DE603881C - Gespraechszaehler an Fernsprechteilnehmerstellen - Google Patents

Gespraechszaehler an Fernsprechteilnehmerstellen

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DE603881C
DE603881C DEB157012D DEB0157012D DE603881C DE 603881 C DE603881 C DE 603881C DE B157012 D DEB157012 D DE B157012D DE B0157012 D DEB0157012 D DE B0157012D DE 603881 C DE603881 C DE 603881C
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DEB157012D
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CARL FR BRAUER GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
    • H04M15/30Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal the meter or calculation of charges not being controlled from an exchange

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Es sind Gesprächszähler zur Zählung der von einer Teilnehmerstelle abgehenden Gespräche bekannt, die in Telephonapparate ein- oder an solche angebaut werden und durch
s 5 Drücken einer Taste oder eines Knopfes in Tätigkeit gesetzt werden oder beim Aufzug des Nummernschalters oder durch Drehung des Induktors beim Anruf eines Teilnehmers betätigt werden. Diese Apparate haben den Nachteil, daß sie einen Umbau des Telephonapparates bedingen oder besondere Vorrichtungen, Relais u. dgl. auf der Vermittlungsstelle benötigen, andererseits in ihrem Aufbau ziemlich verwickelt sind. Derartige Anordnungen bieten auch, da die Verwendung einer größeren Zahl von Relais häufig zu Störungen Anlaß gibt, keine Gewähr für ein sicheres Arbeiten des Zählers.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
ao Zusatzgerät für Fernsprechapparate, welches unabhängig von einer Vermittlungsstelle und ohne Aufwand von besonderen Relais an der Vermittlungsstelle an jedem bestehenden Telephonapparat angesetzt werden kann und jedes in abgehender Richtung geführte Gespräch zählt. Der Apparat hat den Vorteil, daß er nur die tatsächlich von der Teilnehmerstelle aus in abgehender Richtung geführten Gespräche zählt. Außerdem erfolgt die Betätigung der Kontakte und des Zählwerks nur auf mechanischem Wege, so daß keine besonderen Relais zur Herstellung einer Verbindung notwendig sind und ein sicheres Zählen des Gespräches gewährleistet wird. Somit ist es unmöglich gemacht, eine Verbindung mit dem angerufenen Teilnehmer herzustellen, ohne daß das Gespräch gezahlt wird. Bei einem von außen ankommenden Anruf bleibt der Zähler ausgeschaltet, so daß eine Zählung des Gespräches nicht erfolgt. Weiterhin zeichnet sich der Apparat, abgesehen von seiner außerordentlich einfachen Bauart, dem bisher Bekannten gegenüber dadurch aus, daß er ohne Umbau des Telephonapparates und ohne Änderung des bestehenden amtlichen Leitungsnetzes an vorhandene Fernsprechapparate angeschlossen werden kann.
Bei dem nachstehend beschriebenen Gesprächszähler wird beim Wählen eines Teilnehmers der Sprechstromkreis abgeschaltet, nach Herstellung der Verbindung dagegen durch Drücken einer Taste oder eines Knopfes der Anrufstromkreis unterbrochen und der Sprechstromkreis eingeschaltet. Durch die Betätigung der Taste oder des Knopfes wird auch der Zähler unmittelbar weitergeschaltet; der bei anderen Ausführungen vorgesehene besondere Steuermagnet entfällt daher.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform dar. Fig. 1 zeigt den Gesprächszähler und seine Anbringung am Telephon. Fig. 2 zeigt die Verwendung eines Doppelmagneten zum Betätigen der Kontakte. Fig. 3 zeigt die Anbringung eines Gesprächszeitmessers an der Vorderwand.
