DE39239C - Neuerungen an schwimmenden Ausflufsapparaten - Google Patents
Neuerungen an schwimmenden AusflufsapparatenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/68—Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
- C02F1/685—Devices for dosing the additives
- C02F1/686—Devices for dosing liquid additives
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 1886 ab,
Der in der Patentschrift No. 36052 dargestellte und beschriebene schwimmende Ausflufsapparat
wird durch die vorliegenden Neuerungen insofern verbessert, als derselbe mit einer Geradführung unterhalb des Gefäfses versehen
wird; ferner soll die Ausflufsmenge aus dem Apparat von der Wasserstandshöhe in einem Kanal abhängig gemacht werden.
Ich wähle hier den Fall, dafs die Reinigung von Abwässern durch meinen Apparat bewirkt
werden soll. In dem Gefäfs R sollen sich zur Flüssigkeit eingerührte Chemikalien befinden
und in dem Kanal M die Abwässer einer Fabrik, Stadt etc. ablaufen. Dem Abwasser
soll ein bestimmter Procentsatz Chemikalien zugesetzt werden, so dafs bei gröfserem oder
geringerem Abwasserquantum auch mehr oder weniger Chemikalien selbsttätig zugeführt werden.
In Fig. ι ist der Apparat, bestehend aus Schwimmer A, Anschlufsstück B, Ablaufrohr C,
Stopfbüchse D und Hahn E, gezeichnet. Letzterer wird mit einem Evans'schen Lenker als
Angriffspunkt in Verbindung gebracht und gerade geführt.
-F bezeichnet den Hauptlenker, G den Gegenlenker
mit Festpunkt H und J den waagrecht geradegeführten Punkt, welcher aus einer Achse
mit zwei Rädern besteht und sich frei bewegen kann. Auf Achse J sind die Hebel K und K1
aufgekeilt, wovon letzterer mit einem Schwimmer L verbunden ist, der im Abwassergraben M
spielt.
Es wird nun ein Parallelogramm construirt, bestehend aus den Hebeln K und JV, dem
Hauptlenker F und der Zugstange O. So lange der Wasserstand im Abwasserkanal sich nicht
ändert, bleibt auch die Stellung des Apparathahnes E bestehen, wenn auch der Wagen J
sich bei sinkendem Wasserspiegel im Chemikalienfafs R durch den Einflufs des Gegenlenkers G
in waagrechter Richtung bewegt, denn es bleiben die Winkel, welchen die Hebel K1 K sowohl
als N gegen den Horizont bilden, bei jedem Stand des Wagens dieselben. In dem Parallelogramm
KNOF wird der Hahnhebel N stets denselben Winkel wie Hebel K bilden und dadurch
bewirken, dafs die Oeffnung des Regulirhahnes E gleich grofs bleibt, ob das Chemikalienfafs
voll oder leer ist. Wird das Abwasserquantum geringer,
mer L und dreht durch
mer L und dreht durch
so sinkt der Schwimdie Hebel K und K,
Zugstange O und Hahnhebel N den Hahn
entsprechend zu, so dafs auch das Chemikalienquantum verringert wird.
entsprechend zu, so dafs auch das Chemikalienquantum verringert wird.
Das Entgegengesetzte wird geschehen, sobald der Schwimmer steigt, und wird daher eine
selbsttätige Regelung des Ausflusses der Chemikalien stattfinden.
Für denselben Zweck habe ich noch eine andere Verbindung meines Apparates mit einem
Schwimmer im Abwassergraben ausgeführt, welcher gleichfalls eine Führung des Ablaufrohres
zeigt.
In Fig. 3 und 5 ist an der am Boden des Fasses R befindlichen Stopfbüchse D ein Rohr S
angeschraubt, das mit zwei ungleich breiten Schlitzen S1 und S2 versehen ist (s. Fig. 5 bis 7).
