-
Mechanischer Notendruckapparat. Die Erfindung betrifft einen mechanischen
N Notendruckapparat, bei welchem der Notendruck allein durch das Klavierspiel
erfolgt. Die Erfindung besteht darin, daß die stoßweise Papierdrehung durch eine
senkrecht bewegliche Klinkenstange mit zwei Antriebsklinken und Druckfeder erfolgt.
Diese Stange erhält ihre Bewegung von einer über allen Klavi-ertasten liegenden
abgefederten Leiste. Beim Steigen der Stange wird die Druckfezier
gespannt
und das -till#;telieilde Papier mit Noten bedruckt, beini Niedergehen der Stange
entspannt sich dlie Druckfeder; die zwei Antriebsklinken greifen gleichzeitig in
die Aritriebsräder der Papi,erwalzen, drehen diese um einen Hub und stehen dann
still. Der Apparat druckt das Klavierspiel selbsttätig in einer leicht lesbaren
Notenschrift in jeder beliebigen Tonart. Der Apparat druckt drei Schriftzeichen:
die Note, das Liniensvstem und den Taktstrich.
-
Die Note ist rund, ohne Stiel, ohne Fahne für alle, Noteuwerte gleich.
Trotzdem ergibt sich der Wert der Noten ahne weiteres von selbst,wenn inan die Taktartund
die Entfernung der Note Voln nächsten Taktstrich berücksichtigt sou ic den Taktinhalt,
(la nach jedem Tastenniederdruck (las Papier um etwa 5 nim weiter-(fescboben
wird.
-
Dass Liniensvstein.
-
Da jeder der zwölf Halbtöne (innerhalb ciiier Oktave.) einen eigenen
Platz ini Liniensystern hat, so sind keine Vorzeichen mAr nöti-. Macht man für
jede Oktave eine Linie dicker als die übrigen, so sind auch keine Schlüssel
mehr ii('*)ti',#. In Abb. i ist eine v;crzeilige, in Abb. 2 eine fünfzeilige Linienanordnung
für jede Oktave angegeben. Der Taktstrich ist 2 10 MM lang, er geht
über sieben Oktaven. Das Drucken ini allgemeinen. Die unbedrucktePapierrolle befindet
s;ch auf Walze 22. Das Papier wird zwischen Tvpenwalze 21 und LinienwalZe
23, welche auch auf der Farbwalze 26 aufliegt, hindurchführt, und
dort mit dem :2lomm breiten Liniensvstern bedruckt. Das Papier wird zwsichin Typenwalze
2 1 und Farbband 8 geleitet, dort mit Noten und Taktstrich be-
druckt,
auf Walze 2o befestigt und rollt sich durch das Klavierspiel dort von selbst auf.
-
Der Notendruck.
-
Drückt man die Klaviertastei (Abb.4) nieder, so steigt das hintere
Ende 2- derselben. Die dadurch gehobene Stange 3 liebt das kurze Hehelende
4. Das lange Hebelende 4 zieht mittels des Stahlbandes 5 (las kurze Hebelende
6 nieder. Das lange Hebelende 6 steigt und trifft am Ende seiner Bewegung
die -Notentypenstange 7, welche das Farbband 8
gege as Papier preßt,
dort die -Note kend. Läßt inan die Klaviertaste los, so fällt alles durch seine
eigene Schwere in die Allfangsstellung zurück (Abb. 3).
-
2D Z>
Die Papierdrehung.
-
Das Papier muß sich nach jedem -Notendruck weiter bewegen, damit eine
ne-a zu druckende Note auch eine neue Papierstelle vorfindet. Hebt sich ir encleine
(-]er fünfundachtzi.-1 Klaviertasten, so wird die über allen Klaviertasten liegende
wippende Tastenleiste 13 (Abb. 3, 4, 5, 6), die zwei
Leistenstangen 14 mit darauf befinrIlichen zwei Plattfc,rinen 1.5 sowie die KI.inkenstange
16 initgehoben.
-
Die tote Last dieser Teile hebt Zugfeder 17.
Wird (Abb..4) die
Klinkenstange 16 gehoben, so wirddadurch die Druckfeder 2-4 zusammengeArückt. Läßt
man die Klaviertaste los, so entspannt sich die Druckfeder:24 und Stange 16 sinkt.
Zugleich greifen die Klinken 18, io in die Antriebräder:20, 21 ein und drehen die
Walzen und das Papier um etwa 5 min weiter, um dann stillzustehen, bis bei
einem neuen Tastennierlerdruck: sich das Spiel -wiederholt. Der transponierte Notendruck
kommt dadurch zustande, daß durch seitliches Verschiehen des Papiers einer bestimmten
Notentype eine andere als die normale Papierstelle zum Notendrucken Aargeboten wird.
Abb. 5 ist normal, weil Klaviertastec auch Note c druckt. Abb.
6 ist Transponierdruck, weil Klaviertaste c die Note cis druckt. Zu diesem
Zwecke sind die Papierwalzen, die Farbband,spulen und die Kleintasteil io, i i zu-,animen
in das Gestell 29 eingebaut, welches sich um AcbSC 28 aufklappen und auch
seitlich ,7erschiebeii läßt. Die mitspielendenKleintasten ii zeigen all, ob normal
oder transponiert gedruckt wird.