In einem Gehäuse ist ein Rohr 2 angebracht, in dem ein Knopf 3 gelagert ist, der durch eine Feder 4 nach oben gedrückt wird. An dem Knopf 3 ist ein Hebels befestigt, dessen Schenkel auf den Hebel 6 eines Hubzählers 7
drückt. An einem Lagerbock 8 ist ein Relais 9 mit dem Anker 10 angebracht. Der Anker 10 kann entweder durch den Hebel 5 an Knopf 3 mechanisch -verstellt- oder von dem Magneten des Relais 9 angezogen werden; er wird von einem Klinkenhebel 11 in der Anzugsstellung festgehalten. Am Anker 10 ist weiter ein Hebel 12 angebracht, der Kontaktfedern ein- und ausschaltet. In dem Gehäuse 1 befindet sich ein weiteres Rohr 13 mit einem gefederten Knopf 14. Mit dem Knopf 14 ist eine Stange 15 verbunden, deren Ende in den Schlitz eines Schwenkhebels 16 geführt wird. An dem Schwenkhebel 16 ist eine gefederte Klinke 17, welche den Klinkenhebel 11 betätigt, befestigt. Der Knopf 14 wird durch eine Stange 18, welche an der Hörergabel 19 am Apparat 32 angebracht ist, betätigt. An der Vorderwand 19 des Gehäuses 1 ist eine Stoppuhr 33 befestigt, die durch die Knöpfe 3 mit dem Hebel 35 und Knopf 14 mit dem Hebel 36 durch Drücken auf den Schaltstift 34 betätigt wird.
Die Wirkungsweise ist folgende: Eine Anschlußleitung des Nummernschalterkontaktes ist unterbrochen und an die Kontaktfedern 20, 20' gelegt, so daß bei Berührung der Kontaktfedern 20, 20' der über den Nummernschalter geführte Anrufstromkreis geschlossen ist. Der Sprechstromkreis ist ebenfalls unterbrochen und an die Kontaktfedern 21, 21' gelegt, so daß auch hier bei Berührung der Kontaktfedern 21,21' der Sprechstromkreis wieder geschlossen wird. In der Grundstellung ist der Anker 10 durch eine Feder 22 von dem Magneten abgezogen und somit der Hebel 12 gleichfalls in Ruhestellung. In dieser Stellung berühren sich die Kontaktfedern 20, 20', so daß der Anrufstromkreis geschlossen und der Sprechstromkreis unterbrochen ist. Nur der Stromkreis des Kopfhörers ist nicht unterbrochen, so daß man den Teilnehmer, sobald er sich nach dem Anruf meldet, hört. Ist die Verbindung hergestellt, so wird der Knopf 3 niedergedrückt, somit auch der Hebel 5 mit der Kurve 23. Beim Drücken des Knopfes 3 wird der Hubzähler 7 eine Stufe weitergeschaltet und der Anker 10 durch die Kurve 23 gegen den Magneten 9 gedrückt und durch den Klinkenhebel 11 gehalten. Der mit Anker 10 verbundene Hebel 12 drückt die Kontaktfedern 21, 21' nach oben, trennt somit die Kontaktfedern 20, 20' und schließt den Stromkreis über die Kontaktfedern 21, 21'. In dieser Stellung ist der Stromkreis des Nummernscheibenkontaktes unterbrochen und der Stromkreis des Mikrophons geschlossen. Nach Beendigung des Gespräches wird durch das Auflegen des Hörers auf die Gabel 19 durch die Stange 18 der Knopf 14 in das Rohr 13 gedrückt, und die gefederte Klinke^ betätigt den Klinkenhebel9, so daß der Anker 10 durch die Feder 22 vom Magneten 9 abgezogen wird.
Erfolgt ein Anruf von außerhalb, so wird der Magnet g, welcher mit seinen Anschlüssen 24, 24' parallel zum Wecker der Sprechstelle geschaltet ist, betätigt. Der Anker 10 wird angezogen und durch den Klinkenhebel 9 gehalten. Bei einem von außen kommenden Anruf wird der Knopf 3 nicht niedergedrückt, so daß ein Zählen dieser Gespräche nicht erfolgen kann.
