DE328352C - Vorrichtung zur Ausfuehrung elektrischer Schaltvorgaenge mittels Stromschlussvorrichtungen, die durch Stifte eines sich drehenden Koerpers in Wirkung gesetzt werden - Google Patents

Vorrichtung zur Ausfuehrung elektrischer Schaltvorgaenge mittels Stromschlussvorrichtungen, die durch Stifte eines sich drehenden Koerpers in Wirkung gesetzt werden

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DE328352C
DE328352C DE1919328352D DE328352DD DE328352C DE 328352 C DE328352 C DE 328352C DE 1919328352 D DE1919328352 D DE 1919328352D DE 328352D D DE328352D D DE 328352DD DE 328352 C DE328352 C DE 328352C
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Description

  • Vorrichtung zur Ausführung elektrischer Schaltvorgänge mittels Stromschlußvorrichtungen, die durch Stifte eines sich drehenden Körpers in Wirkung gesetzt werden. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausführung elektrischer Schaltvorgänge mittels Stromschlußvorrichtungen, die durch Stifte eines sich drehenden Körpers, z. B. einer Scheibe oder einer Trommel, in Wirkung gesetzt werden. Bei solchen Vorrichtungen ist es bekannt, auf der Scheibe oder Trommel mehrere Reihen glatter Stifte anzuordnen, von denen jede Stiftreihe eine bestimmte Stromschlußvorrichtung oder bestimmte Stromschlußvorrichtungen in Wirkung setzt, so daß durch- die Stiftreihen beispielsweise verschiedene Läutewerke zu verschiedenen Zeiten beeinflußt werden können.
  • Durch die Erfindung ist bezweckt; -mittels einer einzigen Stiftreibe die gleiche Wirkung zu erzielen, die bisher nur durch mehrere Stiftreihen erreicht werden konnte. Zü diesem Zweck sind nach der Erfindung die Stifte derartig verschieden abgesetzt, daß -beim jedesmaligen Vorübergehen eines Stiftes an den Stromschlußvörrichtungen nur die in der Bahn eines vollen Teils dieses Stiftes liegende Stromschlußvörrichtung oder Stromschlußv orrichtungen in Wirkung gesetzt werden, während die übrigen Stromscfilußvorrichtun-.gen von dem abgesetzten Stiftteil unbeeinflußt gelassen werden. Bei dieser Vorrichtung kann durch den vollen Teil eines *Stiftes z. B, eine zu einer bestimmten Signalvorrichtung gehörige Stromschlußvorrichtung in Wirkung gesetzt werden, während eine zu einer anderen Signalvorrichtung gehörige Stromschlußvorrichtung durch den abgesetzten Teil dieses Stiftes ünbeeinflußt gelassen und erst durch den vollen Teil eines anderen Stiftes zu einem anderen Zeitpunkt beeinflußt wird und so fort. Die neue Vorrichtung bietet den. Vorteil; daß mittels einer einzigen Stiftscheibe oder mittels einer verhältnismäßig schmalen Stifttrommel eine erheblich größere Anzahl zu verschiedenen Zeiten zu schließender Signalstromkreise o. dgl. beeinflußt werden kann ais mittels. der bekannten Vörrichtungen. .
  • Durch die Stifte der sich drehenden Scheibe oder Trommel können zu bestimmten Zeiten (z. B. Stünden) Stromschlußvorrichtungen beeinflußt werden, die mit entsprechend bestimmten Zeitabschnitten (z. B.Wochentagen) beeinflußten Stromschlußvorrichtungen verbunden sind. Um mittels einer solchen Einrichtung beispielsweise an verschiedenen Wochentagen -zu verschiedenen Tageszeiten an verschiedenen* Orten Signale hervorrufen zu könüen, sind zweckmäßig nach der Erfindung die entsprechend bestimmten Zeitabschnitten (i. B. Wöchentagen) beeinflußten Stromschlußvorrichtungen gruppenweise verschiedenen der die gewünschten Schaltvorigänge an verschiedenen Orten vermittelnden Leitungen zugeordnet. Die entsprechend bestimmten Zeitabschnitten, (z. B. Wochentagen) beeinflußten Stromschlußvorrichtungen können in Gruppen oder einzeln geschlossen oder geöffnet werden, und einzelne, verschiedenen dieser Grüppen zugehörige Stromschlußvor- . richtengen können gemeinsam einer bestimmten der die gewünschten Schaltvorgänge an den verschiedenen Orten vermittelnden Leitungen zugeordnet sein.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einer Ausführungsform veranschaa= licht.
