HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine
Mehrfarben-Elektrophotographie-Vorrichtung, wie ein Farbkopiergerät
und Farbdrucker, und insbesondere eine Anordnung für
wahlweise Betätigungen von Entwicklungseinrichtungen, die um
eine elektrostatische Bildhalteeinrichtung vorgesehen sind.
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Verschiedene Typen von
Mehrfarben-Elektrophotographie-Vorrichtungen wurden bisher entwickelt, von denen eine bekannte
Anordnung beschrieben ist in der japanischen
Offenlegungsschrift Nr. 60-250369, bei der, nach Ausbildung eines
latenten Bildes an einer Bildhaltevorrichtung, ein entsprechend
einer angeforderten Farbe ausgewähltes Entwicklungsgerät
sich der Bildhalteeinrichtung nähert und den
Entwicklungsvorgang des latenten Abbildes in Reaktion auf Anlegen eines
Entwicklungs-Steuersignals ausführt und nach Beendigung des
Entwicklungsvorgangs das ausgewählte Entwicklungsgerät davon
getrennt wird, sobald das angelegte Entwicklungs-Steuersignal
unterbrochen wird. Allgemein sind als Verfahren zum
Abstandhalten der Entwicklungsgeräte bezüglich der
Bildhalteeinrichtung, solange nicht entwickelt wird, zwei Verfahrensweisen
bekannt, von denen eine darin besteht, daß das
Entwicklungsgerät so angeordnet ist, daß es mit etwas Abstand zu der
Bildhalteeinrichtung positioniert ist, und die andere darin
besteht, daß es so positioniert ist, daß es in großer
Entfernung dazu bleibt. Ein wichtiges Problem bei dem Verfahren
des geringen Abstandes ist das Aufrechterhalten eines
konstanten Zwischenraums, da eine instabile Positionierung der
Entwicklungsgeräte eine Verschlechterung der Bildqualität
verursacht, so daß sich daraus die Anforderung nach einem
komplizierten hochgenauen Mechanismus ergibt und damit hohe
Herstellkosten entstehen. Andererseits muß bei dem Verfahren
mit großem Abstand der Antriebsmechanismus komplex sein, und
dies führt dazu, daß ein großer Raum erforderlich ist,
infolge der weiträumigen Bewegung der Entwicklungsgeräte.
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Eine weitere Anordnung einer Mehrfarben-Elektrophotografie-
Vorrichtung ist in der US-A-3 940 272 beschrieben. Diese
Vorrichtung ist mit einem Entwicklungsabschnitt versehen,
der einen Rahmen umfaßt, welcher eine Anzahl von
Entwicklungsmitteln trägt, von denen jedes eine Entwicklungswalze
umfaßt, die in Kontakt mit der Oberfläche des
Bildhaltemittels bewegt wird, wenn das Entwicklungsmittel drehbar
gelagert aus einer Ruheposition in eine Betriebsposition bewegt
wird. Nachdem das latente Abbild entwickelt wurde, wird das
Betriebsmittel im Rahmen in seine Ruheposition gedreht. In
dieser Vorrichtung findet auch die Annäherungs- und
Trennungsbewegung der Entwicklungsmittel lediglich drehbar
gelagert statt, und das Entwicklungsmittel ist permanent am
Rahmen fixiert, so daß es nicht entfernt oder in dieses
eingesetzt werden kann, was leicht die Wartung des
Entwicklungsmittels erschwert. Darüber hinaus kann sich das
Entwicklungsmittel in der Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik wegen
seiner fixierten Anordnung nicht in Richtungen bewegen, die
mit den Richtungen des Entwicklungsmittels in Bezug auf das
Bildhaltemittel zusammenfallen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung wurde entwickelt, um die der
herkömmlichen Vorrichtung anhängenden Nachteile zu beseitigen.
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Es ist deswegen ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
Mehrfarb-Elektrophotographie-Vorrichtung zu schaffen, die
fähig ist, ein qualitativ hochwertiges Farbbild mit einer
einfachen Anordnung zu erzielen.
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Nach der vorliegenden Erfindung wird eine
Mehrfarben-Elektrophotographie-Vorrichtung mit Gestellmitteln gemäß Anspruch 1
geschaffen. Eine Monochrom-Elektrophotographie-Vorrichtung
ist aus der JP-A-611 339 63 bekannt (siehe auch Patent
Abstracts of Japan, Vol.10, Nr.327 (P513)), die eine Art
Gestellmittel zum Halten der Entwicklungsmittel umfaßt.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Das Ziel und die Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
einfacher offenbar aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen, im
Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung genommen, in welcher:
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Fig. 1 ein Schaubild ist, das eine Anordnung einer
Mehrfarben-Elektrophotographie-Vorrichtung nach einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
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Fig. 2 ein Schaubild ist, das insbesondere eine Anordnung
eines Entwicklungsabschnitts einer
Mehrfarben-Elektrophotographie-Vorrichtung nach einer anderen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
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Fig. 3 ein Zeitablauf-Diagramm zum leichten Verstehen der
Vorgänge bei der Vorrichtung nach Fig. 2 ist,
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Fig. 4 eine Schnittansicht eines Entwicklungsabschnitts der
Vorrichtung nach Fig. 1 ist,
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Fig. 5 eine Darstellung zur Beschreibung eines
Entwicklungsgestells der Vorrichtung nach Fig. 1 ist,
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Fig. 6 ein Schaubild ist, das eine Anordnung einer
Mehrfarben-Elektrophotographie-Vorrichtung nach einer
weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt,
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Fig. 7 Eine Darstellung zur Beschreibung einer Abwandlung
des Entwicklungsabschnitts der Vorrichtung nach Fig.
1 ist,
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Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Teil des
Entwicklungsabschnitts der Fig. 7 ist,
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Fig. 9 ein Teilbild ist, das die Rückseite des
Entwicklungsabschnitts nach Fig. 7 zeigt,
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Fig. 10 ein Antriebssystem für das photoempfindliche Gerät
und das Entwicklungsgerät zeigt,
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Fig. 11 eine Darstellung eines Antriebssystems für das
photoempfindliche Gerät und des Entwicklungsgerät ist,
und
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Fig. 12A und 12B Darstellungen sind zum Beschreiben eines
Antriebskraft-Puffersystemsatzes in einem
Antriebssystem des Entwicklungsgeräts.
