DE394175C - Elektrische Weck- und Kontrolluhr mit mehreren hintereinandergeschalteten Kontakten - Google Patents

Elektrische Weck- und Kontrolluhr mit mehreren hintereinandergeschalteten Kontakten

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DE394175C
DE394175C DER58847D DER0058847D DE394175C DE 394175 C DE394175 C DE 394175C DE R58847 D DER58847 D DE R58847D DE R0058847 D DER0058847 D DE R0058847D DE 394175 C DE394175 C DE 394175C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/30Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • ;ktrische Weck- und Kontrolluhr mit mehreren hintereinandergeschalteten Kontakten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit @omschlußkontakten, die durch am Ziffer-Ltt einzusteckende Stöpsel in Tätigkeit zu zen sind, so daß zu beliebigen v orauszubemmenden Zeiten selbsttätig Signale abge-)en werden. Bei solchen Uhren ist es beint, mit dem gestöpselten Kontakt der indenwelle noch einen (vielfach als Schnappitakt ausgebildeten) Kontakt der Minutenlle hintereinanderzuschalten, um kürzere nale zu ermöglichen. Man hat andererseits :h mehrere (bis drei) Kontakte hintereinlergeschaltet, und zwar als gestöpselte Kon-:te, mit denen Signale für Stunden, Tage i Monate voraus gestöpselt werden konnten. )as wesentlich Neue besteht zuvörderst in Kombinierung zweier Kontakte, von denen er mit der Minutenwelle und der zweite der Sekundenwelle umläuft, mit dem übien Stöpselkontakt der Stundenwelle in ienschaltung. Hierdurch wird bewirkt, daß Stöpselkontakt die Auswahl der Zeit ert, der Minutenwellenkontakt die Kontakt-,ung vorbereitet und der Sekundenwellenitakt das schnelle Schließen und Öffnen des. omes bewirkt, so daß ein Verbrennen der stakte verhütet und sichere Wirksamkeit Ihrleistet ist. Dabei sind keine Schnapptakte mehr erforderlich, die oft schadhaft ,den und auch den regelmäßigen Gang des -werkes schädigen; -und es sind doch außerentlich scharf abgerissene kurze Signale abbar.
  • 3esondere Einzelheiten der Ausgestaltung i später näher angegeben.
  • :ine wertvolle Weiterausgestaltung btsteht h in der Kombination dieser Uhr mit beiebenen Kontrollkarten, die einen Zeitvorck mit allen einzelnen Viertelstunden ent-:en. Hierdurch ist die Uhr als \ acht-:hter-Kontrollwerkzeug ausnutzbar, indem an einer dem Wächter unzugänglichen Stelle ;estellt und mit beliebigen Kontaktstöpseln eckt wird; der Wächter hat dann während er Wachzeit jedes von der Uhr gegebene ial auf der Karte anzuzeichnen, tin,i der Vergleich der Kartenaufzeichnung mit den gesteckten Stöpseln ergibt nachher - ein Bild darüber, ob der Wächter anwesend und aufmerksam war, Die Zeichnung veranschaulicht die neue Uhr und ihre Kontakte an Ausführungsbeispielen, und zwar sind: Abb. i eine Vorderansicht der gesamten Uhr, Abb. a eine Seitenansicht des Uhr- und Kontaktwerkes, Abb. 3 und .4 Einzelansichten der Kontakte auf Sekunden- und Minutenwelle, Abb.5 Einzelansicht eines anders ausgeführten Kontaktes auf der Sekundenwelle, Abb. 6 Ansicht einer Kontrollkarte.
  • Das Uhrgehäuse z trägt um das Zifferblatt 2 herum, das unter Glas .liegen kann, einen Löcherring 3, in dessen Löcher Kontaktstöpsel, an beliebigen nach Viertelstunden verteilten Stellen einsteckbär sind. Unterhalb des Zifferblattes sind «eitere Stöpsellöcher 5 als Ablegestellen der außer Gebrauch befindlichen Stöpsel vorgesehen. Über diesen Löchern sind Inschrifttafeln 6 angebracht, die eine bestimmte Gruppierung der Stöpsel entsprechend besonderen Verwendungszwecken mittels entsprechender Inschrifttafeln 7 in Schlitzen der Stöpsel 4. ermöglichen.
  • Die im Ring 3 eingesteckten Stöpsel 4 ragen in den Bereich einer auf der Stundenwelle aufgesteckten Kontaktbürste 8 hindurch, so daß diese eine Kontaktgebung an ihnen beim Gegenlaufen vorbereitet. Um die Minutenwelle g herum ist weiter eine Isolierscheibe io mit aufgelegten Metallkontakten ii und 12 am Werk angesetzt, und auf der Welle ist mit einer isolierenden Nabe 13 eine doppelarmige Schleiffeder 14 aufgesetzt; hierdurch entsteht beim Umlaufen alle Viertelstunde eine Überbrückung der Kontakte ii, i2 durch die Schleiffeder 14 und somit eine engere genauere Vorbereitung bestimmter Kontaktgebungszeiten. Endlich ist um die Sekundenwelle 15 herum eine Isolierscheibe 16 mit einem Kontakt 17 am Werk angebracht, und auf der Sekundenwelle ist eine Schleiffeder 18 aufgesetzt; hierdurch wird minütlich einmal eine kurze Kontaktgebung erreicht, sofern auch die anderen Kontakte geschlossen sind.
  • Die Schaltung ist nun die, daß von einer Stromquelle ig der eine Pol über ein Läutewerk 2o an den Zifferblattring 3 angeschlossen ist, während der andere Pol an die Minutcnkontaktbelege 12 angeschlossen ist und die . weiteren Minutenkontaktbelege i1 an den Sekundenkontaktbeleg 17 angeschlossen sind. Ist ein Stöpsel eingesteckt und der Minutenkontakt in einer Berührungslage angekommen, so entsteht demgemäß im Augenblicke, wo der Sekundenkontakt iS seinen Belag 17 berührt, folgender Stromlauf: Batterie ig - Minutenkontakt 12, 14, 11 - Sekundenkontakt t 17, 18 - Uhrwerk - Stöpselkontakt 8, 4, 3 - Läutewerk 2o - Batterie ig ; es ertönen also Alarmrufe von kurzer durch den Sekundenkontakt bestimmter Dauer so oft hintereinander, wie der Sekundenzeiger während der Berührungsdauer im Minutenkontakt Umläufe i ausführt.
  • Für den Sekundenkontakt können zwei odermehrere Belege 17 vorgesehen sein, und das ergibt dann entsprechend viele Weckrufe in ; der Minute.
  • Der Minutenkontakt kann eine kinematiskhe ° Umkehrung erfahren, indem die Kontakt- ; Scheibe io auf der Minutenwelle g aufgesetzt ist, und- sämtliche Belege ii und 12 untereinander kurz geschlossen sind; an Stelle der doppelarmigen Schleiffeder 13 können dann zwei Einzelfedern so vorgesehen sein, daß die Belege ii sie viertelstündlich einmal in Stromverbindung bringen.
  • Für schwächere Uhrwerke, wo dauerndes Schleifen der Kontakte vermieden werden soll, ist für den Sekundenkontakt die Ausführung ; nach Abb. 5 vorgesehen. Dem Kontaktarm i8 . ist dabei nur ein Isolierstück 21 in Gestalt eines einzelnen Stöpsels, der den Kontaktpol 17 enthält, gegenübergestellt, so daß der Sekundenzeiger nur während der kurzen Überlaufzeit des Kontaktes eine Reibungswirkung zu überwinden hat; diese Kontaktausgestaltung ergibt ; auch eine leichtere Anbringung oder Auswechslung an einem vorhandenen Werke, weil nicht das Abnehmen des Zeigers zwecks Überschie bens einer seine Welle konzentrisch umgebenden , Scheibe nötig ist. -Das Läutewerk 2o kann durch eine Signallampe oder einen Sommer ersetzt sein, oder es können mehrere derartige Signale parallel geschaltet und mit Einzelausschaltern zu beliebiger :Auswahl versehen sein. Dabei können j .die Signale auch in verschiedenen Räumen vorgesehen sein; so kann beispielsweise die im Büroraume eingeschlossene Uhr für die Nachtzeit an eine im Vestibül angebrachte starke Glocke geschaltet werden, die der Nachtwächter hört. Der Wächter erhält dann jeweils eine Kontrollkarte nach Abb- 7 und hat jedes gehörte Signal auf der Karte zu verzeichnen; dabei können zu ganz willkürlichen Zeiten die Signale durch Stöpseln des Zifferblattringes 3 während der ganzen -Nachtzeit abgegeben werden. Die Kontrollkarte kann dabei einen Aufdruck ähnlich dem Zifferblattringe 3 aufweisen, so daß nachher die Karte mit den Einzeichnungen sich vollständig mit dem im Zifferblattringe steckenden Stöpseln deckt und eine einfache und zuverlässige Kontrolle des Wächters ergibt. ,

