DE397983C - Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus gehaerteten Kolloiden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus gehaerteten KolloidenInfo
- Publication number
- DE397983C DE397983C DEB109389D DEB0109389D DE397983C DE 397983 C DE397983 C DE 397983C DE B109389 D DEB109389 D DE B109389D DE B0109389 D DEB0109389 D DE B0109389D DE 397983 C DE397983 C DE 397983C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- negative
- printing
- exposed
- hardened
- exposure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 239000000084 colloidal system Substances 0.000 title claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 claims description 3
- 238000002508 contact lithography Methods 0.000 claims description 3
- 229920000159 gelatin Polymers 0.000 description 21
- 235000019322 gelatine Nutrition 0.000 description 21
- 108010010803 Gelatin Proteins 0.000 description 19
- 239000008273 gelatin Substances 0.000 description 19
- 235000011852 gelatine desserts Nutrition 0.000 description 19
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 7
- ZCDOYSPFYFSLEW-UHFFFAOYSA-N chromate(2-) Chemical compound [O-][Cr]([O-])(=O)=O ZCDOYSPFYFSLEW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000001828 Gelatine Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 239000000049 pigment Substances 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F7/00—Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
- G03F7/20—Exposure; Apparatus therefor
- G03F7/2022—Multi-step exposure, e.g. hybrid; backside exposure; blanket exposure, e.g. for image reversal; edge exposure, e.g. for edge bead removal; corrective exposure
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
Description
Es ist bekannt, autotypische Druckformen aus gehärteter Chromatgelatine in der Weise
herzustellen, daß man eine dünne Schicht Chromatgelatine auf einen geeigneten Träger
bringt und nach dem Trocknen ein autotypisches Negativ durch Kontaktdruck darauf
kopiert. Hierauf wird die an der Oberfläche der Gelatineschicht gelegene unbelichtete und
somit nicht gehärtete Gelatine durch Anwendung von Dampf, heißem Wasser u. dgl.
in der von dem Pigmentdruckverfahren her bekannten Weise entfernt. Dies muß mit großer Vorsicht ausgeführt werden, da es aus
gewissen Gründen nicht möglich ist, das Häutchen während des Kopierens vollständig durchzubelichten,
wenigstens in den hohen Lichtern. Infolgedessen befindet sich unter den gehärteten
Teilen des Häutchens noch eine Schicht nicht gehärteter Gelatine, und wenn die beao
kannte Entwicklung mit heißem Wasser, Dampf usw. zu weit getrieben wird, wird dies
zur Folge haben, daß die Druckform geschädigt wird. Die genannte ungehärtete Gelatineschicht
zwischen den gehärteten Teilen und dem Träger kann dann leicht eine reliefartige
Oberfläche annehmen, so daß die hellen Teile der Druckfläche höher als die dunkeln zu liegen
kommen und das Gegenteil von dem erreicht wird, was man bezweckt.
Wegen der geringen Tiefe, die in dieser Weise erhalten wird, eignet sich das oben geschilderte
Verfahren nicht zur Herstellung von Druckformen für Strichreproduktion. Da bei solchen große und unregelmäßige Zwischenräume
zwischen den Druckelementen vorkommen, muß es möglich sein, an solchen Stellen eine bedeutende Tiefe hervorzubringen,
wo die Druckelemente in merkbaren Abständen voneinander liegen, und diese Tiefe muß um
so größer sein, je größer der Abstand ist.
Die Erfindung bezweckt nun, die Herstellung von solchen Chromatgelatinedruckformen oder
überhaupt Druckformen aus lichtgehärteten Kolloiden mit großer Tiefe zu ermöglichen, so
daß die Herstellung von solchen für Strichreproduktion möglich wird, und dies wird gemäß
der Erfindung dadurch erreicht, daß die Kolloidschicht nach oder während des gewöhnlichen
Kopierens von hinten derart nachbelichtet wird, daß die Schicht durch ihre ganze
j Dicke an denjenigen Stellen gehärtet wird, wo j sich die Druckelemente befinden.
I Eine Ausführungsweise der Erfindung soll ! an Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben
werden. ! Abb. ι stellt schematisch einen Schnitt I durch ein auf einem durchsichtigen Träger an-[
gebrachtes Chromatgelatinehäutchen dar, auf dem ein Negativ aufliegt.
Abb. 2 veranschaulicht dieselben Teile in ihrer gegenseitigen Lage während der Nachbelichtung.
In Abb. ι bezeichnet α einen durchsichtigen
Träger, beispielsweise eine Zelluloidplatte, auf welcher sich eine getrocknete Schicht b aus
Chromatgelatine befindet. C bezeichnet das Häutchen eines photographischen Negativs auf
der Glasplatte d. Wenn Licht auf das Negativ fällt, wird dies bewirken, daß das Gelatinehäutchen
an denjenigen Stellen gehärtet wird, wo das Negativ klar ist, und die Härtung dringt um so tiefer in die Gelatineschicht ein,
je länger die Dauer der Belichtung und je intensiver dieselbe ist. Es wird jedoch bald
eine Grenze für das Eindringen der Härtung in eine derartige Schicht erreicht sein, da sich
die Härtung nach zu langdauernder und intensiver Belichtung nach den Seiten ausbreitet
und infolgedessen die Striche zu breit werden und kleine Zwischenräume zwischen den Druckelementen
verschwinden. Die gestrichelten
Stellen e, e bezeichnen die gehärteten
Stellen, und das Kopieren muß unterbrochen werden, wenn die Härtung soweit fortgeschritten
ist.
