DE384403C - Stanzmaschine fuer Leder - Google Patents

Stanzmaschine fuer Leder

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Publication number
DE384403C
DE384403C DEH88424D DEH0088424D DE384403C DE 384403 C DE384403 C DE 384403C DE H88424 D DEH88424 D DE H88424D DE H0088424 D DEH0088424 D DE H0088424D DE 384403 C DE384403 C DE 384403C
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DE
Germany
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plunger
pressure piece
spring
punching
leather
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Expired
Application number
DEH88424D
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Ferd Schaefer Soehne GmbH and Co KG
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Ferd Schaefer Soehne GmbH and Co KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Stanzmaschine für Leder. Maschinen zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen Stoffen «-erden neuerdings so ausgeführt, daß eine Verletzung der das Lederstück leitenden Hand des Arbeiters durch das Stanzmesser, auch im" Falle, daß er sie nicht rechtzeitig zurückzog, möglichst verhütet wird.
  • Zu diesem Zweck hat man das Stanzwerkzeug in zwei -getrennten Teilen ausgeführt, . bestehend aus a) einem durch mechanischen Antrieb ständig mit immer gleichbleibender Hublänge auf und ab bewegten Stössel und b) einem Druckstück, das der Arbeiter zum Herbeiführen des Stanzschnittes senkt, wobei durch besondere Einrichtungen dafür gesorgt ist, daß der Stößel nur dann dem Druckstück die Stanzbewegung erteilen kann, wenn der Arbeiter das Druckstück dem Stanzmesser bis auf einen bestimmten kurzen Abstand genähert hat.
  • Hierbei ist es wichtig, daß der Stößel mit beendigtem Stanzhub sogleich selbsttätig außer Eingriff mit dem Druckstück gelangt, damit ein unbeabsichtigtes Niedergehen mehrere Male hintereia-gnder gänzlich ausgeschlossen ist. Dieses Ausrücken des Stößels hat man durch ein Schaltwerk bewirkt oder auch durch eine Feder, die der .Stößel selbst beim F@inschwe:lken unter Spannung brachte.
  • Die Erfindung betrifft eine Stanzniaschine für Leder u. dgl., bei der der Stößel beim Einschwenken in die Arbeitsstellung lediglich unter dein Einfluß d°r ihn in diese Lage bringenden Feder, nicht aber gleichzeitig unter @lellljenigen einer entgegengesetzt wirkenden l-'eder steht: vielmehr wird eine ihn ausrückende Feder durch den mechanischen Antrieb der -Maschine unter Spannung gesetzt und ini geeigneten Augenblick entsperrt. Dadurch soll die Schaltung des Stößels sicherer und die Beanspruchung und Abnutzung der beteiligten Glieder der Maschine geringer ge-.taltet werden.
  • Eine Stanziliascliiile gemäß der Erfindung ist in einer Ausführung in der "Zeichnung dargestellt, und zwar in Abb. i in der oberen und in Abb. 2 in der tniteren Hublage des Druckstücke.
  • Auf dem exzentrischen Zapfen 23 der durch mechanischen Antrieb in dauernder Drehung gehaltenen Welle 3 sitzt der Stöße12, der dabei finit seinem freien Ende an der Außenkante der Fläche 28 des Druckstückes 1 auf und ab gleitet.
  • Senkt der .Arbeiter mittels eines Fußtrittes oder Handhehels über Hebel 22 das Druckstück i, so schwenkt in einet- gewissen Tieflage desselben der Stößel 2 unter der Wirkung der Zugfeder i-. über die Außenkante er Fläcne 28 ein. Die Abmessungsverhältnisse sind so gewählt, daß im :Augenblick des Einschwenkens das Exzenter auf seinem höchsten Punkt steht, so daß bei seiner Abwärtsbewegung der Stößel 2 das Druckstück "weiter nach unten bewegt (Abb.2), um alsbald die nutzbare Stanzbewegung zu vollführen.
  • Dabei setzt sich die -Mutter 18 der am Druckstück i befestigten Zugstange i9 auf den Arm 8 des am ortsfesten Zapfen io des -Maschinengestelles angelenkten Winkelliebels 8, 9 auf und nimmt ihn mit nach unten, wodurch Schenkel 9 das freie Ende d. des an seinem Endzapfen angelenkten Doppelliebels .4. 5 der Kurvenscheibe 25 nähert.
  • Die Erhöhung 26 der Kurvenscheibe 25 drängt beim Umlaufen der sich mit der Welle 3 drehenden Scheibe 25 den Hebel 4. nach außen, so daß der Hebelarm 5 die auf der Führungsstange 29 sitzende Druckfeder r i spannt: denn die Führungsstange 29 ist finit ihrem einen Ende am Zapfen 12 des Hel;eiarines 5 angelenkt und gleitet mit ihrem andern Ende in einem Loch eines Ansatzes 13 des @tC@1ai 1S 2, an dein die Feder i i ein Widerlager findet.
  • S S obald die Druckfeder i i gespannt ist, greift der am ortsfesten Zapfen 15 des Maschinengestelles angelenkte Sperrhebel 1; illit seiner Nase 3o hinter den Hebel 6 und hält ihn fest.
  • Wenn der Stößel 2 beginnt, von seinem tiefsten Punkt nach oben zu gehen, also von der Fläche 28 (Ab1>. 2) frei zu kommen, drückt sofort die gespannte Druckfeder i i den Stößel vi-)n der Fläche 28 hinweg.
  • Dann wirrt durch den l-lebe122 vermöge Federkraft das Druckstück i wieder nach oben in seine Anfangsstellring zurückgeführt. Dabei nimmt der Ansatz 20 der Zugstange io den Helle- 8 mit nach oben, wodurch der Hebel 4. wieder von der Kurvenscheibe 23 allgehoben wird. Der Hebel 8 hebt deal Arm 31 des Sperrhebels 17 an und klinkt cla huch die Sperrnase 30 des Hebels 1; aus, so daß der Ansatz 6 des Hebels d, 5, 6 frei wird und die Feder i i sich wieder entspannt.
  • Die Maschine wird vor Inbetriebnahme soi eingestellt, rlaß imAugenblick des Einschwenkens des Stößels 2 über die Außenkante der Fläche 28 das Druckstück i auf dein auf dein Werkstück liegenden Stanzinesser aufsitzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcFL: Maschine zum Stanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen finit einem voni Arbeiter senkbaren Druckstück und einem über letzteres schwenkbaren, motorisch bewegten Stößels, der nach dem Stanzen durch eine Feder vom Druckstück allbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (ii) beim Einschwenken des Stößels (2) durch eine sich mit der Antriebswelle (3) des Stößels drehende Kurvenscheibe (23, 26) gespannt und durch eine Vase (30) eines ortsfest am Maschinengestell gelagerten drehbaren Hebels (17) gesperrt wird, der nach dem Arbeitshub beim fast beendeten Hochziehen des Druckstückes (i) durch dieses ausgelöst wird (20, 8, 3i) und die Feder (i i) zum Auslösen des Stößels (2) freigibt.
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