DE384701C - Zugmesser zur Holzbearbeitung - Google Patents

Zugmesser zur Holzbearbeitung

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DE384701C
DE384701C DEF47601D DEF0047601D DE384701C DE 384701 C DE384701 C DE 384701C DE F47601 D DEF47601 D DE F47601D DE F0047601 D DEF0047601 D DE F0047601D DE 384701 C DE384701 C DE 384701C
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DE
Germany
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handles
handle
woodworking
draw knife
blade
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DEF47601D
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English (en)
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J F FUCHS WERKZEUG und MASCHIN
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J F FUCHS WERKZEUG und MASCHIN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G17/00Manually-operated tools
    • B27G17/04Spokeshaves; Scrapers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Zugmesser zur Holzbearbeitung. Die vorliegende Erfindung betrifft Zugmesser, wie sie zur Bearbeitung von Werkstücken aus Holz von Wagnern, Böttchern und anderen Handwerkern benutzt werden, und aus einer Klinge bestehen, die an beiden Enden mit einem Griff versehen ist. Diese Messer wurden bisher nur einfach ausgeführt, d. h. es war nur eine einzige Klinge vorhanden und der Handwerker infolgedessen genötigt, je nach der Art der auszuführenden Arbeiten besondere Messer bereitzuhalten. Diese mußten dann jeweils herausgesucht und mit den Händen erfaßt werden, was zum mindesten Zeitverlust mit sich bringt. Ebenso konnten die bekannten Messer nicht ohne weiteres rasch hintereinander für Zug und Stoß benutzt werden, sondern es war dazu das Umdrehen der Messer bzw., wenn möglich, ein Umstellen der Griffe notwendig.
  • Die vorliegende Erfindung bildet nun insofern eine wesentliche Verbesserung, als zwei solcher Klingen, die verschiedene Breite haben, mit den Rücken gegeneinanderstehend vereinigt und mit einer Griffanordnung versehen sind, welche eine Verwendung des Messers sowohl auf Zug als auf Stoß gestattet. Die gegen den Arbeiter stehende Klinge wird dann für den Zug benutzt und die abstehende Klinge für den Stoß, ohne irgendwelchen Zeitverlust. Um diese doppelte Verwendbarkeit zu ermöglichen, können die Griffe umstellbar gemacht sein. Derartige Griffanordnungen sind an sich bekannt, jedoch bei Messern der fraglichen Art noch nicht verwendet worden.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert. Abb. z und :2 sind Vorderansicht und Draufsicht eines Schnittmessers der einen Ausführungsform; Abb. 3 ist eine Seitenansicht derselben bei geschnittener Klinge; die Abb. 4 und 5, 6 und 7, 8 und g sowie io und i i sind Ansichten anderer Ausführungsformen der Griffe, teilweise im Schnitt, die aber für sich nicht Gegenstand der Erfindung sind; Abb. 12 zeigt ein Doppelmesser mit Doppelgriffen.
  • Das Schnittmesser besteht aus den beiden Klingen i, welche mit den Rücken gegeneinanderstoßend vereinigt sind und etwa in derselben Ebene liegen. Die Klingen i sind bei dem Ausführungsbeispiel verschieden breit. Sie laufen an beiden Enden in die üblichen, im wtarliegendeii Fall gemeinsamen Ansätze 2 aus, all denen die Griffei angebracht sind, mit denen das Werkzeug gehandhabt wird. Für die beirlen Klingen i ist nun all jedem der Ansätze 2 nur ein einziger Griff 3 vorgesehen, welcher für jede Klinge i in die dafür beine Arbeiten erforderliche Stellung gebracht sowie in dieser festgestellt werden kann.
  • Bei der in Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsforin sind die Griffe 3 mit als Drehachse dienenden Querbolzen _I versehen, welche je durch einen Längsschlitz 3 einer Abbie-@tlng 6 der Ansätze 2 hindurchgehen. Durch Verdrehung der Griffe 3 um i8o° uin diese Bolzen 4 können sie für das wechselseitige Arbeiten mit einer der Klingelt i hingestellt werden.
  • Uni die Griffe 3 in der jeweiligen Stellung festzuhalten, ist an ihnen eine Blattfe,ler 7 festgemacht, welche finit einer Vase 8 in den Schlitz 5 der Abbiegungen (> eingreift und derart angeordnet ist, daß sich die Nase 8 gegen ,las Ende des Schlitzes 5 legt, während der Drehbolzen .f im anderen Ende liegt, so rlaß eine achsiale Verschiebung und damit eine \ erdrelittng der Griffe 3 uin ieo'- nicht möglich ist. Sollen diese titil@`estellt werden, so wird die Nase 8 mit Hilfe eitler Aufbiegung c) fler Feder 7 herausgehoben und der betreffciide c_]riff 3 um iSo° verdreht sowie iiiit dein Bolzeit d in das andere Ende des Schlitzes 5 eingreift. Dadurch sind die Griffe 3 wieder festgehalten.
