DE3871C - Vorrichtung zum Verstellen der MEYER'schen Expansionsschieber - Google Patents

Vorrichtung zum Verstellen der MEYER'schen Expansionsschieber

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Publication number
DE3871C
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DE
Germany
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screw thread
expansion valve
lugs
adjusting
fabric
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Application number
DENDAT3871D
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English (en)
Original Assignee
C. CARIO in Breslau
Publication of DE3871C publication Critical patent/DE3871C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
    • F01L15/04Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
    • F01L15/06Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klaäpß 14.
C. CARIO in BRESLAU. Vorrichtung zum Verstellen der Meyer'schen Expansionsschieber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II, August 1877 ab.
Die nachstehend beschriebene und durch Zeichnung erläuterte Vorrichtung ist ein Mechanismus zur selbsttätigen Verstellung der Meyer'schen Expansionsschieber durch die Maschine, entsprechend den Stellungen des Regulators.
In der Zeichnung sind A und A', Fig. 1 und 2, die beiden Expansionsschieber, von denen jeder durch eine besondere Schieberstange B und B1 gefafst wird. Beide Schieberstangen treten neben einander durch je eine Stopfbüchse aus dem Schieberkasten, Fig. 6, und sind aufserhalb mit Verlängerungen C und C von rechteckigem Querschnitt versehen. Diese Stangen C und C1 werden in dem Bock D geführt, welcher gleichzeitig als Regulatorbock dient, so dafs bei E die Regulatorspindel angeordnet ist.
Die Stangen C und C sind an ihren anderen Enden mit kleinen Schleifen F und F1 versehen, mittelst welcher jede Stange an einem Endpunkte des doppelarmigen Hebels G hängt, der des centrischen Angriffs wegen getheilt ist, so dafs derselbe ein Hebel-Paar bildet, zwischen welchem die Stangen C liegen. Der Hebel G sitzt auf der von der Expansions-Excenterstange / gefafsten Axe H; durch diese Verbindung werden die Stangen C und C1 und mit ihnen die Expansionsschieber A und A1 wie gewöhnlich durch das Expansions-Excenter hin- und herbewegt. Je nachdem nun der doppelarmige ■ Hebel G die in Fig. 10, 11, 12 skizzirten Stellungen hat, werden die Expansionsschieber von einander entfernt oder einander genähert.
Um die Expansionsschieber in einer eingestellten Entfernung festzuhalten und um unbeabsichtigte Verstellungen zu verhindern, ist der Hebel G mit einer einfachen Bremsvorrichtung versehen. Zwischen den beiden Stangen Cund C1 liegt ein Klotz K von passendem Querschnitt, der den runden Lenkstangenkopf umfafst und an dessen Bewegungen theilnimmt. Auf der Axe H sitzen die beiden runden Scheiben L und Z1, die durch den Stift α gegen Drehen gesichert werden. Zieht man die an den Enden der Axe sitzenden Muttern an, so wird das Hebel-Paar G gegen die runden Scheiben gedrückt und so gebremst. Je nachdem man die Muttern stärker oder schwächer anzieht, ist die Bremsung eine stärkere oder schwächere, und man hat es, da die Bremse während des Ganges angezogen werden kann, also vollständig in der Gewalt, die Bremsung gerade so stark zu machen, ^ dafs sie unbeabsichtigte Verstellungen der Ex- -p, pansionsschieber verhindert.
Die Verschiebungen der Expansionsschieber gegen einander, dem Stande des Regulators entsprechend, werden durch das Anstofsen der Stofsknaggen c und c1 gegen den Schraubengang S wie folgt bewirkt. Die untere Stange C1 ist auf eine gewisse Länge durchgekröpft und dort mit den beiden Stofsknaggen c und c1 versehen. Dieselben haben eine solche Entfernung von einander, dafs sie bei jedem beendeten Hube der Stange C den Schraubengang S eben berühren. In Fig. 8 sind die beiden Stofsknaggen und die Steuerungsschraube in einem ebenen Schnitte gezeichnet. Wird dieser Schraubengang durch die an der Regulatorhülse hängende Zahnstange b und das Zahnrädchen b1 in der Richtung des Pfeiles gedreht, was bei zunehmender Geschwindigkeit der Maschine eintreten wird, so wird vor Beendigung des nächsten Hubes nach links der Stofsknaggen c' gegen den Schraubengang S stofsen und die Stange C1 wird zum Stillstand kommen, wogegen sich die obere Stange C (weil sich der Mittelpunkt des Hebels weiter bewegt) mit doppelter Geschwindigkeit nach links verschiebt, wodurch eine Entfernung der beiden Schieber von einander und dadurch geringere Füllung bewirkt wird. Es ist ersichtlich, dafs beim Herabsinken des Regulators ein Zusammenschieben der beiden Schieber und infolge dessen gröfsere Füllung stattfinden mufs.
