DE390331C - Maschine zur Herstellung von Schuhhaken u. dgl. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schuhhaken u. dgl.

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DE390331C
DE390331C DEG51106D DEG0051106D DE390331C DE 390331 C DE390331 C DE 390331C DE G51106 D DEG51106 D DE G51106D DE G0051106 D DEG0051106 D DE G0051106D DE 390331 C DE390331 C DE 390331C
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die
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punching
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PHILIPP GARTHE
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/26Stops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/36Making other particular articles clips, clamps, or like fastening or attaching devices, e.g. for electric installation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung von Schuhhaken, Schuhaugen, Schuhösen, Agraffen u. dgl. Es sind derartige Maschinen bekannt, in denen aus einem schrittweise vorrückenden Blechstreifen durch eine Reihe von Stempeln oder Werkzeugen nacheinander die Schuhaken o. dgl. gepreßt, geprägt und herausgestoßen werden. Der Materialstreifen wird dabei ίο hochkant in die Maschine eingeführt, und nach dem Ausstanzen wird das Werkstück von der Matrize auf eine zweite hinter ihr angeordnete Matrize überführt, in welcher es die Endform erhält.
Die Erfindung besteht in einer eigenartigen Bauart und Wirkungsweise der die vorgeprägten Schuhhaken o. dgl. ausstanzenden und in die Endform bringenden Werkzeuge. Das überführen des Werkstückes von der vorderen auf die hintere Matrize geschieht nach der Erfindung in der Weise, daß das Werkstück von zwei Werkzeugen zwischen deren stumpfen Endflächen gefaßt und mitgenommen wird. Das eine dieser Werkzeuge ist dabei als mittlerer, verschiebbarer und gesondert angetriebener Teil der das Ausstanzen besorgenden dreiteiligen Stanzwerkzeuge ausgebildet. Das Ausstanzen des Werkstückes wird dabei durch alle drei Teile des Stanz-λο Werkzeuges gemeinsam bewirkt, das überführen des Werkstückes geschieht dagegen nur durch den mittleren Teil der Stanzwerkzeuge, der mit einem gleichartigen anderen Werkzeug zusammen arbeitet, welches nach der Überführung gegen das Werkstück wieder vorstößt, um es in die Endform zu bringen. Das fertige Werkstück wird darauf derart aus seiner Matrize ausgestoßen, daß es nach unten aus der Maschine herausfällt. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Abb. 1 ist eine Seitenansicht der Maschine und Abb. 2 ein Grundriß derselben. Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach der Ebene a-b in Abb. 2. Abb. 4 zeigt den bearbeiteten Materialstreifen im Grundriß und Seitenansicht. Abb. 5 ist ein Querschnitt nach der Ebene c-d in Abb. 2. Abb. 6 zeigt die Vorrichtung zum Umbiegen der Schuhnieten in vergrößertem Maßstabe, und Abb. 7 ist ein Querschnitt des Stanzwerkzeuges.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die Riemenscheibe 3, welche die Welle 2 antreibt. Auf die Welle 2 ist eine Anzahl j Nockenscheiben aufgekeilt, die unter anderem die an dem querliegenden Werkzeughalter 11 sitzenden Werkzeuge oder Stempel 50 antreiben, welche zusammen mit der Abstreif-• leiste 12 und der Matrize 44 arbeiten. Der in j die Maschine eingeführte Materialstreifen 51 wird durch den Greifer 42 (Abb. 2) erfaßt und weitergeführt, derart, daß der Streifen ! hochkant oder senkrecht zwischen den Stempel und die Matrize 44 gelangt. : In dem Hauptschlitten 4 der Maschine ist verstellbar ein Schlitten 6 gelagert (Abb. 2 : und 3). Durch die auf der Welle 2 sitzende Nockenscheibe 5 wird mittels Rolle 53 die mit dem Stempelhalter 1.1 verbundene Spindel 7 angetrieben, so daß die in der erforderlichen Anzahl vorgesehenen Stempel 50 nacheinander immer stärkere Vertiefungen in den Materialstreifen 51 einprägen, wie in Abb. 4 dargestellt ist, bis der fertige Schuhhaken o. dgl. bis auf das Umbiegen seine endliche Gestalt erhält.
Nach vollendeter Prägearbeit durch die Werkzeuge 50 wird das Ausstanzen des flachen Schuhhakens 52 in der Matrize 44 durch die Werkzeuge 45, welche zu zweien schräg übereinander angeordnet sind, herbeigeführt.
