DE39438C - Neuerung an Telephongebern - Google Patents

Neuerung an Telephongebern

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DE39438C
DE39438C DENDAT39438D DE39438DA DE39438C DE 39438 C DE39438 C DE 39438C DE NDAT39438 D DENDAT39438 D DE NDAT39438D DE 39438D A DE39438D A DE 39438DA DE 39438 C DE39438 C DE 39438C
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Germany
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rod
attached
membrane
hanging
carbon
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39438D
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English (en)
Original Assignee
W. C. TURNBULL in Baltimore, Maryland, V. St. A
Publication of DE39438C publication Critical patent/DE39438C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Neuerung an Telephongebern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Klasse der Gewicbtscontacttelephone, bei denen quer über die Membran ein cylindrischer Kohlenstab gelegt ist, auf welchem hängende cylindrische Kohlenstä'be vermöge der Schwere aufruhen, und besteht in einer Nachstellvorrichtung, durch welche die Lage des Drehpunktes der hängenden Kohlenstäbe verändert und die Innigkeit des Contactes zwischen ihnen und dem auf der Membran angebrachten Kohlenstab geändert werden kann.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen diese Stellvorrichtung in zwei Ausführungen.
Um die Telephoncontacte einzustellen, kann die Stange oder, der Rahmen, der die hängenden Stäbchen trägt, . verstellt werden, um den Winkel, welche diese Stäbchen mit der Verticalen einschliefsen, zu verändern.
In Fig. ι ist der Stab, an welchem die hängenden Kohlenstäbe E sich befinden, an beiden Enden an Blattfedern J befestigt, welche auf dem Rahmen sitzen. Diese Federn drücken für gewöhnlich den Stab . oder Rahmen, der die Kohlenstäbe trägt, gegen die Membran, doch kann man dieselben durch Schrauben /, welche durch die Federn hindurchgehen und gegen die Membran drücken, von derselben entfernen.
Fig. 2 ist ein Aufrifs und Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer anderen Vorrichtung zur Einstellung der hängenden Kohlenstäbe.
B ist die Membran, die' am besten rechteckig von Gestalt und aus Holz hergestellt ist.
Eine Reihe hängender Kohlenstäbe E ist auf einem Stab i drehbar, der in einem an der Membran befestigten Lager ruht. Die Stange i wird am besten aus Kohle gemacht, wenngleich sie auch aus Metall hergestellt sein kann. Ein Ende der primären Spule ist mit der Stange i durch einen Draht χ verbunden. Die hängenden Kohlenstäbe ruhen auf einem quergestellten Kohlenstab D, der von einem Stück C getragen wird, das sich quer über die Membran erstreckt und beiläufig in der Mitte derselben angebracht ist. Der. Kohlenstab D ist durch einen Draht \ mit der primären Inductionsspule verbunden.
Die Membran kann oben und unten befestigt sein oder auch blos an einer der Kanten, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, wo dieselbe an der oberen Kante an einem Träger A . befestigt ist. Um den Druck der hängenden Kohlenstäbe E auf den Stab D zu reguliren, ist das Lager, welches den Stab i trägt, selbst in Lagern drehbar, die an der Membran befestigt sind, wie dies gezeichnet ist.
Eine Stellschraube I mit fester Spitze, welche gegen die Membran drückt, bewegt sich in einem Arm auf dem Lager. Auf diese Weise kann der Arm i, an welchem die Kohlenstäbe E hängen, der Membran mehr oder weniger genähert werden, so dafs der Auflagedruck derselben auf den Stab D geändert wird.
Eine Blattfeder Xr die am Lager befestigt ist, drückt gegen die Membran, wie in Fig. 3 dargestellt, so dafs sie die Theile in ihrer Einstellung erhält. Dadurch, dafs man die Kohlenstäbe E an einem Träger anbringt, der nahe an der oberen oder festgestellten Kante der Membran befestigt ist, ,-macht die Drehachse dieser Kohlenstäbe eine relativ kleine
schwingende Bewegung, wogegen der weiter unten an der Membran befestigte Kohlenstab D eine bei weitem gröfsere Amplitude zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem gebenden Telephon mit einer Membran B, quer über welche ein cylindrischer Kohlenstab D gelegt ist, auf welchem hängende cylindrische Kohlenstäbe E vermöge der Schwere aufruhen, eine Nachstellvorrichtung, bestehend aus einer Schraube und Feder, die derartig angebracht sind, dafs sie die Lage des Drehpunktes der hängenden Elektroden verändern, wodurch die Innnigkeit des Contactes zwischen den Contactstücken geändert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39438D Neuerung an Telephongebern Expired - Lifetime DE39438C (de)

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