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Die gleichen oder entsprechende Elemente und Teile sind in
allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In Fig. 1 ist eine digitale Farbkopier-Vorrichtung nach
einer Ausführung der vorliegenden Erfindung dargestellt, die
enthält einen Leseabschnitt 1, der grundsätzlich umfaßt eine
Originalauflageplatte 2, eine Originalbeleuchtungslampe 3,
ein Linsensystem 4, einen Farbzeilen-Sensor 5, ein
Antriebssystem 6 zum Bewegen dieser Geräte in einer sekundären
Abtastrichtung und eine nicht gezeigte Bildbearbeitungs-
Schaltung. Ebenfalls in der digitalen Farbkopier-Vorrichtung
enthalten ist ein Schreib- oder Druckabschnitt, der umfaßt
einen zylindrischen elektrostatischen Bildhalter (der
nachfolgend als photoempfindliches Gerät bezeichnet wird) 11,
der aus einem Se-System-Material hergestellt werden kann,
das für Laserlicht empfindlich ist, dessen Wellenlänge 780
bis 810 nm beträgt. Das photoempfindliche Gerät 11 ist so
gehaltert, daß es in einer im Schaubild mit dem Pfeil A
bezeichneten Richtung drehbar ist. Bezugszeichen 12 stellt ein
erstes elektrisches Aufladegerät dar zum Aufladen der
Oberfläche des photoempfindlichen Geräts 11 auf ein
vorbestimmtes Pluspotential. Bezugszeichen 20 bezeichnet ein
Laser-Optiksystem, das so angeordnet ist, daß ein mit Bezugszeichen
26 bezeichneter Laser-Lichtstrahl von einem Laser-Generator
21 emittiert wird und der emittierte Laser-Lichtstrahl 26
die Oberfläche des photoempfindlichen Geräts 11 durch einen
Abtaster 22, einen Linsensystem 23 und Reflektoren 24, 25
erreicht, um das Abtasten der Oberfläche des
photoempfindlichen Geräts 11 zu bewirken. Ein Anteil des
Laser-Lichtstrahls 26 wird durch einen Reflektor 27 reflektiert und
durch einen Anfangs/Ende-Erfassungsfühler 28 aufgenommen. In
der Umgebung des photoempfindlichen Geräts 11, d. h. im
Schaubild an seiner rechten Seite, ist ein Entwicklungsabschnitt
30 vorgesehen, der ein Y-Entwicklungsgerät 31 für
Gelbfarben-Entwicklung, ein M-Entwicklungsgerät 32 für
Magentafarben-Entwicklung, ein C-Entwicklungsgerät 33 für Zyanfarben-
Entwicklung umfaßt (die später als Farbentwicklungs-Geräte
bezeichnet werden), sowie ein K-Entwicklungsgerät 34 für
Schwarzfarben-Entwicklung. Das Y-Entwicklungsgerät 31, das
M-Entwicklungsgerät 32 und das C-Entwicklungsgerät 33 sind
jeweils als berührungsfreie Entwicklungsgeräte angeordnet,
durch welche die Entwicklung ausgeführt wird mittels eines
zu dem photoempfindlichen Gerät 11 hin schwebenden Toners,
wobei der Toner ein nichtmagnetischer Einkomponenten-Toner
ist. Das K-Entwicklungsgerät 34 kann vom Kontakttyp sein,
durch welches die Entwicklung durch direktes Auftragen eines
Entwicklers bewirkt wird, der einen Zweikomponenten-Toner
enthält. Jedes dieser Entwicklungsgeräte 31 bis 34 ist so
angeordnet, daß es zwei Positionen einnehmen kann, von denen
die eine in der Nähe des photoempfindlichen Geräts 11 ist
und der andere relativ davon getrennt ist. Das bedeutet, bei
der Entwicklung wird jedes einzelne Gerät, das das
Y-Entwikklungsgerät 31, das M-Entwicklungsgerät 32 und das
C-Entwikklungsgerät 33 sein kann, horizontal zu dem
photoempfindlichen Gerät 11 hin bewegt mittels der Rotation von
jeweiligen Exzenter-Nockenscheiben 35 bis 37, welche an den
hinteren Abschnitt jedes der Entwicklungsgeräte 31 bis 33
anstoßen. Andererseits wird das K-Entwicklungsgerät 34 um
eine Welle 39 in Reaktion auf die Drehung eines Exzenter-
Nockens 38 so gedreht, daß es sich dem photoempfindlichen
Gerät 11 nähert. Fig. 1 zeigt den Zustand, bei dem nur das
M-Entwicklungsgerät 32 die Entwicklungs-Position einnimmt.
Bezugszeichen 40 stellt ein Motorsystem zum Antreiben der
Exzenternocken 35 bis 38 und der Entwicklungsgeräte 31 bis
34 dar und Bezugszeichen 50 bezeichnet einen Papierzuführ-
Abschnitt, in welchem Papierblätter einzeln aus jeder
Kassette 51, 52 und durch einen Hand-Papierzuführ-Abschnitt
53 zugeführt werden können. Fig. 1 zeigt den Zustand, bei
dem ein Papierblatt 56 nur von der Kassette 51 abgezogen
wird. Das Papierblatt 56 wird durch eine Vereinzelungswalze
54 an die Unterseite des photoempfindlichen Geräts 11
geführt. Bezugszeichen 60 stellt einen Übertragungs- und
Förderabschnitt dar, bei dem ein halbleitendes (Förder-)Band
63 zwischen zwei Walzen 61 und 62 gespannt ist und zwei
Zustände annehmen kann, von denen der eine der ist, daß ein
Abschnitt desselben sich in Druckberührungs-Beziehung mit
dem photoempfindlichen Gerät 11 befindet und der andere, daß
das gesamte Band sich in davon abgehobener Beziehung
befindet. Das Band 63 wird in einer durch Pfeil B bezeichneten
Richtung in Umlauf gebracht und seine
Bewegungsgeschwindigkeit ist gleich der der Außenfläche des photoempfindlichen
Geräts 11. Fig. 1 zeigt den Zustand, daß ein Abschnitt des
Bandes 63 in Kontaktbeziehung dazu ist. Bezugszeichen 64 ist
ein zweiter Ladungsübertrager, der ein hohes Minuspotential
auf die Rückfläche des durch das Band 63 in den Raum
zwischen Band 63 und photoempfindlichem Gerät 11 geförderten
Papierblattes 56 überträgt. Der restliche Toner auf dem Band
63 wird durch eine Reinigungsklinge 65 entfernt und der
entfernte Toner in einen unter der Reinigungsklinge 65
angeordneten Sammelkasten 66 abgezogen. Bezugszeichen 69 stellt
einen dritten Ladungsübertrager dar, der eine Minuskorona
für das Papierblatt 56 schafft, wenn das Papierblatt 56 sich
von dem Riemen 63 abtrennt, und Bezugszeichen 70 bezeichnet
einen Fixier/Papierauswurf-Abschnitt, in welchem eine
Heizwalze 72, die durch eine Fixierlampe 71 aufgeheizt wird, und
eine Gummiwalze 73 drehbar angeordnet sind. An der Rückseite
des Fixier/Papierauswurf-Abschnitts 70 sind Papierauswurf-
Walzen 74, 75 und ein Papieraufnahmefach 76 vorgesehen.
Bezugszeichen 80 zeigt einen elektrischen Entladeabschnitt
mit einer Fellbürste 81, die in einer mit Pfeil D
bezeichneten Richtung drehbar ist und die zwei Positionen einnehmen
kann, d. h. einmal ist die Bürste 81 in leichte
Berührungsbeziehung mit dem photoempfindlichen Gerät 11 gesetzt und
sonst weiter in beabstandete Beziehung dazu. Fig. 1 zeigt
den Zustand, in dem die Bürste 81 sich in
Berührungsbeziehung dazu befindet. Eine Sammelwalze 82 ist drehbar und
kommt mit der Bürste 81 in Berührung. Eine Minusspannung ist
an die Bürste 81 und an die Sammelwalze 82 angelegt. Unter
der Walze 82 ist eine Sammelschnecke 83 und ein Rohr 84
vorgesehen, das sich bis zu einem Sammelkasten 85 erstreckt.
Weiter ist unter der Bürste 81 ein vierter Auflader
(Ladungsübertrager) 86 zum überladen des Toners an dem
photoempfindlichen Gerät 11 und eine Entladungslampe 87 zum Entfernen
der Elektrizität von dem photoempfindlichen Gerät 11
vorhanden, die so positioniert sind, daß sie dem
photoempfindlichen Gerät 11 gegenüber liegen. Die Bezugszeichen 101, 102
stellen Kühlgebläse zur Ventilation für die Vorrichtung dar.
