DE387702C - Schaltvorrichtung fuer die Druckplatten von Adressendruckmaschinen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer die Druckplatten von Adressendruckmaschinen

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DE387702C
DE387702C DEB106581D DEB0106581D DE387702C DE 387702 C DE387702 C DE 387702C DE B106581 D DEB106581 D DE B106581D DE B0106581 D DEB0106581 D DE B0106581D DE 387702 C DE387702 C DE 387702C
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DEB106581D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms
    • B41L47/46Printing mechanisms using line-contact members, e.g. rollers, cylinders

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  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für die Druckplatten von Adressendruckmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Adressendruckmaschine mit aufgestapelten Druckplatten, die von einem Greifer erfaßt der Druckeinrichtung zugeführt und nach vollzogenem Druck auf einen zweiten Stapel aufgelegt werden. Bei- Maschinen älterer Art sind Schaltvorrichtungen vorhanden, die zwar ein Anheben des Druckkartenstapels, aber nur desjenigen, welcher die bereits schon dem Druck unterworfenen Karten enthält, ermöglicht. Dahingegen kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die noch nicht dem Druck zugeführten Druckplatten mittels einer durch ein Gestänge betätigten Hubvorrichtung unabhängig von der Druckeinrichtung gehoben werden können, damit der unterhalb des Kartenstapels hin und her gleitende Mitnehmer der Druckeinrichtung keine weiteren Druckplatten zuführt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt: Abb. i zeigt eine schaubildliche Ansicht der Adressendruckmaschine. Abb.2 ist eine Oberansicht des die Druckplatten aufnehmenden Magazines. Abb.3 ist eine Ansicht der Hubvorrichtung in unwirksamer Stellung. Abb.4 ist eine Ansicht der Hubvorrichtung in wirksamer Stellung.
  • Nach Abb. i werden die Druckplatten E in einem Magazin A vorrätig gehalten. Unterhalb des Magazines bewegt sich auf der Bettung B der Maschine D ein Schieber R, welcher jeweils die unterste Druckplatte erfaßt und der Druckeinrichtung K zuführt. Die Druckeinrichtung ist bekannt, so daß sich eine nähere Beschreibung derselben erübrigt. Der Farbstoff wird ihr von einem in Lagerarmen F schwingbar gehaltenen Farbstoffverteiler G über eine Walze f zugeführt. Durch Drehung der Handkurbel L wird der Schieber R längs der Bettung B verschoben und nimmt dabei eine Druckplatte E mit, die unter derDruckeinrichtungK hindurchbewegt, auf der anderen Seite abgelegt und dann von der nächstfolgenden durch Schieber R zugeführten Druckplatte in das Sammelmagazin S eingeschoben wird. Unter den bisherigen Voraussetzungen würde also jede Druckplatte nur einmal zum Druck kommen. Um mit ein und derselben Druckplatte aber hintereinander mehrere Drucke auszuführen, ist es notwendig, den Stapel E so anzuheben, daß der Schieber R leer unter ihm wegläuft. Zu diesem Zwecke ist der Schieber R in Mitte mit einem Schlitz i versehen und in der Maschinenbettung B eine Öffnung vorgesehen, durch welche ein Stempel 2 hindurch in den Schlitz i eintreten kann, um den Kartenstapel E im Magazin A anzuheben. Die Länge des Schlitzes i muß selbstverständlich derart gehalten sein, daß der Schieber R ungehindert seine Bewegung längs der Bettung B wie früher ausführen kann. Der Stempel e läßt sich mittels eines seitlich der Maschine angebrachten in der eingezeichneten Pfeilrichtung ausschwenkbaren Hebels wieder nach oben verschieben. Der Hebel 6 lagert in einem am Maschinengestell D angebrachten Lager g und greift mit seinem freien Ende 4 in eine vorn bei 3a abgeschrägte Stange 3 ein. Die Stange 3 wird in irgendeiner geeigneten Weise geführt und greift mit ihrem vorderen Ende in einen Schlitz 8 eines unter der Maschinenplatte D angebrachten Klotzes 7 ein. In denselben Schlitz 8 fällt auch der Tragzapfen des Stempels 2 ein (vgl. Abb. 3 und 4). Wird nun nach Abb.3 der Hebel in Pfeilrichtung ausgeschwungen, so muß sich Stange 3 nach links und der Stempel 2 relativ zur Schrägfläche 3a nach oben verschieben, so daß der Kartenstapel somit angehoben wird und die unterste Druckplatte nicht mehr vom Schieber R der Druckeinrichtung zugeführt werden kann. Die augenblicklich im Druck befindliche Karte kann dann beliebig oft wieder zu wiederholtem Druck in die Druckeinrichtung zurückgeschoben werden. Bei Bewegung des Handhebels 6 in Richtung entgegengesetzt dem eingezeichneten Pfeil senkt sich der Stempel 2 selbstverständlich mit dem auf ihm lastenden Druckplattenstapel; der Schieber R würde in solchem Falle dann wieder wie gewöhnlich bei jedem Hingang der Druckeinrichtung eine neue Druckplatte zuführen. Selbstverständlich ist, daß die Hubvorrichtung durch die Schrägfläche 3,1 der verschiebbaren Stange beliebig gehoben und gesenkt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für die Druckplatten von Adressendruckmaschinen, bei denen die Druckplatten oberhalb eines Stapels vorgezogen, einer Druckwalze zugeführt und von dort in einen Sammelbehälter abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die noch nicht dem Druck zugeführten Druckplatten (E), die in an sich bekannter Weise in einem Ständer (A) vorrätig gehalten werden, mittels einer durch ein Gestänge (4, 3) betätigten Hubvorrichtung (2) unabhängig von der Druckeinrichtung gehoben werden können, damit der unterhalb des Kartenstapels (E) hin und her gleitende Mitnehmer (R) der Druckeinrichtung keine weiteren Druckplatten zuführt.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (R) für die Druckplatten (E) in der Mitte zwecks Durchlasses der Hubvorrichtung (2) geschlitzt ist.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (2) mittels einer Schrägfläche (3a) einer durch einen Winkelhebel (4) verschiebbaren Schubstange (3) beliebig gehoben und gesenkt werden kann.
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