DE33371C - Magnet - elektrischer Leitungsprüfer für Blitzableiter - Google Patents

Magnet - elektrischer Leitungsprüfer für Blitzableiter

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DE33371C
DE33371C DENDAT33371D DE33371DA DE33371C DE 33371 C DE33371 C DE 33371C DE NDAT33371 D DENDAT33371 D DE NDAT33371D DE 33371D A DE33371D A DE 33371DA DE 33371 C DE33371 C DE 33371C
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DE
Germany
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electromagnet
line
induction current
magnet
terminal
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33371D
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English (en)
Original Assignee
F. SOHL in Gr. Wanzleben bei Magdeburg
Publication of DE33371C publication Critical patent/DE33371C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/04Details with warning or supervision in addition to disconnection, e.g. for indicating that protective apparatus has functioned
    • H02H3/048Checking overvoltage diverters

Landscapes

  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1884 ab.
Der Apparat ist auf beiliegender Zeichnung in drei Ansichten dargestellt.
Fig. ι zeigt denselben mit halbgebrochenem Deckel D von vorn,
Fig. 2 den seitlichen Durchschnitt,
Fig. 3 die Durchschnittsansicht von unten.
In dem Holzkasten URD befinden sich folgende Haupttheile, aus denen der Apparat zusammengesetzt ist:
1. ein Elektromagnet P' P", auf dem Grundbrett U befestigt;
2. ein permanenter Stahlmagnet MM, um eine Achse ο ο in den Winkeln w' w" beweglich und auf den Eisenkernen des Elektromagneten P' P" ruhend;
3. zwei Contactfedern T' und T", an die Innenseite des Deckels D geschraubt, welche durch Draht r' und r" mit den Klemmen S' und S" in Verbindung stehen;
4. eine Contactbrücke v, ebenfalls am Deckel D befestigt, gegen welche T' und T" drücken.
Die an der Contactbrücke ν sitzende Feder v' geht durch den Deckel D nach aufsen und stellt durch Ueberfassen über Nase η der auf dem Deckel D mit Scharnier befestigten Kapsel K mit dieser eine leitende Verbindung her und vermittelt somit eine directe Verbindung der Controlnebenleitung, von den Spitzen nach den Klemmen S' und S" führend, über r' und r" durch T' und T", über ν und v' durch die Kapsel K, dann durch Draht r"' zur Erdklemme L.
5. Auf dem Rahmen befindet sich ein Galvanoskop G von bekannter Einrichtung, dessen Drahtwindungen links durch Draht V mit der Magnetspule ρ' und rechts durch Draht t' mit der Feder t des Hebels h mit dem messingenen Körperstück a' des Stahlmagneten MM verbunden sind.
Um den Stahlmagneten MM bewegen zu können, ist derselbe zwischen zwei Messingstücken a' und a" durch Schrauben b' und b" befestigt.
Das untere Stück a" hat links und rechts einen Zapfen 0, welcher in den zur Führung dienenden Winkeln n>' w" gelagert ist.
Die Zapfen 0 0 gestatten eine Bewegung des Stahlmagneten AiM gegen die Polenden des Elektromagneten P' P", und wird sich der Stahlmagnet M M durch seine Anziehungskraft, welche noch von der Feder t unterstützt wird, fest gegen die Kerne P' P" legen.
Das obere Messingstück a' ist an dem den Contactfedern T' und T" zugekehrten Ende im Winkel gebogen, abgerundet und mit Platin versehen, um bei etwaiger Berührung mit einer der beiden Contactfedern T' oder T" eine leitende Verbindnng mit denselben herzustellen. Der Vorgang beim Untersuchen der durch Controlnebenleitung mit den KlemmenS' und S" des magnetelektrischen Leitungsprüfers verbundenen Leitung ist in Verbindung mit dem Blitzableiter folgender:
Man öffnet durch Zurückdrücken der Feder v' die Metallkapsel K und hebt zunächst damit die directe Verbindung der Spitzen mit der Klemme L der Erdleitung auf, drückt dann durch Knopf 0' oder 0" T' oder T" nieder; es berührt die untere Fläche dieser Contactfeder zunächst die Kante des Messingstückes a' und sichert somit den geschlossenen Leitungskreis für den Strom, welcher durch verstärkten

Claims (1)

  1. Druck sofort auftritt, sobald sich der Stahlmagnet MM vom Elektromagneten P' P" entfernt, und zwar ist dies ein Inductionsstrom.
    Dieser Inductionsstrom bewegt sich, vom Ende V der Magnetspule ρ' ausgehend, durch das Galvanometer G, von da durch Draht t' über Feder t durch a' zur Taste T', dann weiter durch Klemme S\ durch die Controlnebenleitung zur Spitze, von der Spitze durch die Haupt- bis zur Erdleitung, von da durch die mit der Erdleitung verbundene Controlnebenleitung durch Klemme L zum anderen Ende i" der Magnetspule ρ" zurück.
    Die Galvanometernadel wird abgelenkt durch den Inductionsstrom, wenn derselbe im Blitzableiter keine Unterbrechung findet bezw. wenn der Blitzableiter leitungsfähig ist.
    Beim Zurücklassen der Taste T' oder T" würde durch das damit verbundene Nähern des permanenten Magneten M M an die Polenden des Elektromagneten P' P" ein Inductionsstrom von gleicher Stärke und entgegengesetzter Richtung auftreten und eine umgekehrte Nadelablenkung im Galvanoskop G bewirken.
    Nach vollendeter Prüfung wird die Metallkapsel K wieder niedergeklappt· und dadurch eine directe Verbindung der von den Spitzen kommenden Nebenleitungen mit der Erdleitung hergestellt, um bei etwaigem Einschlagen des Blitzes keine Funkenbildung zu veranlassen und den Apparat selbst zu schonen.
    Pateντ-Ανspruch:
    An magnetelektrischen Leitungsprüfern die Vereinigung folgender zusammenwirkender Theile: der Contactfedern T, des nicht magnetischen Armes a, der von T und α ausgehenden und nach dem äufseren Leitungskreis bezw. dem Elektromagneten P' P" führenden Leitungen mit der an α befestigten, aus einem permanenten Magneten bestehenden, drehbaren Armatur M des Elektromagneten P' P", zum Zwecke, durch Aufdrücken der Federn T auf α zuerst den Stromkreis zu schliefsen und dann mittelst Abreifsens des Magneten M von dem Elektromagneten P' P" in den Windungen des letzteren einen Inductionsstrom zu erzeugen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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