DE39721C - Vorrichtung zum selbstthätigen Abstempeln von Karten - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Abstempeln von Karten

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DE39721C
DE39721C DENDAT39721D DE39721DA DE39721C DE 39721 C DE39721 C DE 39721C DE NDAT39721 D DENDAT39721 D DE NDAT39721D DE 39721D A DE39721D A DE 39721DA DE 39721 C DE39721 C DE 39721C
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DE
Germany
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slide
cards
container
card
pawl
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39721D
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English (en)
Original Assignee
P. EVERITT in London, 47 Canon Street
Publication of DE39721C publication Critical patent/DE39721C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/42Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for ticket printing or like apparatus, e.g. apparatus for dispensing of printed paper tickets or payment cards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die es ermöglicht, beim Einwerfen von Münzen bestimmter Gröfse oder bestimmten Gewichtes einen Schieber und mit diesem eine Karte oder dergleichen hervorzuziehen, auf welche beim Handhaben des Apparates selbstthätig das Datum der Entnahme der Karte oder dergleichen aufgedruckt wird. Zu diesem Zwecke ist ein Uhrwerk im Apparat angeordnet, welches die Stellung der Typenscheiben täglich oder stündlich oder in ν anderen Intervallen ändert, so dafs die Karten nach Verflufs des gewählten Zeitraumes einen anderen Abdruck erhalten. Der Apparat hat ferner mehrere verschliefsbare Behälter für Aufnahme der Karten und für Aufnahme der für das Bedrucken bezw. die Stempelung einzuzahlenden Münzen. Die Karten werden einzeln auf einander gelegt. Wenn man den Schieber hervorzieht, so wird immer nur eine Karte mit hervorgezogen. "Für gewöhnlich aber ist der Schieber gesperrt und nur beim Einwerfen der bestimmten Münze oder eines entsprechenden Gewichtes wird er ausgelöst, worauf er- hervorgezogen werden kann. Unter dem Schieber und in Verbindung mit dem Uhrwerk oder dem sonstigen Stellmechanismus sind die Typenscheiben angeordnet, durch welche beim Hervorziehen des Schiebers, bevor ein Ansatz an demselben die Karte hervorstöfst, mittelst passender Typen auf der nächstliegenden Karte der Abdruck hergestellt wird, der in Angabe eines Tages, Monats oder einer anderen Angabe bestehen kann, je nach der Art und der Einstellung des Typenwerkes durch das Uhrwerk. Beim weiteren Hervorziehen des Schiebers wird dann die bedruckte Karte von der Type entfernt, worauf ein Anschlag an dem Schieber die bedruckte Karte aus dem Apparat entfernt.
Eine derartige selbsttätige Abstempelvorrichtung zeigt Fig. ι beiliegender Zeichnung im Verticalschnitt, Fig. 2 einen Verticalschnitt nach Linie A-B, Fig. 1, und Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie C-D, Fig. 1.
Die Thür B des Kastens A des Apparates ist mit passenden Verschlufsvorrichtungen versehen. Die gegen jedesmalige Vorausbezahlung bei der Entnahme durch Abdruck zu stempelnden Karten b werden in dem Behälter α über einander gelegt und durch Arme c, die mit ihrem einen Ende an die Seiten des Kastenbehälters a, mit ihrem anderen Ende an Halter d, Fig. 2, der hinteren Kastenwand angreifen, wird der Behälter α passend geführt. Die unterste Karte im Stapel liegt auf einem am unteren offenen Behälterende vortretenden Leisten e auf, und ein Anschlag g an dem Schieber/ rückt beim Vorziehen des Schiebers zwischen den Leisten e vor, greift dann hinter die unterste Karte b und befördert dieselbe bedruckt durch den Schlitz i heraus, an welchen zur Führung der Karte ein schräger Kanal j sich anschliefst, Fig. 1 und 2. Die Tragrollen k unten an dem Kastenbehälter liegen auf den Seiten des Schiebers f auf.
