DE400993C - Vorhaengeschloss - Google Patents

Vorhaengeschloss

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DE400993C
DE400993C DEM81834D DEM0081834D DE400993C DE 400993 C DE400993 C DE 400993C DE M81834 D DEM81834 D DE M81834D DE M0081834 D DEM0081834 D DE M0081834D DE 400993 C DE400993 C DE 400993C
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pivot
lock
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
    • E05B37/14Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes in padlocks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/063Padlocks with removable shackles

Landscapes

  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Vorhängeschloß mit einem aus dem Schloßkörper herausziehbaren Schloßbügel. Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht darin, daß für das Schloß zwei Paar übereinanderliegende Querbolzen angebracht sind, von denen die Köpfe der unteren Drehbolzen als Schraubenköpfe ausgebildet sind, während die oberen Drehbolzen mit Vorreibern versehen sind, die die Schraubenköpfe der unteren Drehbolzen
>o abdecken. Die Schenkel des Schloßbügels sind in bekannter Weise mit Quernuten versehen, während die Drehbolzen auch in bekannter Weise Ausfräsungen aufweisen, die in bestimmter Drehstellung in die Quernuten des Bügels eingreifen und dadurch den Bügel im Schloßkörper feststellen, so daß nur bei einer bestimmten Stelle der Drehbolzen die Aussparungen der Bolzen im Bereiche der Bügelschenkel liegen und nur in dieser Stellung der Bügel aus dem Schloßkörper herausgezogen werden kann. Dadurch, daß gemäß der Erfindung die Köpfe der unteren Drehbolzen als Schraubenköpfe ausgebildet sind, während die oberen Drehbolzen mit Vorreibern versehen sind, die die Schraubenköpfe der unteren Drehbolzen abdecken, wird dem Uneingeweihten vorgetäuscht, daß das Schloß lediglich durch richtige Einstellung der unteren Drehbolzen zu öffnen ist und dadurch die Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen des Schlosses erhöht.
Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal besteht in der besonderen Ausbildung der Drehbolzen, derart, daß sie auch nach Abfeilen ihrer Verschlußnieten nicht einfach in ihrer Längsrichtung aus ihrer Führung herausgetrieben werden können, so daß das Schloß auch dadurch eine besondere weitere Sicherheit gegen unbe^ fugtes Öffnen bietet.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar veranschaulicht :
Abb. ι das Schloß in Vorderansicht,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie a-b der Abb. ι und
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie c-d der ' Abb. i,
Abb. 4 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie e-f der Abb. 3 mit in den Schloßkörper eingeführtem und durch die Drehbolzen gesichertem Bügel,
Abb. 5 zeigt denselben Schnitt, wobei die Drehbolzen in Öffnungsstellung sind und der Schloßbügel aus dem Schloß herausgezogen ist, während
Abb. 6 eine besondere Ausführung der Befestigung eines. Drehbolzens im Schloßkörper zur Darstellung bringt.
Der Schloßkörper 1 ist aus einem Stück Eisen hergestellt und weist die senkrechten Bohrungen 2 und 3 aiii Der besonders stark ausgeführte Schloßbügel 4 weist die Bügelschenkel5
und 6 auf, die in die Bohrungen 2 und 3 des Schloßkörpers 1 eingeführt werden können. In dem Bügekchenkel 5 sind Einfräsungen 7, 8 und in dem Bügelschenkel 6 sind Einfrrsungeno, und 10 vorgesehen. In dem Schloßkörper sind im Bereiche der Einfräsungen 7, 9 des Schloßbügels Drehbolzen 11, 15 eingesetzt, die mit der Ouerschnittsform des Schloßbügels 4 entsprechenden Ausfräsungen 14, 16 versehen sind,
to und ferner sind in dem Schloßkörper 1 im Bereiche der Schenkelausfräsungen 8, 10 Drehbolzen iS, 22 vorgesehen, die mit dem Querschnitt der Biigelschenkel 4 entsprechenden Ausfräsungen 19, 25 versehen sind. ~
Die oberen Drehbolzen 11, 15 sind auf der hinteren Gehäusewandung 1 vernietet, während sie an der vorderen Gehäusewandung mit Vorreibern 13, 17 versehen sind, durch welche die Drehung der Drehbolzen erfolgen kann. Die unteren Drehbolzen tS, 22 weisen einen Gewindeansatz 28 auf (Abb. 6), dessen Länge gleich dem Durchmesser der Bohrungen 2, 3 ist. Der vordere Teil der Bohrung für den Bolzen 22 (Abb. 6) ist mit Innengewinde 27 versehen. Das hintere Ende des Drehbolzens 22 besitzt einen Zapfen 29 von geringerem Durchmesser' der nach dem Einführen des Bolzens in die Bohrung des Gehäuses bei 23 vernietet ist. Die Bolzen 18 und 22 sind an ihrem vorderen Ende mit Schraubenköpfen 24 versehen. Diese Bolzen 18, 22 werden in der Weise in das Gehäuse eingebracht, daß das Bolzengewinde 2S durch das Innengewinde 27 hindurchgeschraubt wird, bis es hinter dem Innengewinde ιη leer läuft. Das Bolzenende 29 wird dann bei 23 vernietet. Nunmehr kann der Bolzen frei um seine Achse gedreht werden, da das Bolzengewinde 28 nicht mehr in das Innengewinde 27 eingreift. Wenn nun auch der Nietkopf 23 abgefeilt wird und es versucht wird, den Bolzen 22 in seiner Längsrichtung aus dem Schloßkörper herauszutreiben, so ist dies doch nicht möglich, weil das Gewinde 28 dann immer noch eine Längsverschiebung des Bolzens verhindert.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende:
Die Drehbolzen 15, 11, 18, 22 werden in die
Stellung nach Abb. 5 eingestellt, so daß ihre Ausfräsungen 14, 16, 19 und 25 im Bereiche der Bohrungen 2, 3 des Schloßkörpers 1 liegen, wie es in Abb. 5 gezeichnet ist, und nunmehr der Schloßbiigel 4 ungehindert in den Schloßkörper eingeführt werden kann. Alsdann werden die Drehbolzen verdreht, so daß sie in die Stellung nach Abb. 4 gelangen und sich das Bolzenmaterial in die Ausfräsungen 7, 9 und 8, 10 der Bügelschenkel 5, 6 hereinbewegt hat. Nunmehr ist der Schloßbügel verschlossen und kann erst wieder herausgezogen werden, wenn alle Drehbolzen wieder in die Stellung nach Abb. 5 gebracht worden sind.
Die Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen wird dadurch erhöht, daß die Vorreiber 13, 17 mit Bezug auf ihre Drehbolzen gegeneinander versetzt sind. Man wird vermuten, daß beide Vorreiber geöffnet ^ein müssen, um das Schloß öffnen zu können. Der eine Vorreiber 13 ist aber so eingestellt, daß er, wenn er vor dem Schraubenkopf 24 seines Bolzens 18 liegt, sich sein Drehbolzen 15 in geöffneter Stellung hefindet. Es muß also dieser Vorreiber, nachdem der unter ihm liegende Bolzen richtig eingestellt ist, erst wieder vor den Drehbolzen geschoben werden, wenn sein eigener Drehbolzen in die Offenstellung kommen soll. Auch die Schlitze der Schraubenköpfe 24 der unteren Drehbolzen. 18, 22 sind gegeneinander verstellt, so daß auch dadurch das unbefugte Öffnen erschwert wird.

