DE680804C - Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung - Google Patents

Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung

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Publication number
DE680804C
DE680804C DEM138526D DEM0138526D DE680804C DE 680804 C DE680804 C DE 680804C DE M138526 D DEM138526 D DE M138526D DE M0138526 D DEM0138526 D DE M0138526D DE 680804 C DE680804 C DE 680804C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
driver
coupling part
eccentric
spring
Prior art date
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Expired
Application number
DEM138526D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Rennecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOGENFORST FA A
Original Assignee
HOGENFORST FA A
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Publication date
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Priority to DEM138526D priority Critical patent/DE680804C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/16Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable otherwise than only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine ein- und ausrückbare Mitnehmerkupplung, insbesondere für solche Maschinen, wie z. B. Perforiermaschinen u. dgl., die nach jedem Arbeitsspiel stillgesetzt werden. Es sind Kupplungen dieser Art bekannt, bei welchen der eine Kupplungsteil einen mit ihm elastisch oder nachgiebig verbundenen Mitnehmer oder Anschlagteil besitzt, der mit dem Mitnehmer oder Anschlagteil des anderen Kupplungsteiles zunächst in Berührung tritt und unter dem Anschlag gegen Federwiderstand bis in eine Grenzstellung, in welcher die Mitnahme des Kupplungsteiles erfolgt, zurückweicht. Bei der bekannten Kupplung kommt der Mitnehmer zunächst mit einem einer Kupplungsbüchse voreilenden Ring in Eingriff, der gegen die Kupplungsbüchse elastisch zurückweicht, bis der Mitnehmer in diese wirksam eingreift.
Diesem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß der mit dem Kupplungsteil elastisch verbundene Mitnehmer oder Anschlagteil als gegen Federspannung· am Kupplungsteil drehbar gelagerte Exzenter- oder Kurvenscheibe ausgebildet ist, die unter Federspannung eine Anschlagstellung einnimmt, in der durch den Anschlag des anderen Kupplungsteiles ein Drehmoment bei anfangs großem Angriffshebelarm und sehr geringem Drehwiderstand auf das Exzenter ausgeübt wird, der Angriffshebelarm des Mitnehmeranschlags aber sich allmählich auf Null verringert, während der Drehwiderstand infolge zunehmender Federspannung und zunehmender Größe des Hebelarmes des Federängriffs wächst.
Diese Anordnung hat den Vorzug, daß die Kupplung fast geräuschlos arbeitet, weil die das Zwischenglied haltende Feder im Augen-
blick des Anstoßes sehr schwach gespannt, sein Bewegungswiderstand also fast Null ist, so daß es beim geringsten Anstoß nachgibt. Der Widerstand wächst sehr schnell, und der Übergang von der Mitnahme des Zwischengliedes auf die Mitnahme des Kupplungsteiles geht vor sich, ohne daß ein neuer Anschlag und ein neuer Stoß auftritt. Das Anwachsen des Bewegungswiderstandes bei ίο der Verdrehung des Exzenters beansprucht die Feder nur in geringem Maße und beruht in der Hauptsache auf der Änderung des Verhältnisses der Hebelarme, an welchen der Mitnehmeranschlag einerseits und die Feder andererseits das Exzenter angreifen. Der Übergang des Zwischengliedes in die unnachgiebige Stellung, in welcher der mitzunehmende Kupplungsteil die Geschwindigkeit des Mitnehmers erreicht, erfolgt wegen der Bogenbewegung des Berührungspunktes von Mitnehmerbolzen und 'Zwischenglied bis zur Strecklage mit dem Drehpunkt des Zwischengliedes und wegen der starken Zunahme der Feder spannung ganz allmählich und vollkommen geräuschlos, so daß ein zusätzlicher Schlag bei der festen Mitnahme nicht auftritt. Trotz der Anordnung des Zwischengliedes sind alle Teile einer Dauerbelastung gewachsen. Die Feder besitzt eine sehr geringe Vorspannung und wird nur wenig ausgezogen. Die Federspannung wird ausschließlich durch die Verdrehung des Zwischengliedes um das Vielfache gesteigert. Da beim Anschlag des Mitnehmers nur ein sehr geringer Widerstand auftritt und der Mitnehmer durch Abwälzung am Zwischenglied allmählich zur festen Mitnahme der Maschine gelangt, so werden Stoß und Geräusch in wirksamer Weise gedämpft. Die Zeichnung veranschaulicht ein. Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes unter Beschränkung auf die zum Verständnis erforderlichen Einzelheiten.
Abb. ι ist eine Ansicht der Innenseite des mit dem Zwischenglied versehenen Kupplungsteiles, in welcher das Zwischenglied in der Bereitschaftsstellung gezeichnet ist;
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B der Abb. 1 mit einer Ansicht des anderen Kupplungsteiles;
Abb. 3 ist eine gleiche Ansicht wie Abb. 1 bei Stellung des Mitnehmerbolzens und Zwi-, schengliedes, kurz bevor letzteres in seine unnachgiebige Stellung gelangt.
