DE39508C - Mitnehmer Kupplung für Riemscheiben auf von diesen getriebenen Wellen mit Feder-Einrückung und Spiralflächen-Ausrückung - Google Patents

Mitnehmer Kupplung für Riemscheiben auf von diesen getriebenen Wellen mit Feder-Einrückung und Spiralflächen-Ausrückung

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Publication number
DE39508C
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DE
Germany
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driver
pulleys
spiral surface
spring engagement
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39508D
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English (en)
Original Assignee
P. HlEBER in Barmen
Publication of DE39508C publication Critical patent/DE39508C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/08Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
    • F16D11/12Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable otherwise than only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
PETER HIEBER in BARMEN.
und Spiralflächen-Ausrückung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1886 ab.
Bei vielen Triebwerken ist es oft nicht leicht, Raum zu schaffen für die ■·doppelte Breite, welche die Anwendung von Fest- und Losscheiben beanspruchen, wenn ein Aufser- und Inbetriebsetzen mittelst Riemens und fester und loser Riemscheibe geschehen soll.
Zweck der vorliegenden Ausrückkupplung für Riemengetriebe mit Leerscheibe ohne feste Scheibe ist es, die Aufser- und Inbetriebsetzung von Wellenleitungen mittelst .Riemenbetriebes zu ermöglichen, ohne eine eigentliche feste Scheibe, also mit einer einzigen Scheibe.
Auf der Achse A sitzt lose die Riemscheibe JB, gegen Längsverschiebung durch einen Stellring C geschützt. Fest mit der Nabe der Riemscheibe B ist die Nockenscheibe D verbunden, an deren äufserer Stirnfläche nahe am Umfange die Nocken E und E1 angegossen sind. Auf der Achse ist ferner die Mitnehmerscheibe F mit langer, aufsen abgedrehter Nabe festgekeilt. Die Stirnfläche der Mitnehmerscheibe ist mit einem Schlitz G versehen, in welchem, sich der Mitnehmer H radial nach innen und aufsen bewegen kann. Wenn nicht gehindert, wird er stets durch die Feder K nach aufsen gedrückt, und zwar so weit, dafs er in dieser Lage in gleicher Drehfläche . mit den Nocken E E' steht und bei einer Drehung gegen jene anstofsen mufs, da er über die Stirnfläche von F vorsteht. An der hinteren Seite (links) ist der Mitnehmer H mit einer Rolle L ausgerüstet, welche den Mitnehmer ebenfalls hält. Auf der langen Nabe von F ist die Ausrückbüchse M verschiebbar und drehbar. Die Ausrückbüchse M bildet zunächst ein Gehäuse, welches über FD u. s. w. hinübergreift und das Ganze umschliefst ; sie kann mittelst eines Hebels N in" bekannter Weise verschoben werden. An ihrer inneren Stirnfläche sind zwei spiralförmig laufende Angüsse O O1, jeder stetig in den Umfang auslaufend und nach innen je mit einer Nase Λ endigend.
Wenn nun mittelst des Hebels N die Ausrückbüchse nach rechts gegen die Mitnehmerscheibe geschoben wird, so kommen die Angüsse O O1 in den Bereich der Rolle L, und bei der Drehung der Mitnehmerscheibe wird die Rolle von dem einen oder dem anderen Angufs niedergedrückt und mit ihr auch der Mitnehmer H. Dieser geht dann bei fortgesetzter Drehung unter den Nocken E E1 vorbei, Fig. 6, die Scheibe B ist also ausgerückt.
Ist dagegen die Ausrückbüchse M nach links geschoben, so dafs die Angüsse O aufserhalb des Bereichs der Rolle L sind, dann drückt die Feder K den Mitnehmer nach aufsen in den Bereich der Nocken E, Fig. 5, und bei der Drehung der Achse und der Mitnehmerscheibe schlägt der Mitnehmer gegen die Nocken, nimmt die Nockenscheibe mit herum und mit ihr die Riemscheibe B; diese ist eingerückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausrückkupplung für Riemenbetrieb mit nur einer (Los-) Scheibe ohne eigentliche feste Scheibe, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dieser
    Scheibe eine Nockenscheibe mit zwei vorspringenden Nocken oder Daumen an der Stirnfläche fest verbunden ist, und dafs neben der losen Riemscheibe auf die getriebene Welle eine Mitnehmerscheibe fest aufgekeilt ist, in deren Stirnfläche ein über sie vorstehender Mitnehmer radial sich bewegen kann, dessen radiale Lage (innerhalb oder aufserhalb des Bereichs der genannten Nocken) bestimmt wird durch eine Feder und eine Mitnehmerbüchse mit spiralförmigen Ansätzen, welche je nach ihrer Stellung auf der Nabe der Mitnehmerscheibe den Mitnehmer niederdrücken oder zum Empordrücken durch die Feder freilassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39508D Mitnehmer Kupplung für Riemscheiben auf von diesen getriebenen Wellen mit Feder-Einrückung und Spiralflächen-Ausrückung Expired - Lifetime DE39508C (de)

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