DE393309C - Vorrichtung zur Tageslichtentwicklung - Google Patents

Vorrichtung zur Tageslichtentwicklung

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DE393309C
DE393309C DEZ13905D DEZ0013905D DE393309C DE 393309 C DE393309 C DE 393309C DE Z13905 D DEZ13905 D DE Z13905D DE Z0013905 D DEZ0013905 D DE Z0013905D DE 393309 C DE393309 C DE 393309C
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plates
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light
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/08Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Tageslichtentwicklung.
    G(-gtnstand der Eriinchuig ist eine Vorrich-
    tung, die das Entwickeln plintographischer
    Platten und Papiere bei vollcni "Tageslicht und
    die Verfolgung (h :r v(rschied(ne ri Phas(-n der
    Entwicklung rrmöglicht.
    Die Vorrichtung, die tntw-(dtr in dem g( -
    wöhnlichen Laboratorium in bekannter \\'c isc
    oder in einer tragbaren 1)iilikelkaninirr mit d( n
    zu entwickelnden Klischees, Platten, Papieren
    o. dgl. beschickt und mit diesen in das Ent-
    «,ickIungsbad eingetaucht w(rd(n soll, besteht
    aus einer Art Kasten von der Form eines recht-
    winkIigen Para11clcliipeJons mit dem Format
    der Platten o. dgl. entsprechenden Abincs.sun-
    gen und wird an einer seiner Seiten durch ein( n
    abneliinbar(n Deck( -1 vtrsclilossen, der die Ein-
    führung der Platten o. dgl. in auf den L'ings-
    sciten des Kastens ausgebildet( Führungen gc-
    stattet. Dieser Kasten, der auf seiner untcrtn
    und oberen Fläche mit gefärbten Gläsern ver-
    schcn ist, besitzt an der dem zibnehmb@ircn
    Deckel gtgentiberliegtndcn feite. eine Öffnung,
    die so angeordnet ist, daß sie das I?indringtn der
    Entwicklungsfh üssigktit in den Kasten gestattet,
    d;igegen den Lichtzutritt in das Kastcninncrt
    hindert.
    Dir- Zeichnung veranschaulicht ein Aus-
    führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
    Abb. i ist eine Vorderansicht der Vorrichtung.
    Abb. 2 ist ein Grundriß zii Abb. i.
    Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt nach Linie
    .-1-.-1 der Abb. z.
    Abb.-I ist ein senkrechter Querschnitt nach
    Linie B-B der Abb. i, und -
    Abb. 5 veranschaulicht eine andere Ausfüh-
    rungsform dis Erfindungsgegenstandes.
    Die Vorrichtung besteht aus (-in(-in parallel-
    cpipedischcn Kasten, dessen obere und untere
    St ite aus Platten i, z aus gefärbtem Glase gebildet wird. Diese Platten werden zweckmäßig durch das Eingreifen ihrer L ängsränd(r in Falze und I o. dgl. gehalten. Letztere sind an den oberen und unteren Rändern der 3Ittallplatten 5 und h ausgebildet, die die Ll*ingsstit(n der Vorrichtung bilden und mit einer oder mchreren Längsrinnen 7 versehen sind.
  • Die Wände 5 und 6 werden an ihren Enden durch Querstege 8 und cl zusanimcngclialtt n. die an -dem oberen und unteren Teile des Kastens angeordnet sind. Letztrer ist an tin(i-Seite offen und mit einem abnclimbaren Deckel io versehen. An'dtr dein Deckt] gcgeniiberliegend(nStite ist der Kasten mit drei parallelen Zwischenwänden 1i, 12, r;; versehen, Sie so angeordnet sind, daß sie einer Flüssigkeit den Zutritt ins Innere der Vorrichtung g, statten, aber nichtsdestoweniger dem Licht von außen den Eintritt verwehren.
  • Zu diesem Zwecke ist die Wand ii mit ihrem oberen Rande an dem hinter( n Out rstege 8 und mit ihren senkrechten Rändern an den Mändcn und 6 der Vorrichtung befestigt. Ihre Höh( -ist geringer als die der M ände q und h, und sie ist zwischen den beiden anderen M'änd(n 1a und i., angeordnet, die, gleichfalls an den M-änden 5 und (i befestigt, geringere Höhe als letztere besitzen und mit ihrem unteren Rande auf den unteren Quersteg 9 gelötet sind.
  • Der durch die Gesamtanordnung der Wände 1i, 1z, i,, entstehende bogenförmige Dii-chgang 15 (Abb. 3) bildet einen Lichtbrecher, der das Eindringen von Licht in die Vorrichtung verhindert.
  • Die Vorrichtung ist besonders zum Gebrauche in Verbindung mit einer beliebigen tragbaren Dunkelkammer bestimmt, die- in bekannter `'eise mit Manschetten versehen ist, die es dem die Vorrichtung Bedienenden gestatten, diese und seine Hände in dieDunkelkammer einzuführen, um die Vorrichtung zu beschicken.
