DE39340C - Glühofen mit doppeltem Herde - Google Patents

Glühofen mit doppeltem Herde

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DE39340C
DE39340C DENDAT39340D DE39340DA DE39340C DE 39340 C DE39340 C DE 39340C DE NDAT39340 D DENDAT39340 D DE NDAT39340D DE 39340D A DE39340D A DE 39340DA DE 39340 C DE39340 C DE 39340C
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G. bauke in Berlin NO., Greifswalderstr
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

KAISERLICHES
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht des Ofens;
Fig. 2 ein verticaler Längsschnitt;
Fig. 3 ein verticaler Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 2;
Fig. 4 eine Oberansicht desselben;
Fig. 5 eine Ansicht der Feuerungsseite;
Fig. 6 stellt einen Roststab dar.
Die Mauerung des Ofens ist ringsherum und nach unten mit Eisenblech bekleidet und ruht nicht direct auf dem Boden, sondern auf einem etwa 55 cm hohen, leichten, eisernen Gestell, wodurch jede Feuersgefahr bei gedieltem Fufsboden ausgeschlossen ist. Die der Hitze ausgesetzten Theile der Mauerung sind natürlich von feuerfestem Material, die übrigen von gewöhnlichem gemacht. Der Ofen besitzt die beiden Herde I und II. Die Sohle des unteren, I, ist aus einzelnen Roststäben α aus feuerfestem Material gebildet, während das Gewölbe b aus einem oder mehreren Formstücken hergestellt ist. Die ebene Oberfläche dieses Gewölbes b bildet zugleich die Sohle des Herdes II, dessen Gewölbe c ebenfalls aus grofsen Formstücken gebildet ist.
Das Feuerungsmaterial befindet sich in dem Schütttrichter s, der mit Sandverschlufs t versehen ist, und speist den geneigten Rost f, unter dem ein Wasserkasten f1 liegt. Zwischen diesem Roste f und dem Schütttrichter s ist eine um die Querstange ν nach innen sich öffnende Reinigungsklappe u angebracht, die ein Herausnehmen von Schlacke etc. auch während des Ganges des Ofens sehr bequem gestattet. Die Feuergase ziehen unter theilweiser Passirung der Feuerbrücke e und des Zuges g durch die Spalten zwischen den Roststäben α in den unteren Herd I, von da durch Zug h in den oberen Herd II und von dort durch Zug i und den Rauchkanal j in den (nicht gezeichneten) Schornstein. Ueber dem Zug i befindet sich ein Zugregulator (ein Sandverschlufs), dessen Glocke k von dem Arbeiter vor dem Ofen vermittelst des Gewichtes / an über Rollen laufender Kette regulirt werden kann. Die Glocke des Sandverschlusses t kann ebenfalls an einer (nicht gezeichneten) über Rollen laufenden Kette mit Gegengewicht leicht gehoben und gesenkt werden, um den Schutttrichter mit Brennmaterial, zu füllen.
Das Besetzen und Entleeren der beiden Herde I und II geschieht durch die Arbeitsöffnungen m und n, welche mit Schiebethüren m 1 und η * verschlossen werden können,, die an Ketten 0 0 und ρ hängen, welche über die Rollen q laufen und durch Gewichte r ziemlich ausbalancirt sind.
Die Feuergase bespülen die zu erhitzenden Gegenstände nicht blos direct, sondern letztere empfangen auch noch von den heifsen Roststäben α und der Sohle b des zweiten Herdes II und den beiden Gewölben aufgenommene Hitze durch Contact und Strahlung. Ganz besonders vortheilhaft ist es, dafs das Gewölbe b, welches ja von unten erhitzt wird, zugleich die Sohle des zweiten Herdes II bildet, die demnach keine besondere Heizung erfordert. Diese Construction ist der Hauptgrund, warum der Ofen das Brennmaterial so vorzüglich ausnutzt. Aufserdem kommt hinzu, dafs durch den Regulator k der Zug des Ofens auf das genaueste

Claims (1)

  1. regulirt werden' kann, selbst ohne die Aschenfallthür w dabei mit zu benutzen, so dafs bei Oeffnung der Arbeitsöffnungen m und η keine kalte Luft in den Ofen strömt, aber auch keine heifse aus ihm heraustritt. Da die feuerfeste Mauerung mit gewöhnlichen Steinen bezw. mit schlechten Wärmeleitern, Asche etc. umgeben ist, so findet so gut wie gar keine Wärmeausstrahlung in das Arbeitslocal statt. Der Arbeiter vor dem Ofen wird demnach nicht im geringsten durch Hitze belästigt und arbeitet deswegen leichter und aufmerksamer. Dafs der ganze Ofen, da er zwei Herde über einander besitzt, wenig Material erfordert und daher für seine Leistung leicht und klein ist, ist ohne Weiteres ersichtlich. Ein Eindringen durch die Feuerung von atmosphärischer Luft in die Herde, was für manche Arbeiten schädlich ist, ist ausgeschlossen dadurch, dafs eine geschlossene Schüttfeuerung gebraucht ist, so dafs die Luft nur durch die brennenden Kohlen eintreten kann, wobei der Sauerstoff verzehrt wird, und dadurch, dafs der Regulator k am Ende der Züge angeordnet ist, wodurch der Zug so regulirt werden kann, dafs selbst beim Oeffnen der Thüren ml und η' keine Luft in den Ofen treten kann.
    Patenτ-An spruch:
    An Glüh- oder Temperöfen die Verwendung einer geschlossenen Schüttfeuerung in Verbindung mit zwei über einander liegenden Herden, von denen die Sohle des unteren Herdes I aus feuerfesten Roststäben α besteht, während die Sohle des oberen Herdes II zugleich das Gewölbe b des unteren bildet und mit einem Zugregulator k am Ende der Züge ausgerüstet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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