Das Abflussrohr trägt an seinem Ende unten einen Flantsch T, dessen Durchmesser der
Weite des Rohres S entspricht und der mit zwei gegenüber liegenden Knaggen die Breite
d f
gg g
der Schlitze s, und
gg
ausfüllt. Hierdurch
ausfüllt. Hierdurch
wird das Ausflufsrohr C an einer Drehung gehindert,
kann sich jedoch in den Schlitzen frei auf- und abbewegen. An T sitzt unten, um
den Gelenkbolzen t drehbar, ein Schieber U, welcher in waagrechter Ebene hin- und herbewegt
werden kann. Der in Fig. 6 punktirte Schieber hat eine hebelartige Verlängerung u
(s. Fig. 5). Ueber dem Rohr S und um dasselbe frei drehbar sitzt das Stulpenrohr V,
welches einen von oben bis unten durchgehenden Längsschlitz von der Breite des Hebels u
besitzt. Wird nun das Stulpenrohr V an dem Auge ν gedreht, so wird durch den Schlitz
das Oeffhen oder Schliefsen des Schiebers bewirkt. Das Drehen des Rohres F geschieht
durch Schwimmer L, Hebel K1 K und Zugstange
O, welche an ν angreift (s. Fig. 3 und 4). Die gegabelte Stange W dient als Abstandsstange
zwischen Hebelachse und Apparat.
Gegen die zuerst beschriebene Regulirvorrichtung mit Evans'schem Lenker zeigt die zweite
eine gedrängtere Anordnung, geringere Belastung des Schwimmers A und daher gröfsere
Beweglichkeit in senkrechter Richtung.
Stellt man zwei Fässer mit verschiedenen Flüssigkeiten neben einander, deren Ausflufs
geregelt werden soll, so läfst man vom Auge ν eine Zugstange nach dem Auge des Stulpenrohres
des zweiten Fasses gehen.
Beide beschriebenen Regulirvorrichtungen sind auch an schwimmenden Ausflufsapparaten
und Hebern ähnlicher Ausführung, gleichviel ob das Ablaufrohr durch den Boden des Gefäfses,
wie im Patent No. 29033 (Schwalb), oder heberartig umgebogen aufserhalb des Gefäfses
sich senkt, wie im Patent No. 30662 (Opländer), anwendbar.
Claims (2)
1. Bei schwimmenden Ausflufsapparaten oder Hebern, gleichgültig ob das Abflufsrohr
durch ' den Boden eines Gefäfses geht (D. R P. No. 29033 und 36052) oder heberartig
wirkend aufserhalb des Gefäfses geführt wird (D. R. P. No. 30662), die Ausflufsmenge
-von der Wasserstandshöhe in einem Kanal oder Gefäfs direct abhängig
zu machen in der Weise, dafs ein Schwimmer L durch Hebel K1 , Fig. 1 und 2, auf
ein Parallelogramm KONF einwirkt und den Ablaufhahn, Schieber oder Ventil mehr
oder weniger öffnet, wobei durch den Hauptlenker F und den Gegenlenker G mit
Festpunkt H zugleich eine Geradführung des Ablaufrohres erzielt wird.
2. Bei schwimmenden Ausflufsapparaten denselben Zweck wie unter 1. dadurch zu erreichen,
dafs ein Schwimmer L durch Hebel K1 K und Zugstange O ein Rohr V
dreht, das mit Längsschlitz V1 versehen ist, in welchen ein Schieber u greift, wodurch
die Ausflufsöffnung des Abflufsrohres C in beliebiger Höhenlage mehr oder weniger
geöffnet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39239C true DE39239C (de) |
Family
ID=314881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39239D Expired - Lifetime DE39239C (de) | Neuerungen an schwimmenden Ausflufsapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39239C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3232015A (en) * | 1962-03-15 | 1966-02-01 | Sylvania Electric Prod | Shock isolating support systems |
-
0
- DE DENDAT39239D patent/DE39239C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3232015A (en) * | 1962-03-15 | 1966-02-01 | Sylvania Electric Prod | Shock isolating support systems |
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