DE38532C - Tiegel-Schmelz- und Glühofen mit Regenerativ-Leuchtgasheizung - Google Patents
Tiegel-Schmelz- und Glühofen mit Regenerativ-LeuchtgasheizungInfo
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- DE38532C DE38532C DENDAT38532D DE38532DA DE38532C DE 38532 C DE38532 C DE 38532C DE NDAT38532 D DENDAT38532 D DE NDAT38532D DE 38532D A DE38532D A DE 38532DA DE 38532 C DE38532 C DE 38532C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B14/00—Crucible or pot furnaces
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B14/00—Crucible or pot furnaces
- F27B14/08—Details specially adapted for crucible or pot furnaces
- F27B14/14—Arrangements of heating devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Furnace Details (AREA)
Description
KMSERLICHES
PATENTAMT.
- M 38S32 -
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Dieser Ofen ist in zwei Formen dargestellt, und zwar in zwei Durchschnitten ab, ef im
.Aufrifs, Fig. 1 und 2 j in zwei Durchschnitten
c d, g h im Grundrifs, Fig. 3 und 4, als rechteckiger
Ofen mit seitlicher Thür zum Chargiren eingerichtet. Dagegen in einem Durchschnitt i k
im Aufrifs, Fig. 5, und einem Durchschnitt m η im Grundrifs, Fig. 6, als runder Ofen mit Einsatzöffnung
von oben eingerichtet.
Im rechteckigen Ofen (s. Fig. 1 bis 4) wird die Heizkammer H durch zwei Regenerativflachbrenner
J? und Rl nur von den zwei Längsseiten durch Strahlung, der beiden Gasflammen
geheizt. Die Verbrennungsproducte ziehen nach aufsen ab und gehen niederwärts (s. Pfeile), während die Luft, von innen zugeführt, den Verbrennungsproducten entgegen,
nach oben strömt, um, so vorgewärmt, mit den den Gasröhren rrr... entströmenden, ebenfalls
vorgewärmten Leucht- oder Brenngasen, wie in Fig. 1 ersichtlich, zu verbrennen. Das
Leuchtgas wird durch die Rohre 0 0 in die länglichen Gaskammern k und k1 (s. Fig. 1
und 4), auf welchen die bereits erwähnten Brennröhren rrr . . . befestigt sind, eingeführt,
während die abgekühlten Verbrennungsproducte unten durch die Sammelkanäle Q Q) in das
Essenrohr A und dann in eine beliebige Hausoder Laboratoriumsesse abgeführt werden.
Ueber dem Eintrittsraum der kalten Luft L ist ein Klotz K angebracht, dessen obere Fläche
zugleich die Herdfläche des Ofens bildet, auf welche die Tiegel oder andere zu erhitzende
Gegenstände durch die Einsatzthüren an beiden Enden der Heizkammer eingebracht werden.
Ein oberer Deckel D ermöglicht, wenn erforderlich, Gegenstände von oben einzusetzen,
auch, wenn nöthig, die innere Ofenkammer zu repariren.
Wenn Tiegel zerbrechen, die eingebrachten Materialien geschmolzen sind oder Schlacke sich
gebildet hat, infolge dessen sich verschiedenartiges Material unten gesammelt hat, kann
dasselbe leicht durch die Eintrittsöffnungen der
kalten Luft bei L und L1 entfernt werden.
Der runde Ofen besteht aus einem Rundbrenner R. Das Gas wird durch das Rohr 0
in den Gaskammerring k, auf welchem die Brennröhrchen rrr... kreisförmig stehen, eingeführt.
Die kalte Brennluft strömt von aufsen durch Ausschnitte im Thonmantel M von unten
ein, umspielt den Ring und die Röhrchen des Rundbrenners R, um hoch vorgewärmt mit
dem den Brennröhrchen r entströmenden vorgewärmten Brenngase, wie Fig. 5 zeigt, zu
verbrennen.
Die Flamme umspielt den oberen Rand des inneren, die Ofenkammer bildenden, oben
offenen Mantels N und wendet sich im Gegensatz zum rechteckigen Ofen nach innen, um
ebenfalls dem Luftstrom entgegengesetzt nach unten zu vermittelst des Sammelringes Q. nach
dem Essenkanal A und der Esse zu. entweichen.
Dieser Ofen ist von der Seite nicht zugänglich, dagegen besitzt der äufsere haubenförmige
Mantel M eine geeignete, durch einen Deckel D verschliefsbare Einsatzöffnung für Tiegel oder
andere zu erhitzende Gegenstände, welche, wie schon beschrieben, auf einem . Klotz K aus
feuerfestem ,Material aufgestellt werden. Die
sich bildenden Schlacken oder nach unten gelaufenen geschmolzenen Materialien können
ebenfalls durch eine Einsatzthür E entfernt werden. Der ganze Ofen ist, wie aus der
Zeichnung ersichtlich, auseinandernehmbar. Gegenüber dem rechteckigen Ofen hat dieser
Ofen den Vortheil, dafs die strahlende Wirkung der Heizflamme den zu erhitzenden Körper
vollständig umgiebt und daher für Heizzwecke, welche den höchsten erreichbaren Temperaturgraden
entsprechen sollen, geeigneter erscheinen läfst. Die Vortheile des ganzen Arrangements
bestehen darin, dafs man mit wenig Gas und auf einfache Weise hohe Temperaturen erzeugen
kann und die Gegenstände nur durch strahlende Wärme erhitzt, wodurch die überaus
nachtheilige Einwirkung der Flamme auf das Ofenmaterial und die zu erhitzenden oder zu
schmelzenden Gegenstände vermieden wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Tiegel - Schmelz- und Glühofen mit Regenerativ-Leuchtgasheizung, bei welcher Tiegel und Gut nicht durch Berührung mit den benutzten Gasflammen, sondern nur durch die strahlende Wärme derselben erhitzt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38532C true DE38532C (de) |
Family
ID=314227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38532D Expired - Lifetime DE38532C (de) | Tiegel-Schmelz- und Glühofen mit Regenerativ-Leuchtgasheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38532C (de) |
-
0
- DE DENDAT38532D patent/DE38532C/de not_active Expired - Lifetime
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