Erfindungsgemäß werden nun das Negativ und der Träger α mit den Rückseiten aufeinandergelegt,
und es wird eine Nachbelichtung, wie in Abb. 2 angedeutet, vorgenommen. Diese Nachbelichtung wird mit im wesentlichen
parallelen Lichtstrahlen vorgenommen, wie beispielsweise mit direktem Sonnenlicht oder Licht
von einer in einigem Abstand aufgestellten künstlichen Lichtquelle, und man kann hierdurch
erreichen, daß die durch die klaren Stellen des Negativs belichteten Teile des Häutchens b gerade gegenüber den durch dieselben
Stellen des Negativs belichteten Teilen e zu liegen kommen. Hierdurch erfolgt eine
Härtung der Gelatine an den Stellen zwischen
39798a
den Teilen e und dem Träger a, und die Gelatineschicht
wird an den betreffenden Stellen durch ihre ganze Dicke gehärtet. F bezeichnet
die durch die Nachbelichtung gehärteten Teile des Häutchens b.
Das Häutchen kann nun in bekannter Weise mit warmem Wasser entwickelt werden, womit
man alle.nicht gehärtete Gelatine abwaschen kann, und die mit g bezeichneten Teile des
ίο Häutchens können vollständig weggewaschen
werden, so daß man eine große Tiefe erzielen kann, wo dies erforderlich ist. An Stellen,
wo die Druckelemente näher aneinanderliegen, beispielsweise bei h, kann die Gelatine nur
bis zu einer geringeren Tiefe entfernt werden. Nach Trocknung und gegebenenfalls nach Befestigung
des Trägers α auf einer Unterlage ist der Druckstock für das Drucken oder für
die Stereotypierung fertig.
Da ein gewisser Grad von Streuung des Lichts während der Nachbelichtung wünschenswert
ist, namentlich wenn die Platte d und der Träger α sehr dünn sind, ist es unter Umständen
zweckmäßig, eine dünne matte Zelluloidplatte o. dgl. zwischen den Rückseiten des Negativs und des Trägers α einzuschalten
cder eine solche auf das Negativ zu legen.
Wenn man eine derartige Druckform auf einem undurchsichtigen Träger anzubringen
wünscht, kann man eine Chromatgelatineschicht auf eine Glasplatte o. dgl. auftragen,
und nachdem diese durch das Negativ hindurch auf der einen Seite belichtet worden
ist, kann sie von der Glasplatte entfernt und von hinten durch das Negativ in der beschriebenen
Weise nachbelichtet werden, worauf die Schicht auf den gewünschten Träger aufgeklebt und in bekannter Weise entwickelt
wird.
Das beschriebene Verfahren kann auch zur Herstellung von Druckformen aus anderen
Kolloiden als Gelatine benutzt werden, wenn dieselben durch Belichtung gehärtet oder unlöslich
gemacht werden können.
In gewissen Fällen kann man die oben beschriebene direkte Nachbelichtung von hinten
durch das Negativ hindurch durch zurückgeworfenes Licht ersetzen. Wenn man somit
den Träger α (Abb. 1) auf einen Spiegel legt,
wird das durch das Häutchen fallende Licht gegen dasselbe zurückgeworfen werden und
eine Härtung der Gelatine bewirken, die in vielen Fällen zur Erzielung des gewünschten
Zwecks genügt.
Es kann auch in gewissen Fällen vorteilhaft sein, eine teilweise Entwicklung, d. h.
Entfernung von löslicher Gelatine nach dem Kopieren vorzunehmen und nach dem Trocknen
des Häutchens die Nachbelichtung in der beschriebenen Weise vorzunehmen, worauf das
Häutchen zum zweiten Male entwickelt wird.
Obwohl das oben beschriebene Verfahren besonders die Herstellung von Druckformen
für die Strichreproduktion bezweckt, steht nichts im Wege, es auch für autotypische zu
benutzen. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß die Entwicklung leichter ausgeführt werden
kann, wie auch der obenerwähnten nachteiligen Reliefbildung entgegengewirkt bzw.
dieselbe ganz aufgehoben wird.
Statt eine Nachbelichtung durch das autotypische Negativ zu bewirken, kann man mit
Vorteil dieselbe durch ein mit dem genannten Negativ hergestelltes Diapositiv vornehmen.
Man erzielt hierbei eine bessere Härtung der Gelatine in den Lichtern. Endlich kann man,
wenn gewünscht, die Nachbelichtung durch besondere, durch Handarbeit hergestellte Schablonen
oder durch Abdeckung auf dem Träger des Häutchens vornehmen.