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Der Betrieb der vorstehend erwähnten digitalen Farbkopier-
Vorrichtung wird nachfolgend beschrieben. In Reaktion auf
das Drücken eines Kopier-Druckknopfschalters nach dem
Auflegen von einem Original-Papier auf die
Original-Auflageplatte 2 wird die Original-Beleuchtungslampe 3 so
beaufschlagt, daß ein Bild des Original-Papiers zeilenförmig auf
den Farbzeilen-Sensor 5 projiziert wird. Der
Farbzeilen-Sensor 5 wird wiederholt in den Hauptabtast-Richtungen (den
Richtungen der Tiefe des Papiers) mit hoher Geschwindigkeit
abgetastet und mit dem Antriebssystem 6 in der
Sekundärabtast-Richtung (Richtung im Papier nach rechts) bewegt. Der
Farbzeilensensor 5 erzeugt gleichzeitig Farbsignale R, G und
B, die der Reihe nach in die Bildbearbeitungs-Schaltung
eingegeben werden, und zwar in Reihe entsprechend den
jeweiligen Stellen des Original-Papiers in Reaktion auf das
Hauptabtasten und das sekundäre Abtasten. Die Bildbearbeitungs-
Schaltung erzeugt ein Schwarz-Signal, ein Gelb-Signal, ein
Magenta-Signal und ein Zyan-Signal aufgrund der Farbsignale
R, G und B, die an jeder Stelle eingegeben werden. Im
allgemeinen wird bei dem Farbkopieren das Sekundärabtasten
des Original-Papiers viermal ausgeführt und das von der
Bildbearbeitungs-Schaltung beim ersten Sekundärabtasten
ausgegebene Schwarzsignal wird dem Laser-Generator 21 zugeführt,
der wiederum einen Laser-Lichtstrahl 26 zu dem
photoempfindlichen Gerät 11 emittiert, der entsprechend dem eingegebenen
Schwarzsignal moduliert ist. Zu diesem Zeitpunkt ist,
während das photoempfindliche Gerät 11 in Richtung des Pfeils A
gedreht wird, das photoempfindliche Gerät 11 durch den
ersten Ladungsübertrager 12 gleichmäßig auf +850V aufgeladen,
und dann wird der beleuchtete Abschnitt desselben so
bearbeitet, daß es etwa +50V entsprechend dem Laser-Lichtstrahl 26
wird. Die Hauptabtastung des photoempfindlichen Geräts 11
durch den Laser-Lichtstrahl 26 wird durchgeführt durch den
Abtaster 22 und die Sekundärabtastung desselben wird
durchgeführt durch Drehen des photoempfindlichen Geräts 11 in
Richtung
des Pfeils A, während der wiederholte Durchlauf dieser
Hauptabtastung so festgesetzt wird, daß er der wiederholten
Durchführung der Hauptabtastung des Farbzeilen-Sensors 5
entspricht, und weiter wird die Bewegungsgeschwindigkeit der
Außenfläche des photoempfindlichen Geräts 11 so festgesetzt,
daß sie der Bewegungsgeschwindigkeit des Farbzeilen-Sensors
5 in der Sekundärabtastrichtung entspricht und deswegen
gleichlaufend mit dem Ablesen des Originalpapiers ein Laser-
Lichtstrahl 26 zu dem photoempfindlichen Gerät 11 hin
emittiert, das dem Schwarzsignal der jeweiligen Stellen des
Originalpapiers so entspricht, daß ein latentes Abbild des
zu kopierenden Originals gebildet wird.
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Bei der ersten Sekundärabtastung im Leseabschnitt 1 wird der
Entwicklungsabschnitt 30 in den
Schwarzfarben-Entwicklungszustand gesetzt und nur das K-Entwicklungsgerät 34 wird
durch Betätigung der Exzenterscheibe 38 so positioniert, daß
es sich nahe an dem photoempfindlichen Gerät 11 befindet,
während die anderen Entwicklungsgeräte jeweils im von dem
photoempfindlichen Gerät entfernten Zustand sind. Damit wird
das latente Abbild, das dem durch den Laser-Lichtstrahl 26
gebildeten Schwarzsignal entspricht, mit schwarzfarbigem
Toner durch das K-Entwicklungsgerät 34 entwickelt, ohne
durch die anderen Entwicklungsgeräte beeinflußt zu werden.
Das mit dem Schwarzfarben-Toner entwickelte Bild erreicht
den Übertragungs- und Förderabschnitt 60 entsprechend der
Drehung des photoempfindlichen Geräts 11. Zu diesem
Zeitpunkt sind in dem Übertragungs- und Förderabschnitt 60
Walzen 67, 68 so positioniert, daß sie im Gegenuhrzeigersinn
leicht um die Welle der Walze 61 gedreht werden, und das
Band 63 befindet sich in dem Zustand, daß es von dem
photoempfindlichen Gerät 11 abgehoben ist, so daß sich keine
Störung des Bildes ergibt. Weiter ist die Fellbürste 81 von
dem photoempfindlichen Gerät 11 abgehoben, wobei sie leicht
im Gegenuhrzeigersinn um die Welle der Sammelschnecke 83
gedreht wird, und deswegen kann das Bild wieder ohne
Verzerrung oder Störung unter dem ersten Ladungsübertrager
12 durchlaufen. Der Abschnitt mit dem Schwarzfarbentoner-
Abbild an dem photoempfindlichen gerät 11 wird wieder durch
den Ladungsübertrager 12 aufgeladen. Durch die Aufladung
wird der Abschnitt, an dem kein Toner vorhanden ist, auf
+850 V aufgeladen und der Tonerabschnitt wird in gleicher
Weise auf +850 V aufgeladen.
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Wenn der Endabschnitt des Schwarzfarben-Tonerabbildes nach
der elektrischen Aufladung wieder die Position der
Beleuchtung durch den Laser-Lichtstrahl 26 erreicht, wird im
Leseabschnitt 1 das Antriebssystem 6 so gesteuert, daß der
Farbzeilen-Sensor 5 wieder das Original-Papier von seinem
Endabschnitt her abzutasten beginnt. Bei dem zweiten Abtasten
im Leseabschnitt 1 wird von der Farbbearbeitungs-Schaltung
ein Gelb-Signal an den Laser-Generator 21 eingegeben, und
der schwarzfarbentoner-Bildabschnitt an dem
photoempfindlichen Gerät 11 wird unter einem entsprechend dem Gelbsignal
modulierten Laser-Lichtstrahl 26 belichtet. Weil der
Endabschnitt, an dem das Abtasten begonnen wird, der gleiche wie
bei der vorherigen Abtastung ist und die
Abtastgeschwindigkeit ebenfalls gleich der bei der vorigen Abtastung ist,
werden das schwarzfarben-Tonerabbild und das
Gelb-Tonerabbild an miteinander zusammenfallender Position gebildet. Das
entsprechend dem Gelbsignal gebildete latente Bild wird nur
mit dem Gelbtoner entwickelt, so daß das
Gelbfarben-Tonerabbild zusätzlich zu dem schwarzfarbigen Tonerabbild an dem
photoempfindlichen Gerät 11 ausgebildet wird, weil in dem
Entwicklungsabschnitt 30 nur das Y-Entwicklungsgerät 31 so
positioniert ist, daß es sich in der Nähe des
photoempfindlichen Geräts 11 befindet, und die anderen
Entwicklungsgeräte mit Abstand davon positioniert sind. Zu diesem
Zeitpunkt wird diese Gelbentwicklung in dem Zustand ausgeführt,
daß das Y-Entwicklungsgerät 31 nicht mit dem
photoempfindlichen
Gerät 11 in Berührung gebracht wird, so daß sich
keine Verzerrung oder Störung des vorher ausgebildeten
schwarzfarben-Tonerabbildes ergibt.
