DE397181C - Mechanischer Notendruckapparat - Google Patents

Mechanischer Notendruckapparat

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DE397181C
DE397181C DEL56209D DEL0056209D DE397181C DE 397181 C DE397181 C DE 397181C DE L56209 D DEL56209 D DE L56209D DE L0056209 D DEL0056209 D DE L0056209D DE 397181 C DE397181 C DE 397181C
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DEL56209D
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CHRISTIAN JOS LESMEISTER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F3/00Independent players for keyboard instruments
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G3/00Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
    • G10G3/02Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using mechanical means only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Mechanischer Notendruckapparat. Die Erfindung betrifft einen mechanischen N Notendruckapparat, bei welchem der Notendruck allein durch das Klavierspiel erfolgt. Die Erfindung besteht darin, daß die stoßweise Papierdrehung durch eine senkrecht bewegliche Klinkenstange mit zwei Antriebsklinken und Druckfeder erfolgt. Diese Stange erhält ihre Bewegung von einer über allen Klavi-ertasten liegenden abgefederten Leiste. Beim Steigen der Stange wird die Druckfezier gespannt und das -till#;telieilde Papier mit Noten bedruckt, beini Niedergehen der Stange entspannt sich dlie Druckfeder; die zwei Antriebsklinken greifen gleichzeitig in die Aritriebsräder der Papi,erwalzen, drehen diese um einen Hub und stehen dann still. Der Apparat druckt das Klavierspiel selbsttätig in einer leicht lesbaren Notenschrift in jeder beliebigen Tonart. Der Apparat druckt drei Schriftzeichen: die Note, das Liniensvstem und den Taktstrich.
  • Die Note ist rund, ohne Stiel, ohne Fahne für alle, Noteuwerte gleich. Trotzdem ergibt sich der Wert der Noten ahne weiteres von selbst,wenn inan die Taktartund die Entfernung der Note Voln nächsten Taktstrich berücksichtigt sou ic den Taktinhalt, (la nach jedem Tastenniederdruck (las Papier um etwa 5 nim weiter-(fescboben wird.
  • Dass Liniensvstein.
  • Da jeder der zwölf Halbtöne (innerhalb ciiier Oktave.) einen eigenen Platz ini Liniensystern hat, so sind keine Vorzeichen mAr nöti-. Macht man für jede Oktave eine Linie dicker als die übrigen, so sind auch keine Schlüssel mehr ii('*)ti',#. In Abb. i ist eine v;crzeilige, in Abb. 2 eine fünfzeilige Linienanordnung für jede Oktave angegeben. Der Taktstrich ist 2 10 MM lang, er geht über sieben Oktaven. Das Drucken ini allgemeinen. Die unbedrucktePapierrolle befindet s;ch auf Walze 22. Das Papier wird zwischen Tvpenwalze 21 und LinienwalZe 23, welche auch auf der Farbwalze 26 aufliegt, hindurchführt, und dort mit dem :2lomm breiten Liniensvstern bedruckt. Das Papier wird zwsichin Typenwalze 2 1 und Farbband 8 geleitet, dort mit Noten und Taktstrich be- druckt, auf Walze 2o befestigt und rollt sich durch das Klavierspiel dort von selbst auf.
  • Der Notendruck.
  • Drückt man die Klaviertastei (Abb.4) nieder, so steigt das hintere Ende 2- derselben. Die dadurch gehobene Stange 3 liebt das kurze Hehelende 4. Das lange Hebelende 4 zieht mittels des Stahlbandes 5 (las kurze Hebelende 6 nieder. Das lange Hebelende 6 steigt und trifft am Ende seiner Bewegung die -Notentypenstange 7, welche das Farbband 8 gege as Papier preßt, dort die -Note kend. Läßt inan die Klaviertaste los, so fällt alles durch seine eigene Schwere in die Allfangsstellung zurück (Abb. 3).
  • 2D Z> Die Papierdrehung.
  • Das Papier muß sich nach jedem -Notendruck weiter bewegen, damit eine ne-a zu druckende Note auch eine neue Papierstelle vorfindet. Hebt sich ir encleine (-]er fünfundachtzi.-1 Klaviertasten, so wird die über allen Klaviertasten liegende wippende Tastenleiste 13 (Abb. 3, 4, 5, 6), die zwei Leistenstangen 14 mit darauf befinrIlichen zwei Plattfc,rinen 1.5 sowie die KI.inkenstange 16 initgehoben.
