DE190097C - - Google Patents
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- DE190097C DE190097C DENDAT190097D DE190097DA DE190097C DE 190097 C DE190097 C DE 190097C DE NDAT190097 D DENDAT190097 D DE NDAT190097D DE 190097D A DE190097D A DE 190097DA DE 190097 C DE190097 C DE 190097C
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- microphone
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- telephone
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/66—Substation equipment, e.g. for use by subscribers with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
- H04M1/667—Preventing unauthorised calls from a telephone set
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 190097 KLASSE 21 a. GRUPPE
WILHELM MÜLLER in BERLIN.
Nach vorliegender Erfindung wird bezweckt, Fernsprechapparate gegen unbefugte Benutzung
zu sichern und Kurzschließungen der Mikrophonbatterie zu verhüten. Dies wird dadurch erreicht, daß durch einen Druck auf
einen Taster, der sich an einem mit dem Fernsprechapparate verbundenen sogenannten
Telephonschlosse befindet, gleichzeitig sowohl der Anrufinduktor von der Außenleitung getrennt,
als auch der Mikrophonstromkreis unterbrochen wird. Durch letztere Maßnahme wird auch das Mikrophon unwirksam und
die vorzeitige Erschöpfung der Mikrophonbatterie verhütet, wenn die Fernsprechteilnehmer,
wie es vielfach vorkommt, den Fernhörer in den Schalthaken nicht einhängen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung
in ihrer Anwendung bei einem bei der Reichspost gebräuchlichen Fernsprechapparat
dargestellt.
Das Telephonschloß ist auf dem Grundbrett α montiert und besteht aus dem Messingrahmen
b, den Plattenfedern i, 2, 3, 4, 5, 6, welche durch die Ebonitstücke 7, 8, 9, 10 voneinander
isoliert sind, dem Taster c, dem Sperrhaken d mit dem Schlüssel e, der Spiralfeder
f und den Messingklemmen 11, 12, 13,
14, 15. Wird der Taster c in das Schloß gedrückt, so klappt der Sperrhaken d in· den
Ausschnitt des Tasters c ein und hält diesen fest. Die Plattenfeder 1 ist alsdann mit
Plattenfeder 3, Plattenfeder 2 mit 4 verbunden. In diesem Zustande ist das Schloß geschlossen,
weil die Berührung der Plattenfeder 3 mit 5 und 4 mit 6 aufgehoben ist. Durch die Aufhebung der Berührung der
Plattenfeder 3 mit 5 wird der Induktor (Ind.), welcher über Klemme K 1 und Schloßklemme
13 über Plattenfeder 5 und 3, und Klemme 12 mit der Außenleitung La Verbindung
hatte, von dieser getrennt. Der, Induktor kann somit keinen Strom geben. Durch Aufhebung
der Berührung der Plattenfedern 4 mit 6 wird der Mikrophonstromkreis, welcher
über die Schloßklemmen 14 und 15, durch die Mikrophonbatterie MB, Klemme K6,
Mikrophon M. und den Hakenumschalter H geht, außer am Hakenumschalter H nochmals
unterbrochen. Hierdurch wird das Mikrophon unwirksam gemacht und die Mikrophonbatterie
MB vor Kurzschließung bewahrt, wenn der Fernhörer in den Schalthaken des
Umschalters H nicht eingehängt ist. Die Plattenfeder 2 hat keinerlei Verbindung, sondern
dient nur als Anschlag für die Feder 4. Die in Leitung La ankommenden Rufströme
gehen über Klemme 12, Plattenfedern 3 und 1, Klemmen 11 und K 3, Wecker W, an den
Induktor Ind., Klemme K 2 und Leitungszweig Lb; sie können somit unbehindert
fließen.
Um das Schloß zu öffnen, wird mit dem Schlüssel e der Sperrhaken d hochgehoben.
Die Spiralfeder/ drückt alsdann den Taster c in seine Ruhelage zurück. Hierdurch wird
die Berührung der Plattenfedern 3 mit 1 und
4 mit 2 aufgehoben und die Berührung der Federn 3 mit 5 und 4 mit 6 hergestellt, wodurch
der Fernsprechapparat vollständig normal geschaltet ist, nur müssen die Ströme ihren Weg durch das Schloß nehmen.
Gegenüber den bis jetzt bekannten Vorrichtungen zur Sicherung von Fernsprechapparaten
gegen unbefugte Benutzung (vergl. Patent 132923) hat vorliegende Erfindung
den Vorteil, daß gleichzeitig mehrere Teilapparate durch Isolation unwirksam gemacht
werden können. Außerdem kann der Mikrophonstromkreis zur Schonung der Batterie unterbrochen werden, während bei den bekannten
Vorrichtungen nur einzelne Teilapparate lediglich durch Kurzschließung unwirksam
gemacht werden, wodurch aber die Apparate, namentlich wenn es sich um den Induktor handelte, leicht beschädigt werden
konnten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Sicherung von Fernsprechapparaten gegen unbefugte Benutzung und zur Verhütung unnützer Beanspruchung der Mikrophonbatterie, dadurch gekennzeichnet, daß durch Druck auf einen Taster (f), der sich an einem mit dem Fernsprechapparate verbundenen sogenannten Telephonschlosse befindet, gleichzeitig sowohl der Anrufinduktor (Ind.) von der Außenleitung getrennt, als auch der Stromkreis des Mikrophons (M) an einer weiteren von dem Hakenumschalter unabhängigen Stelle .unterbrochen wird, wobei der Taster (f), der beim Eindrücken selbsttätig gesperrt wird, in seine Anfangslage zurückfedert, sobald das Telephonschloß in bekannter Weise mittels seines Schlüssels (e) bedient wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190097C true DE190097C (de) |
Family
ID=453585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190097D Active DE190097C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190097C (de) |
-
0
- DE DENDAT190097D patent/DE190097C/de active Active
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