DE37706C - Neuerung an Doppelbarometern - Google Patents

Neuerung an Doppelbarometern

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Publication number
DE37706C
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DE
Germany
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instruments
double
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37706D
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English (en)
Original Assignee
G. F. O. GÜNTHER in Hamburg, Neustädter Neustrafse 7
Publication of DE37706C publication Critical patent/DE37706C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L13/00Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
    • G01L13/02Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
G. F. O, GÜNTHER in HAMBURG. Neuerung an Doppelbarometern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1886 ab.
Diese Erfindung bezweckt die Herstellung eines Doppelbarometers, der, wie bei dem einfachen Barometer, durch eine einzige Schraube von aufsen eingestellt werden kann. Dies ist dadurch erreicht, dafs beide Instrumente mit ihren Druckfedern auf einen gemeinschaftlichen Rahmen sich stützen. Die ursprüngliche Justirung der beiden Barometer geschieht mittelst einer im Gehäuse gelagerten Einstellungsvorrichtung an jedem Instrumente.
In beiliegender Zeichnung ist das Doppelbarometer dargestellt, unter Fortlassung des Gehäuses und des Deckglases. Fig. 1 ist Vorderansicht, Fig. 2 Seitenansicht, Fig. 3 Grundrifs und Fig. 4 Seitenansicht im Schnitt nach Linie a-a der Fig. 1 und 3.
Die beiden Instrumente I und II, welche auf einer gemeinschaftlichen Grundplatte B montirt sind, haben im allgemeinen die übliche Einrichtung. Die Buchstaben ο ο1 bezeichnen die luftleeren Kapseln mit centralem Stift rr1, dessen Bewegungen durch den Hebel h und Arm h1 auf die zugehörige, in Spitzen gelagerte Welle e bezw. e1 übertragen werden. Die Schwingungen der Welle e bezw. e1 werden dann weiter durch Hebel h2 und eine zugehörige Kette m bezw. m1 auf die Zeigerachse ^ bezw. ^1 übertragen.
Die centralen Stifte r r1 werden jeder von einer Feder/ bezw. /: gehalten, welche unter den zugehörigen Stift fafst und deren oberes Ende mit dem Hebel h verbunden ist, wie Fig. 2 und 3 zeigen, während das andere abwärts gebogene Ende jeder Feder in dem beiden Instrumenten gemeinsamen Rahmen R befestigt ist. Dieser Rahmen ruht an drei Punkten auf der Grundplatte B auf, und zwar auf jeder Aufsenseite der Instrumente I und II bei d und d1 und weiter auf einem in gleichem Abstand von beiden Instrumenten befindlichen dritten Punkt d'2. Bei d2. ist die Verbindung zwischen Rahmen R und Grundplatte B hergestellt durch die Mutter ν und Schraube g·, während bei al· und d1 der Rahmen durch Schrauben s und s1 auf den in B festen Zapfen ίί1 aufsteht. Die Federn ff1 drücken den Rahmen auf B nieder.
Die beiden Schrauben s und s1 liegen innerhalb des Gehäuses und sind nach Fertigstellung des Instrumentes von aufsen nicht mehr zugänglich, während die Stellschraube g von der Hinterwand des Instrumentes aus bewegbar ist, Nur diese Schraube dient zur späteren Einstellung beider Instrumente für die Höhenlage des Ortes der Verwendung.
Die Schrauben s und' s1 dienen zur übereinstimmenden Einstellung der Zeiger beider Instrumente, nachdem die letzteren vorher, jedes für sich, in bekannter Weise justirt und geprüft worden sind. Wird nämlich die Schraube s nach rechts gedreht, so hebt sich Rahmen R nach Seite der Schraube s, und es wirkt diese Verstellung energischer auf die Feder f, als auf die Feder/1. Wird umgekehrt die Schraube s nach links gedreht, so senkt sich der Rahmen nach 5, und es findet die entgegengesetzte Einwirkung auf die Federn f und fl statt. Hierdurch ist ein Mittel gegeben, die Zeiger beider Instrumente mit Hülfe des Rahmens in Uebereinstimmung zu setzen.
Nachdem das so justirte Instrument in das Gehäuse eingeschlossen worden ist, sind die Schrauben s und s1 nicht mehr zugänglich; es müssen nun die Instrumente stets gleich zeigen, so lange bei dem einen oder anderen der Instrumente nicht Fehler entstehen. Die Stellschraube g wirkt auf beide Instrumente gleichmäfsig, da der Abstand der letzteren von ' g der gleiche ist.
Zeigt der eine Zeiger anders wie der zweite, so ist ein Fehler vorhanden und derselbe sofort erkennbar, wodurch unrichtige Beobachtungen zu vermeiden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Doppelbarometern die Lagerung beider Gehäusefedern f und f1 an einem gemeinsamen Rahmen R, der an drei Punkten d d1 d% mit der Grundplatte B in Verbindung steht und welcher durch die in gleichem Abstande von beiden Instrumenten bei d2 angebrachte Stellschraube g von der Aufsenseite des Gehäuses aus gehoben und gesenkt werden kann, um die im übrigen übereinstimmend Justinen Instrumente der Höhenlage des Ortes -gemäfs gleichzeitig einstellen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37706D Neuerung an Doppelbarometern Expired - Lifetime DE37706C (de)

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