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;ktrische Weck- und Kontrolluhr mit mehreren hintereinandergeschalteten
Kontakten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit @omschlußkontakten, die durch
am Ziffer-Ltt einzusteckende Stöpsel in Tätigkeit zu zen sind, so daß zu beliebigen
v orauszubemmenden Zeiten selbsttätig Signale abge-)en werden. Bei solchen Uhren
ist es beint, mit dem gestöpselten Kontakt der indenwelle noch einen (vielfach als
Schnappitakt ausgebildeten) Kontakt der Minutenlle hintereinanderzuschalten, um
kürzere nale zu ermöglichen. Man hat andererseits :h mehrere (bis drei) Kontakte
hintereinlergeschaltet, und zwar als gestöpselte Kon-:te, mit denen Signale für
Stunden, Tage i Monate voraus gestöpselt werden konnten. )as wesentlich Neue besteht
zuvörderst in Kombinierung zweier Kontakte, von denen er mit der Minutenwelle und
der zweite der Sekundenwelle umläuft, mit dem übien Stöpselkontakt der Stundenwelle
in ienschaltung. Hierdurch wird bewirkt, daß Stöpselkontakt die Auswahl der Zeit
ert, der Minutenwellenkontakt die Kontakt-,ung vorbereitet und der Sekundenwellenitakt
das schnelle Schließen und Öffnen des. omes bewirkt, so daß ein Verbrennen der stakte
verhütet und sichere Wirksamkeit Ihrleistet ist. Dabei sind keine Schnapptakte mehr
erforderlich, die oft schadhaft ,den und auch den regelmäßigen Gang des -werkes
schädigen; -und es sind doch außerentlich scharf abgerissene kurze Signale abbar.
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3esondere Einzelheiten der Ausgestaltung i später näher angegeben.
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:ine wertvolle Weiterausgestaltung btsteht h in der Kombination dieser
Uhr mit beiebenen Kontrollkarten, die einen Zeitvorck mit allen einzelnen Viertelstunden
ent-:en. Hierdurch ist die Uhr als \ acht-:hter-Kontrollwerkzeug ausnutzbar, indem
an einer dem Wächter unzugänglichen Stelle ;estellt und mit beliebigen Kontaktstöpseln
eckt wird; der Wächter hat dann während er Wachzeit jedes von der Uhr gegebene ial
auf der Karte anzuzeichnen, tin,i der Vergleich der Kartenaufzeichnung mit den gesteckten
Stöpseln ergibt nachher - ein Bild darüber, ob der Wächter anwesend und aufmerksam
war, Die Zeichnung veranschaulicht die neue Uhr und ihre Kontakte an Ausführungsbeispielen,
und zwar sind: Abb. i eine Vorderansicht der gesamten Uhr, Abb. a eine Seitenansicht
des Uhr- und Kontaktwerkes, Abb. 3 und .4 Einzelansichten der Kontakte auf Sekunden-
und Minutenwelle, Abb.5 Einzelansicht eines anders ausgeführten Kontaktes auf der
Sekundenwelle, Abb. 6 Ansicht einer Kontrollkarte.
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Das Uhrgehäuse z trägt um das Zifferblatt 2 herum, das unter Glas
.liegen kann, einen Löcherring 3, in dessen Löcher Kontaktstöpsel, an beliebigen
nach Viertelstunden verteilten Stellen einsteckbär sind. Unterhalb des Zifferblattes
sind «eitere Stöpsellöcher 5 als Ablegestellen der außer Gebrauch befindlichen Stöpsel
vorgesehen. Über diesen Löchern sind Inschrifttafeln 6 angebracht, die eine bestimmte
Gruppierung der Stöpsel entsprechend besonderen Verwendungszwecken mittels entsprechender
Inschrifttafeln 7 in Schlitzen der Stöpsel 4. ermöglichen.