  • Fig. i ist eine -Vorderansicht der Vorrichtung. _ .
  • Fig.2 ist eine Seitenansicht des Uhrwerks mit den zu bestimmten Zeiten (z. B. Stunden) beeinflußten Stromschlußvorrichtungen.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Uhrwerks mit den entsprechend bestimmten Zeitabschnitten (z. B. Wochentagen) beeinflußten Stromschlußvorrichtungen: Fig.4 veranschaulicht eine Einzelheit- in größerem Maßstabe.
  • Fig. 5 stellt ein Schaltungsbild- dar.
  • - Am * Rahmen i eines Uhrwerks.2 ist eine winklig gebogene Platte 3 festgeschraubt, die ein ebenfalls winklig gebogenes Rahmenstück 4 trägt. An diesem Rahmenstück sind neun Stromschlußvorrichtungen 5 befestigt, von denen, jede mit zwei Kontaktfedern 6, 7 versehen ist. Die Kontaktfederpaare 6, 7 sind in mehreren Reihen neben- und- hintereinander angeordnet. An dem - in .Fig. i oben liegenden Ende sind die Kontaktfedern 6, 7 mit den unten beschriebenen Leitungen verbunden. Am anderen Ende . sind die ,Federn 6, 7 mit Kontaktspitzen -und Kontaktplatten versehen. Die eine Feder 7 jedes Paares ist an diesem Ende verlängert. Gegen .die verlängerten Enden der Federn 7 wirken aus nicht leitendem Material bestehende Stifte 8, die seitlich an den Armen 9 von neun zweiarmigen,- um einen Zapfen i i des Rahmens 4 drehbaren Hebeln-9, io angebracht sind. Die Hebelarme 9 sind teilweise so gebogen (Fig.2) und winklig gegeneinander so versetzt (Fig. i), daß der Stift 8 jedes Hebelarmes 9 gegen je eine der neun Kontaktfedern 7 wirken kann. Die Hebelarme io sind in gleicher Richtung nebeneinander angeordnet und besitzen Nasen i2,. die in der Bahn von Stiften 13 liegen. Diese Stifte sind in einer kreisförmigen Reihe seitlich an einer auf einem Zapfen 14 der Platte 3 drehbaren Scheibe 15 angebracht, die durch das Uhrwerk :2 angetrieben wird. Die Stifte 13 sind in dem Sinne verschieden abgesetzt, daß sie verschieden lange und verschieden weit von der Scheibe 15 entfernte, ausgesparte Teile 16 (Fig.2) "besitzen. Zur Bildung der Absätze 16 können an der Scheibe 15, wie in Fig.4 dargestellt ist, glatte, mit Köpfen versehene Stifte 13 festgeschraubt sein, auf denen eine oder mehrere stärkere Hülsen 17 und eine oder mehrere schwächere Hülsen 18 aufgereiht sind. Die stärkeren und schwächeren Hülsen 17, 18 der einzelnen Stifte 13 können verschieden lang sein. -Die Scheibe 15 wird durch das Uhrwerk alle zwölf Stunden einmal gedreht. Bei der Drehung der Scheibe 15 bewegen sich die Stifte 13 nacheinander an den Nasen 12 der zweiarmigen Hebel 9, zo vorüber. Die vollen Teile der Stifte 13 wirken gegen die in ihrer Bahn liegenden Nasen 12 bestimmter Hebel 9, io, so daß diese Hebel gedreht und die von den zugehörigen Stiften 8 beeinflußten Kontaktfedern 7 mit den entsprechenden Kontaktfedern 6 .in Berührung gebracht werden. Der abgesetzte Teil 16 jedes an den Nasen i2 vorübergehenden Stiftes 13 läßt jedoch die ihm gegenüberliegenden Nasen i2 unbeeinflußt. Die' entsprechenden Kontaktfedern 7 bleiben datier mit denn zugehörigen Kontaktfedern 6 außer Berührung und werden erst durch die vollen Teile anderer. Stifte 13 zu anderen Zeitpunkten gegen die. betreffenden Federn 6 gedrückt. .
  • Die Stifte 13 können- auch so abgesetzt sein, daß durch die vollen Teile dieser Stifte jedesmal nur ein einziger Hebel 9, io gedreht wird, während alle übrigen Hebel unbeeinflußt bleiben.
