DE386540C - Fluessigkeitsgetriebe zum Antrieb einer zur treibenden Welle gleichachsigen welle, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Fluessigkeitsgetriebe zum Antrieb einer zur treibenden Welle gleichachsigen welle, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE386540C DE386540C DER56649D DER0056649D DE386540C DE 386540 C DE386540 C DE 386540C DE R56649 D DER56649 D DE R56649D DE R0056649 D DER0056649 D DE R0056649D DE 386540 C DE386540 C DE 386540C
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- 239000012530 fluid Substances 0.000 title claims description 6
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 8
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H47/00—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
- F16H47/06—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
- F16H47/08—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
- F16H47/12—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion the members with orbital motion having vanes interacting with the fluid
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Description
- Flüssigkeitsgetriebe zum Antrieb einer zur treibenden Welle gleichachsigen Welle, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsgetriebe zur übertragung der Bewegung von einer Welle auf eine andere in gleicher Achse liegende Welle, bei welchem die Flüssigkeit in einem Ringraum einer auf der treibenden Welle fest sitzenden Drehscheibe angeordnet ist und auf einem Ringflansch dieser Drehscheibe ein oder mehrere Kreiselpumpen angebracht sind, welche in den Ringraum hineinragen und durch die Relativbewegung ;wischen der treibenden und der angetriebenen Welle unter Vermittlung irgendeines Getriebes, beispielsweise eines 7_ahnrädergetriebes angetrieben werden, wodurch Flüssigkeit gegen die Schaufeln einer Turbine geschleudert wird, die auf der angetriebenen Welle sitzt, die somit in demselben Sinne in Umdrehung versetzt wird, wie die treibende Welle.
- Der Vorteil, der durch diese Anordnung erzielt wird, besteht darin, daß die Geschwinciigkeitsänderung bei cler angetriebenen Welle 'Zelbsttätig erfolgt.
- Das neue Flüssigkeitsgetriebe kann auf die Kupplung und das Übersetzungsgetriebe von Kraftfahrzeugeis Anwendung finden.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Abb. i zeigt eine treibende Welle i und eine getriebene Welle 2. Auf die erstere ist eine Drehscheibe 3 finit einem Deckel d. aufgekeilt, die einen ringförmigen Hohlraurn 5 bildet. Auf der Ringrippe 6 der Drehscheibe 3 ist eine Mehrzahl von Kegelrädern 7 gelagert, die gemeinschaftlich in ein Zahnrad 8 eingreifen, welches auf der getriebenen @\'elle 2 sitzt. Die Achsen, auf denen die Kegelräder 7 sich befinden. tragen an ihrem äußeren Ende je eine kleine Schleuderpumpe 9, deren Gehäuse all der Ringrippe 6 befestigt sind. Die Saugöffnung der Pumpe ist mit i o und die Drucköffnung mit i i bezeichnet.
- Die getriebene Welle 2 trägt ein Turbinenrad 12, dessen Schaufeln 13 genau gegenüber den Drucköffnungen i i der Pumpe 9 liegen.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Eine gewisse Flüssigkeitsmenge wird in den Ringraum 5 eingefüllt. Die getriebene Welle 2 steht zunächst still. Wenn man annimmt, daß die treibende Welle i sich im Sinne des Pfeiles A dreht, so wird die in dem Ringraum 5 befindliche Flüssigkeit an dessen Außenwand herumgeschleudert. Die Kegelräder 7 wälzen sich bei der Drehung der Scheibe 3 auf dem Rade 8 ab und versetzen die Pumpen im Sinne des Pfeiles B in Umdrehung. Die Pumpen erfassen die Flüssigkeit, um sie mit starkem Druck gegen die Schaufeln 13 der Turbine 12 zu schleudern, wodurch dein Turbinenrad eine Drehbewegung erteilt wird (Pfeilrichtung C).
- Es ist klar, daß die Geschwindigkeit des Turbinenrades sich nach der Arbeit richtet, die von der getriebenen Welle 2 übernommen wird. Je schwächer diese Arbeit sein wird, desto größer ist die Drehgeschwindigkeit, und umgekehrt, je größer die Arbeit sein wird, desto geringer ist die Geschwindigkeit. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Geschwindigkeit der Welle :2 niemals gleich derjenigen der Welle i werden kann, denn in solchem Augenblick würde keine Relativbelegung mehr zwischen den Wellen vorhanden sein und die Pumpen könnten sich daher nicht drehen, was wiederum einen Antrieb der Turbine unmöglich machen würde.
- Abb.2 stellt ein abweichendes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dar, deren Prinzip jedoch das gleiche bleibt. Die abweichende Bauart besteht darin, daß die Pumpen zur Motorwelle i parallele Achsen haben und daß ihre Antriebszahnräder 7 als Stirnräder in ein Rad 8 mit Innenverzahnung einreifen, «-elches auf der getriebenen Welle 2 sitzt.
- Die neue Vorrichtung zur Übertragung drehender Bewegung kann mit besonderem Vorteil für Kraftfahrzeuge dienstbar gemacht werden und ersetzt die Kupplung der Hauptwelle und gelegentlich auch das Übersetzungsgetriebe. Tatsächlich gestattet die neue Vorrichtung ein sehr sanftes Anfahren des Wagens und ist sehr wirkungsvoll. Auch braucht zwischen den beiden Scheiben 3 und 12, sobald das Fahrzeug eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat, nur noch eine beliebige mechanische Kupplung eingeschaltet zu werden, um einen unmittelbaren Antrieb zu erhalten.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH Flüssigkeitsgetriebe zum Antrieb einer zur treibenden Welle gleichachsigen Welle, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umfang einer auf der treibenden Welle befestigten Scheibe (3) ein mit Flüssigkeit gefüllter Ringraum (5) vorgesehen ist, in welchem eine oder mehrere Schleuderpumpen (9) angeordnet sind, die bei der gegenseitigen Bewegung zwischen der treibenden Welle (i) und der getriebenen Welle (2) durch ein Getriebe (7, 8) Antrieb erhalten, wobei die von den Pumpen geförderte Flüssigkeit gegen die Schaufeln (13) eines Turbinenrades (12) geschleudert wird, das auf der angetriebenen Welle (2) sitzt und dieser eine Bewegung im Drehsinn der treibenden Welle erteilt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR386540X | 1922-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386540C true DE386540C (de) | 1923-12-11 |
Family
ID=8895755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER56649D Expired DE386540C (de) | 1922-04-12 | 1922-08-29 | Fluessigkeitsgetriebe zum Antrieb einer zur treibenden Welle gleichachsigen welle, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386540C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2421675A (en) * | 1944-05-24 | 1947-06-03 | Chester R Bacon | Combination fluid drive and automatic torque multiplier |
| US2693723A (en) * | 1950-01-27 | 1954-11-09 | Helberg Frederic | Torque converter |
| US2747432A (en) * | 1955-06-14 | 1956-05-29 | Miller Dennis | Hydraulic transmissions |
-
1922
- 1922-08-29 DE DER56649D patent/DE386540C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2421675A (en) * | 1944-05-24 | 1947-06-03 | Chester R Bacon | Combination fluid drive and automatic torque multiplier |
| US2693723A (en) * | 1950-01-27 | 1954-11-09 | Helberg Frederic | Torque converter |
| US2747432A (en) * | 1955-06-14 | 1956-05-29 | Miller Dennis | Hydraulic transmissions |
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