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Die Magenta-Entwicklung und die Zyan-Entwicklung werden dann
ebenfalls in der vorher erwähnten Weise durchgeführt. Da das
Laserlicht durch den Magenta-Toner und den Gelb-Toner
hindurchtritt, wenn das Belichten in der erforderlichen Weise
bewirkt wird, ist an dem freigelegten Abschnitt des
photoempfindlichen Geräts 11 die Elektrizität entfernt, so daß der
Magenta-Toner und der Zyan-Toner auf den Gelbtoner
aufgehäuft werden kann und auch der Zyan-Toner auf den Magenta-
Toner. Nachdem abschließend das Zyan-Tonerabbild ausgebildet
ist, unmittelbar bevor der Endabschnitt des Tonerbildes den
Übertragungs- und Förderabschnitt 60 erreicht, wird der
Übertrage- und Förderabschnitt 60 so eingestellt, daß das
Band 63 in leichte Berührung mit dem photoempfindlichen
Gerät 11 kommt, und Papier 56 wird so zugeführt, daß es
zwischen dem photoempfindlichen Gerät 11 und dem Band 63 sitzt
durch die Widerstandswalze 54, so daß der Endabschnitt des
Tonerbildes und der Endabschnitt des Papiers 56 in ihrer
Position miteinander zusammenfallen. Das Tonerabbild wird auf
das Papier 56 übertragen mittels eines elektrischen Feldes,
das durch den zweiten Auflader 64 erzeugt wird, und
gleichzeitig wird das Papier 56 durch das Band 63 befördert, an
dem es anhängt. Das Papier 56 wird von dem Band 63
abgenommen, wenn es die Walze 62 erreicht, wegen der dortigen
großen Krümmung des Bandes, und das abgegebene Papier 56 geht
dann zu dem fixierenden Papier-Auswurfabschnitt 70 weiter.
Hier schafft der dritte Auflader 69 eine Minuskorona von -
oben, um zu verhindern, daß das Tonerabbild an dem Papier 56
gestört wird infolge der Abtrenn-Aufladung, die bei dem
Abtrennen des Papiers 56 von dem Band 63 auftritt. Das
Tonerabbild an dem Papier 56 wird fixiert, wenn das Papier 56 durch
den Fixier- und Auswurfabschnitt 70 hindurchtritt, und nach
dem Fixieren wird das Papier 56 an dem Aufnahmefach 76
abgelegt. Andererseits ist der an dem photoempfindlichen Gerät
11 zurückbleibende nicht übertragene Toner durch das vierte
Aufladegerät 86 plus-aufgeladen, das betrieben wird,
unmittelbar bevor das Ende des Tonerhalteabschnitts dorthin
kommt, und im wesentlichen mit der gleichen Zeitgabe wird
der restliche Toner mittels eines elektrischen Feldes
zwischen der Fellbürste 81 und dem photoempfindlichen Gerät 11
in die Fellbürste 81 abgeschoben. Der in der Fellbürste 81
befindliche Toner wird durch ein zwischen der Sammelwalze 82
und der Fellbürste 81 angelegtes elektrisches Feld in die
Sammelwalze 82 abgeschoben, und der Toner an der Sammelwalze
82 fällt dann in die Sammelschnecke 83 und wird nach
Durchlaufen des Rohrs 84 in dem Sammelkasten 85 gesammelt, so daß
die Oberfläche des photoempfindlichen Geräts 11 gereinigt
ist. Weiter wird die Elektrizität an der Oberfläche
desselben durch die Elektrizitäts-Entladelampe 87 von der
Elektrizität befreit, um den Anfangszustand wiederherzustellen,
so daß das Gerät für den nächsten Kopiervorgang bereit ist.
Zu diesem Zeitpunkt wird der an dem Band 63 am Übertragungs-
und Förderabschnitt 60 infolge von Betriebsfehlern oder
dergleichen verbleibende Toner durch die Reinigungsklinge 65
abgeführt und fällt in den Sammelkasten 66.
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Eine weitere Beschreibung einer Ausführung dieser Erfindung
wird nachstehend mit Bezug auf Fig. 2 und 3 gegeben. Eine
detaillierte Beschreibung von Teilen, die denen in Fig. 1
entsprechen, wird weggelassen. Hier ist das Entwicklungsgerät
34 ein Gerät vom Nicht-Berührungstyp. In Fig. 2 besitzt das
photoempfindliche Gerät 11 einen Umfang, dessen Länge L die
Größe L1 + a hat, wobei L1 die maximale gewünschte
Aufzeichnungslänge und a der Vorschubabstand des photoempfindlichen
Geräts 11 während der für die Bewegung der
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 durch die Exzenternocken 35 bis 38
erforderlichen Zeit ist. In der Nähe des Umfangs des
photoempfindlichen
Geräts 11 sind vorgesehen der erste elektrische
Auflader (Ladungsübertrager) 12, ein Bild-Belichtungsmittel 20
und die vier Entwicklungsgeräte 31 bis 34, bei denen jeweils
ein Gelb-Entwickler, ein Magenta-Entwickler, ein
Zyan-Entwickler und ein Schwarz-Entwickler enthalten sind. Die Länge
L2 an dem photoempfindlichen Gerät 11 zwischen der
Belichtungsposition b des Bild-Belichtungsmittels 20 und der
Entwicklungsposition c des Entwicklungsgeräts 34 ist so
ausgelegt, daß sie mindestens um den Abstand a kürzer als
die Hälfte der gesamten Umfangslänge L ist. Das erste
Aufladegerät 12, das ein Scorotron-Aufladegerät ist, lädt
das photoempfindliche Gerät 11 gleichmäßig auf, und das
Belichtungsmittel 20, das eine LED-Anordnungs-Lichtquelle
oder eine Laserstrahl-Abtastlichtquelle umfaßt, belichtet
das photoempfindliche Gerät 11 linear in Richtung von dessen
Achse. Jedes Entwicklungsgerät 31 bis 34 umfaßt eine
Entwicklungswalze 131, einen Entwickler-Aufnahmeabschnitt
165, eine Zuführwalze 155, ein Dicken-Regulierteil 151 zum
Regulieren der Schichtdicke des an der Entwicklerwalze 131
anhängenden Entwicklers und eine Regelwalze 161, die an
beiden Enden der Entwickler-Walze 131 koaxial gehalten wird,
wobei beide durch eine nicht gezeigte Antriebswelle
angetrieben werden. Der Entwickler in dem
Entwickler-Aufnahmeabschnitt 165 wird durch die Zuführwalze 155 zu der
Entwicklerwalze 131 gebracht und der Entwickler an der Entwicklerwalze
131 wird durch das Dicken-Regulierteil 151 zu einer dünnen
Schicht gemacht. Die Regulierwalze 161 steht leicht von der
äußeren Oberfläche der Entwicklerschicht an der
Entwicklerwalze 131 vor, so daß sie mit beiden Endabschnitten des
photoempfindlichen Geräts 11 bei der Entwicklung in
Berührung kommt, so daß ein vorbestimmter Abstand zwischen
der Entwicklerwalze 131 und dem photoempfindlichen Gerät 11
eingehalten wird. Jedes der Entwicklungsgeräte 31 bis 34
wird so abgestützt, daß es in einer nicht gezeigten
Entwicklerführung hin- und herbewegbar ist, und wird gegen das
photoempfindliche
Gerät 11 gegen eine Feder 174 mittels einer
Drehung der jeweiligen Exzenter-Nockenscheiben 35 bis 38
bewegt, die jeweils fest an einer Drehwelle 156 befestigt
sind. Die Drehung der jeweiligen Drehwellen 156 wird durch
eine nicht gezeigte Elektromagnet-Kupplung geregelt. An jede
Entwicklerwalze wird bei der Entwicklung eine
Entwicklervorspannung angelegt. Im Falle der
Negativ/Positiv-Inversionsentwicklung ist die Polarität dieser Entwicklervorspannung
gleich der Elektrifizierungs-Polarität. Der Übertragungs-
und Förder-Abschnitt 60 überträgt elektrostatisch ein
Farbbild an dem photoempfindlichen Gerät 11 auf ein
Aufzeichnungsblatt P, und der Reinigungs- und
Elektrizitäts-Abnahmeabschnitt 80 entfernt den an dem photoempfindlichen Gerät
11 verbleibenden Entwickler.
