DE400109C - Zuführungs- und Mischvorrichtung, insbesondere für Braunkohlenbrikettpressen. - Google Patents
Zuführungs- und Mischvorrichtung, insbesondere für Braunkohlenbrikettpressen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/30—Feeding material to presses
- B30B15/302—Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
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Description
Pat ε ν τ-An Sprüche:
1. Zuführungs- und Mischvorrichtung, insbesondere für Braunkohlenbrikettpressen,
bei welcher zwei Zuführungen die zu mischenden Massen auf. eine mit wagerechter Achse drehbare Verteilungswalze leiten und
auf dieser durch Spalte regelbarer Weite in eine gemeinschaftliche Abführung entlassen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung (2) für die eine Masse, insbesondere für das
grobkörnige Brikettiergut, mit zwei gleichen Zweigen die Zuführung (3) für die andere
Masse, insbesondere den Braunkohlenstaub, so umgibt, daß die drei zugehörigen Auslässe
über der Walze (6) in Reihe nebeneinanderliegen.
2. Zuführungs- und Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verteilungswalze mit einer um die Walzenmitte laufenden Rille (7) versehen
ist, in welche die mittlere Zuführung (3) für das feinkörnige Gut ausmündet, während
die außenliegenden Zweige der anderen Zuführung (2, 2) auf die beiderseits der Rille
liegenden Flächen (8, 8) der Walze (6) münden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
- Heinrich Krämer in Liblar, Bez. Köln.Zuführungs- und Mischvorrichtung, insbesondere für Braunkohlenbrikettpressen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1921 ab.Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen und Verteilen des Preßgutes bei Pressen, insbesondere Braunkohlenbrikettpressen, welche in üblicher Weise über dem Preßrümpfe angeordnet ist. 'Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die in üblicher W^eise über einer Verteilungswalze liegenden Zuführungskammern für das verschiedenartige Preßgut in zwei seitliche, etwa senkrecht über derίο Walze ansteigende Kammern für das gröbere Gut, d. h. die Kohle, und eine mittlere, geneigt zur Walze^ gerichtete Kammer für das feinere Gut, d. h. den Kohlenstaub, unterteilt sind. Hierdurch wird ermöglicht, daß der durch die mittlere Kammer eintretende Staub in die Mitte des durch die beiden seitlichen Kammern verlaufenden Kohlenstromes geleitet wird. Hier-, durch wird eine außerordentlich innige Mischung der grobkörnigen Kohle mit dem Kohlenstaub ermöglicht, indem die beiden seitlichen Zuführkammern mit dem Hauptzuführungstrichter in Verbindung stehen, der stets mit Material gefüllt ist, so daß durch das Gewicht des dort angehäuften Gutes ein Druck in Richtung der Ausfluß Öffnungen der beiden Zuführkammern ausgeübt wird, infolgedessen sich der Kohlenstrom nach der Mitte der Verteilungswalze hin ausdehnt und hierbei den Staub, der die mittlere Zufuhrkammer verhältnismäßig langsam durchrieselt, aufnimmt. Diese gute Anfangsmischung wird dann noch durch das Fallen, Zurückprallen und erneute Fallen des Gutes in dem unteren Teile des Verteilungsgehäuses wesentlich gefördert.In der Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Zuführungs- und Verteilungsvorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in
Abb. ι in Stirnansicht, teilweise im Schnitt nach Linie I-I der Abb. 2, inAbb. 2 in einem Schnitt nach Linie H-II der Abb. ι und inAbb. 3 in einem Schnitt nach Linie IH-III der Abb. 2.Das Verteilungsgehäuse 1 ist oberhalb der Verteilungswalze in die Kammern 2 und 3 unterteilt, von denen die Kammer 2 mit dem Fülltrichter 4 für grobkörniges Gut und die Kammer 3 mit dem Vorratsbehälter 5 für das staubförmige Gut in Verbindung steht. Unter den Kammern· 2, 3 ist die Verteilungswalze 6 angeordnet, die in ihrer Mitte mit einer Rille 7 versehen ist. Die Kammer 3 mündet in diese Rille 7 aus, so daß das staubförmige Gut aus der Kammer 3 auf die Rille 7 fällt, während das grobkörnige Gut aus den beiderseits der Kammer 3 liegenden Räumen der Kammer 2 auf die beiderseits der Rille 7 liegenden Flächen 8 der Walze 6 gelangt und sich von hier unter dem Druck des darüber angehäuften grobkörnigen Gutes sich nach der Mitte hin über das staubförmige Gut ausbreitet. Durch die Walze 6 wird bei deren Drehung in Richtung des Pfeiles A das Gut aus den Kammern 2, 3 in den unteren Teil des Verteilungsgehäuses 1 abgeleitet und aus diesem der Presse unmittelbar zugeführt. Um die Ableitung des Gutes aus den Kammern 2, 3 zu regeln, ist vor der'Kammer 2 der gleichzeitig deren eine Stirnwand bildende Schieber 9 angebracht und an der vorderen Stirnwand der Kammer 3 der Schieber 10, der mit seinem unteren Ende mehr oder weniger in die Rille 7 der Walze 6 hineinreicht. Um zu verhindern, daß das Gut aus der Kammer 3 rückseitig herausrieselt, ist die Wand 11 angeordnet, die die Breite der Rille 7 der W'alze 6 hat.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400109C true DE400109C (de) | 1924-08-01 |
Family
ID=574955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT400109D Expired DE400109C (de) | Zuführungs- und Mischvorrichtung, insbesondere für Braunkohlenbrikettpressen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400109C (de) |
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0
- DE DENDAT400109D patent/DE400109C/de not_active Expired
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