Auf der Antriebswelle 1 sitzt lose der mitzunehmende Kupplungsteil in Gestalt einer Riemenscheibe 2 und daneben der mitnehmende Kupplungsteil in Gestalt eines auf der Welle befestigten Kupplungsringes 3. In einer zur Welle parallelen Bohrung 4 des Kupplungsringes 3 ist verschiebbar ein Kupplungsbolzen s angeordnet, der unter der Wirkung einer Druckfeder 6 eine Stellung einnimmt, in welcher sein der Riemenscheibe zugekehrtes Ende aus der Bohrung des Kupplungsringes heraustritt und in eine ringförmige Aussparung 7 der Riemenscheibennabe vorspringt. Das auf der anderen Seite des Kupplungsringes 3 hervortretende Ende des Kupplungsbolzens 5 ist mit einer Anschlagnase 8 versehen, welche bei jedem Umlauf der Welle mit einem Keilhebel 9 zusammenwirkt, der von Hand oder selbsttätig in eine Wirkungsstellung gebracht wird. Durch das Zusammentreffen der Hubflächen des Keilhebels 9 und der Bogenanschlagnase 8 wird der Bolzen aus der durch Abb. 2 veranschaulichten Stellung der Kupplung gegen die Wirkung der Kupplungsfeder 4 zurückgezogen, während durch das Zurückziehen des Keilhebels die Kupplung hergestellt wird.
Der umlaufende Kupplungsbolzen 5 wirkt mit einer abgeflachten Stelle 10 seines in die Aussparung 7 der Riemenscheibennabe vorspringenden Endes gegen ein Exzenter 11, das in der Aussparung 7 mittels eines Lagerbolzens 12 parallel zur Antriebswelle 1 gelagert ist. An einem Bolzen 13, der in der Verbindungslinie des Mittelpunktes und des Drehpunktes des Exzenters angeordnet ist, greift eine Feder 14 an, deren anderes Ende an der Riemenscheibe befestigt ist. Die Feder hält durch eine geringe Vorspannung das Exzenter 11 in einer Bereitschaftsstellung, in welcher der Angriffspunkt 13 der Feder und der Mittelpunkt und der Drehpunkt des Exzenters in der Zugrichtung der Feder liegen und durch den Anschlag des Kupplungsbolzens 10 an das Exzenter eine Hebelwirkung in bezug auf den Lagerzapfen des Exzenters ausgeübt wird, welche eine Verdrehung des Exzenters unter Spannung der Feder 14 zur Folge hat. Die Spannung der Feder nimmt , zu, bis die Hebelwirkung aufhört, was infolge der Verschiebung des Berührungspunktes zwischen Exzenter und Anschlagbolzen über den Exzenterumfang allmählich und in abnehmendem Maße sich vollzieht und beendet ist, wenn der Berührungspunkt in eine Linie mit dem Drehpunkt, Mittelpunkt und Federangriffspunkt des Exzenters gelangt ist. Da im J10 Augenblicke des Anschlages die Stellung des Exzenters derart ist, daß die größte Hebelwirkung in bezug auf den Drehpunkt des Exzenters auftritt, die Federspannung aber am' geringsten ist, so bietet das Exzenter dem Anschlag des Mitnehmerbolzens einen sehr geringen Widerstand und gibt sofort und leicht nach. Der Widerstand wächst aber im Maße der Verdrehung des Exzenters einerseits infolge der Zunahme der Spannung der Feder und des Hebelarmes des Federangriffs, andererseits wegen der Verminderung
des Hebelarmes für den Angriff des Bolzens, der schließlich ganz verschwindet (vgl. Abb. 3).
Infolge des fast geräuschlosen Anschlages und der allmählichen Inbetriebsetzung der Maschine eignet sich der Erfindungsgegenstand ganz besonders für nach jedem Arbeitsspiel stillzusetzende Maschinen, die nach ihrer Bauart, ihren Arbeitsbedingungen und dem Ort ihrer Aufstellung eine möglichst geräuschlose und sanfte Wirkungsweise verlangen, wie es z. B. bei den in großen Arbeitssälen aufgestellten graphischen Maschinen, Perforiermaschinen u. dgl. der Fall ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Ein- und ausrückbare Mitnehmerkupplung, insbesondere für nach jedem Arbeitsspiel stillzusetzende Maschinen, bei der der eine Kupplungsteil einen mit ihm elastisch oder nachgiebig verbundenen Mitnehmer oder Anschlagteil besitzt, der mit dem Mitnehmer oder Anschlagteil des anderen Kupplungsteiles zunächst in Berührung tritt und unter dem Anschlag elastisch bis in eine Grenzstellung zurückweicht, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kupplungsteil (2) elastisch verbundene Mitnehmer oder Anschlagteil als gegen Federspannung (14) am Kupplungsteil (2) drehbar gelagerte Exzenteroder Kurvenscheibe (11) ausgebildet ist, die unter Federspannung (14) eine Anschlagstellung einnimmt, in der durch den Anschlag (5) des anderen Kupplungsteiles ein Drehmoment bei anfangs großem Angriffshebelarm und sehr geringem' Drehwiderstand auf das Exzenter ausgeübt wird, der Angriffshebelarm des Mitnehmeranschlags aber sich allmählich auf Null verringert, während der Drehwiderstand infolge zunehmender Federspannung und zunehmender Größe des Hebelarmes des Federangriffs wächst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM138526D 1937-07-03 1937-07-03 Ein- und ausrueckbare Mitnehmerkupplung mit Stossdaempfung Expired DE680804C (de)

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