DE398239C - Grossflugzeug mit Dampfantrieb und unter innerem UEberdruck stehendem Raum - Google Patents

Grossflugzeug mit Dampfantrieb und unter innerem UEberdruck stehendem Raum

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DE398239C
DE398239C DEW47739D DEW0047739D DE398239C DE 398239 C DE398239 C DE 398239C DE W47739 D DEW47739 D DE W47739D DE W0047739 D DEW0047739 D DE W0047739D DE 398239 C DE398239 C DE 398239C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/24Aircraft characterised by the type or position of power plants using steam or spring force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Großflugzeug mit Dampfantrieb und unter innerem Überdruck stehendem Raum. Die sich auf Flugzeuge mit Dampfturbinenantrieb, insbesondere solchen von größeren Abmessungen, beziehende Erfindung besteht m einer besonderen Anordnung der Kessel-und Turbinenanlage für den Fall, daß zwecks Höhenfahrt der Raum für die Maschinenanlage ganz oder teilweise unter innerem Überdruck gehalten wird. Um kleinste Abmessungen dieses Raumes, daher kleinstmögliche Gewichte desselben sowie eine günstigere Gewichtsverteilung der Maschinenanlage längs der Breite der Tragfläche zu erhalten,, ist gemäß der Erfindung die Anordnung getroffen, daß nur die Kesselanlage in dem unter innerem Überdruck stehenden Raum des Rumpfes untergebracht ist, während mehrere schnellaufende Turbinen mit den zugehörigen Kondensatoren außerhalb dieses Raumes angeordnet sind, die mittels Zahnradübersetzungsgetriebe je einen Propeller antreiben. Durch die sich hierbei ergebende paarige oder symmetrische Anordnung der Turbinen zum Mittelrumpf entsteht der weitere Vorteil einer größeren Betriebssicherheit gegenüber einer Anordnung mit nur einer einzigen, etwa mit der Kesselanlage vereinigten Turbine, ferner werden .die einzelnen Propeller kleiner und deren Kraftangriff unter Umständen günstiger, als wenn ein einziger Propeller vor oder hinter dem dicken Maschinenrumpf arbeiten würde. Sind zwei oder mehrere Turbinen auf jeder Seite des Mittelrumpfes angeordnet, so können diese, ähnlich wie bei Mehrwellenschiffsanlagen üblich, entweder parallel oder hintereinander geschaltet sein.
  • In den Abb. i und a ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für den Fall eines Wasserflugzeuges in der Vorderansicht und dem Mittellängsschnitt dargestellt, wobei als Sonderfall für die Art der Niederschlagung des Dampfes sog. mittelbare Kondensation unter Verwendung von unter den Turbinen liegenden Einspritzkondensatoren angenommen ist, deren Einspritzwasser in besonderen luftgekühlten Kühlern immer wieder rückgekühlt wird. Es bezeichnet a, a die Tragflächen, b, h zwei Schwimmer, c die geschlossene Kesselkammer, die etwa mittels des Gebläses d sowie des an seiner Eintrittsöffnung auftretenden aerodynamischen Drucks der Fahrgeschwindigkeit unter innerem t.`berdruck gehalten wird. e, c sind zwei ölbefeuerte Wasserrohrkessel, deren dampferzeugenden Rohrbündeln f etwa die überhitzer g,, g und die Speisewasservorwärmer lt, h nachgeschaltet sein können. i ist der Gasaustritt der Kessel, der vorteilhafterweise ejektorartig gestaltet ist, um die Fahrgeschwindigkeit auch für das Absaugen der Heizgase zum Teil auszunutzen. k, k sind bei diesem Beispiel etwa vier parallel geschaltete Turbinen, die außerhalb der Kesselkammer an der Tragfläche in geeigneter Weise befestigt sind. L bezeichnet jeweils deren Cbersetzungsgetriebe, m die Propeller; n sind die Einspritzkondensatoren, deren Wände zur Erhöhung der Kühlwirkung mit Kühlrippen versehen sind. o sind die luftgekühlten Kühler für das Einspritzwasser, die nach ähnlichen Grundsätzen wie bei Motorkühlern durchgebildet sein können. In dem gezeichneten Beispiel sind diese Kühler als an den Rumpf p oder die Kesselkammer c angebaut angenommen. Bei dieser Anordnung dürfte im allgemeinen ein erheblicher zusätzlicher Widerstand entstehen. Zu seiner Verminderung kann nach der Erfindung die Einrichtung auch so getroffen sein, daß zur Rückkühlung des Einspritzwassers die Außenhaut der Kesselkammer c oder des Rumpfkörpers oder der Tragflächen a entweder teilweise doppelwandig (gegebenenfalls außen längsgerippt) ausgebildet oder außen mit längs zur Fahrtrichtung verlaufenden Kühlröhren versehen sein können. Bei dieser Anordnung dürfte sich ein verhältnismäßig geringer Gesamtwiderstand für die Luftkondensation des Dampfes ergeben, da einerseits die Kondensatoren verhältnismäßig klein sind und als flache Taschen mit geeignetem tropfenförmigen Längsquerschnitt ausgeführt sein können und andererseits die zur Kühlung benutzte Außenhaut des Rumpfes oder der Tragflächen bei geeigneter Durchbildung kaum einen viel höheren Luftwiderstand als eine glatte Außenhaut ergibt.
  • Statt das Kühlwasser für die Niederschlagung des Dampfes sich unmittelbar mit demselben in Einspritzkondensatoren it mischen zu lassen, können naturgemäß die letzteren auch etwa als röhrendurchzogene Oberflächenkondensatoren ausgebildet sein, durch welche das Kühlwasser fließt.
  • Im Kesselraum c sind zweckmäßigerweise auch die hauptsächlich zur Kesselanlage, gegebenenfalls auch die für die Turbinen notwendigen Hilfsmaschinen und die sonstigen für den Betrieb der Maschinenanlage erforderlichen Einrichtungen untergebracht, wovon in Abb. i und a nur die Brennstoffbehälter g angedeutet sind. r bezeichnet etwa das Führerhaus.
  • Außer nach dem gezeichneten Beispiel kann naturgemäß die Erfindung auch in anderer Weise, z. B. hinsichtlich Zahl und Art der Kessel oder der Turbinen usw., ausgeführt sein, ohne daß derartige andere Ausführungen oder Anordnungen aus dein Rahmen der Erfindung fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Großflugzeug mit Dampfantrieb und unter innerem Leberdruck stehendem Raum, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Kesselanlage in dem unter innerem Luftdruck stehenden Raum untergebracht ist, während getrennt davon mehrere schnellaufende Turbinen mit den zugehörigen Kondensatoren angeordnet sind, die mittels Zahnradübersetzung je einen Propeller antreiben. z. Großflugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von mittelbarer Kondensation zur Kühlung des Einspritz- oder Kühlwassers die Wände des Rumpfkörpers entweder teilweise doppelwandig ausgebildet oder außen mit längs zur Fahrtrichtung verlaufenden Kühlröhren versehen sind.
DEW47739D 1916-04-01 1916-04-01 Grossflugzeug mit Dampfantrieb und unter innerem UEberdruck stehendem Raum Expired DE398239C (de)

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