DE396015C - Maschinenanordnung fuer Luftfahrzeuge mit Dampfturbinenantrieb - Google Patents

Maschinenanordnung fuer Luftfahrzeuge mit Dampfturbinenantrieb

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DE396015C
DE396015C DEW57011D DEW0057011D DE396015C DE 396015 C DE396015 C DE 396015C DE W57011 D DEW57011 D DE W57011D DE W0057011 D DEW0057011 D DE W0057011D DE 396015 C DE396015 C DE 396015C
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pressure
turbines
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possibly
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/24Aircraft characterised by the type or position of power plants using steam or spring force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • IVIaschinenanordnung für Luftfahrzeuge mit Dampfturbinenantrieb. Die 'Erfindung bezweckt bei mittels Dampfturbinen betriebenen Luftfahrzeugen hauptsächlich die Erreichung großer Wirtschaftlichkeit bzw. möglichst geringen Brennstoffverbrauchs, gleichzeitig aber auch eine große Betriebssicherheit und geringstes Maschinengewicht. Zwecks Steigerung der Betriebssicherheit ist man bekanntlich z. B. 'hei Großflugzeugen dazu übergegangen, mehrere getrennte Motoren mit je einem besonderen Propeller einzubauen. Auch die vorliegende: Irfiridung macht von diesem Gedanken Gebrauch; wobei jedoch die einzelnen Propeller nicht mittels unabhängiger Kessel- und Turbinensätze, sondern entsprechend wie bei Schiffsturbinenanlagen mittels hintereinander geschalteter Turbinensätze angetrieben werden sollen, wobei für sämtliche Turbinensät-r_e ein oder mehrere Kessel in nur einem einzigen mittleren XIaschinenrunipf vorgesehen sein sollen. Auf diese Weise wird einerseits der Dampf- und damit auch der Brennstoffverbrauch geringer, als wenn die ganze Leistung in parallel geschältete, unabhängige Turbinen unterteilt wäre, denn bekanntlich nimmt der Dampfverbrauch von Turbinen größerer Leistungseinheit ab. _1ndererseits wird die Bedienung der ganzen Anlage vereinfacht und damit erheblich an Bedienungspersonal gespart, als wenn in jeden Turbinenrumpf auch eine Kesselanlage eingebaut wäre.
  • Gegenüber bisherigen Vorschlägen für turbinenbetriebene Luftfahrzeuge besteht das Neue bei der vorliegenden Erfindung nun darin, <Maß bei zweistufigen Turbinensätzen in dem mittleren Maschinen- bzw. Kesselrumpf oder der Gondel auch der Hochdruckturbinensatz untergebracht ist und (mittels Untersetzungsgetriebe) einen oder mehrere Propeller antreibt, während eine oder mehrere N iederdruckturbinen samt den luftgekühlten Kondensatoren, auf einen oder mehrere besondere Propeller arbeitend, außerhalb dieses Rumpfes oder der Gondel angeordnet sind. Besteht der Hochdruckturbinensatz beispielsweise aus zwei parallel geschalteten Turbinen, so können diese entweder auf denselben oder zwei unabhängige (beispielsweise gegenläufige) Propeller am 'Maschinen- bzw. Kesselrumpf arbeiten. Ist noch ein Mitteldruckturbinensatz vorhanden, so kann derselbe entweder mit dem Hochdruck- oder Niederdruckturbinensatz vereinigt sein (beispielsweise kann jeweils eine Hochdruck- und eine Mitteldruckturbine oder ein Niederdruck-und eine Mitteldruckturbine mittels vereinigten Getriebes auf denselben Propeller arbeiten), oder es kann der aus einer oder mehreren Turbinen bestehende Mitteldruckturbinensatz einen oder mehrere besondere Propeller antreiben.