Für den Abdruck ist ein mit Kohle geschwärztes endloses Band d2 über drei Rollen e2 und eine RoIIe1/2, Fig. 2, und sodann über die Stunde, Tag, Monat u. s. w. zum Abdruck bringenden Typenscheiben k1 s1 und v1, Fig. 1, geführt, die gerade unter dem Kasten b angeordnet sind, so dafs durch Senken von a
der Abdruck erfolgen kann. Bei einer jeden Umdrehung der Typenscheibe kl wird die Tagscheibe s\ welche auf der in Wand χ und Wand o1 gelagerten Achse α2 sitzt, mittelst des nur zweiarmigen Hebels ml wfi um einen Zahn weiter gedreht; Sperrklinken verhindern die Rückwärtsdrehung. Eine solche Sperrklinke M1 ist nur für die Typenscheibe K1 dargestellt, Fig. 2. Sämmtliche Typenscheiben sind auf der Achse a2 unabhängig von einander drehbar.
Der Einwurf / für die Münze ist an der Thür B angeordnet und durch den schrägen Kanal m fällt die Münze in den Trichter n, der am Kasten A festsitzt. Wenn der Schieber/ mittelst der Klinke t gesperrt ist, so liegt, wie aus Fig. 2 zu ersehen, eine in dem Halter£> am Schieber / drehbar gelagerte Achse 0 mit Anschlag al gerade unter dem Trichter n. Die eingeworfene Münze ruht bei völlig vorgeschobenem Schieber/ mit dem unteren Theil ihres Randes gerade vor diesem Anschlag α1 der Achse ο auf Leisten an den Seiten des Halters p. Die Sperrklinke t am Arm s der Achse ο greift durch Führungen u und den Schieber / hinter eine Anzahl von Zähnen ν eines Halters »>, der einen Theil der am Kasten A festsitzenden Wand χ bildet, Fig. 1, und erhält dadurch den Schieber / gesperrt. Beim Hervorziehen des Schiebers wird durch die noch im Trichter n. Fig. 2, steckende Münze Anschlag α1 zurückgehalten und dadurch die Achse ο gedreht. Die Klinke wird dadurch aus der Verzahnung ν herausgehoben und andererseits springt ihre Knaggey über die obere Verzahnung \ ein, Fig. 2, die an einem Ständer bl des Halters w angeordnet ist. Diese Knagge gleitet dann über die Verzahnung \ fort, wenn man den Schieber/ weiter vorzieht. Die Zähne \ verhindern deshalb das Zurückschieben des Schiebers/ so lange, bis derselbe völlig geöffnet ist.
Beim Vorziehen des Schiebers/ verliert die Münze ihre Unterlage auf den Anschlägen q des Halters ρ und fällt in einen Sammelbehälter des Apparates. Indem die Keilflächen wx an jeder Seite des Schiebers / dann unter die Rollen k rücken, senkt sich der Kartenbehälter a und dadurch wird die unterste Karte b durch die an den Typenscheiben A-1S1V1 zu oberst liegenden Typen bedruckt. Dann heben beim weiteren Vorziehen des Schiebers/die hinteren Keilflächen w2 den Kartenbehälter. Anschlag g am Schieber/ fafst hinter die bereits mit dem Abdruck versehene Karte und befördert dieselbe durch den Schlitz i aus dem Apparat. Inzwischen hat der am Schieber / befindliche Stift ^1 durch Anschlagen an Ansatz b'2 des um Zapfenyx am Kasten A drehbaren Daumens x1 den letzteren unter dem Stift c2 am Kartenbehälter α eingestellt. Der Behälter wird dadurch getragen, und nachdem auch Klinke t am Ende der Verzahnung ν angekommen ist, fällt sie in diese Verzahnung ein. Der Daumen λ:1 verhindert jedesmal ein Wiedersenken des Kartenbehälters α auf die Typenscheiben beim Zurückschieben des Schiebers/ in den Apparat.
