DE391545C - Kuebelbegichtungsvorrichtung fuer Hochoefen - Google Patents

Kuebelbegichtungsvorrichtung fuer Hochoefen

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DE391545C
DE391545C DES60998D DES0060998D DE391545C DE 391545 C DE391545 C DE 391545C DE S60998 D DES60998 D DE S60998D DE S0060998 D DES0060998 D DE S0060998D DE 391545 C DE391545 C DE 391545C
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blast furnaces
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Kübelbegichtungsvorrichtung für Hochöfen. Die Erfindung bezieht sich auf Beschik kungsvorrichtungen, beispielsweise für Hochöfen, wobei die auf einen Einfülltrichter gesetzten Kübel durch Öffnen des Bodens entladen werden und während dieses Vorganges durch einen Deckel geschlossen sind. Der Deckel, der nacheinander zum Abdecken der verschiedenen Kübel dient, ist ein für allemal an der Kübelkatze befestigt und wird so bewegt, daß er, solange der Kübel an der Einhängevorrichtung hängt, angehoben wird, um die während des Entleerens eingedrungenen Gase nach ,außen abziehen zu lassen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Dekkel, der unter dem Einfluß seines Eigengewichtes sich ständig abschließend auf den Kübel zu legen strebt, von diesem abgehoben wird, indem ein aus dem Eigengewicht des auf seinem Boden aufruhenden Kübels hergeleiteter Antrieb durch Hebelübertragung den Deckel anhebt.
  • Zu diesem Zweck ist der den Kübelkörper tragende Boden des Kübels mit der Kübelkatze durch Federn verbunden, die zwischen einem mit dem Kübelboden und einem mit der Kübelkatze zusammenhängenden Teile eingespannt sind, und diese Teile sind mit zwei in Gelenken schwingenden Hebeln ausgerüstet, die an dem Deckel angreifen und so angeordnet sind, daß das Gewicht des von der Kübelkatze schwebend erhaltenen Kübels die Federn zusammendrückt und dabei mittels der angeschlossenen Hebel den Deckel anhebt. Sobald der Kübel auf dem Einfülltrichter aufruht und demgemäß sein Gewicht nicht mehr durch das Hebezeug getragen ist, entspannen sich die Federn, und der Deckel senkt sich auf den Kübel.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar Abb. i ein Schaubild des hängenden Kübels, Abb. z einen Schnitt durch den auf die Beschickungsöffnung aufgesetzten Kübel, Abb. 3 den leeren Kübel auf dem Beschikkungstrichter stehend in dem Augenblick, wo Boden und Deckel gleichzeitig geschlossen sind.
  • Die Hubseile i wirken durch Rollen z auf eine Brücke 3, die durch Federn 4 mit einem Rahmen 5 in Verbindung steht; dieser Rahmen trägt unten eine Stange 6, die durch eine Kupplungsklaue ; zum Erfassen einer Gegenklaue 9 der Hubstange io des beweglichen Kübelbodens i i -dient. Der bewegliche Boden i i ist umgekehrt trichterförmig gestaltet und paßt zur unteren Öffnung des Kübelkörper s, der völlig auf ihm ruht.
  • Das Zusammendrücken der Federn ist durch Bolzen 2o begrenzt, in denen sie ruhen und die die im Rahmen 5 wirkende Kraft auf clie Brücke 3 übertragen, sobald das auf den Kübelboden i i wirkende Gewicht des Kübels eine bestimmte Größe überschreitet. Die Grenzbeanspruchung der Federn ist im wesentlichen erreicht, wenn der Kübel leer mit seinem vollen Gewicht auf dein Kübelboden ruht. Ist der Kübel beladen, so wird das Gewicht der Ladung durch die Abfangbolzen 2o auf das Flubseil übertragen.
  • Der Deckel 12 des Kübels ist an der Brücke 3 so aufgehängt, daß bei der Abwärtsbewegung derselben im Verhältnis zurr Rahinen 5 der Deckel gegenüber dem Körper des Kübels gleichfalls abwärts geht, so daß er, wenn er vorher in der üffnungsstellung war, nunmehr in die Schließstellung kommt. Die Art der Verbindung ist folgende: Der Deckel hängt finit Seilen 15 an den äußeren Enden von Hebeln 14, 14', die finit ihren anderen Enden an Lagerblöcken 16, 16' des Rahinens 5 gelenkig gelagert sind. In Zwischenpunkten 17, 17 dieser Hebel ist durch Lenker 18, 18' ein @`'agebalkeir 13 eingehängt, der an der Brücke 3 schwingbar gelagert ist. Der Deckel ist außerdem während seiner Bewegungen geführt, da die Hubstange 6 durch ihn hindurchgeführt ist.
