DE147751C - - Google Patents

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DE147751C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/006Regulation methods for biological treatment

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur periodischen Entleerung von Abwässersammelgruben u. dgl. und ist insbesondere für solche Anlagen bestimmt, die große Unterschiede betreffs der Menge der zufließenden Flüssigkeit und deren Beschaffenheit aufweisen. Solche Vorrichtungen müssen so einfach wie möglich gebaut sein und bei großen Flüssigkeitsmengen genau
ίο so arbeiten, wie bei kleinen, ohne daß immer erst eine peinlich genaue Einstellung zu erfolgen braucht. Die bisherigen Anordnungen, die auf dem Grundgedanken des Überlaufes beruhen, genügen diesen Anforderungen nur unvollkommen. Setzt man nämlich hierbei den Flüssigkeitszufluß gerade in dem Zeitpunkte aus, bei dem die Ventile sich zu heben beginnen, so findet ein Versagen und dann ein Abträufeln, aber nicht ein regelrechtes Ablaufen statt. Der Erfindungsgegenstand vermeidet diesen Nachteil durch Anwendung des Grundgedankens der kommunizierenden Röhren. Das eine Ende eines doppelarmigen Hebels ist mit dem Abflußventil eines Behälters verbunden, während das andere einen zweiten Doppelhebel trägt, der an seinen Enden ein Gefäß und ein Gegengewicht aufweist. Gefäß und Behälter sind durch ein biegsames Rohr o. dgl. miteinander verbunden.
Je mehr sich das Gefäß, füllt, desto mehr sinkt es, bis es plötzlich ganz herabfällt und der große Doppelhebel ein Öffnen des Gefäßes ermöglicht. Die ganze Vorrichtung weist nur einfache Mittel auf. und arbeitet ' sehr sicher bei allen Flüssigkeiten, auch klebrigen.
Die beiliegende Zeichnung dient zur Veranschaulichung der Einrichtung.
Fig. ι zeigt sie im Schnitt,
Fig. 2 von oben gesehen.
An der Oberfläche einer Behälterwand oder in sonst irgend geeigneter Weise ist ein Doppelhebel α b gelagert, der bei m seinen Drehpunkt hat. Das eine Ende dieses Hebels ist nun mit dem Verschluß c eines Ablaufventiles d durch eine Kette o. dgl. verbunden, während am anderen Ende ein zweiter ebenfalls zweiarmiger Hebel ef sich befindet, der seinen Drehpunkt bei η hat. Am Ende / hängt nun ein Gefäß g, das durch einen Schlauch i mit. einer am Boden des Behälters k befindlichen Öffnung in Verbindung steht. Am Ende e dieses Hebels hängt ein Gegengewicht I und es bestehen dann bei den Hebeln folgende Beziehungen:
l'en> g-fn
c · am^> (g -\- I) · bm.
Es ergibt sich dann folgende Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung:
In der gewöhnlichen Lage ist der Verschluß c geschlossen und das Gefäß g ist hochgezogen. Den Zutritt der Flüssigkeit kann man langsamer oder schneller erfolgen lassen. Da der Behälter k und das Gefaß g durch den Schlauch i verbunden sind, so steht die Flüssigkeit in ihnen zunächst in gleicher Höhe. Das Gefäß wird
dann allmählich infolge des weiteren Zuflusses schwerer als das Gegengewicht / und sinkt somit plötzlich herab. Die Flüssig-. keit läuft nun aus dem Behälter k in das Gefäß g, wodurch das letztere und das Gegengewicht zusammengenommen schwerer werden, als der Verschluß c. Das Ende a des Hebels wird daher gehoben und der Verschluß c geöffnet, worauf die im Behälter befindliche
ίο Flüssigkeit ablaufen kann. Infolge dieses Ablaufes tritt nun die im Gefäß g angesammelte Flüssigkeit wieder durch den Schlauch i in den großen Behälter, das Gefäß wird somit leichter und geht in die Höhe, der Verschluß c geht dann herab und der Behälter k wird geschlossen, so daß die ganze Vorrichtung wieder in ihrer ursprünglichen Lage eingestellt ist. Der soeben beschriebene Vorgang wiederholt sich dann.
Wie hieraus hervorgeht, ist es ganz gleichgültig, in welcher Weise der Zufluß zu dem Behälter k erfolgt, denn die Flüssigkeit hat zunächst keine Arbeit zu leisten und kann sich schnell oder langsam in dem Behälter sammeln. In dem Augenblick, in dem das Übergewicht des Kübels g gegen das Gewicht / erreicht ist, beginnt g zu sinken; sofort aber strömt weitere Flüssigkeit nach und die Bewegung beider Hebel wird mit größter Sicherheit bewirkt, weil augenblicklich ein großes Übergewicht vorhanden ist. Hindernisse, wie klebrige Stoffe usw. sie bieten, werden also leicht überwunden, und auch eine Verstopfung ist nicht zu befürchten, denn die Flüssigkeit hat keine fein eingestellten Öffnungen u. dgl. zu passieren, sondern nur den Schlauch i, und es ist leicht, diesem einen genügend großen Querschnitt zu geben. Sollte aber etwa durch Bruch eines Bolzens, Reißen einer Kette o. dgl. einmal der Fall eintreten, daß die Hebevorrichtung nicht wirkt, so ist durch Anordnung eines Hohlverschlusses ein natürlicher Abfluß geschaffen. Die Flüssigkeit läuft dann einfach durch das Rohr 0 aus dem Behälter ab. Hierdurch wird es vermieden, daß die Flüssigkeit über die Wände des Behälters läuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur periodischen Entleerung von Abwässersammelgruben u. dgl., gekennzeichnet durch einen Doppelhebel (a b), dessen eines Ende mit dem Verschlüsse (c) der Abflußleitung des Behälters (k) verbunden ist, während das andere Ende einen zweiten Doppelhebel (ef) trägt, der an einem Arm (e) ein Gegengewicht (I), am anderen ff) ein Gefäß (g) besitzt, daß mit dem Behälter (k) durch einen Schlauch oder ein biegsames Rohr verbunden ist, zum Zwecke, ein plötzliches Anheben des Ausflußventiles und damit ein schnelles Entleeren des Behälters (k) zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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