DE19226C - Neuerungen an Uebermittelungsapparaten für Telephone - Google Patents

Neuerungen an Uebermittelungsapparaten für Telephone

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DE19226C
DE19226C DENDAT19226D DE19226DA DE19226C DE 19226 C DE19226 C DE 19226C DE NDAT19226 D DENDAT19226 D DE NDAT19226D DE 19226D A DE19226D A DE 19226DA DE 19226 C DE19226 C DE 19226C
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DE
Germany
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arm
diaphragm
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telephones
induction
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DENDAT19226D
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F. A. sasserath in Berlin SO., Köpnickerstr. 80
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

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Description

KAISERIiICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1880 ab.
Die Neuerungen bestehen in der Anwendung eines Diaphragmas, welches auf einem Arm oder Halter ruht und eine federnde Zunge bildet, eines justirbaren Armes, der die Kohlenspitze, welche" den Contact bildet, trägt, und einer Inductionsrolle von neuer Construction.
An dem Kopfende des Kastens oder Behälters A des Instruments, welcher von beliebiger Form sein kann, befindet sich das Mundstück a. Die Inductionsrolle ist mit B bezeichnet und b zeigt das Diaphragma, Welches der Arm c an die untere Seite des Kastentheiles α drückt; d ist ein federnder Arm, im Pfosten e befestigt, welch letzterer ebenfalls an dem Kastentheil a haftet. Der Arm d trägt auf seinem äufsersten Ende den Kohlenhalter g. Die Verbindung des Localstromes mit der Batterie geht von dem Arm c nach einer Klemmschraube an der äufseren Seite des Kastens A und von dem Pfosten e nach dem primären Ende der Inductionsrolle B und von da nach einer zweiten Klemmschraube. Das secundäre Ende der Inductionsrolle ist mit der Hauptleitung verbunden.
Der Arm c, welcher das Diaphragma stützt, ist aus federndem Metall hergestellt und drückt das Diaphragma gegen den Kastentheil a.
Das Diaphragma ist am Rande mit einem Ringe aus Gummi oder ähnlichem Material und im Mittelpunkt mit einem kleinen Platinstückchen versehen.
Der den Kohlenhalter tragende federnde Arm d sucht die Contactpunkte aus einander zu halten, und, es wird seine Lage durch die Schraube / regulirt.
Die Bewegungen in b werden langsamer sein als die Bewegungen in d und der Wechsel des Widerstandes wird durch den Druck regulirt, welchen die Schraube f giebt.
Die gewöhnliche Inductionsrolle, welche sonst im Gebrauch ist, wird zuerst mit der primären Windung bis zur erforderlichen Ausdehnung und alsdann auf der primären mit der secundären Windung umwickelt. Die in dem in Rede stehenden Apparat zur Anwendung kommende Inductionsrolle, Fig. 3 und 4, wird in anderer Weise hergestellt. Beide Windungen werden zusammen auf die Rolle gewickelt, und zwar kommt der primäre Draht zuerst auf den Kern in zwei Lagen, alsdann der primäre und secundäre zusammen in zwei oder mehr Lagen, diese Lagen werden mit Papier bedeckt; der primäre Draht wird dann wieder aufgewunden, wie zuvor, dann beide Drähte zusammen und demnächst die Papierdecke und so' fort, bis die Inductionsrolle vollendet ist. Diese Construction giebt eine Inductionsrolle von gleicher Kraft, deren jeder einzelne Theil benutzt wird, und den erforderlichen inducirten Strom erhält man durch eine verhältnifsmäfsig kleine Inductionsrolle.
Um das Federn des Armes, an welchem der Kohlenhalter befestigt ist, entbehrlich zu machen und die häufigen Justirungen zu vermeiden, die, durch ■ die Eigenschaften einer Feder unvermeidlich sind, werden die Kohlenspitze und der Halter an dem Ende eines festen Armes derart angebracht, dafs das Gewicht des Halters den Contact zwischen der Kohlenspitze und der Platinspitze bewirkt, so dafs Temperaturverän-
derungen und andere Störungen keinen Einflufs auf den Apparat ausüben.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht der inneren Seitenfront eines Transmissionskastens, Fig. 6 einen Querschnitt durch die Mitte des Apparates. A ist das Transmitterkästcheri mit der Oeffnung oder dem Mundstück B. C ist das Diaphragma, welches sich an einen Ring D von Filz oder einem anderen tondämpfenden Stoff anlehnt. Die Berührung zwischen Diaphragma und Ring wird bewirkt durch den federnden Arm E, welcher an dem Körper des Kastens A durch Schrauben α α und an dem Diaphragma durch die Schrauben b b befestigt ist, so dafs dieser Arm gewissermafsen ein federndes Scharnier bildet.
Auf der entgegengesetzten Seite ist indirect an dem Körper A auf dem Pfosten M ein gerader, fester Arm F durch die Schrauben c c befestigt. Das freie Ende dieses Armes hat einen Einschnitt, in welchem ein knieförmiges, metallisches Winkelstück G durch die Einsatzschrauben dd so festgehalten wird, dafs es sich leicht um die Spitzen dieser beiden Schrauben d d drehen kann. An dem äufseren Ende des unteren verticalen Theiles des Kniestückes befindet sich das Kohlenstück H, das mit dem Platinstückchen e durch das Gewicht des horizontalen Knietheiles in Berührung gehalten wird.
/ ist ein metallisches Brückenstück, welches möglichst im rechten Winkel zu dem Arm F an dem Körper A befestigt ist. Die Brücke / und der Winkeihebel G sind durch den leitenden Draht / mit einander elektrisch verbunden. Die anderen nothwendigen elektrischen Verbindungen werden durch die Leitungsdrähte K und L, von dem einen Ende des Brückenstückes / und von dem festen Ende des Federscharniers E ausgehend, hergestellt.
Die nach der Mitte des Diaphragmas gehende Neigung des Armes F läfst sich leicht durch die Stellschraube O justiren.
Die nothwendige Verbindung mit der Inductionsrolle, den Telephonklemmschrauben und der Hauptlinie sind in der gewöhnlichen, bekannten Weise hergestellt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. In Telephon-Transmittern ein Diaphragma b mit einem Rande aus Gummi oder anderem elastischen, nicht leitenden Material, verbunden mit dem Mundstück durch einen oder mehrere Federarme.
2. In Telephon-Transmittern die Inductionsrolle B in der angegebenen Weise mit abwechselnd primären und secundären Drähten in wechselnden Lagen umwunden.
3. Der Brückentheil / in Verbindung mit dem Kohlenhalter G und dem Arm F durch den Leitungsdraht /.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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