  • Der Vorteil dieser Anordnungen besteht darin, daß jeweils der Hochdruckturbinensatz in der Nähe der Kesselanlage ist, so daß der naturgemäß hochgespannte und hochüberhitzte Dampf nur auf kurze Entfernung fortzuleiten ist. Dadurch wird einerseits der Druck- und Temperaturabfall wesentlich geringer, als wenn die Hochdruckturbinen sich ebenfalls außerhalb des Kesselrumpfes befänden, andererseits ist die finit größter Drehzahl und höchster Spannung und Temperatur laufende Hochdruckturbine doch einpfindlicher als die Nieder- oder 1litteldruckturbinen, so daß unter Umständen eher eine Störtiiig an der ersteren zu erwarten sein wird als an den schwerer gebauten Mittel-oder Nie<lcrclrttcl:ttirbirien niit schon wesentlich geringeren Spannungen und Temperaturen. Iin Falle einer solchen Störung ist dann die Hochdruckturbine voni Bedienungsstand der Kessel aus leicht zugänglich.
  • Die Außerhalblegung gerade der N iederdrttckturbinen samt Kondensatoren ergibt hauptsächlich den Vorteil einer besseren Gewichtsverteilung auf den Flugzeug- oder Ballonkörper, da diese Turbinenstufe einschließlich Kondensator einen großen Anteil am Gesamtgewicht der Maschinenanlage darstellt. Unter Umständen läßt sich bei dieser Anordnung auch eine bequeme Manövrierfähigkeit mit den Seitenpropellern erreichen, falls für diesen Zweck noch besondere Rückwärtsturbinen vorgesehen sind.
  • In Abb. i bis 3 sind schematisch zwei verschiedene Beispiele von Anordnungen gemä 1l der Erfineking dargestellt, wobei sich Abb. i und a auf den Einbau bei einem I_tiftscliiff. Abb.3 bei einem großen Wassereindecker bezieht.
  • Es bezeichnet in Abb. i und -2 a. den Ballonkörper, t, eine mittlere -Maschinen- bzw. Kesselgondel, c zwei Ilessel (mit Rücksicht auf Reserve, falls ein Kessel nicht betriebsfähig sein sollte), d eine Hochdruckturbine. c das zugehörige Übersetzungsgetriebe, f den zugehörigen Propeller. g sind zwei seitliche Turbinenrümpfe, bi die darin untergebrachten N iederdruckturbinen niit den Getrieben i und zugehörigen Propellern L. l sind die etwa ringförmig die Turbinenrümpfe g umgebenden Kondensatoren, wodurch eine gute Kühlwirkung bei geringsten Fahrwiderständen erzielt wird. Die Turbinenrümpfe - können in geeigneter Weise etwa durch die Stützen iii und in, gegen Ballonkörper a abgestützt sein, so daß das Drehinoinent und der Propellerschub in sicherer Weise abgefangen wird. ra bezeichnet die Frischdampfleitung von den Kesseln nach. der Hochdruckturbine, o die sich teilende berströmleitung von der Hochdruckturbine nach den beiden Niederdruckturbinen, p sind in den Vberströinleitungen befindliche Absperrventile, so daß jede Niederdruckturbine für sich abgeschaltet werden kann. Im Falle die Hochdruckturbine nicht betriebsfähig sein sollte, so kann dieselbe durch die beiden Ventile q und q1 abgeschaltet und durch eine Umgehungsleitung r mit darin befindlichem Absperrventil s den Niederdruckturbinen unmittelbar Dampf zugeführt werden. Auf diese Weise ist größtmögliche Betriebssicherheit bzw. dieselbe wie bei einem Dreimotorenluftschiff vorhanden, wobei aber im vorliegenden Fall nur ein einziger Bedienungsstand1L1 nötig ist. Selbstverständlich können gegebenenfalls die vorerwähnten Ventile p, q, q1 und s in geeigneter. Weise vereinigt oder es kann deren Betätigung nach dem Bedienungsstand 17 geführt sein, so daß von dieser Stelle aus die sämtlichen Turbinen an- oder abgestellt -werden können.
  • In Abb. :2 ist strichpunktiert am vorderen Ende des Kesselrumpfes b mit t noch eine 2 itteldruckturbine mit zugehörigem Getriebe -ic und Propeller v angedeutet, im Falle der Einblau einer solchen etwa mit Rücksicht auf die günstigere Unterteilung eines sehr hohen Spannungsgefälles oder kleineren Durchmessers des Mittelpropellers f (zwecks geringerer Hallenhöhe) als erwünscht erscheinen sollte. Falls nur die Rücksicht auf die weitere Unterteilung des Spannungsgefälles in Frage kommt, kann natürlich die Mitteldruckturbine entweder mit der Hochdruckturbine d oder in paarweiser Anordnung mit den Niederdruckturbinen 1a vereinigt sein l)zw. mit den zugehörigen Getrieben auf dieselben Propeller arbeiten. In Ablb. 2 bezeichnet noch w den Flurboden im Kesselrumpf, x die Fahrtrichtung.