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Eine Beschreibung der Aufzeichnung mit der Länge L1/2 durch
die vorerwähnte Anordnung wird mit Bezug auf einen
Zeitablaufplan nach Fig. 3 gegeben. Während das photoempfindliche
Gerät 11 mittels einer nicht gezeigten Antriebsquelle
kontinuierlich gedreht wird, wird die Oberfläche des
photoempfindlichen Geräts 11 gleichmäßig aufgeladen. Wenn der
aufgeladene Bereich z. B. die Entwicklungsposition d des
Y-Entwicklungsgeräts 31 erreicht, wird beispielsweise dessen
Elektromagnetkupplung beaufschlagt, so daß das Y-Entwicklungsgerät
31 zu dem photoempfindlichen Gerät 11 hin bewegt wird durch
Betätigung des exzentrischen Nockens 35, in der Weise, daß
es in den Entwicklungszustand versetzt wird. Danach
belichtet das Belichtungsmittel 20 das Gelbbild zur Bildung
eines latenten Abbildes, so daß sich darauf folgend an der
Entwicklungsposition d vom vorderen Ende zum hinteren Ende
eine Entwicklung ergibt. Nachdem die Ausbildung des
Gelbbildes beendet wurde und das hintere Ende des Bildes an der
Entwicklungsposition d vorbeigelaufen ist, wird der
Exzenternocken 35 so gedreht, daß das Y-Entwicklungsgerät 31 sich
von dem photoempfindlichen Gerät 11 wieder abhebt. Wenn
daraufhin das vordere Ende des Bildes die
Entwicklungsposition e des M-Entwicklungsgerätes 31 für die zweite
Farbe, d. h. z. B. Magenta erreicht, wird dessen
Elektromagnetkupplung beaufschlagt, so daß das M-Entwicklungsgerät
32 mittels des Exzenternockens 36 in gleicher Weise in den
Entwicklerzustand versetzt wird. Das an dem
photoempfindlichen Gerät 11 ausgebildete Gelbbild tritt durch den
Übertragungs- und Förderabschnitt 60, der sich im
Nicht-Betätigungszustand befindet, geht an der
Elektrizitäts-Entladelampe 87 und dem Elektrizitäts-Entfernungsabschnitt 80
vorbei und wird wieder unter dem ersten Auflader 12
positioniert. Der Übertragungs- und Förderabschnitt 60 und der
Elektrizitäts-Entfernungsabschnitt 80 sind beide in Nicht-
Berührungsbeziehung mit dem photoempfindlichen Gerät 11,
wenn sie in dem nichtbetätigten Zustand sind, damit sie
keinen Einfluß auf das vorbeitretende Bild nehmen. In der
Position unter dem ersten Auflader wird das
photoempfindliche Gerät 11 mit daran befindlichem Gelbbild wieder
gleichmäßig durch den ersten Auflader 12 aufgeladen, und das
der Magentafarbe entsprechende Abbild wird durch das
Belichtungsmittel 20 in Überdeckung mit dem Gelbbild belichtet und
dann an der Entwicklungsposition e entwickelt. Nachdem die
Ausbildung des Magentabildes beendet wurde und das hintere
Ende des Bildes an der Entwicklungsposition e vorbeigelaufen
ist, wird der Exzenternocken 36 so gedreht, daß das
M-Entwicklungsgerät 32 sich von dem photoempfindlichen Gerät 11
abhebt. Wenn danach das hintere Ende des Bildes die
Entwicklungsposition f des C-Entwicklungsgerätes 33 für Zyan, d. h.
die dritte Farbe erreicht, wird dessen Elektromagnetkupplung
beaufschlagt, so daß das C-Entwicklungsgerät 33 mittels des
Exzenternockens 37 in den Entwicklungszustand versetzt wird.
Nach Durchlaufen durch den Übertragungs- und Förderabschnitt
60, an der Lampe 87 und dem
Elektrizitäts-Entfernungsabschnitt 80 vorbei, ist die Kombination aus Gelbbild und
Magentabild wieder unter dem ersten Auflader 12
positioniert,
wo das photoempfindliche Gerät 11 mittels des ersten
Aufladers 12 gleichmäßig aufgeladen wird. Danach wird das
Bild für Zyan-Farbe durch das Belichtungsmittel 20 in
überdeckender Beziehung mit dem kombinierten Bild aus Gelb- und
Magentabild belichtet und an der Entwicklungsposition f
entwickelt. Nachdem die Ausbildung des Zyanbildes beendet
wurde und das hintere Ende des Bildes an der
Entwicklungsposition f vorbeigelaufen ist, wird der Exzenternocken 37 so
gedreht, daß das C-Entwicklungsgerät von dem
photoempfindlichen Gerät 11 abgehoben wird. Daraufhin wird ein
gleichartiger Vorgang für das Schwarzbild an der
Entwicklungsposition c ausgeführt, wodurch sich eine Vollendung des
gesamten Farbbildvorganges ergibt. Hier ist vorzugsweise ein
Winkel Θ zwischen einer Linie zwischen einem Punkt an der
Achse des photoempfindlichen Geräts 11 und der Position b
sowie einer Linie zwischen der gleichen Stelle und der
Position c vorhanden, dessen Größe 0 > Θ > π beträgt. Das an
dem photoempfindlichen Gerät 11 gebildete Farbbild wird in
dem Übertragungs- und Förderabschnitt 60 auf ein dorthin
befördertes Aufzeichnungsblatt P übertragen. Nach der
Übertragung wird durch die Lampe 87 die Elektrizität von dem
photoempfindlichen Gerät 11 entfernt und der restliche daran
befindliche Entwickler wird durch die sich drehende Bürste
81 entfernt, so daß das photoempfindliche Gerät 11 in den
Anfangszustand zurückgeführt wird. Andererseits wird das
Aufzeichnungsblatt P, auf welches das Farbabbild übertragen
wurde, durch den Fixier- und Auswurfabschnitt nach außen
ausgeworfen.