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Die im Ring 3 eingesteckten Stöpsel 4 ragen in den Bereich einer auf
der Stundenwelle aufgesteckten Kontaktbürste 8 hindurch, so daß diese eine Kontaktgebung
an ihnen beim Gegenlaufen vorbereitet. Um die Minutenwelle g herum ist weiter eine
Isolierscheibe io mit aufgelegten Metallkontakten ii und 12 am Werk angesetzt, und
auf der Welle ist mit einer isolierenden Nabe 13 eine doppelarmige Schleiffeder
14 aufgesetzt; hierdurch entsteht beim Umlaufen alle Viertelstunde eine Überbrückung
der Kontakte ii, i2 durch die Schleiffeder 14 und somit eine engere genauere Vorbereitung
bestimmter Kontaktgebungszeiten. Endlich ist um die Sekundenwelle 15 herum eine
Isolierscheibe 16 mit einem Kontakt 17 am Werk angebracht, und auf der Sekundenwelle
ist eine Schleiffeder 18 aufgesetzt; hierdurch
wird minütlich einmal
eine kurze Kontaktgebung erreicht, sofern auch die anderen Kontakte geschlossen
sind.
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Die Schaltung ist nun die, daß von einer Stromquelle ig der eine Pol
über ein Läutewerk 2o an den Zifferblattring 3 angeschlossen ist, während der andere
Pol an die Minutcnkontaktbelege 12 angeschlossen ist und die . weiteren Minutenkontaktbelege
i1 an den Sekundenkontaktbeleg 17 angeschlossen sind. Ist ein Stöpsel eingesteckt
und der Minutenkontakt in einer Berührungslage angekommen, so entsteht demgemäß
im Augenblicke, wo der Sekundenkontakt iS seinen Belag 17 berührt, folgender Stromlauf:
Batterie ig - Minutenkontakt 12, 14, 11 - Sekundenkontakt t 17, 18 - Uhrwerk - Stöpselkontakt
8, 4, 3 - Läutewerk 2o - Batterie ig ; es ertönen also Alarmrufe von kurzer durch
den Sekundenkontakt bestimmter Dauer so oft hintereinander, wie der Sekundenzeiger
während der Berührungsdauer im Minutenkontakt Umläufe i ausführt.
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Für den Sekundenkontakt können zwei odermehrere Belege 17 vorgesehen
sein, und das ergibt dann entsprechend viele Weckrufe in ; der Minute.
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Der Minutenkontakt kann eine kinematiskhe ° Umkehrung erfahren, indem
die Kontakt- ; Scheibe io auf der Minutenwelle g aufgesetzt ist, und- sämtliche
Belege ii und 12 untereinander kurz geschlossen sind; an Stelle der doppelarmigen
Schleiffeder 13 können dann zwei Einzelfedern so vorgesehen sein, daß die Belege
ii sie viertelstündlich einmal in Stromverbindung bringen.
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Für schwächere Uhrwerke, wo dauerndes Schleifen der Kontakte vermieden
werden soll, ist für den Sekundenkontakt die Ausführung ; nach Abb. 5 vorgesehen.
Dem Kontaktarm i8 . ist dabei nur ein Isolierstück 21 in Gestalt eines einzelnen
Stöpsels, der den Kontaktpol 17 enthält, gegenübergestellt, so daß der Sekundenzeiger
nur während der kurzen Überlaufzeit des Kontaktes eine Reibungswirkung zu überwinden
hat; diese Kontaktausgestaltung ergibt ; auch eine leichtere Anbringung oder Auswechslung
an einem vorhandenen Werke, weil nicht das Abnehmen des Zeigers zwecks Überschie
bens einer seine Welle konzentrisch umgebenden , Scheibe nötig ist. -Das Läutewerk
2o kann durch eine Signallampe oder einen Sommer ersetzt sein, oder es können mehrere
derartige Signale parallel geschaltet und mit Einzelausschaltern zu beliebiger :Auswahl
versehen sein. Dabei können j .die Signale auch in verschiedenen Räumen vorgesehen
sein; so kann beispielsweise die im Büroraume eingeschlossene Uhr für die Nachtzeit
an eine im Vestibül angebrachte starke Glocke geschaltet werden, die der Nachtwächter
hört. Der Wächter erhält dann jeweils eine Kontrollkarte nach Abb- 7 und hat jedes
gehörte Signal auf der Karte zu verzeichnen; dabei können zu ganz willkürlichen
Zeiten die Signale durch Stöpseln des Zifferblattringes 3 während der ganzen -Nachtzeit
abgegeben werden. Die Kontrollkarte kann dabei einen Aufdruck ähnlich dem Zifferblattringe
3 aufweisen, so daß nachher die Karte mit den Einzeichnungen sich vollständig mit
dem im Zifferblattringe steckenden Stöpseln deckt und eine einfache und zuverlässige
Kontrolle des Wächters ergibt. ,