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elektrische Weck- und Kontrolluhr mit mehreren hintereinandergeschalteten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Hintereinanderschaltung mit dem auf willkürlich gewählte Zeiten zu stöpselnden Stundenwellenkontakt zwei weitere hintereinandergeschaltete Kontakte enthält, deren einer mit der Minutenwelle umläuft, während der zweite mit der Sekundenwelle umläuft.
  2. 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundenkontakt in einer auf der Sekundenwelle (15) aufgesetzten und'gegenüber einem oder mehreren feststehenden Polen (17) kontaktgebenden Feder (18) besteht, während der Kontakt der Minutenwelle (9) vom Werk überall isoliert ist und beispielsweise aus einer Scheibe mit zwei Schleiffedern (14) gegenüber festen 1Nlinutenmetallbelegen (ii und 12) oder einem besonders angetriebenen Kontakthebel besteht.
  3. 3. Uhr nach Anspruch 2,' dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundenkontakt als feststehender Pol oder feststehende Pole Kontaktbelege mit nur kurzen Umkleidungsisolierungen (21) enthält, während im übrigen der Sekundenzeigerweg frei von reibenden Flächelh ist.
  4. 4. Uhr nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Kontrollkarten mit einem Vordruck von Zeitangaben beigegeben sind, die den durch die Uhr ermöglichten Stöpselungszeiten und Signalarten entsprechen, so daß durch Anmerken der jeweils eingestellten und abgegebenen Signale auf der Karte eine Wächterkontrolle ermöglicht ist. .
DER58847D Elektrische Weck- und Kontrolluhr mit mehreren hintereinandergeschalteten Kontakten Expired DE394175C (de)

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