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Jedes Entwicklungsgerät 31 bis 34 ist vorn
Nichtkontakt-Nichtmagnet-Einkomponenten-Typ und der Entwickler wird mittels
eines elektrischen Gleichfeldes versprüht. Eine dünne
Entwicklerschicht, deren Dicke etwa 30 um beträgt, wird auf der
Entwicklerwalze 131 aus Aluminium mit Hilfe des
Dickenregulierteils 151 ausgebildet, das über der Entwicklerwalze 131
vorgesehen ist. Der Entwickler ist ein isolierender Toner,
der in jedem der Entwicklungsgeräte 31 bis 34 enthalten ist.
Die Baugrößen des Entwicklungsgeräts und die
Entwicklungsbedingungen sind wie folgt:
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Durchmesser der Entwicklerwalze: 16 mm,
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Umfangsgeschwindigkeit der Entwicklerwalze: 150 mm/s,
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Drehrichtung der Entwicklerwalze: umgekehrt zur
Drehrichtung des photoempfindlichen Geräts,
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Abstand zwischen dem photoempfindlichen Gerät und der
Entwicklerwalze: 150 um bei Entwicklung und 2 mm
außerhalb der Entwicklung,
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elektrische Ladungsgröße: 3 uC/g,
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durchschnittlicher Entwickler-Teilchendurchmesser: 10 um.
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Das photoempfindliche Gerät 11 hat einen Durchmesser von
152,8 mm, was eine Aufzeichnungslänge von 420 mm zuläßt, und
es wird angetrieben durch einen Schrittmotor, um eine
Umfangsgeschwindigkeit von 160 mm/s zuzulassen. Jede der
exzentrischen Nockenscheiben 35 bis 38 wird mit einer Drehzahl
von 2 U/s gedreht. Die zur Bewegung der einzelnen
Entwicklungsgeräte 35 bis 35 erforderliche Zeit wird auf unter
0,25 s eingestellt. Eine Spannung von 7 kV wird an die
Koronaleitung des ersten Aufladers 12 angelegt, so daß die
Oberfläche des photoempfindlichen Geräts 11 auf 800 bis 950 V
aufgeladen wird. Das Belichtungsmittel 20 ist so ausgelegt,
daß die Lichtstärke an der Oberfläche des photoempfindlichen
Geräts 11 3,5 mW beträgt. Ein Halbleiter-Laser mit einer
Wellenlänge von 790 nm wird als Lichtquelle benutzt und der
Fleckdurchmesser des Laserstrahls beträgt 90 um. Die
Aufzeichnungsdichte wird so festgesetzt, daß 16 Strahlen pro 1
mm beleuchtet werden, um ein elektrostatisches latentes
Abbild zu bilden. Unter diesen Bedingungen ist die
Kontrastspannung des latenten Abbildes 750 V. Das latente Abbild
wird umkehrentwickelt durch Anlegen einer
Entwicklungsvorspannung an die Entwicklerwalze 131, die um 50 bis 100 V
niedriger als das Oberflächen-Potential ist. Falls die
Aufzeichnung mit einer Länge von 210 mm unter diesen
Umständen ausgebildet wird, wenn bei Belichtung die
Regulierwalzen 161 der Entwicklungsgeräte 31 bis 34 mit dem
photoempfindlichen Gerät 11 in Berührung gebracht und davon
abgetrennt werden, tritt eine Bildverzerrung von etwa 5 mm
an der Belichtungsposition b auf. Wenn sie nicht im
Belichtungszustand sind, findet keine Bildverzerrung statt,
unabhängig von der Bewegung der Belichtungsgeräte 31 bis 34. Zu
dieser Zeit wird bevorzugt, daß der maximal zulässige
Abstand zwischen der Belichtungsposition b und der
Belichtungsposition c des Entwicklungsgeräts 34 unter L/2 - a liegt,
wobei a die Bewegungsstrecke des photoempfindlichen Gerätes
11 während der zur Bewegung der Entwicklung erforderlichen
Zeit ist. Falls eine Aufzeichnung mit einer Länge von 420 mm
mit dieser Anordnung ausgeführt wird, und Belichtung wie
Entwicklung bei jeder Umdrehung des photoempfindlichen Geräts
11 durchgeführt werden, kann ein qualitativ hochwertiges
Abbild erzielt werden, wobei der Vorgang viermal wiederholt
wird. Die gebildeten Gelb-, Magenta-, Zyan- und
Schwarz-Abbilder sind akkurat überdeckt und die Dichte der
kombinierten Farben rot, grün und blau beträgt über 1,5 und die
Kombinationsdichte von Y, M, C ist über 1,7, so daß sich ein
klarer Farbdruck ergibt.
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Eine weitere detaillierte Beschreibung des
photoempfindlichen Geräts 11 und des Entwicklerabschnitts 30 in Fig. 1
wird nachstehend mit Bezug auf Fig. 4 gegeben, die den
Zustand zeigt, daß das K-Entwicklungsgerät in den
Entwicklungszustand versetzt wird. In Fig. 4 sind die jeweiligen
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 in einem Entwicklungsgestell 41
enthalten und besitzen jeweilige Entwicklerwalzen 131 bis 134,
von denen jede bei Entwicklung dicht an dem
photoempfindlichen Gerät 11 sitzt und so positioniert ist, daß ein
vorbestimmter geringer Spalt mit Bezug auf das photoempfindliche
Gerät 11 gebildet wird. Die Entwicklungsgeräte 31 bis 33
werden durch im Entwicklungsgestell 41 vorgesehene nicht
dargestellte Rückholfedern zu den in Fig. 4 gezeigten Positionen
zurückgedrängt, wenn sie nicht im Entwicklungszustand sind.
Andererseits wird das K-Entwicklungsgerät 34 im
Uhrzeigersinn um die Welle 39 gedreht, wobei es durch die
Exzenternokkenscheibe 38 nach Fig. 4 gedrückt und im Gegenuhrzeigersinn
durch sein Gewicht gedreht wird in Reaktion auf Lösen von
dem Exzenternocken 38. Hier ist es auch angemessen, daß der
Exzenternocken 38 unter dem K-Entwicklungsgerät 34 sitzt,
wie in Fig. 6 gezeigt. Die jeweiligen Exzenternocken 35 bis
38 sind in einem Gehäuse dieser Vorrichtung enthalten und so
angeordnet, daß sie die jeweiligen Entwicklungsgeräte 31 bis
34 über Blattfedern 44 bis 47 stoßen. Die Drehung der
jeweiligen Exzenternocken 35 bis 38 wird nach jeweils 180º
angehalten, so daß jedes Entwicklungsgerät 31 bis 34 den
angelegten und den abgehobenen Zustand bezüglich des
photoempfindlichen Geräts 11 einnehmen kann. Wenn alle Entwicklungsgeräte
31 bis 34 davon abgehoben sind, kann das Entwicklungsgehäuse
41 längs Schienen 42, 43 davon abgezogen werden.