  • Zwecks Einführens einer photographischen Platte 14 in die Vorrichtung zieht man den Deckel io zurück und schiebt die Platte in die Rinnen 7 ein. \achdem der Deckel io wieder auf die Vorrichtung aufgesetzt worden ist, nimmt man diese aus der Dunkelkammer wieder heraus und kann sie nun, ohne ein Schleiern befürchten zu müssen, dem Tageslicht aussetzen.
  • Beim völligen Eintauchen der Vorrichtung in die die zum Entwickeln der Platte dienenden Flüssigkeiten enthaltenden Becken, ebenso wie in der Dunkelkammer die Platte allein eingetaucht wird, dringen diese Flüssigkeiten nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße und vermöge des Durchganges 15 in die Vorrichtung ein, so daß die Platte in der Flüssigkeit völlig untergetaucht ist. Da dieser Durchgang, wie oben erläutert, durch den zwischen den als Lichtbrecher wirkenden Wänden 1i, 12, 13 vorhandenen Raum gebildet wird, so kann das Licht nicht ins Innere der Vorrichtung eindringen und infolgedessen kann auf der Platte o. dgl. beim Entwickeln kein Schleier entstehen. Außerdem kann man vermöge der beiden durch die Falze 3 und .1 völlig gefaßtcn roten oder sonst zweckentsprechend gefärbten Gläser il 2, die auch durch ein beliebiges anderes durchsichtiges Material ersetzt werden können, die verschiedenen Phasen der Entwicklung der Platte o. dgl. im Bedarfsfalle verfolgen, indem man die Vorrichtung aus dem Bade herausnimmt, um die Platte o. dgl. in dc?- Durchsicht vor einer Lichtquelle zu prüfen.
  • Die Formen, Abmessungen, Verhältnisse und Baustoffe der die Vorrichtung bildenden Teile sind nur völlig andeutungsweise angegeben worden und können ohne Abänderung der Erfindung beli?big geändert werden.
  • Die Vorrichtung könnte z. B. mit mehreren Rinnen 7 versehen sein, um mehrere Platten gleichzeitig entwickeln zu können.
  • Für die Entwicklung von Platten auf Papier werden diese zuvor in Rahmen angeordnet, die von den Rinnen 7 aufgenommen werden.
  • Ferner könnte man die Vorrichtung, um die Entwicklung der in ihr enthaltenen Plattenbequemer verfolgen zu können, vorteilhaft von unten mittels einer geeignet unter dem den Entwickler enthaltenden Becken angecrdneten Lampe erleuchten. In dicscm Falle müßte das Becken aus Glas oder einem sonst geeigneten durchsichtigen oder durchscheinenden Material bestehen.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung ist offenbar für die Entwicklung aller Arten photographischer Platten anwendbar und ist auch für die Entwicklung von Autochromplatten geeignet.
  • In diesem Falle wird die in Abb. 5 schematisch veranschaulichte -Vorrichtung nach der Erfindung A in ein Futteral B aus geeignetem Material eingeführt, das das Eindringen aller Lichtstrahlen in die Vorrichtung während der ersten Phase der Entwicklung dieser Art Platten hindert. Während der Vollendung dieser Entwickhing wird alsdann dieses Futteral entfernt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Tageslichtentwicklung photographischer Platten und Papiere, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe im wesentlichen aus einem Kasten besteht, der zur Aufnahme der zu entwickelnden Platten o. dgl. und zum Eintauchen mit diesen in das Entwicklungsbad bestimmt ist, wobei dieser Kasten auf einer seiner Seiten mit einem abnehmbaren, das Einführen der Platten in an den Kastenlängswänden ausgebildete Führungen gestattenden Deckel, an seiner unteren und oberen Fläche mit farbigen Gläsern o. dgl. und an der dem ab-' nehmbaren Deckel gegenüberliegenden Seite mit einer Öffnung versehen ist, die das Eindringen der Entwicklungsflüssigkeit in die Vorrichtung gestattet, dagegen das Eintreten von Licht in diese verhindert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Eintreten des Entwicklers sichernde Öffnung an dem unteren Teile einer senkrechten Scheidewand ausgebjldet ist, die zwiscben zwei anderen senkrechten Scheidewänden so befestigt ist, daß zwischen diesen letzteren ein dem Eintreten der Lichtstrahlen Widerstand bietendes Hindernis und ein bogenförmiger Kanal für den Durchgang des Entwicklers aus dem Becken in die Vorrichtung entsteht.
  3. 3. Vorrichtung zur Entwicklung von Autochromplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung nach Anspruch i und 2 während der ersten Phase der Entwicklung in ein Futteral eingeführt 'wird, das das Durchdcingen aller Lichtstrahlen verhindert.
DEZ13905D Vorrichtung zur Tageslichtentwicklung Expired DE393309C (de)

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