  • Abb. d. und 5 zeigen eine Ausführungsform ,les Griffes, bei welcher die all der Abbiegung t ebenfiächig anliegenden Griffe 3 durch einen unter Wirkung einer Feder io stehenden Bolzen i i festgestellt werden, dessen Kopf 12 in einer Kerbe 13 der Abbiegung C eingreift. Uni geie Griffe 3 umzustellen, müssen sie auch hier wieder in den Schlitzen 5 längs verschoben «erden, damit ihre ebene Auflagefläche uni die Rundung am 1?nde der Abbiegung 6 gedreht ,.werden kann. Dieses Verschieben ist z. B. durch Abrundung des Bolzenknopfes 12 unter Aufwand eines entsprechenden seitlichen Druckes ermöglicht. Wird ein Griff 3 dann seitlich bewegt, bis der Bolzen i i im äußeren Ende des Schlitzes 5 der Abbiegung ö liegt, so kann er um die Rundung leerumgedreht werden. Nach Verschiebung des betreffenden Griffes 3 in entgegengesetzter Richtung, bis der Drehbolzen ,I wieder ins entgegengesetzten Ende des Schlitzes 5 liegt, so legt sich der Bolzen i i infolge der Federwirkung selbsttätig wieder in die andere Kerbe 13 ein, und die I# eststellung des Griffes 3 ist beendet. In Abb. 6 und ; ist eine Ausführungsform des Griffes abgebildet, bei welcher wieder ein Federbolzen i i benutzt wird, der aber durch die Griffe 3 ganz hindurchgeht und außen einen hopf 14 besitzt, welcher ermöglicht, ihn finit den Fingern zu erfassen und herabzuziehen, d. h. auszulösen. Hier ist der Drehbolzeil 4. festlieend angeordnet, und die Griffe 3 drehen sich um eine Scheibe 15, in deren Umfang wieder die Kerben 13 angebracht sind.
  • Die Ausführungsform der Abb. 8 und 9 verw eildet zum Feststellen der Griffe 3 eine Mutter 16, welche auf das mit Gewinde 17 versehene Ende der Ansätze 2 aufgeschraubt ist. Diese Mutter 16 legt sich gegen eilte Backe 18 mit Kerbe 13, die sich an jedem Griff 3 befindet, und drückt sie gegen eilte Bache ig des Ansatzes 2, die auf der Stirnfläche finit einer entsprechenden Nase 20 versehen ist.
  • In Abb. io und ii endlich ist eine U-förmig gebogene Feststellung als Drehbolzen .I benutzt, welcher durch eine Druckfeder io in Eingriff gehalten wird und mit einem Kopf 14 versehen ist sowie wieder durch einen Schlitz der Abbiegungen 6 hindurchgeht. Das Ende des Bolzens d. greift je nach der Verdrehung in (las eilte oder andere zweier Löcher 21 ein, die sich in der Abbiegung 6 der Ansätze :2 befinden. Soll ein Griff 3 umgestellt «-erden, so wird auf den Kopf 12 des Bolzens :I gedrückt, dessen Ende dadurch aus dem betreffenden Loch 21 heraustritt, so daß der betreffende Griff 3 verdreht werden kann.
  • Soll das Werkzeug anstatt zum Schneiden zum Schaben benutzt «-erden, so muß der Griff 3 seitlich abstehen, also um go° verdreht werden, wie in Abb. ¢ strichpunktiert ange-,leutet ist. Die Feststellung kann auch in diesein Fall wieder in gleicher oder ähnlicher Weise vorgenommen werden, wie bei Verdrehung der Griffe 5 um 18o°.
  • Die Ausführungsmöglichkeiten der Feststellung der Griffe 3 sind durch die erläuterten Beispiele nicht erschöpft, es lassen sich vielmehr noch eine ganze Reihe von Anordnungen -lenken. Anstatt für die beiden Klingen i je nur einen einzigen Griff 3 zu verwenden, könnten auch, wie Äbb. 1a -neigt, Doppelgriffe vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zugmesser zur Holzbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei verschieden breiten, mit dem Rücken gegeneinanderstehenderi Klingen und einer Griffanordnung besteht, die jede Klinge sowohl auf Zug als auch auf Stoß gebrauchen läßt.
DEF47601D 1920-09-02 1920-09-02 Zugmesser zur Holzbearbeitung Expired DE384701C (de)

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DEF47601D DE384701C (de) 1920-09-02 1920-09-02 Zugmesser zur Holzbearbeitung

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DEF47601D DE384701C (de) 1920-09-02 1920-09-02 Zugmesser zur Holzbearbeitung

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DE384701C true DE384701C (de) 1923-11-09

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DEF47601D Expired DE384701C (de) 1920-09-02 1920-09-02 Zugmesser zur Holzbearbeitung

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