  • Hieraus ergibt sich, daß der Deckel durch die Wirkung seines Eigengewichtes das ständige Bestreben hat, sich auf den Kübel zu legen. Solange der Kübel mit seinem ganzen Gewicht auf dem Boden i i ruht (Abb. i), sind die Federn q. zusammengedrückt, und die Brücke 3 nimmt im Rahmen 5 eine solche Stellung ein, daß der Deckel gehoben ist; das Gewicht des Kübels überwindet also das Streben des Deckels, in Schließlage zu gehen.
  • Die Abb.2 zeigt den Kübel auf der Beschickungsöffnung eines Hochofens ruhend, wo sein Gewicht nicht durch den Boden i i und die Kübelkatze, sondern durch den Hochofen selbst getragen wird. Infolgedessen überträgt .der Boden ii und seine Aufhängungsglieder auf die Kübelkatze eine geringere Last, als wenn der Kübel auf dein Boden ruhte. Wenn nun das Hubseil nachgelassen und die Senkbewegung fortgesetzt wird, entspannen sich die Federn :I, und währenddem senken sich nicht die Brücke 3 und der Rahmen 5 in gleichem Maße, sondern der Rahmen 5 bleibt einen Augenblick stillstehen, und die Brücke 3 senkt sich in ihm. Mit dem Stillstehen des Rahmens 5 bleibt auch der Boden i i noch stehen und schließt den Kübel unten noch ab. Bei weiterer Abwärtssenkung der Brücke 3 nähert sich unn der Deckel 12 dein Boden i i, denn er kann jetzt frei unter der Wirkung seines Eigengewichtes abwärtsgeben. Sobald der Deckel 12 aufsitzt, sind die Federn 4 entspannt und bei der weiteren Senkbewegung folgt der Rahmen 5 wieder der Brücke 3. Die Aufhängeseile 15 des Deckels werden dabei schlaff, und der bewegliche Boden i i entfernt sich vorn unteren Rande des Kübels, so daß der Inhalt herausf ällt.
  • Die Abwärtsbewegung des Bodens ii wird zum Stillstand gebracht in dein Augenblick, wo der Rahmen 5 auf dem Deckel 12 aufsitzt. Fährt die Kübelkatze dann noch weiter mit der Senkbewegung fort, so wird auch das Hubseil i schlaff.
  • Wird nach der Entleerung des Kübels der Boden i i durch Aufwickeln des Hubseiles 6 angehoben, so schließt er den Kübel unten ab, bevor der Deckel 12 sich zu heben beginnt, wie in Abb. 3 dargestellt. Sobald der Boden genügend gehoben ist, um auch den Kübel iiiitzuheben, werden die Federn q. wieder zusammengedrückt, und die dadurch sich ergebende Verschiebung der Brücke 3 im Rahinen 5 bewirkt das Abheben des Deckels.
  • Es ist zu beachten, daß die Einschaltung der Federn d. zwischen der Kübelkatze und dein Kübel eine elastische Verbindung ergibt, was die Handhabung sowohl im Augenblicke des Anhebens wie auch im Augenblicke des Absetzens auf den Einfülltrichter elastisch und weich macht, so daß jeder harte Stoß vermieden ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Kübelbegichtungsvorrichtung für Hochöfen oder ähnliche Anlagen, wobei der Kübeldeckel sich beim Begichten des Hochofens selbsttätig auf den Kübel aufsetzt und beim Hochgehen der Kühlkatze sich wieder von dem Kübel abhebt, dadurch gekennzeichnet, da,ß in die Aufhängevorrichtung des Kübels Federn eingeschaltet sind, die zwischen zwei an dein Deckel befestigten Teilen so eingesetzt sind, daß je nach der durch die Federkraft vergrößerten oder verringerten Entfernung dieser Teile voneinander der Deckel unter seinem Eigengewicht den Kübel schließt oder sich an ihm abhebt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen der von den Federn beeinflußten Verbindungsteile Hebel angelenkt sind, deren eines Ende mittels Ketten oder Seilen den Deckel trägt, während ihr anderes Ende mit dem anderen Verbindungsteile verbunden ist.
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