DE384971C - Vorrichtung zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechers mit Zentralbatteriebetrieb seitens Unbefugter - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechers mit Zentralbatteriebetrieb seitens Unbefugter

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DE384971C
DE384971C DEF49526D DEF0049526D DE384971C DE 384971 C DE384971 C DE 384971C DE F49526 D DEF49526 D DE F49526D DE F0049526 D DEF0049526 D DE F0049526D DE 384971 C DE384971 C DE 384971C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/66Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
    • H04M1/667Preventing unauthorised calls from a telephone set

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechapparates durch Unbefugte bekannt geworden, bei welchen durch ein mittels eines Schlüssels zu bedienendes Schloß ein Schalter derart geschaltet wird, daß er einen für die Benutzung des Fernsprechapparates wichtigen Teilapparat desselben, z. B. den Induktor, Fernhörer, o. dgl. entweder kurzschließt oder ganz ausschaltet.
Mit dieser Einrichtung kann zwar ein Anruf wahrgenommen werden; es ist jedoch ausgeschlossen, daß der Angerufene mit dem Anrufer in telephöhischen Verkehr treten kann. Ferner sind auch Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen nach Einhängen des Hörers in den Hakenumschalter die vom Amt aufgehobene Blockierung wieder hergestellt wird. Bei dieser Anordnung wird aber der Sprechstromkreis unter Vermittlung des Hakenumschalters mittelbar blockiert.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ebenfalls eine Vorrichtung zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechers; sie ist jedoch für Anlagen mit Zentralbatteriebetrieb bestimmt, und die Verhinderung des Sprechens wird durch unmittelbare Blockierung des Sprechstromkreises erreicht. Die Aufhebung der Blockierung erfolgt dabei entweder von Hand mit einem besonderen Schlüssel oder durch einen Anruf vom Amt.
Die Blockierung nach Beendigung eines Gespräches mit Anruf von außerhalb wird dadurch bewirkt, daß die heruntergehende Gabel, welche zum Auflegen des Handapparates dient, bzw. der entsprechende Hakenumschalter den vom Amt hergestellten Kontakt wieder löst.
B84971
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dieser Vorrichtung dargestellt. L,i und Lb sind die beiden Anschlußklemmen, C der Gleichstrom-Blockierungskondensator, W der Wecker, U der Umschalter, der von der Stellung der Hörergabel abhängig ist, 5 die Induktionsrolle, F der Fernhörer und M das Mikrophon. Der Apparat, welcher Gegenstand der Erfindung ist, erfordert bei Tl ίο und T'l ein Unterbrechen der Leitungen. An 7*', wird die Wicklung eines Relais R gelegt, so daß der Rufstromkreis über Lb, C, W, R, Lj geführt ist. Die Trennstelle T] kann durch den Arbeitskontakt B des Relais R einerseits, durch den Schalter A andererseits überbrückt werden. Der Schalter A ist nur mittels eines passenden Schlüssels umzulegen, über den jeweils nur der berechtigte Benutzer der Sprechstelle verfügt. Schaltet er bei A ein, so ist die normale Schaltung durch Überbrückung von Tl hergestellt; der Fernsprechapparat arbeitet wie jeder andere. Ist der Schlüssel abgezogen, d. h. der Schalter A geöffnet, so kann, der Apparat nur zum Sprechen benutzt werden, wenn der Kontakt B geschlossen wird. Dies geschieht aber durch den Rufstrom vom Amt, welcher die Relaiswicklung R durchfließt. Hierbei wird die Relais- , zunge angezogen und von dem mit Haken > versehenen Hebel H festgehalten, so daß der Kontakt bei B auch noch besteht, wenn der Rufstrom aufhört zu fließen. Ein Gespräch kann also jetzt geführt werden. Ist es beendet, so wird durch Einhängen des Hörers die Gabel niedergedrückt und bewegt durch eine Verbindungsstange G2 G1, einen Hebel E. Dieser nimmt wiederum den Hebel D mit, welcher durch eine Zugstange mit dem Hebel H \ verbunden ist.