-
Die automatische Farbbandurnschaltung, Bei abgelaufenem Farbband braucht
der Klavierspieler das Spiel ni.cht zu unterbrechen, um umzuschalten, weil dies
automatisch geschieht. R bedeutet rechts, L bedeutet links. Die rechte Klinkenstange
R 5o (Abb. 5) steht auf Plattform R 15, welche mit dem Klavierspiel
sich hebt und senkt. Beim Aufgange der ,Stange R 5o stößt die Klinke R
5 1 das Klinkenra,d R 52 tun einen Hub voran und wickelt damit das
Farbband 8 von der linken Spule L 53 ab Lind auf die rechte SPule
R 53 auf -
Die Sperrklitike R 54 verhindert den Rücklauf des Farbbandes,
welches sich von der linken frei beweglichen Spule L53 leicht abrollt, da
L50 und 51 durch den Schöpfstift L 65 und die Sperrklilike L 54 durch
die Spitze von 1, 5o hochgehoben sind.
-
Beim Niedergange der Stange R 50 schleppt Klinke R
5 1 wirkunggslos über die Sperrzähne von R 52 und das Farbband stellt
still.
In Abb. 5 ist der rechte Farbbandvorrat l#
53 groß, der linke Vorrat: L 53 klein. An bei-Hen Enden dies Farbbandes
8 ist ein Kleiderdruckknopf eingelassen. Der linke Knopf L 6-hefindet sich
gerade vor dem Mitnehmer L 64. Er kan.n. nicht durch den en,--en Schlitz des Mitnehtners
1, 64, wo das dünne Farbbani(1 8 frei hindurchgeht. Der Knopf L
67 nimmt den über die Farbbandbremse L 55 rutschenden Mitnehmer L
64 nach rechts mit, zugleich aber auch die durch Kuppelstan(ge 63 zusammengekuppelten
zwei Scheiben L und R 6o, wodurch zunächst das Scheibenggewicht R 61 sich von der
Fafle R 66 abhebt.
-
Das rechte sch-were Ende der Falle R 66
senkt sich und die Falliennase
kommt in die Lage, später die Klinke R 5 1 mit R 5o aufzufangen und hochzuhalten.
Zugleich geht aber auch der SchöpfstiftI,65 unter der hochstehenden Kliii-k-eL5i,L50
unid L54 weg, 1, 51, 1, 50, L.54 können aber nicht mlitsi#nl<#en,
weil sie durch Falle- 66 zunächst noch hochgehalten werden.
-
Durch das andauernde Stoßen von R 51,
R 50 werden die
beiden zusammenglekuppelten Scheiben R, L 6o durch den Knopf L 67 und #MitiiehinerL64
durch (las nach rechts; gezoggene Farbban,d,8 nach rechts# gedreht, bis etwas über
die natürliche senkrechte Linie, welche durch den Drehpunkt der Scheiben R, L 6o
-geht. Ist diese etwas überschritten, so fallen dieungleich belasteten zusammengekuppelten
Scheiben L, R 6o ohne weiteren Antrieb durch ihre eigene Schwere nach rechts herum.
Zunächst h#ebtScliöpfst#iftR65KlitileR5I vom Klinkenrad R 52, ab und
schöpft R 5 1, R 50,
R 54 in die Hochstellung, wobei die Nase von R
5 1 in die Falle R 66 geht und bis auf weiteres hochgehalten wird
(Abb. 6).
-
Am Ende der Rechtsdrehung der zusammengekuppelten Scheiben L, R 6o
schlägt das Gewicht L 61 (Abb. 6) auf die Falle L 66.
Dadurch hebt
sich die Fallennase, wodurch 1, 5 1, L 5o, L54 frei herunterfallen.
Die Klinkenstanige L 50, L 5 1 sinkt auf Plattform L 15
und
macht sofort deren senkrechte Bewegungen mit.
-
Hierdurch dreht Klinke L 5 1 das Klinkenrad L 52 links
herum, wodurch däs Far#bband8 auf die linke Spule L 53 sich aufrollt und
von der rechten Spule abrollt, da die Klinken R 51 undR54 nicht mehr in das Kli"ii,1z#enradR52
eingreifen und dessen Linksdrehung nicht hindern.
-
Hiermit ist die rechte Bewegung des Farbbandes 8 (Abb.
5) in die linke Bewegung (Abb. 6) automatisch geändert worden. Zu-Illeich
wurden aber auch Mittiehmer R 64 in die Tieflagge gebracht. Das Farbband geht ungehindert
durch dien engen Schlitz von MitnehmerR 64 von rechts nach links, bis (Abb.
6)
der am rechten Farbbande-nde befindliche Druckknopf R 67 gegen den
Mitnehmer R 64 anstößt, diesen nach links mitnimmt und die automatische Urnschaltung
des Farbbandes in die umgekehrte Richtung in der beschriebenen Weise wiederholt,
wodurch der Zustand nach Abb. 5 wieder hergestellt worden ist.
-
z#