Die Stanzwerkzeuge 45 bestehen aus je drei Teilen a, b, fr1, die zusammen im Querschnitt die Form des Schuhhakens haben 8g (Abb. 7). Der Mittelteil α der Werkzeuge ist verschiebbar zu den Seitenteilen b, fr1. Die Seitenteile fr, fr1 sitzen an dem Werkzeughalter 11, der durch den Schlitten 6 hin und her bewegt wird, während die Mittelteile a go durch einen Schlitten 15 angetrieben werden (Abb. 2). Durch die Nockenscheibe 16 der Welle 2 wird der Schlitten 15 vorwärts bewegt, während die Nockenscheibe 17 zum Zurückziehen dieses Schlittens dient. Mit letzterem ist durch eine Spindel 18 verstellbar ein Werkzeugträger 15° verbunden, an welchem mittels der Halter 20 die Mittelteile a der Stanzwerkzeuge 45 befestigt sind. Das Ausstanzen des flachen Arbeitsstückes 52 aus dem Materialstreifen 51 erfolgt durch alle drei Teile a, b, fr1 der Werkzeuge 45 (Abb. 6). Nach dem Ausstanzen werden die nunmehr mit dem Bandstreifen 51 nicht mehr zusammenhängenden Schuhhaken oder Arbeitsstücke durch die Mittelteile α der Werkzeuge
45 in Verbindung mit gleichartigen Werkzeugen 47 auf eine zweite hintere Matrize 46 gebracht, indem der Teil α von 45 und das Werkzeug 47 das Arbeitsstück 52 mit ihren stumpfen Endflächen zwischen sich nehmen und festklemmen (Abb. 6) und auf die Matrize 46 überführen. Die Werkzeuge oder Stempel47 sind mittels der Werkzeughalter 23 in dem Schlitten 22 befestigt, mit welchem ein Schwinghebel 33 verbunden ist. Letzterer wird durch eine Gleitstange 31 (Abb. 2) bewegt, die durch eine Nockenscheibe 34 vorgetrieben wird, während zur Rückwärtsbewegung der Stange 31 die Nockenscheibe 35 dient. Die Matrize 46 ist mit zwei Paaren von je drei Hohlräumen oder Gesenken 54, 55, 56 (Abb. 6) zur Aufnahme des flachen, ausgestanzten Schuhhakens 52 vorgesehen. In den Hohlraum 54 paßt der obere runde und ausgebuchtete Teil des Hakens, während in die Vertiefung 56 der untere ösenförmige Teil des Schuhhakens 52 paßt. Wenn der Schuhhaken durch die beiden Werkzeuge α von 45 und 47 auf die Matrize 46 gebracht ist, gehen die beiden Teile b, b1 von 45 zurück, desgleichen der Stempel 47. Der Teil α von 45 stößt dagegen gegen das Arbeitsstück vor und treibt den mittleren Teil des Schuhhakens in die Vertiefung 55 der Matrize 46 (Abb. 6), so daß die beiden Seitenteile des Hakens sich hochziehen und der Haken in die endgültige Form gebogen wird. Durch Wiedervorstoßen des Stempels 47 fällt alsdann der fertige Haken aus der Maschine heraus.
Die Feder 32 (Abb. 2) hat den Zweck, die Teile α von 45 ständig in Kontakt mit den Stempeln 47 zu halten. Die Gleitstange 31 legt sich gegen den Hebel 33 bzw. die Feder 32 in dem Augenblick, wo die Stempel α von 45 zurückgehen, damit die Stempel 47 in Ruhe und die fertigen Schuhhaken einen Augenblick in der Matrize hängen bleiben. Durch die Stange 31 wird alsdann mittels eines Ansatzes o. dgl. ein Sperrschieberhebel 37 nach unten bewegt (Abb. 2 und 5), so daß der Sperrschieber 37° (Abb. 5) sich hinter die Löcher der Matrize legt, damit die fertigen Schuhhaken durch den wiedervorstoßenden Stempel 47 nicht in die Matrize 44 zurückgeschleudert werden, sondern nach unten aus der Maschine herausfallen.
Sämtliche beschriebenen Arbeitsvorgänge bis zur Fertigstellung eines Schuhhakens
o. dgl. ergeben sich während einer einzigen Umdrehung der Antriebswelle 2.
Im Falle der Herstellung einer Öse ist die Arbeitsweise der Maschine die gleiche, nur erhalten die einzelnen Stempel eine andere Form, beispielsweise statt einer flachen eine runde Form, derart, daß sie sich der besonderen Form der Schuhöse anpassen. Durch die Werkzeuge α von 45 und 47 wird in diesem Fall der äußere, hochgebogene Rand der Schuhöse hergestellt. In ähnlicher Weise lassen sich auch noch anders geformte Haken, Ösen, Agraffen o. dgl. mit der Maschine herstellen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Maschine zur Herstellung von Schuhhaken u. dgl., bei welcher der Materialstreifen hochkant in die Maschine eingeführt wird und das Werkstück nach dem Ausstanzen von der ersten Matrize auf eine zweite, hinter ihr liegende Matrize zwecks Fertigstellung der Endform überführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführung des ausgestanzten Werkstückes von der vorderen Ausstanzmatrize
    (44) auf die hintere Biegematrize (46) durch zwei Werkzeuge (α von 45 und 47) erfolgt, die das Werkstück zwischen sich fassen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Werkstück überführenden Werkzeuge aus zwei gleichartigen, sich gegenüberstehenden Stempeln (a von 45 und 47) bestehen, wobei der eine Stempel (a von 45) als mittlerer, verschiebbarer und gesondert angetriebener Teil des dreiteiligen Stanzwerkzeuges
    (45) ausgebildet ist, derart, daß das Ausstanzen des Werkstückes durch alle drei „ Teile (α, b, b1) des Werkzeuges (45) gemeinsam erfolgt, während an der Überführung des Werkstückes nur der Teil (α von 45) beteiligt ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (a von 45) nach der Überführung des Werkstückes gegen dasselbe wieder vorstößt, um es in die Endform zu biegen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fertig-Stellung des Werkstückes das Werkzeug (α von 45) zunächst allein bis in die erste Matrize (44) zurückgeht, worauf sich hinter die'letztere ein Sperrschieber (37a) legt, damit das fertige Werkstück durch den nunmehr wieder vorstoßenden Stempel (47) nicht in die erste Matrize (44) zurückgeschleudert wird, sondern nach unten aus der Maschine herausfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG51106D Maschine zur Herstellung von Schuhhaken u. dgl. Expired DE390331C (de)

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