Vorstehend beschriebene Verstellung der Schieber findet nur bei jedem Umgange der Maschine statt, doch ist die Verstellung der Schieber auch bei halbem Umgange der Maschine durch Anbringung einer zweiten Steuerungsschraube und einer zweiten Stofsknagge an der anderen Schieberstange zu bewirken.
Um ein Gleiten der Stofsknaggen an der Steuerungsschraube zu verhindern, welches eintreten könnte, weil der Druck der Stofsknaggen schief zur Fläche des Schraubenganges gerichtet ist, wird die Steuerungsschraube .S1 mit einer keilförmigen Nuth und dem entsprechend jeder der Stofsknaggen mit einer eingepafsten keilförmigen Nase versehen. Die Knaggen werden quer in die Stangen eingeschoben und mit einer kleinen Schraube an eine Platte k, Fig. 3, fest-
gemacht, die ihrerseits in die Stange eingesenkt und angeschraubt ist. Auf diese AVeise lassen sich die Knaggen leicht herausnehmen, einsetzen, einpassen etc.
Die Axe der Steuerungsschraube ist in dem Steuerungsbock Ό gelagert, leicht drehbar eingepafst und stützt sich gegen Verschiebungen in ihrer Längsrichtung nach der einen Seite mittelst eines Ansatzes, nach der anderen Seite mittelst der vorgeschraubten Scheibe d gegen die Platte M, welche an den Steuerungsbock angeschraubt ist, Fig. 4 und 7.
Die Steuerungsschraube wird auf der Drehbank geschnitten. Der Schraubengang kann höchstens auf einem ganzen Umfange ausgeführt sein. Die Steigung desselben ist vorgeschrieben durch die gröfste Verstellung der Expansionsschieber. Der Durchmesser und der Theil des Umfanges, auf welchem der Schraubengang ausgeführt wird, können beliebig gewählt werden.
Die Stangen C und C werden in der rechteckigen Büchse N geführt, die des Bearbeitens und des Nachstellens wegen der Länge nach in zwei Theile getheilt ist. Dieselben werden von der Seite her in den Bock eingelegt, weshalb ein Theil des letzteren, O, Fig. 2, 3 und 4, abnehmbar angeschraubt wird. Dieser Deckel bezweckt gleichzeitig eine bequeme Zugänglichkeit zu den inneren Theilen des Apparates.
Die Axe der Steuerungsschraube wird ebenfalls von der Seite her in die ausgebohrten und schräg nach oben aufgeschlitzten Löcher eingelegt, Fig. 4, darauf werden die Metalllager in der Längsrichtung eingeschoben und befestigt.
In die Schleifen F greift der Hebel nicht mittelst sogenannter Steine, sondern der geringeren Abnutzung und der einfacheren Arbeit wegen mittelst kleiner Rollen /, deren Zapfen etwas konisch sind, um sie bequem und sauber in die Rollen einschleifen zu können. Die Schleifen F sind ferner auf der inneren Seite mit den kleinen Stahlplättchen h versehen, die der Rolle als Bahn dienen; auf der anderen Seite der Schleife ist diese Bahn als Stirnfläche einer kleinen Schraube i ausgeführt, um auch die geringsten Abnutzungen nachstellen zu können.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Das Verstellen der Meyer'schen Expansionsschieber durch Anstofsen zweier, an einer und derselben Schieberstange sitzender Stofsknaggen an einen Schraubengang.
2. Die Anbringung einer keilförmigen Nuth in dem Schraubengange, und keilförmig geformter Stofsknaggen zur Verhinderung des Gleitens der Stofsknaggen an dem Schraubengange.
3. Die Art des Bremsens zur Verhinderung unbeabsichtigter Schieberverstellungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen;
DENDAT3871D Vorrichtung zum Verstellen der MEYER'schen Expansionsschieber Active DE3871C (de)

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