | 1985-02-07 | Dürkoppwerke GmbH, 4800 Bielefeld | Nähmaschine mit einer Spannvorrichtung für schlauchförmiges Nähgut |
-
1983
- 1983-05-04 DE DE19833316239 patent/DE3316239C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3518473A1 (de) * | 1985-05-23 | 1986-11-27 | Kochs Adler Ag, 4800 Bielefeld | Verfahren zum vernaehen eines schlauchfoermigen naehgutteils mit einem taschenfoermigen naehgutteil und naehautomat zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE3805029C1 (de) * | 1988-02-18 | 1989-08-17 | Duerkoppwerke Gmbh, 4800 Bielefeld, De |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3316239A1 (de) | 1984-11-08 |
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