Statt eines Topfmagneten 9 kann man auch einen Doppelmagneten 26 verwenden, wie ihn Fig. 2 zeigt. Bei dieser Ausführungsart ist über den Spulen 26, 26' der Magnetanker 27 gelagert, der am Ende eine Rolle 28 trägt. Auf den Magnetanker 27 wirkt eine Feder 29, die denselben immer nach unten drückt. Der Anker 10 ist an einem Rohr 30 schwenkbar gelagert und mit einem Hebel 12 verbunden. Auf dem Rohr 30 sind wie beim Magneten 9 die Kontaktfedern 20, 20' und 21, 21' montiert. Bei einem von außen ankommenden Anruf wird der Magnethebel 27 durch den Rufstrom angezogen und abgestoßen; daher drückt die Rolle28 gegen eine Kurve 31 an den Anker 10 und schiebt diese gegen das Rohr 30, wo sie durch den Klinkenhebel 11 gehalten wird. Der Magnetanker 27 kann nun bei dauerndem Anruf frei schwingen, ohne den Anker 10 weiter zu betätigen. Die Betätigung der Kontakte geschieht durch den Hebel 12 genau so wie das in der Ausführung nach Fig. 1 vorgesehene Relais 9. Die mechanische Auslösung der Kontakte geschieht durch Drücken auf Knopf 3 mit der Kurve 23, welche auf den Magnethebel 27 drückt, bis der Anker 10 durch den Klinkenhebel 11 gehalten wird.
Ist ein Teilnehmer gewählt, so kann nur gesprochen werden, nachdem der Knopf 3 gedrückt wurde. Der Stromkreis des Nummernschalters ist nach dem Drücken des Knopfes 3 unterbrachen, und nach beendetem Gespräch einen weiteren Teilnehmer anzurufen ist nur dann möglich, wenn der Knopf 14 gedrückt worden ist. Beim Drücken des Knopfes 14 wird der Mikrophonstromkreis unterbrochen, so daß jetzt eine Betätigung des Nummernschalters zum Wählen des Teilnehmers möglich wird; eine Verständigung mit demselben ist aber wiederum noch nicht möglich. Erst nach Drücken des Knopfes 3 und gleichzeitiger Fortschaltung des Zählers 7 wird eine Verständigung durch Schließen des Mikrophonstromkreises möglich. Beim Drücken des Knopfes 3 wird über den Hebel 35 und den Knopf 3 die Stoppuhr 33 ausgelöst und in Bewegung gesetzt. Nach beendetem Gespräch beim Auflegen des Hörers auf die Gabel 19 des Apparates 32 oder bei Betätigung des Knopfes 14 mit der Hand wird durch den Druck über den Hebel 36 auf den Knopf die Stoppuhr 33 angehalten. Beim Hochheben des Hörers 19 springt der Zeiger wieder auf 0 zurück.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Gesprächszähler an Fernsprechteilnehmerstellen, welcher vom Teilnehmer vor Beginn eines Gespräches in abgehender Richtung betätigt wird und der so eingerichtet ist, daß durch die zur Betätigung des Zählwerks notwendige Maßnahme zugleich der in der Ruhestellung unterbrochene Sprechstromkreis der Teilnehmerstelle geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drücken einer Taste (3) der Anker (10) eines Relais (9), welches bei ankommenden Gesprächen durch den Rufstrom zum Ansprechen gebracht wird, derart mechanisch verstellt wird, daß er den Sprechstromkreis über die Kontakte (21,21') schließt und den über den Nummernschalterkontakt führenden Anrufstromkreis an den Kontakten (20, 20') unterbricht.
  2. 2. Gesprächszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (9), dessen Anker (10) die Kontakte (20, 20' und 21,21') im Sprech- und Anruf stromkreis betätigt, parallel zum Wecker geschaltet ist.
  3. 3. Gesprächszähler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auflegen des Hörers eine Klinke (17) die Sperrung (Klinke 11) des Relaisankers (10) löst, so daß der Sprechstromkreis unterbrochen und der Anrufstromkreis geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB157012D 1932-08-16 1932-08-16 Gespraechszaehler an Fernsprechteilnehmerstellen Expired DE603881C (de)

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DE603881C true DE603881C (de) 1934-10-11

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ID=7003652

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