  • Die tote Last dieser Teile hebt Zugfeder 17. Wird (Abb..4) die Klinkenstange 16 gehoben, so wirddadurch die Druckfeder 2-4 zusammengeArückt. Läßt man die Klaviertaste los, so entspannt sich die Druckfeder:24 und Stange 16 sinkt. Zugleich greifen die Klinken 18, io in die Antriebräder:20, 21 ein und drehen die Walzen und das Papier um etwa 5 min weiter, um dann stillzustehen, bis bei einem neuen Tastennierlerdruck: sich das Spiel -wiederholt. Der transponierte Notendruck kommt dadurch zustande, daß durch seitliches Verschiehen des Papiers einer bestimmten Notentype eine andere als die normale Papierstelle zum Notendrucken Aargeboten wird. Abb. 5 ist normal, weil Klaviertastec auch Note c druckt. Abb. 6 ist Transponierdruck, weil Klaviertaste c die Note cis druckt. Zu diesem Zwecke sind die Papierwalzen, die Farbband,spulen und die Kleintasteil io, i i zu-,animen in das Gestell 29 eingebaut, welches sich um AcbSC 28 aufklappen und auch seitlich ,7erschiebeii läßt. Die mitspielendenKleintasten ii zeigen all, ob normal oder transponiert gedruckt wird.
  • Die automatische Farbbandurnschaltung, Bei abgelaufenem Farbband braucht der Klavierspieler das Spiel ni.cht zu unterbrechen, um umzuschalten, weil dies automatisch geschieht. R bedeutet rechts, L bedeutet links. Die rechte Klinkenstange R 5o (Abb. 5) steht auf Plattform R 15, welche mit dem Klavierspiel sich hebt und senkt. Beim Aufgange der ,Stange R 5o stößt die Klinke R 5 1 das Klinkenra,d R 52 tun einen Hub voran und wickelt damit das Farbband 8 von der linken Spule L 53 ab Lind auf die rechte SPule R 53 auf - Die Sperrklitike R 54 verhindert den Rücklauf des Farbbandes, welches sich von der linken frei beweglichen Spule L53 leicht abrollt, da L50 und 51 durch den Schöpfstift L 65 und die Sperrklilike L 54 durch die Spitze von 1, 5o hochgehoben sind.
  • Beim Niedergange der Stange R 50 schleppt Klinke R 5 1 wirkunggslos über die Sperrzähne von R 52 und das Farbband stellt still. In Abb. 5 ist der rechte Farbbandvorrat l# 53 groß, der linke Vorrat: L 53 klein. An bei-Hen Enden dies Farbbandes 8 ist ein Kleiderdruckknopf eingelassen. Der linke Knopf L 6-hefindet sich gerade vor dem Mitnehmer L 64. Er kan.n. nicht durch den en,--en Schlitz des Mitnehtners 1, 64, wo das dünne Farbbani(1 8 frei hindurchgeht. Der Knopf L 67 nimmt den über die Farbbandbremse L 55 rutschenden Mitnehmer L 64 nach rechts mit, zugleich aber auch die durch Kuppelstan(ge 63 zusammengekuppelten zwei Scheiben L und R 6o, wodurch zunächst das Scheibenggewicht R 61 sich von der Fafle R 66 abhebt.
  • Das rechte sch-were Ende der Falle R 66 senkt sich und die Falliennase kommt in die Lage, später die Klinke R 5 1 mit R 5o aufzufangen und hochzuhalten. Zugleich geht aber auch der SchöpfstiftI,65 unter der hochstehenden Kliii-k-eL5i,L50 unid L54 weg, 1, 51, 1, 50, L.54 können aber nicht mlitsi#nl<#en, weil sie durch Falle- 66 zunächst noch hochgehalten werden.
