DE398100C - Verfahren zum Abbefoerdern der Presslinge senkrecht arbeitender Tonrohrpressen zum Trockenplatz - Google Patents

Verfahren zum Abbefoerdern der Presslinge senkrecht arbeitender Tonrohrpressen zum Trockenplatz

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DE398100C
DE398100C DEO13122D DEO0013122D DE398100C DE 398100 C DE398100 C DE 398100C DE O13122 D DEO13122 D DE O13122D DE O0013122 D DEO0013122 D DE O0013122D DE 398100 C DE398100 C DE 398100C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings
    • B65G49/085Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings for loading or unloading racks or similar frames; loading racks therefor

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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abbefördern der Preßlinge senkrecht arbeitender Tonrohrpressen zum Trockenplatz. Zum Abbefördern der noch aus feuchtem Ton bestehenden, jedoch schon fertig bearbeiteten Preßlinge vom Arbeitsplatz in den Trockenraum bediente man sich bisher reit passenden Aushöhlungen versehener Tragmulden, in welche der Preßling hineingelegt wurde. Hierbei sowie bei dem Aufstellen der Preßlinge im Trockenraum, wo er auf dein muffenlosen Rohrrande ruhen muß, ist das Angreifen und Halten des Rohrkörpers mit den Händen unvermeidlich, wodurch Änderungen in der Form desselben eintreten. Auch während des Transportierens des noch plastischen Rohrkörpers in wagerechter Lage in der Mulde ergeben sich schon zahlreiche Gelegenheiten zur Beschädigung und Formveränderung des Preßlings.
  • Ähnliche Mißstände treten auf, wenn man nach eirein anderen bekannten Verfahren dL: Preßlinge auf einen zylindrischen Stützkern unmittelbar beim Pressen in einer liegenden Presse auflaufen läßt. Hierbei wird vor allem die äußere Innenfläche des Rohres infoly der Längsbewegang des Preßlings auf dein Stützkern aufgerauht; auch ergeben sich dabei oft erhebliche Formänderungen des Rohrkörpers.
  • Nach der Erfindung wird, um diesen Mängeln abzuhelfen, der Transport des Rohrpref:')lings ohne Änderung der dein Preßling bei seiner Herstellung gegebenen senkrechten, Achsenlage vorgenommen, wobei der zur Bildung der Muffe gebrauchten Preßplatte die Unterstützung des Rohres nach der einen Seite übertragen wird, nachdem in ein mittleres Loch dieser Preßplatte eine Tragstange eingesetzt und auf das obere Ende eine Bodenplatte aufgesetzt worden ist. So vorbereitet läßt sich der Preßling ohne Berührung mit den Händen und ohne sonstige Gefahr der Formänderung in die Absetzstellung umwenden, worauf nach Beendigung des Transportes das Absetzen des Preßlings ebenfalls ohne Gefahr der Beschädigung ausgeführt «-erden kann. Nach Lösen des die Bodenplatte stützenden Splintes o. d1-1. kann dabei die Tragstange sowie die Muffenplatte herausgenommen werden, während die Bodenplatte unter dem Rohrende verbleibt. Bei diesem Verfahren wird jede Berührung mit dem noch wenig widerstandsfähigen Rohrkörper und damit werden auch die sich hieraus ergebenden Beschädigungen vermieden. Außerdem wird die Arbeit des Abtransportierens und Absetzens der Rohre auf den Trockenboden sehr erheblich erleichtert. Aus diesen Umständen ergibt sich einerseits eine verminderte Lohnausgabe für die Herstellung. während anderseits die erzeugte 'War-, im Innern und Äußern vollkommen glatt bleibt und so der Wert des fertigen Rohres bedeutend erhöht wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Abb. i der in Betracht kommende untere Teil der Presse in Seitenansicht dargestellt. Abb. z zeigt in Seitenansicht bzw. im Schnitt das 'Werkstück aufgehängt an der zum Transport dienenden Tragstange.
  • Abb. 3 stellt ebenfalls in Seitenansicht. teil.-weise im Schnitt, die Wendevorrichtung mit dem mit dem Muffenende nach unten eingesetzten Rohrpreßling dar.
  • Abb. 4. zeigt die gleiche Seitenansicht, bei jedoch das Muffenende nach oben gewendet ist.
  • Abb. y erläutert den Transport und das Absetzen des Rohrpreßlings auf den Trockenboden, und Abb.6 zeigt im einzelnen eine zur lösbaren Verbindung der Muffenstützplatte mit der Tragstange geeignete Ausbildung dieser Stützplatte in Ansicht von unten. Der unterhalb des Preßzylinders i in der üblichen Weise senkbar geführte Rohrstütz-Stuhl a trägt vorzugsweise auf einem auf Schienen ausfahrbaren Wagen 3 die zur Bildung der Innenfläche der Innenhöhlung der Muffe und zum Tragen des Rohrpreßlings 4 während des Entstehens dienende Stützplatte 5. Diese ruht auf dem Nagen auf einer zum Zwecke der Fertigbearbeitung des Rohrkörpers in senkrechter Stellung drehbaren Spindel 6, welche für die Zwecke der Erfindung hohl ausgebildet sein muß.