Wird an gewissen Stellen eine noch größere Tiefe gewünscht als diejenige, die durch Entfernung
der ganzen Gelatineschicht erreicht werden kann, so ist es möglich, an solchen Stellen etwas von dem Träger wegzuarbeiten
oder durch Auflösung mittels eines geeigneten Lösungsmittels zu entfernen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus durch Belichtung gehärteten
Kolloiden durch Kopieren eines photographischen Negativs durch Kontaktdruck, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende
Kolloidschicht nach oder während des Kopierens an denjenigen Stellen von hinten belichtet wird, die die Druckelemente der
Druckform bilden sollen,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kolloidschicht zuerst
in bekannter Weise durch ein Negativ hindurch durch Kontaktdruck belichtet
wird, worauf sie einer Nachbelichtung von hinten durch dasselbe Negativ in umgekehrter
Stellung unterworfen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß während der Nachbelichtung
eine matte Zelluloidplatte o. dgl. auf oder unter dem Negativ liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kolloidschicht
während des Kopierens von hinten durch die von einem Spiegel zurückgeworfenen Lichtstrahlen belichtet wird, die
durch die Schicht während des Kopierens hindurchgegangen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB109389D DE397983C (de) | Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus gehaerteten Kolloiden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB109389D DE397983C (de) | Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus gehaerteten Kolloiden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397983C true DE397983C (de) | 1924-07-01 |
Family
ID=6992458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB109389D Expired DE397983C (de) | Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus gehaerteten Kolloiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397983C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0196033A3 (de) * | 1985-03-26 | 1988-09-07 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Mehrflächenaufzeichnung in einer photopolymerisierbaren Reliefschicht für die Herstellung von Giessformen |
| EP0295818A3 (en) * | 1987-06-17 | 1990-04-04 | W.R. Grace Limited | Improvements relating to relief printing plate manufacture |
-
0
- DE DEB109389D patent/DE397983C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0196033A3 (de) * | 1985-03-26 | 1988-09-07 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Mehrflächenaufzeichnung in einer photopolymerisierbaren Reliefschicht für die Herstellung von Giessformen |
| EP0295818A3 (en) * | 1987-06-17 | 1990-04-04 | W.R. Grace Limited | Improvements relating to relief printing plate manufacture |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE397983C (de) | Verfahren zur Herstellung von Druckformen aus gehaerteten Kolloiden | |
| DE2249060A1 (de) | Verfahren zur herstellung von bildern mittels einer stark lichtabsorbierenden oder lichtundurchlaessigen lichtempfindlichen schicht, die sich auf einem durchsichtigen oder durchscheinenden traeger befindet | |
| DE334277C (de) | Verfahren zur Haertung von photographischen Haeutchen | |
| DE609659C (de) | Verfahren zum Herstellung hoher Kolloidreliefs fuer Hochdruckzwecke | |
| EP0000571A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Originals | |
| DE2261780C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von unmittelbar nebeneinander liegenden Strukturen | |
| DE309193C (de) | ||
| DE958480C (de) | Verfahren und Folie zur Herstellung zugerichteter gerasterter Klischees | |
| DE2751741A1 (de) | Informationstraeger und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE476499C (de) | Photographischer, in der Masse lichtempfindlich gemachter Traeger und Herstellungsverfahren fuer denselben | |
| DE871245C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kopien auf Faserplatten oder aehnlichem Material | |
| AT128363B (de) | Verfahren zur Herstellung von Druckplatten zwecks Nachbildung der Maserung und Oberflächenzeichnung natürlicher Stoffe, wie Holz, Marmor u. dgl. | |
| DE560788C (de) | Platten, Filme, Papiere usw. fuer photographische Zwecke | |
| DE592003C (de) | Verfahren zur Herstellung von Negativen oder Diapositiven, insbesondere von Teilnegativen fuer farbige Reproduktion | |
| DE511282C (de) | Verfahren zur Herstellung von transparenten Aufnahmen nach positiven und negativen Reliefs | |
| DE6590C (de) | Herstellung von Lichtdruckplatten, sogen. Photo-Electrotypen | |
| DE703150C (de) | Schablonenblatt fuer Vervielfaeltigungszwecke und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE400953C (de) | Verfahren zur Herstellung von Lichtdruckformen auf Filmen | |
| DE639151C (de) | Verfahren zum Herstellen von Kolloidreliefs, von denen durch Abformen Hochdruckformen erzeugt werden | |
| AT136024B (de) | Verfahren zur Herstellung von photographischen Vervielfältigungen in natürlichen Farben für die Betrachtung im reflektierenden Licht. | |
| AT146203B (de) | Verfahren zur Herstellung von Streichdruckschablonen. | |
| AT17550B (de) | Photographisches Verfahren zur Herstellung plastisch richtiger Bildwerke. | |
| DE719465C (de) | Film mit Halogensilberemulsionsschicht zum Herstellen mehrfarbiger Bilder oder Absaugedrucke nach mehrfarbigen Vorlagen | |
| AT119484B (de) | Verfahren zur Herstellung von Druckformen für mehrfarbige Bilder. | |
| DE490623C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kolloidklischees |