  • Durch das andauernde Stoßen von R 51, R 50 werden die beiden zusammenglekuppelten Scheiben R, L 6o durch den Knopf L 67 und #MitiiehinerL64 durch (las nach rechts; gezoggene Farbban,d,8 nach rechts# gedreht, bis etwas über die natürliche senkrechte Linie, welche durch den Drehpunkt der Scheiben R, L 6o -geht. Ist diese etwas überschritten, so fallen dieungleich belasteten zusammengekuppelten Scheiben L, R 6o ohne weiteren Antrieb durch ihre eigene Schwere nach rechts herum. Zunächst h#ebtScliöpfst#iftR65KlitileR5I vom Klinkenrad R 52, ab und schöpft R 5 1, R 50, R 54 in die Hochstellung, wobei die Nase von R 5 1 in die Falle R 66 geht und bis auf weiteres hochgehalten wird (Abb. 6).
  • Am Ende der Rechtsdrehung der zusammengekuppelten Scheiben L, R 6o schlägt das Gewicht L 61 (Abb. 6) auf die Falle L 66. Dadurch hebt sich die Fallennase, wodurch 1, 5 1, L 5o, L54 frei herunterfallen. Die Klinkenstanige L 50, L 5 1 sinkt auf Plattform L 15 und macht sofort deren senkrechte Bewegungen mit.
  • Hierdurch dreht Klinke L 5 1 das Klinkenrad L 52 links herum, wodurch däs Far#bband8 auf die linke Spule L 53 sich aufrollt und von der rechten Spule abrollt, da die Klinken R 51 undR54 nicht mehr in das Kli"ii,1z#enradR52 eingreifen und dessen Linksdrehung nicht hindern.
  • Hiermit ist die rechte Bewegung des Farbbandes 8 (Abb. 5) in die linke Bewegung (Abb. 6) automatisch geändert worden. Zu-Illeich wurden aber auch Mittiehmer R 64 in die Tieflagge gebracht. Das Farbband geht ungehindert durch dien engen Schlitz von MitnehmerR 64 von rechts nach links, bis (Abb. 6) der am rechten Farbbande-nde befindliche Druckknopf R 67 gegen den Mitnehmer R 64 anstößt, diesen nach links mitnimmt und die automatische Urnschaltung des Farbbandes in die umgekehrte Richtung in der beschriebenen Weise wiederholt, wodurch der Zustand nach Abb. 5 wieder hergestellt worden ist.
  • z#

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE-. i. Mechanischer Notendruckapparat, bei welchem der 'Notendruck allein durch das Klavierspiel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die stoßweise Papierdrehung durch eine senkrecht bewegliche Klinkenystange (16) mit zwei Antriebsklinken (18, ig) und Druckfeder (24) erfolgt, welche ihre Bewegung von einer über allen Klaviertasten liegenden abgefederten Leiste (13) erhält, so daß beim Steigen der -Stange (16) die Druckfeder (24) gespannt und das stillstehende Papier mit Noten bedruckt wird, beim Niedergehen der Stange sich die- Druckfeder entspannt und die zwei Klinken gleichzeitig in die Antriebsrädier (2o,:2i) der Papierwalzen eingreifen, diese um einen Hub drehen und dann stillstehen.
  2. 2. Notendruckapparat nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei über dem Drehpunkte belastete, zusammengekuppelte schwingende Scheiben (6o), welche etwas über den Scheitelpunkt ,durch das ziehende Farbband (8) ge#d#e#ht werden, durch ihre eigene Schwere nach ,der andern Seite von selbst umfallen und dadurch die Schaltorgane so beeinflussen, daß das Farbband seine Richtung wechselt. 3. -Notendruckappar.at nach Anspruch i und 2- für eine beliebige Tonart, gekennzeichnet durch ein aufklappbares, seitlich verschiebbares Gestell (:29), in welches die Papierwalzen (20, 21, 22) und Kleintasten (io, ii) eingebaut sind, durch dessen seitliches Verschieben einer bestimmten, seitlich nicht verschiebbaren Notentype eine andere als die normale Papierstelle zum Notendrucken dargeboten wird, mit ffl 07 eichlzeitiger Anzeige der mit verschobenen Kleintasten, ob normal oder transponiert gedruckt wird, falls die Kleintasten nicht durch eine etKzentris,che Achse (12) ausgeschaltet sind.
DEL56209D 1922-08-09 1922-08-09 Mechanischer Notendruckapparat Expired DE397181C (de)

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