  • Durch Schließen einer Stromschlußvorrichtung 5 könnte unmittelbar ein elektrischer "Schaltvorgang ausgeführt, z. B. eine elektrische Signalglocke zum Ertönen gebracht werden. - Will man jedoch z. B. ein akustisches Signal von kurzer Zeitdauer hervorbringen oder in kurzem Zeitabstand ein Vor-und ein Hauptsignal ertönen lassen, so wird noch- die im folgenden beschriebene Stromschlußvorrichtung mit der Gruppe der Stromschlußvorrichtungen 5 verbunden.
  • Auf einer Spindel i9 des Uhrwerks'2, die sich in jeder Stunde einmal dreht, -ist ein mit 24 schrägen Zähnen 2o- versehenes Rad 2 1 befestigt. Auf den Zähnen 2ö ruhen die Nasen 22 bzw. 23 von zwei um Stifte 24.der Platte i drehbaren, einarmigen Hebeln 25 bzw. 26, die seitlich ein wenig gegeneinander versetzt sind. Auf den Hebeln 25, 26 sind Isolierstücke 27 vorgesehen, an denen eine aus zwei Kontaktfedern 28, 29 bestehende Stromschlußvorrichtung 3o angeordnet ist. Die Kontaktfeder 28 ist durch eine Leitung 31 mit den Kontaktfedern 6 der Stromschlußvorrichtungen 5 verbunden, während die Kontaktfeder 29 durch eine Leitung 32 mit dem einen Pol einer beliebigen Stromquelle - in Verbindung steht.
  • Solange bei der Drehung des Zahnrades 21 beide Nasen 22, 23 sich auf dem gleichen Zahn 2o befinden, ist die Stromschlußvorrichtung 3o geöffnet. Fällt die Nase 23 von dem betrettenden Zahn 2o herab, so kommt die Kontaktfeder 29 mit der Kontaktfeder 28 in Berührung. Die Strornschlußvorrichtung go bleibt jetzt während einer kurzen Zeit, z. B. I5. Sekunden, geschlossen, bis auch die Nase 22 von dem betreffenden Zahn herabfällt. Jetzt- bleibt die Stromschlußvorrichtung 30 geöffnet, bis die Nase 23 vom nächsten Zahn 2o herabfällt. Die Stromschlußvorrichtung 30 wird hierdurch von neuem geschlossen, bis auch die Nase 22 wieder von dem Zahn 2o herabfällt. Bei der dargestellten Ausführungsform. wird hiernach die Stromschlüßvorrichtung 30 in Abständen von 212 Minuten jedesmal 15 Sekunden lang geschlossen.
  • Die Nasen 12 der Schalthebel 9, io sind abgeflacht, so daß jeder Stift 13 der Scheibe 15 den betreffenden Hebel 9, io beim Vorübergehen an der Nase i2 längere Zeit, d. h. etwa drei Minuten, zurückgedrückt hält. Infolgedessen wird während einer entsprechenden Zeit auch die zugehörige Stromschlußvorrichtung 5 geschlossen. Da während dieser Zeit die Stromschlußvorrichtung 3o zweimal geschlossen und geöffnet wird, kann z. B. mittels einer mit der Kontaktfeder 7 der vorgenannten Stromschlußvorrichtung-5 verbundenen Signalvorrichtung in -kurzem Zeitabstande ein Vor- und ein Hauptsignal gegeben werden.
  • Die- Nasen 12 der Schalthebel 9, io können auch so gestaltet sein, daß während der Zeit, während welcher ein Stift 13 den entsprechenden Hebel 9, zo zurückgedrückt hält, die Stroinschlußvorrichtung 3o nur einmal geschlossen wird, so daß mittels der mit der Kontaktfeder 7 der zugehörigen Stromschlußvorrichtung 5 verbundenen Signalvorrichtung nur ein einziges, - verhältnismäßig kurzes Signal gegeben wird.
  • Jede Stromschlußvorrichtung 5 kann z. B. einer besonderen. Signalvorrichtung zugeordnet sein, jedoch können auch die Stromschlußvorrichtungen 5 gruppenweise je mit einer gemeinsamen Signalvorrichtung verbunden sein.
  • Sollen bestimmte Stromschlußvorrichtungen 5 beispielsweise an bestimmten Wochentagen unwirksam gemacht werden, so wird noch die im folgenden beschriebene Gruppe von Stromschlußvorrichtungen vorgesehen.
