DE178455C - - Google Patents

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DE178455C
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telephone
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines
    • H04M1/74Interface circuits for coupling substations to external telephone lines with means for reducing interference; with means for reducing effects due to line faults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

ahetticfya-H c*!il'cnlamIb
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178455 KLASSE 21 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1906 ab.
Teilnehmerstellen von Fernsprechanlagen nach dem Zentralbatteriesystem, bei denen die Amtsleitung über das Mikrophon, sowie die Primärwicklung einer Induktionsspule geschlossen wird, während der sekundäre Stromkreis nur das Telephon und die Sekundärwicklung der Induktionsspule enthält, werden zur Zeit meist in der durch Fig. ι veranschaulichten Weise geschaltet. Die
ίο beiden Anschlußklemmen a, b sind über die Primärwicklung c1 der Induktionsspule c und über das Mikrophon d mit zwei Federn e1, e2 des Hakenschalters e verbunden, welche sich in der Ruhelage des letzteren nicht berühren.
Das Telephon / bildet mit der Sekundärwicklung c2 der Induktionsspule c einen geschlossenen Stromkreis, der durch den Hakenschalter nicht beeinflußt wird. Der (nicht gezeichnete) Wecker kann mit oder ohne Benutzung von Kontakten des Hakenschalters geschaltet sein. '
Durch Bewegen des Hakenschalters wird also lediglich der die Wicklung c1 und das Mikrophon d enthaltende Primärstromkreis geschlossen bezw. geöffnet. Hält nun der Benutzer das Telephon/ an sein Ohr und bewegt er währenddessen, beispielsweise um das Amt nochmals anzurufen, den Hakenschalter, so macht sich in dem Telephon ein äußerst lästiges Knacken bemerkbar, welches durch den beim öffnen des primären Stromkreises auftretenden Unterbrechungs-Induktionsstrom hervorgerufen wird.
Nach der Erfindung wird das Knacken dadurch verhütet, daß der Hakenschalter beim Emporgehen (Abnehmen des Fernhörers) zunächst den Primärstromkreis schließt und erst dann das Telephon wirksam macht, dagegen beim Niedergehen (Anhängen des Fernhörers) zunächst das Telephon unwirksam macht und dann den Primärstromkreis öffnet. Dieser Zweck kann durch die beiden in Fig. 2 und 3 dargestellten Schaltungen erreicht werden.
Nach ersterer ist die sekundäre Wicklung c2 der Induktionsspule c einerseits mit dem Telephon/, andererseits jedoch mit der einen Klemme der Primärwicklung c1 sowie der Kontaktfeder e1 des Hakenschalters e verbunden, während das Telephon andererseits an eine dritte Kontaktfeder e3 angeschlossen ist. Die Federn e1, ea, e3 sind so angeordnet, daß beim Emporgehen des Hakenschalters e zunächst e1 mit e2 und erst alsdann auch mit e3 in Berührung kommt. Beim Niedergehen des Hakenschalters e wird dagegen zunächst die Berührung zwischen e1 und e3 und alsdann diejenige zwischen e1 und e2 aufgehoben.
Aus dem Gesagten ergibt sich ohne weiteres, daß in dem Telephon/ beim Bewegen des Hakenschalters e kein Knacken
auftreten kann, da in dem Augenblick, wo der primäre Stromkreis geöffnet wird, also in ihm ein Induktionsstromstoß auftritt, der Sekundärstromkreis bereits unterbrochen ist. Die gleiche Wirkung wird auch durch die in Fig. 3 veranschaulichte Schaltung erzielt. Die sekundäre Wicklung c2 der Induktionsspule c ist hier wie nach Fig. ι dauernd mit dem Telephon/ in Serie geschaltet, zugleich
ίο aber mit den beiden Federn e2 und e* des Hakenschalters e verbunden. Die Primärwicklung c1 ist außer Verbindung mit der Sekundärwicklung c2 und an die Feder e1 angeschlossen. Die Federn el, e2, e4 sind derart angeordnet, daß bei niedergedrücktem Hakenschalter e, e2 nur mit e4, dagegen bei freigegebenem Hakenschalter e2 nur mit e1 in Berührung steht. Beim Emporgehen des Hakenschalters folgt die Feder e4 der Feder e2 so lange, bis letztere sich gegen die Feder e\ legt, worauf erst die Berührung zwischen e2 und e4 unterbrochen wird. Bei ruhendem Hakenschalter (angehängtem Fernhörer) ist also das Telephon kurzgeschlossen und bleibt es, bis der in dieser Hakenschalterlage geöffnete Primärstromkreis geschlossen wird. Umgekehrt wird beim Niedergehen des Hakenschalters e zunächst das Telephon f kurzgeschlossen und dann erst der Primärstromkreis geöffnet. Selbstverständlich könnte die neue Schaltung auch unter Benutzung von zwei zusätzlichen Federn an dem Hakenschalter ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltung für die Teilnehmerstellen von Fernsprechanlagen nach dem Zentralbatteriesystem , bei denen der Primärstromkreis lediglich das Mikrophon und eine Wicklung einer Induktionsspule, dagegen der sekundäre Stromkreis lediglich die zweite Wicklung der letzteren sowie das Telephon enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenschalter (e) beim Emporgehen zunächst den Prrmärstrom- 45 % kreis schließt und erst dann das Telephon ffJ einschaltet, beim Niedergehen dagegen zunächst das Telephon (durch Öffnen des sekundären Stromkreises oder durch Kurzschluß) ausschaltet und erst dann den Primärstromkreis öffnet, zu dem Zweck, beim Bewegen des Hakenschalters in dem Telephon kein Knacken auftreten zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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