DE396557C - Verfahren zum Kaltstaerken von Waesche - Google Patents
Verfahren zum Kaltstaerken von WaescheInfo
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Description
- Verfahren zum Kaltstärken von Wäsche. Bisher bestand die Schwierigkeit, Plättwäsche auf gewöhnlichem Wege 'mit anderen Stärkearten als mit Reisstärke zu versteifen und der Wäsche den gewünschten Glanz zu verleihen,. Kartoffelstärke isst zu diesem Zwecke deswegen nicht geeignet, weil sie nicht gleichmäßig in die Poren der Wäsche eintreten kann. Das vorliegende Verfahren besteht darin, daß man die Stärke, namentlich Kartoffelstärke, mit Wasser, gegebenenfaills unter Zusatz der sonst noch verwendeten Salze, wie Bcrx, und andere Beimischungen zu einer Milch verrührt und diese Milch unter dem Druck eines Gases, z. B. Preßluft, in die Wäsche einpreßt.
- Es gelingt aber nicht, Stärke, welche, wie beispielsweise Kartoffelstärke, größere Stärkekörnchen enthält, gleichmäßig in die Wäsche bei gewöhnlichem Luftdruck einzubringen. Dies war bisher der Grund, weshalb man zum guten Stärken zwecks Herstellung von Plättwäsche nurReisstärke verwenden konnte, während andere Stärken, wie Kartoffelstärke, nicht zu verwenden waren. Dieser Übelstand wird durch das vorliegende Verfahren dadurch behoben, daß man die Mischung von Stärke und Wasser, also die Stärkemilch, unter Druck in die später zu plättende Wäsche einführt.
- In der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens in Abb. i im senkrechten Schnitt, in Abb.2 in Aufsicht veranschaulicht.
- Das Gefäß a dient zur Aufnahme der Stärkemilch und der zu stärkenden Wäsche, b ist die Leitung zu einem Druckgefäß. Die Stärkemilch kann aus 300 g Kartoffelstärke, in 21 Wasser aufgelöst, dem 30 g Borax zugesetzt werden, bestehen. Die Wäsche und die Stärkemilch werden in das Gefäß a gebracht, der Deckel d wird fest aufgesetzt und das Ventil e in der Leitung b geöffnet, worauf Druckluft oder ein anderes Gas aus einem Druckgefäß eindringt.
- Unter Steigerung des Druckes bis auf 2,5 Atm. wird der Inhalt der. Gefäßes etwa 1(, Stunde in Bewegung gehalten. Man kann einen niederen oder einen höheren Druck anwenden und die Bewegung abkürzen oder länger anhalten lassen. Nach genügender Einwirkung des Druckes in dem Gefäß a wird der Deckel d geöffnet, die Wäsche herausgenommen, mittels der auf dem »Tisch« angebrachten »Mangel« abgepreßt und dann in üblicher Weise geplättet. Die abgepreßte Stärkemilch fließt über das »Tropfblech« in das Gefäß a zurück.
- Das vorliegendeVerfahren ist für alle Arten von Stärke geeignet, z. B. auch für Maisstärke, Weizenstärke, . Tapiokastärke, und bietet sogar auch für Reisstärke Vorteile. Man kann auch Mischungen verschiedener Stärkesorten verwenden.
- Das Verfahren kann in verschiedenen Einrichtungen ausgeführt werden. Bedingung ist lediglich, daß ein Druck angewendet wird. @Tan kann beispielsweise auch drehbare Tromrneln verwenden, durch welche die Bewegung der Wäsche und ihre Durchmischung mit der Stärkemilch auch während der Druckwirkung leicht erreicht wird, so daß besondere Rührer o. dgl. unnötig sind.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kaltstärken von Wäsche, dadurch gekennzeichnet, düß die Wäsche während ihrer Behandlung mit der Stärkemilch in einem geschlossenen Gefäß der Einwirkung eines Druckers, z. B. von Preßluft, ausgesetzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gefäß während der Druckwirkung eine Bewegung erteilt wird.
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| DE396557C true DE396557C (de) | 1924-06-19 |
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