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Fig. 5 ist eine Rückseitenansicht des Entwicklerabschnitts
30. Wie in Fig. 5 gezeigt, werden die jeweiligen Geräte 31
bis 33 jeweils durch Führungsglieder 121a, 121b, 122a, 122b,
123a, 123b so geführt, daß sie zu dem photoempfindlichen
Gerät 11 hin bewegbar sind. Andererseits besitzt das
K-Entwicklungsgerät 34 eine Tonerzuführöffnung 124, in der Weise,
daß der Toner von einer Schütte 125 durch einen
Tonerempfangsabschnitt 126 aufgenommen wird. Die Schütte 125 ist
fest an dem Entwicklungsgestell 41 angebracht. Die
Tonerzuführöffnung 124 wird so geführt, daß sie frei nach oben
und unten bewegbar ist. Bezugszeichen 127 zeigt einen Halter
zum Herausziehen des Entwicklungsgestells 41.
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Wie vorstehend beschrieben, kann, da bei dieser Ausführung
die drei Farb-Entwicklungsgeräte horizontal bewegbar
angeordnet sind, so daß sie an das photoempfindliche Gerät
angelegt und von ihm abgehoben werden können, und nur das
K-Entwicklungsgerät in der untersten Position drehbar bewegt
wird, der durch den Entwicklungsabschnitt eingenommene oder
für den Entwicklungsabschnitt erforderliche Raum
herabgesetzt werden und es ist weiter möglich, daß das
Entwicklungsgerät so genau an das photoempfindliche Gerät herankommt,
daß es den Abstand zwischen dem Entwicklungsgerät und dem
photoempfindlichen Gerät bei der Entwicklung genau einhält,
so daß ein qualitativ hochwertiges Bild erzeugt wird. Weiter
kann, da die Drehwelle des K-Entwicklungsgeräts entsprechend
positioniert ist, die Entwicklerwalze senkrecht mit der
Oberfläche des photoempfindlichen Geräts in Berührung
gebracht werden. Das bedeutet, daß es möglich ist, die Größe
des photoempfindlichen Geräts kleiner zu halten. Da
zusätzlich das K-Entwicklungsgerät den Toner von einem externen
Zufuhrschacht erhalten kann, ist es nicht erforderlich, es
häufig abzunehmen.
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Fig. 7 zeigt eine andere Auslegung des
Entwicklungsabschnitts 30. In Fig. 7 sind die Entwicklungsgeräte 31 bis 34
in dem Entwicklungsgestell 41 enthalten und nach oben und
unten sowie horizontal geführt durch
Entwicklungs-Führungsglieder 121 bis 123, 171 bis 173. Das Entwicklungsgestell 41
ist in Richtung der Drehachse des photoempfindlichen Geräts
11 abnehmbar geführt durch Gestellführungsglieder 174, 175.
Die jeweiligen Führungsglieder 121 bis 123 sind an den
Entwicklungs-Führungsgliedern 171 vorgesehen, die so angeordnet
sind, daß sie den beiden Seitenflächen der
Entwicklungsgeräte zugewendet sind. Die Entwicklungsführungsglieder 171 bis
173 wirken als Rahmen des Entwicklungsgestells 41. Weiter
sind in der Vorrichtung zweistufige Schienen 42, 48 und 49
vorgesehen entsprechend den Gestell-Führungsgliedern 174, 175.
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Fig. 8 ist eine Draufsicht auf einen Teil des
Entwicklungsabschnitts 30 der Fig. 7. In Fig. 8 ist jedes
Entwicklungs-Führungsglied 171 mit einer Rückholfeder 179 versehen,
die gegenüber dem Berührungsabschnitt 176 des hinteren Teils
der beiden Seitenflächen der Entwicklungsgeräte 31 bis 34
liegt. Weiter sind, wie in Fig. 8 gezeigt, elastische
Eingriffsabschnitte 177 an beiden Seitenflächen der
Entwicklungsgeräte vorgesehen und vorstehende Abschnitte 178 sind
vorgesehen an den Entwicklungs-Führungsgliedern 171
entsprechend den elastischen Eingriffsabschnitten 177, so daß die
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 in vorbestimmten Positionen
gehalten werden, an welchen sie von dem photoempfindlichen
Gerät 11 abgezogen sind, und frei abnehmbar sind bezüglich
des Entwicklungsgestells 41 in im wesentlichen der gleichen
Richtung, wie das Abheben und Anschließen von bzw. zu dem
photoempfindlichen Gerät 11 erfolgt. Infolge des Eingriffs
der Eingriffsabschnitte 177 und der vorstehenden Abschnitte
178 und weiter dem Endabschnitt der Rückholfeder 179 wird
die Abhebeposition des Entwicklungsgeräts reguliert. Weiter
sind, wie in Fig. 9 gezeigt, an den
Entwicklungs-Führungsgliedern 171 Haltemittel vorgesehen, um bei dem Entfernen
und Anbringen des Entwicklungsgestells 41 von bzw. an der
Vorrichtung die Entwicklungsgeräte 31 bis 34 in dem Nicht-
Entwicklungszustand zu halten, so daß sie von dem
photoempfindlichen Gerät 11 abgehoben sind. Dieses Haltemittel
umfaßt nach oben und unten bewegbare Halteteile 181 und
Wellen 182, 183 zum Führen von deren Bewegung, wobei die
Lagebeziehung so ausgelegt ist, daß in der Position, in der die
Halteteile 181 gefallen sind, die Halteteile l8I und die
Berührungsabschnitte 176 an den hinteren Abschnitten der
beiden Seitenflächen des Entwicklungsgeräts (z. B. des Geräts
32) miteinander in Berührung kommen. Weiter ist in der
Vorrichtung eine Positionierwelle 184 zum Lösen des Kontakts
der Kontaktabschnitte 176 der Entwicklungsgeräte 31 bis 34
mit den Halteteilen 181 vorgesehen durch Anheben der
Halteteile
181 bis zu einer oberen Position und Einsetzen des
Entwicklungsgestells 41 in eine vorbestimmte Position bezüglich
des photoempfindlichen Geräts 11, wenn das
Entwicklungsgestell 41 in eine vorbestimmte Position eingesetzt wird.
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Eine Beschreibung wird nachstehend gegeben im Hinblick auf
die Bewegung beim Anbringen und Abnehmen der
Entwicklungsgeräte. Wenn das Entwicklungsgestell 41 aus der Vorrichtung
herausgezogen ist, werden die Entwicklungsgeräte 31 bis 34
jeweils längs der Entwicklungs-Führungsteile 121 bis 123,
171 bis 173 in einer im wesentlichen horizontalen Richtung
von der rechten Seite nach der Zeichnung eingesetzt, damit
sie in dem Entwicklungsgestell 41 installiert sind. Zu
diesem Zeitpunkt sind die Halteteile 181 der Haltemittel in der
abgefallenen Position, die durch ihr eigenes Gewicht erzielt
wird, und wenn die Entwicklungsgeräte 31 bis 34 eingesetzt
sind, bis die Kontaktabschnitte 176 und die Halteteile 181
miteinander in Berührung kommen, werden infolge dieser
Berührung und des Eingriffs der vorstehenden Abschnitte 178 mit
den Eingriffsabschnitten 177 die Entwicklungsgeräte 31 bis
34 im Nicht-Entwicklungszustand gehalten, in dem sie von dem
photoempfindlichen Gerät 11 abgehoben sind. Wenn dieses
Entwicklungsgestell 41 in die Vorrichtung eingesetzt wird, wird
an einer vorbestimmten Position unmittelbar vor dem
vollständigen Einsetzen das Halteteil 181 in eine obere Stellung
angehoben, so daß die Nicht-Entwicklungzustände der
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 gelöst werden. Weiter werden die
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 durch den Eingriff der
Eingriffsabschnitte 177 der Entwicklungsgeräte 31 bis 34 mit den
vorstehenden Abschnitten 178 der Entwicklungs-Führungsglieder
171 und weiter durch die Enden der Rückholfedern 179
gehalten.