  • An dem Rahmenstück 3 ist eine Gruppe von neun Stromschlußvorrichtungen 33 (Fig. i) angeordnet, von denen jede zwei Kontaktfedern 34, 35 besitzt. Die Kontakt--federpaare 34, 35 (1,i9 3) sind in zwei übereinanderliegenden Reihen gegeneinander versetzt angeordnet. An dem in Fig. i rechts liegenden Ende sind die Kontaktfedern 34, 35 mit den unten beschriebenen Leitungen verbunden. Am anderen Ende sind die Federn 34, 35 mit Kontaktspitzen und Kontaktplatten versehen. Gegen die an diesem Ende verlängerten. und hakenartig gebogenen Federn 35 wirken Nockenscheiben 36, die auf einer Welle 37 befestigt sind. Die Welle 37 ist in einem mit der Platte 3 verbundenen Winkelstück 39 drehbar und trägt ein mit vierzehn Zähnen versehenes Schaltrad 40. Das Schaltrad 40 wird durch einen Stift- 41 der Scheibe 15 jedesmal -um einen Zähn weitergeschaltet, so daß es in jeder Woche eine Umdrehung ausführt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist jede Scheibe 36 mit zwei Nocken versehen, durch die die zugehörige Kontaktfeder 35 mit der entsprechenden Kontaktfeder 34 in Berührung gebracht werden kann. -Die Stromschlüßvorrichtungen 33 werden bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in drei Gruppen durch die Nockenscheiben 36 (Fig. i) beeinlußt. Die Stromschlußvorrichtungen 33a1, 33a2, 33a3 (Fig. 5) werden z. B. Montags und Donnerstags, die Stromschlußvorrichtungen 33b1, 33b2, 33b3 Dienstags und Freitags; und die Stromschlußvörrichtungen 33`i, 33`2, 333 Mittwochs und Sonnabends geschlossen. Die einzelnen Kontaktfedern 3.5 der Stromschlußvorrichtungen 33 sind durch getrennte Leitungen 42 mit den einzelnen Kontaktfedern? der obenbeschriebenenStromschlußvörrichtungen 5 verbunden. Die Kontaktfedern 6 der Stromschlußvorrichtungen 5 stehen, wie oben dargelegt ist, durch die Leitungen 34 32, in die die Stromschlußvorrichtung 3o eingeschaltet ist, mit dem einen Pol einer Stromquelle in Verbindung. Mit dem anderen Pol dieser Stromquelle sind durch eine Leitung 44 drei an verschiedenen Orten angeordnete Signalvorrichtungen I, II, III -verbunden. Jede Signalvorrichtung ist durch eine besondere Leitung 45 mit je einer Kontaktfeder 34 der drei vorher erwähnten Gruppen von Stromschlußvorrichtungen 33 verbunden, d. h. - die Signalvorrichtung I steht mit den Kontaktfedern 34 der Stromschlußvorrichtungen 33a1, 33b-, 33c1, die Signalvorrichtung II mit den Kontaktfedern 34 der Stromschlußvorrichtungen 33a2, 33b2, 33 `" und die Signalvorrichtung III mit den Kontaktfedern 34 der Stromschlußvorrichtungen .33a3> 33b3, 33c3 in Verbindung.
  • Mittels der beschriebenen Vorrichtung können zu verschiedenen Zeitpunkten, z. B. Stunden, Minuten oder Bruchteilen von Minuten, und an verschiedenen Wochentagen an verschiedenen Orten Signale gegeben oder andere Schaltvorgänge hervorgerufen werden. In dem in Fig. 5 veranschaulichten Falle sind die drei Stromschlußvorrichtungen 33c1, 33c2, 33C3 geschlossen. Wird nun noch z. B, die mit der Stromschlußvorrichtung 33c1 verbundene Stromschlußvorrichtung 5 geschlossen. so wird beim ersten .Schließen der Stromschlußv orrichtung 30 zu einem bestimmten Zeitpunkt, z. B: 2112 Minuten vor 6 Uhr, an einem Mittwoch oder Sonnabend mittels der Signalvorrichtung I ein V orsignal gegeben, während beim zweiten Schließen der Strom schlußvorrichtung 30 Oin Hauptsignal gegeben wird.. Falls in der gleichen Stellung der Stromschlußvorfichtungen 33 z. B. die mit der Stromschlußvorrichtung 332 verbundene Stromschlußvorrichtung 5 geschlossen wird, so wird zu einem anderen Zeitpunkt, z. B. 21@@ Minuten vor 7 Uhr, mittels der Signalvorrichtung II ein V orsignal gegeben, während um 7 Uhr ein Hauptsignal gegeben wird. Falls jedoch in der Stellung der Stromschlußvorrichtungen 33 nach Fig. 5 eine mit einer Stromschlußvorrichtung 33 der Gruppe 33t1, 33a2, 33a3 oder -der Gruppe 33b1, 33"2, 33°3 verbundene Stromschlußv orrichtung 5 geschlossen wird, so wird keine Wirkung auf die Signalvorrichtungen T, II, III ausgeübt, da die Stromschlußvorrichtungen 33 jener beiden Gruppen geöffnet sind. Erst wenn an anderen Wochentagen die zu der Gruppe 33111, 33a=, 33a3 oder zu der Gruppe 33b1, 33b2, 33b3 gehörigen Stromschlußvorrichtungen 33 geschlossen sind, können die mit der betreffenden Gruppe verbundenen Stromschlußvorrichtungen 5 die Signalvorrichtungen I, II, III beeinflussen.
