DE336702C - Luftkondensation bei dampfbetriebenen Schnellbooten - Google Patents

Luftkondensation bei dampfbetriebenen Schnellbooten

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DE336702C
DE336702C DE1918336702D DE336702DD DE336702C DE 336702 C DE336702 C DE 336702C DE 1918336702 D DE1918336702 D DE 1918336702D DE 336702D D DE336702D D DE 336702DD DE 336702 C DE336702 C DE 336702C
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/02Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being steam-driven
    • B63H21/10Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being steam-driven relating to condensers or engine-cooling fluid heat-exchangers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B63H7/00Propulsion directly actuated on air
    • B63H7/02Propulsion directly actuated on air using propellers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K15/00Adaptations of plants for special use
    • F01K15/02Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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Description

  • Luftkondensation bei dampfbetriebenen Schnellbooten. Bei schnellen kleineren Wasserfahrzeugen mit Dampfantrieb, wie z. B. Rennbooten, Yachten, U-Bootzerstörern o. dgl., die -häufig eine dein Gleitboot ähnliche Rumpfform und daher verhältnismäßig geringen Tiefgang besitzen oder aber auch bei Fahrzeugen für seichte Gewässer treten häufig Schwierigkeiten für die Beschaffung des Kühlwassers für den Kondensator auf, indem entweder bei der hohen Fahrt, besonders bei Wellengang, die Saugeöffnung außer Wasser kommt, oder zu große Widerstände beim Einlauf verursacht werden, oder sich diese Öffnung oder die Kühlrohre durch Unreinigkeiten im Fahrwasser, Eisstücke, Sand o. dgl. verstopfen.
  • Um derartige Schwierigkeiten möglichst zu beseitigen, sieht die vorliegende Neuerung die gänzliche oder teilweise Niederschlagung des von der Antriebsmaschine (Kolbenmaschine oder Turbine) kommenden Dampfes durch luftgekühlte -Kondensatoren vor. Die Verwendung dieser Kondensationsart ist besonders dann von Vorteil, wenn der Antrieb des Fahrzeugs nicht durch einen Wasserpropeller, sondern eine Luftschraube erfolgt, da in diesem Falle bereits die Schraube einen kräftigen Kühlwind erzeugt.
  • Die teilweise Niederschlagung des gesamten Dampfes in einem luftgekühlten Kondensator in Parallelschaltung zu einem wassergekühlten Hilfskondensator kann für gewisse Fälle in Frage kommen, z. B. in der Weise, daß man die Niederschlagung des Dampfes bei kleiner Fahrt oder beimManövrierenim üblichenwassergekühlten Kondensator vornimmt, während bei großer Fahrt die Hauptmenge des Dampfes in den luftgekühlten Kondensator tritt. Umgekehrt kann auch der letztere Kondensator nur für Hilfszwecke verwendet werden, -falls der wassergekühlte Kondensator im normalen Betriebe die größte Dampfmenge niederschlagen soll.
  • In den Fig. r bis 6 sind verschiedene Anordnungsbeispiele der vorliegenden Neuerung dargestellt. Bei Fig. z und 2 ist die Dampfturbine a samt Untersetzungsgetriebe b im Vorschiff eines Gleitbootrumpfes c untergebracht, um einerseits günstigste Kühlwirkung für den hochliegenden luftgekühlten Kondensator d, anderseits möglichst- geringe Schräglage der Schraubenwelle c zu erhalten. f bezeichnet den Dampfkessel, g einen wassergekühlten Hilfskondensator, der gegebenenfalls auch völlig entbehrt werden kann. Der Dampf strömt von der Turbine durch die Auspufftasche la nach oben und verteilt sich in die einzelnen parallel oder fächerförmig nebeneinander stehenden Kühlerelemente i, die in einer möglichst wenig Luftwiderstand und gleichzeitig einen möglichst guten Wärmeübergang bietenden Form auszuführen sind.
  • Die Kühlerelemente i können statt einer senkrechten auch eine wagerechte oder geneigte Lage gemäß dem Beispiel nach Fig. 5 einnehmen, sofern dies aus baulichen Gründen oder zwecks Verhinderung eines Rücklaufs des Kondensats in die Turbine o. dgl. zweckmäßig sein sollte. Bei t erfolgt der Ablauf des Niederschlagwassers nach der Warmwasserpumpe.
  • Statt aus einzelnen Kühlelementen i kann der Luftkondensator auch in einer den üblichen Motorkühlern entsprechenden Form, z. B. als flache Tasche mit Röhren für den Luftdurchtritt, hergestellt sein.
  • Die antreibende Turbine oder sonstige Dampfkraftmaschine samt Kondensator können gegebenenfalls zwecks kürzerer Wellenleitung auch im Hinterschiff gemäß dem Beispiel nach Fig. 3 untergebracht werden, wobei z. B. die Schraube k in einer Aussparung l des Rumpfes in laufen kann. a bezeichnet wieder die Turbine, b das Getriebe, d den luftgekühlten Kondensator. Um an Kühlfläche zu sparen, kann hierbei dessen Lage so sein, daß er bei höchster Fahrt mit seinem unteren Teil etwas unter die dann in Frage kommende Wasserlinie x-x eintaucht, so daß also in diesem Falle der Kondensator teils durch Wasser, teils durch Luft gekühlt wird.
  • Fig. q. und 6 zeigen ein anderes Anordnungsbeispiel,. bei dem der Bootskörper n mittels eines Luitpropellers o angetrieben wird, der samt Turbine P, Getriebe q und Kondensator r auf einem Hohlsteg s oder einem bockartigen Aufbau gelagert sein kann. u ist die Dampfleitung vom Kessel f nach der Turbine P.
  • Ein Luftpropeller kann gegebenenfalls auch in der Weise vorgesehen werden, daß der Antrieb des Fahrzeugs mittels Wasserschraube erfolgt und die Luftschraube hauptsächlich nur zur Erhöhung der Kühlwirkung des oberhalb des Fahrzeugs angeordneten luftgekühlten Kondensators dient.
  • Falls ein wassergekühlter Kondensator gemäß dem Beispiel nach Fig. = und 2 vorgesehen ist, so kann die Zuführung des Kühlwassers in üblicher Weise entweder durch eine besondere Kühlpumpe oder durch die Fahrt des Bootes allein erfolgen.
  • Außer den beschriebenen Beispielen können noch verschiedene andere Anordnungen sowie Verwendungszwecke für andere Typen von Wasserfahrzeugen in Frage kommen.
  • Ein weiteres Anwendungsbeispiel eines Wasserfahrzeugs, bei welchem die vorliegende Erfindung ebenfalls mit Vorteil verwendet werden kann, bilden z. B. große Eisschlitten mit Dampfantrieb.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Schnellboot, insbesondere mit Dampfturbinenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederschlagung des Dampfes in einem luftgekühlten Kondensator erfolgt, der im Vor- oder Hinterschiff angeordnet ist, wobei der Luftkondensator auch nur als Zusatz zu einem wassergekühlten Kondensator dienen kann.
DE1918336702D 1918-09-24 1918-09-24 Luftkondensation bei dampfbetriebenen Schnellbooten Expired DE336702C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336702T 1918-09-24

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DE1918336702D Expired DE336702C (de) 1918-09-24 1918-09-24 Luftkondensation bei dampfbetriebenen Schnellbooten

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