Die unter den Rollen k liegenden Flächen dieses Schiebers sind am hinteren Theil etwas tiefer als am vorderen, derart, dafs, wenn der hintere Theil unter den Rollen fortrückt, die Lage des Behälters α noch ausreicht, um ein Erfassen des Stiftes c2 durch den Daumen x1 zu ermöglichen und den Behälter beim Einwärtsschieben des Schiebers/ zu tragen. Treten dagegen die höher liegenden Flächen unter die Rollen k, so findet Hebung des Behälters α und Auslösen des Stiftes c2 vom Daumen xl statt, und beim Senken des Kartenbehälters α stellt dieser Daumen x* durch Drehung um den Zapfenyl sich schräg. Wenn der Schieber/ zurückgeschoben wird, gleitet die Klinke t über die Zähne ν weg. Ist der Schieber wieder völlig zurückgeschoben, so kann er von einer eingeworfenen Münze von neuem beeinflufst werden, denn dann rückt auch Daumen x1 von Stift c2 wieder ab und alle Theile sind für den Einwurf einer Münze wieder in richtiger Stellung.
Der unter der Gegenwirkung der Feder l\ Fig. 2, stehende zweiarmige Hebel/1 ist bei gl an einem Halter hl des Kastens A drehbar.
Hat nach Verlauf einer Stunde das Minutenrad des Uhrwerkes cl eine Umdrehung vollendet, so wird durch Schnecke e1 auf der mit dem Uhrwerk verbundenen Achse d1 der Hebel/1 mit der Klinke i1 bewegt und durch diese die Stundentypenscheibe kl um einen Zahn weiter gedreht, so dafs eine Type für die nächste Stunde in Abdruckposition tritt. Nach Verlauf von 24 Stunden wird durch Staffel pl an der Scheibe k1 mittelst der unter der Wirkung von Feder tl stehenden Hebel m1 m2 und der Klinke q1 die Tagtypenscheibe sl für den Abdruck des folgenden Tages eingestellt u. s. w. bis nach Ablauf eines Kalendermonats. Dann mufs die Monatstypenscheibe v1 gedreht werden, um den folgenden Monat zum Abdruck zu bringen.
Auf das geschwärzte endlose Band d'2 wird, damit es häufiger frische Stellen dem Abdruck darbietet, mittelst Klinke g~ auf ein Schaltrad an Rolle/2 Drehung übertragen. Diese Klinke sitzt an dem Gewichtshebel h'2, welcher durch einen Ansatz z'2 an der Unterseite des Schiebers/beeinflufst wird, wodurch jedesmal beim Zurückschieben des letzteren das Schaltrad um einen Zahn gedreht wird. Die Achse der Rolle/2 liegt in geschlitzten Lagern/2, welche ein passendes Anspannen des Bandes <i2 durch Schrauben kP- ermöglichen.

Claims (2)

  1. Patent-Anrspüche:
    Eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abstempeln von Karten mit einem durch Einwerfen einer Münze, durch deren Wirkung eine Klinke (t) aus einer Verzahnung gehoben wird, auszulösenden Schieber ff), bei dessen Hervorziehen ein Behälter (a) mit Karten auf Typenscheiben (Tc1 sl V1J herabsenkt, so dafs die unterste freiliegende Karte im Behälter bedruckt wird und ohne Weiteres mit dem Schieber hervorgezogen werden kann.
  2. 2. Bei der unter ι. bezeichneten Vorrichtung die Verbindung der Stunden-, Tag- und Monatstypenscheiben (k1 sl V1J mit einem Uhrwerk (cl) durch Schnecke (elj und Hebel (fl), sowie die Anordnung der Staffel (pl) an Scheibe (kx) zur Einstellung derselben mittelst Hebels (m m1) und die Anordnung des Ansatzes 1) am Entnahmeschieber (f), bei dessen Zurückschiebung das Farbband (cP) durch (K1 g^f2) verschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39721D Vorrichtung zum selbstthätigen Abstempeln von Karten Expired - Lifetime DE39721C (de)

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