  • Bei dem Beispiel nach Abb. 3 bezeichnet wieder c den oder die im Mittelrumpf b befindlichen Kessel, d eine Hochdruckturbine mit zugehörigem Propeller f. Mit Rücksicht auf bessere Gewichtsverteilung über die Tragfläche und möglichst geringes Gewicht für die Niederdruckturbinen :sind letztere- hier vierfach unterteilt angenommen, da bei hoher Luftleere (die für gute Dampfökonomie naturgemäß erforderlich ist) der notwendige große Austrittsquerschnitt bei dem letzten Laufrad der Niederdrucksturbine sehr lange Schaufeln und daher niedrigere Drehzahl, verbunden mit hohem -Gewicht der Turbine, erfordern -würde. Bei vierfacher Unterteilung können dagegen die Schaufeln verhältnismäßig kurz sein, so daß eine hohe Drehzahl angewandt werden kann, die kleine und leichte Niederdruckturbinen ergibt. In dem gezeichneten Beispiel nach Abb. 3 sind letztere wieder mit h, die zugehörigen Kondensatoren mit l und die betreffenden Propeller mit k bezeichnet. Naturgemäß kommt eine Anordnung wie etwa nach Abh. 3 vorzugsweise nur für verhältnismäßig große Flugzeuge oder Luftschiffe für weite Fahrtstrecken mit geforderter höchsterWirtschaftlichkeit in Frage.
  • Außer nach den vorbeschriebenen Beispielen kann die vorliegende Erfindung noch in einer ganzen Reihe anderer Anordnungs-und Srhalttmgsarten ausgeführt werden, ohne <laß diese aus deren Rahmen fallen. Beispielsweise können bei einem Luftschiff mit Rücksicht auf günstigere Gewichtsverteilung in der Längsrichtung des Ballonkörpers der oder die Niederdruckturbinenrümpfe auch in derselben Mittellängsebene wie die Kessel-,#ondel angeordnet sein, natürlich mit genügendem Abstand, um die Wirkung der einzelnen Propeller nicht gegenseitig zu -stören.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRL cHE: r. Maschinenanordnung für dampfbetriebene Luftfahrzeuge mit zwei oder mehr hintereinander geschalteten Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Hochdruck- und gegebenenfalls auch. Mitteldruckturbinen, auf einen gemeinsamen oder mehrere Propeller arbeitend, in dem Rumpf oder der Gondel für die Kesselanlage untergebracht sind, während eine oder mehrere Niederdruckturbinen samt den luftgekühlten Kondensatoren, gegebenenfalls auch noch eine oder mehrere Mitteldruckturbinen, auf einen oder mehrere besondere Propeller arbeitend, außerhalb dieses Rumpfes oder der Gondel angeordnet sind.
  2. 2. Eine Ausführungsart nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die je in ein oder mehreren Paaren vorhandenen,.parallel geschalteten Niederdruck-und gegebenenfalls auch Mitteldruckturbinen symmetrisch zu beiden Seiten eines die Kesselanlage samt einer Hochdruck-und gegebenenfalls auch Mitteldruckturbine enthaltenen Mittelrumpfes oder einer Mittelgondel angeordnet sind.
  3. 3. Eine Ausführungsart nach Anspruch r bei Luftschiffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kesselanlage mit einer Hochdruck- und gegebenenfalls auch Mitteldruckturbine in einen mittschiffs liegenden Rumpf untergebracht ist, während eine oder mehrere Niederdruck- und gegebenenfalls auch Mitteldruckturbinen ebenfalls mittschiffs liegend vor oder hinter diesem Rumpf angeordnet sind.
DEW57011D 1920-12-21 1920-12-21 Maschinenanordnung fuer Luftfahrzeuge mit Dampfturbinenantrieb Expired DE396015C (de)

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DE (1) DE396015C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2863620A (en) * 1952-10-04 1958-12-09 Sud Aviation Jet-propelled aircraft

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2863620A (en) * 1952-10-04 1958-12-09 Sud Aviation Jet-propelled aircraft

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