  • Nachdem durch das seitliche Ausfahren des senkrecht stehenden Rohrpreßlings dessen oberes Ende von oben her zugängig gemacht ist, wird durch das Rohrinnere und eine: mittlere Druchbrechung der Stützplatte 5 eine eiserne Tragstange 7 eingeführt, welche mit einer Einrichtung versehen ist, die es ermöglicht, diese Stange m einem gewissen Abstand von ihrem unteren Ende mit der Muffenstützplatte lösbar zu verbinden. Beispielsweise kann zu diesem Zweck die Tragstange mit einem beiderseits vorspringenden Tragkeil 8 versehen sein, welcher durch eine schlitzförmige Erweiterung g der mittleren, im übrigen runden Durchbrechung der Stützplatte hindurchgesteckt- und hiernach unterhalb dieser Platte durch Drehen in stützende Lage gebracht werden kann.
  • Nach dem Einsetzen der Tragstange wird eine mit zylindrischem, in das Rohrende passenden Vorsprung versehene Halteplatte io oben über die Tragstange geschoben und auf das Rohrende zentrierend aufgesetzt und mittels eines außen davorgesteckten Splintes i i oder anderer hierfür üblicher Hilfsmittel in . achsialer Richtung festgehalten. Die Tragstange ist vorzugsweise in gewissem Abstand von ihrem Ende mit einer Eindrehung 12 versehen, die das Erfassen des jeweils oberen Stangenendes durch eine Transportzange i.,) oder andere entsprechende Mittel erleichtert. Diese Zange kann beispielsweise, wie in Abb. 3 dargestellt, mit einer Laufkatze 14 verbunden sein oder an sie nach Aufnehmen, des Rohres angehängt werden. Die Laufkatze 1 s,. dient zum Weitertransport des Rohrpreßlings auf einer Hängebahn oder einem Laufseil 15: Das Rohr wird hiernach einer Wendevorrichtung zugeführt, welche beispielsweise in einem Lagergestell 16 auf einem in diesem drehbar gelagerten Zapfen 17 eine Haltegabel 18 trägt, deren beide wagerecht und parallel zueinander abgebogene Armenden mit in gleicher Ebene liegenden Schlitzen i <g versehen sind, die zum Einbringen der den Rohrpreßling tragenden Tragstange passend ausgebildet sind. Zur lösbaren Verbindung der Tragstange und zum Halten des Rohrpreßlings während des Wendens kann man sich verschiedener Mittel, beispielsweise zweier Schwingarme ?o, bedienen, die um den, Zapfen 21 drehbar und seitlich vor die Enden der Tragstange gebracht werden können. Nachdem das auf diese Weise mit der Wendevorrichtung unverschiebbar verbundene Werkstück unter Drehung um i8o° in eine solche aufrechte Stellung gebracht ist, daß sich die Rohrmuffe oben befindet, wird dieses Werkstück auf dem Trockenboden abtransportiert, wozu man. sich beispielsweise eines mit einer Transportzange 13 versehenen Handtragstabes 2z bedienen kann. Zwecks Absetzens des Werkstückes wird dieses zunächst mit der Tragstange auf den Boden. aufgestellt. Hiernach zieht man den Splint i i heraus und läßt den Rohrpreßling auf seiner Bodenplatte ruhend mit dieser längs der Tragstange herabgleiten. Die Stützung der Bodenplatte kann hierbei von Hand oder auch mittels einer geeigneten besonderen Stützvorrichtung erfolgen.
  • Um die Tragstange bei Benutzung eines nicht ausfahrbaren senkbaren Tragstuhles für die Stützplatte in das Rohrinnere einführen zu können, kann man unter Umständen auch die Spindel der Presse mit einer mittleren Durchbrechung versehen, durch welche die Tragstange beim Einführen in das Innere des Rohrpreßlings hindurchgesteckt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Verfahren zum Abbefördern der Preßlinge senkrecht arbeitender Tonrohrpressen zum Trockenplatz, dadurch gekennzeichnet, daß in das auf der zur Bildung der Muffe und zum Tragen des Rohres während des Pressens dienenden Stützplatte (5) ruhende Rohr (.4) eine mit der Stützplatte (5) lösbar zu verbindende Trag-Stange (7) eingesetzt, hiernach das an dieser Tragstange hängende Rohr nach Aufsetzen einer an der Tragstange lösbar zu befestigenden Deckelplatte (io) auf die Tragstange und in die Mündung des muffenfreien Rohrendes in einer Wendevorrichtung (17, 18) umgedreht, unter Benutzung der Tragstange auf den Trockenboden gebracht und längs der auf den Boden gestellten Stange abgleiten gelassen und mit seiner Stützplatte (io) auf den Boden abgesetzt wird.
DEO13122D Verfahren zum Abbefoerdern der Presslinge senkrecht arbeitender Tonrohrpressen zum Trockenplatz Expired DE398100C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056992B (de) * 1956-08-14 1959-05-06 Herbert Adolph Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Muffenrohren auf vertikalen Rohrstrangpressen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1056992B (de) * 1956-08-14 1959-05-06 Herbert Adolph Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Muffenrohren auf vertikalen Rohrstrangpressen

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