Ein wesentlicher Teil des Hebelmechanismus ist der »Fingerhebel« E; er besteht aus zwei Teilen, die durch ein Gelenk verbunden und derart gestaltet sind, daß bei Abwärtsbewegung beide Teile ein starres Ganzes bilden, ; während bei Aufwärtsbewegung der vordere \ Teil nach unten umknickt, wenn seine Spitze : gegen die Spitze des Hebels D stößt. Hat j Hebel E eine Drehung von bestimmter Größe ausgeführt, so gleitet die Spitze von E an D vorbei, und D wird durch eine Feder in die i Ruhelage zurückgeführt. J
Bewegt sich also nach beendetem Gespräch j durch Auflegen des Hörers der Hebel U nach : unten, so wird durch Vermittlung der Stange I G1, G2 der Hebel E abwärts bewegt und zieht ; den Hebel D herab. Durch eine Zugstange Z j wird nun auch Hebel H abwärts bewegt und j gibt dabei den Relaisanker B frei, welcher in die Ruhelage zurückschnellt und den Kontakt bei B trennt. E dreht sich weiter, so daß die Spitze von E vom Hebel D heruntergleitet ; und D freigibt, so daß der damit verbundene !. Hebel H wieder in die Ruhelage emporschnellt. ι Wird nun die Stange G durch erneutes Abj heben des Hörers aufwärts bewegt, so bleibt diese 6g , Bewegung ohne Einfluß auf das System D-H-B, da ja Hebel E einknickt und an der Spitze von D vorbeigleitet. Der Kontakt bei B ist nicht geschlossen; ein Gespräch kann also nicht stattfinden.
Es können folgende drei Fälle eintreten:
1. vom Amt wird gerufen:
Der Rufwechselstrom durchfließt C, W und das Relais R und stellt den Kontakt bei B her, wodurch T] überbrückt wird. Nach Abnehmen des Handapparates kann so gesprochen werden. Durch Auflegen des Handapparates wird die Sperrung bei H gelöst und der Kontakt bei B unterbrochen.
2. das Amt soll angerufen werden: Von Hand wird mittels eines besonderen
Schlüssels der Schalter A umgelegt, wodurch?'; überbrückt wird und normaler Sprechbetrieb möglich ist.
3. ein Unbefugter will das Amt anrufen: Der Handapparat wird von der Gabel genommen, auf dem Amt kommt jedoch kein Rufzeichen an. da T] weder durch A noch durch B überbrückt wird, der Mikrophonstromkreis also nicht geschlossen ist. Das Amt erhält keinen Anruf; ein Gespräch kann nicht geführt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechers mit Zentralbatteriebetrieb seitens Unbefugter durch unmittelbare Unterbrechung des Sprechstromkreises, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließung des Sprechstromkreises entweder durch einen mittels Schlüssels von Hand zu betätigenden Schalter oder durch den Anker eines vom Rufstrom erregten Relais vom Amt aus erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederunterbrechung des Sprechstromkreises nach Beendigung eines Gesprächs mit Anruf von außerhalb dadurch bewirkt wird, daß die heruntergehende Gabel, welche zum Auflegen des Handapparates dient, bzw. der entsprechende Hakenumschalter den durch das Relais hergestellten Kontakt wieder aufhebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF49526D 1921-06-19 1921-06-19 Vorrichtung zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechers mit Zentralbatteriebetrieb seitens Unbefugter Expired DE384971C (de)

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DE384971C true DE384971C (de) 1923-11-09

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DEF49526D Expired DE384971C (de) 1921-06-19 1921-06-19 Vorrichtung zur Verhinderung der Benutzung eines Fernsprechers mit Zentralbatteriebetrieb seitens Unbefugter

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DE (1) DE384971C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951217C (de) * 1952-03-18 1956-10-25 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Fernsprechapparat mit einer Sperrvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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