Claims (2)

  1. 80 Patent-Ansprüche:
    i. Vorhängeschloß mit aus dem Schloßkörper herausziehbarem Schloßbügel, bei welchem die Bügelschenkel mit Einfrä-. sungen versehen sind und in dem Schloßkörper Drehbolzen angeordnet sind, die im Bereiche der Bügelschenkel liegen und mit Ausfräsungen so versehen sind, daß, wenn diese Ausfräsungen gegen die Biigelschenkel gerichtet sind, der Bügel aus dem Schloßkörper herausgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß für das Schloß zwei Paar übereinander liegende Drehbolzen (11, 15 und 18, 22) angebracht sind, von denen die Köpfe der unteren Drehbolzen (18, 22) als Schraubenköpfe (24) ausgebildet sind, während die oberen Drehbolzen (11, 15) mit Vorreibern (13, 17) versehen sind, die die Schraubenköpfe der unteren Drehbolzen abdecken.
  2. 2. Eine besondere Befestigung der Drehbolzen in dem Schloßkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (22) ein Gewindestück (28) und die Bohrung für den Drehbolzen in ihrem vorderen Teil ein Innengewinde (27) aufweist, so daß zum Einführen des Drehbolzens in die Bohrung des Schloßkörpers der Bolzen in den Körper hineingeschraubt werden muß, bis sein Gewindeteil (28) das Innengewinde (27) der Bohrung verläßt und der Bolzen dann frei drehbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM81834D 1923-06-27 1923-06-27 Vorhaengeschloss Expired DE400993C (de)

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