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Wie vorstehend beschrieben, werden die Anordnungen der
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 und das Entwicklungsgestell 41
einfach
und das Entfernen und das Einsetzen der
Entwicklungsgeräte 31 bis 34 wird leichter und es ist weiter möglich, zu
verhindern, daß das photoempfindliche Gerät 11 infolge der
Bewegung der Entwicklungsgeräte 31 bis 34 beschädigt wird,
da bei dieser Ausführung die Annäherungs- und Abheberichtung
der Entwicklungsgeräte 31 bis 34 mit Bezug auf das
photoempfindliche Gerät 11 im wesentlichen mit ihren Abnehm- und
Einsetzrichtungen mit Bezug auf das Entwicklungsgestell 41
zusammenfallen und sie im wesentlichen horizontal sind.
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Fig. 10 zeigt die Antriebssysteme des Entwicklungsgeräts 32
und des photoempfindlichen Geräts 11. In Fig. 10 ist das
photoempfindliche Gerät 11 durch eine feste Welle 111 drehbar
abgestützt und besitzt an seiner Seitenfläche ein fest daran
angebrachtes Zahnrad 112. Das photoempfindliche Gerät 11
wird über die Zahnräder 114, 115 und das Zahnrad 112 mittels
einer Antriebsquelle 113 gedreht. Andererseits wird ein
Zentralzahnrad 116 durch die feste Welle 111 abgestützt und
durch ein Zahnrad 130 durch eine Antriebsquelle 120 gedreht.
Das Zentralzahnrad 116 ist mit einem Pufferzahnrad 117
gekoppelt, welches wiederum durch einen
Antriebskraft-Pufferabschnitt (der nachfolgend beschrieben wird) mit einem Zahnrad
142 in Eingriff steht. An dem Endabschnitt der Welle der
Entwicklerwalze 132 ist ein Zahnrad 137 fest angebracht. Wenn
das Entwicklungsgerät 32 sich in dem Entwicklungszustand
befindet, wie in Fig. 10 gezeigt, ist das Zahnrad 137 so
angeordnet, daß es mit dem Zahnrad 142 in Eingriff kommt. Das
Bezugszeichen 162 ist eine Abstandswalze, die durch die Welle
der Entwicklerwalze 132 drehbar abgestützt ist und deren
Durchmesser um 300 um größer als der der Entwicklerwalze 132
ist, so daß dann, wenn das Entwicklungsgerät 32 sich im
Entwicklerzustand befindet, der Abstand zwischen der
Entwicklerwalze 132 und dem photoempfindlichen Gerät 11 konstant auf
150 um eingestellt ist.
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Fig. 11 zeigt ein Beispiel des Antriebssystems des
Entwicklungsabschnitts 30 in der Vorrichtung nach Fig. 6 in einem
Schnitt nach Linie F-F in Fig. 10, wobei nur das
Entwicklungsgerät 32 sich in dem Zustand nahe zum
photoempfindlichen Gerät 11 befindet und das Zahnrad 137 und das Zahnrad
142 miteinander in Eingriff stehen und die Zahnräder der
anderen Entwicklungsgeräte von den entsprechenden Zahnrädern
141, 143 abgetrennt sind. Wenn das Zentralzahnrad 116 in der
durch den Pfeil G bezeichneten Richtung gedreht wird, wird
das Zahnrad 137 in der durch den Pfeil H gezeigten Richtung
gedreht. Hier ist das K-Entwicklungsgerät 34, wie in Fig. 6
gezeigt, so angeordnet, daß es durch den Exzenternocken 38
gestoßen wird und gegen den Stoß gelöst, so daß sein
Endabschnitt auf bzw. ab bewegt wird, um jeweils den
Entwicklungs- oder den Nicht-Entwicklungs-Zustand einzunehmen, und
deswegen sind das Zahnrad 138 des C-Entwicklungsgeräts 33
und das Zahnrad 139 des K-Entwicklungsgeräts 34 jeweils in
Eingriff mit dem gleichen Zahnrad 143.
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Eine Beschreibung des Antriebskraft-Puffermittels wird
nachstehend mit Bezug auf Fig. 12A und 12B gegeben, wobei dieses
Puffermittel zwischen das Pufferzahnrad und das Zahnrad 142
eingesetzt ist. Fig. 12B ist eine Querschnittsansicht des
Pufferzahnrades 117, des Zahnrades 142 usw., gesehen aus der
Blickrichtung der Fig. 10, und Fig. 12A ist eine Draufsicht.
Das Pufferzahnrad 117 und das Zahnrad 142 sind gemeinsam
durch eine Welle 149 drehbar abgestützt, während sie
gegeneinander mittels einer Feder 147 vorgespannt sind, deren
Enden im Eingriff mit Stiften 145, 146 sind, die in die
Räder 117 bzw. 142 eingesetzt sind. Das Spanndrehmoment der
Feder 147 besitzt einen ausreichend kleineren Wert als das
Belastungsdrehmoment des Entwicklungsgeräts. Wenn im Nicht-
Entwicklungszustand keine Belastung auf das Zahnrad 142
angelegt wird, ist der Stift 146 mit einem Endabschnitt der
länglichen Öffnung 148 in Anlage und die Zahnräder 117 und
142
werden zusammen in Richtung des Pfeils G gedreht. Wenn
das M-Entwicklungsgerät 32 in den Entwicklungszustand
versetzt wird, so daß eine Last auf das Zahnrad 142 angelegt
wird, wird die Lastveränderung nicht unmittelbar darauf
übertragen. Die Feder 147 wird zunächst gespannt, um den Stoß
beim Anwenden der Last aufzunehmen. Wenn die Last weiter an
das Entwicklungsgerät 32 angelegt wird, wird, da die Feder
147 eine kleinere Spannkraft als das Drehmoment infolge der
Last besitzt, der Stift 146 mit dem anderen Endabschnitt der
länglichen Öffnung 148 in Eingriff gebracht und die
Zahnräder 117 und 142 drehen sich wieder miteinander.
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Wie vorstehend beschrieben, sind in dieser Ausführung das
zentrale Zahnrad 116 und das photoempfindliche Gerät 11
durch eine gemeinsame Welle 111 abgestützt, und die Teile
des Antriebssystems sind miteinander in Eingriff oder
voneinander gelöst entsprechend dem Zustand des jeweiligen
Entwicklungsgeräts. So kann das Antriebssystem bei hoher
Zuverlässigkeit vereinfacht werden, auch wenn eine Anzahl von
Entwicklungsgeräten angetrieben wird. Weiter wird das zentrale
Zahnrad 116 unabhängig von dem Antrieb des
photoempfindlichen Geräts 11 angetrieben und deswegen ergibt die
Antriebskraft für das Entwicklungsgerät keine schädliche
Beeinflussung für den Antrieb des photoempfindlichen Geräts 11.
Zusätzlich werden die Laststöße bei der Lastveränderung, die
beim Umschalten zwischen den Entwicklungsgeräten auftreten,
mit Hilfe des Antriebskraft-Puffermittels absorbiert, so daß
ein Verrutschen des Bildes in seiner Bildlage verhindert
wird.