  • Die Stromschlußvorrichtungen 33 können auch -einzeln geöffnet und geschlossen werden. .

Claims (3)

  1. PATENT-AN spRÜCHE: i. Vorrichtung zur Ausführung elektrischer- Schältvorgänge mittels Stromschlußvorrichtungen, die durch Stifte eines sich drehenden Körpers in Wirkung gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte derartig verschieden abgesetzt sind, daß beim jedesmaligen Vorübergehen eines Stiftes an den Stromschlußvorrichtungen nur die in der Bahn eines vollen Teils. dieses Stiftes liegende Strorrischlußvorrichtung oder Stromschlußvorrichtungen in .Wirkung gesetzt werden, während die übrigen Stromschlußvorrichtungen von dem-abgesetzten Stiftteil unbeeinflußt gelassen werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf mit Köpfen versehenen Stiften *(i3) des sich drehen -den Körpers (r5) verschieden lange, stärkere und schwächere Hülsen (i7, i$) aufgereiht sind, von dVen die- stärkeren Hülsen (i7) gegen die Stromschlußvorrichtungen wirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, bei der die Stromschlußvorrichtungen mit auf einer gemeinsamen Welle drehbaren, zweiarmigen Hebeln versehen sind, die auf Kontaktfedern einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme (9), durch die die Kontaktfedern (7) beeinflußt werden, gruppenweise winklig derartig gegeneinander versetzt sind, daß die Kontaktfederpaare (6, 7) in mehreren Reihen neben- und hintereinander angeordnet werden können. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher durch die Stifte des sich drehenden Körpers zu bestimmten Zeiten (z. B. Stunden) Stromschlußvörrichtungen beeinflußt werden, die mit entsprechend bestimmten Zeitabschnitten (z. B. Wochentagen) beeinflußten StromschlußvorrichttIngen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend bestimmten Zeitabschnitten (z. B. Wochentagen) beeinflußten Stromschlußvorrichtungen (33) gruppenweise (z. B. 33a1, 33b1, -33a1) verschiedenen- der die gewünschten Schaltvorgänge an verschiedenen Orten vermittelnden Leitungen (45) zugeordnet sind. . 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend bestimmten Zeitabschnitten (z.B.Wochentagen) beeinflußten Stromschlußvorrichtüngen (33) in-Gruppen oder einzeln-geschlossen oder geöffnet -werden und einzelne, verschiedenen dieser Gruppen zugehörige Stromschlußvorrichtungen (z. B. 3 1 bi 3" , 33 , 33c1) gemeinsam einer bestimmten der die gewünschten -Schaltvorgänge an den verschiedenen Orten vermittelnden Leitungen (45) zugeordnet sind.
DE1919328352D 1919-06-24 1919-06-24 Vorrichtung zur Ausfuehrung elektrischer Schaltvorgaenge mittels Stromschlussvorrichtungen, die durch Stifte eines sich drehenden Koerpers in Wirkung gesetzt werden Expired DE328352C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741311C (de) * 1939-07-21 1943-11-09 Aeg Schalteinrichtung fuer mit verhaeltnismaessig grosser Schalthaeufigkeit, insbesondere beim Widerstandsschweissen kurzzeitig zu schliessende Stromkreise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741311C (de) * 1939-07-21 1943-11-09 Aeg Schalteinrichtung fuer mit verhaeltnismaessig grosser Schalthaeufigkeit, insbesondere beim Widerstandsschweissen kurzzeitig zu schliessende Stromkreise

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