DE377280C - Naehmaschine mit seitlich beweglicher, auf und ab gehender Nadel - Google Patents

Naehmaschine mit seitlich beweglicher, auf und ab gehender Nadel

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DE377280C
DE377280C DES50999D DES0050999D DE377280C DE 377280 C DE377280 C DE 377280C DE S50999 D DES50999 D DE S50999D DE S0050999 D DES0050999 D DE S0050999D DE 377280 C DE377280 C DE 377280C
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shaft
needle
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sewing machine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit seitlich bewegli6her, auf und ab gehender Nadel. Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine und im besonderen auf eine solche, die zum Benähen von Stickereifiguren, wie z. B. der Löcher -von Madeirastickereien, dient.
  • Die Maschine ist in bekannter Weise mit einer seitlich beweglichen, lauf und ab gehenden Nadel versehen, und die die seitlichen Bewegungen der Nadel hervorrufende Vorrichtung kann zu einem von dem Arbeiter gewählten Zeitpunkt während des Ganges der Maschine außer Wirkung gesetzt werden, um die Art der Stiche zu verändern.
  • Gemäß der Erfindung wird eine die Abstellvorrichtung der Maschine betätigende E inrichtung gleichzeitig mit der Änderung der Art der Stiche in Wirkung versetzt, wobei die Maschine nach Vollendung einer vorher bestimmten Zahl von Stichen. der veränderten Art abgestellt wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Abb. i eine vordere Seitenansicht der Maschine, teilweise im Schnitt; Abb.2 ist eine hintere Seitenansicht und Abb. 3 eine Draufsicht auf die Maschine; Abb. 4 stellt eine Stirnansicht der Maschine mit abgenommener Stirnplatte dar; Abb. S und 6 veranschaulichen Einzelheiten, und Abb.7 veranschaulicht in einer Einzelansicht die Stoffdrückervorrichtung; Abb. 8 ist eine Ansicht der Stirnplatte, und Abb. 9 veranschaulicht eine Einzelheit; Abb. io zeigt ein .Stoffstück mit einem Loch sowie mit einem teilweise und einem fertig benähten Loch.
  • Das Maschinengestell besteht aus einer Grundplatte i, dein Maschinenarm 2 und dem Ständer 3. Die Maschinenantriebswelle trägt an dem einen Ende einen Flansch 5, der mittels eines Lenkers mit der die Nadel 8 tragenden Nadelstange 6 verbunden ist.
  • Ein auf der Maschinenantriebswelle d. befestigtes Stirnrad 16 steht mit einem Stirnrad 17 in Eingriff, welches fest auf der Welle 18 sitzt, die in Lagern des Armes 2 gelagert ist. Auf der Welle 18 sitzt ein Exzenter und auf diesem ein Exzenterbügel, dessen Stange 20 mit ihrem unteren Ende mit einem Lenker 23 verbunden ist. Das andere Ende dieses Lenkers 23 ist mit einem Lager 2.[ versehen, in welchem ein Exzenter 25 gelagert ist, (las aus einem Stück mit einem Zvlinder 26 besteht. Der Nadelsch-,vingrahmen 30 ist auf einem Lagerzapfen 31 gelagert, der in (lern 'Maschinenkopf befestigt ist.
  • Das eine Ende einer Schwingwelle d.3 ist in einem Lager ..M.1. gelagert, das einen Teil eines Deckels .L5 bildet, der durch die Schrauben 46 an dein 1laschinenarin festgelegt ist. Das andere Ende 47 der Welle .1 .3 trägt eine Muffe -.8, und die Welle 43 wird durch einen Bund 52 und einen Kurbelarm 53 gegen Längsbewegung gesichert. Das freie Ende des durch eine Schraube befestigten Kurbelarmes 53 ist mit einer Stange 55 verbunden, deren unteres Ende an dem einen Ende eines Schwirigarines 56 (Abb. 1) angreift. Letzterer ist auf einem Zapfen 57 gelagert, der in einem von der Grundplatte abwärts ragenden Boch 58 befestigt ist. Das andere Ende des Schwingarmes wird durch eine Feder 59 in Berührung mit dein Kopf 6o einer Anlaßstange gehalten, die durch einen nicht dargestellten Fußtritt betätigt wird.
  • In einem um die Schraubenzapfen 63 ausschwingbaren Rahmen 62 ist die Abstellstange 65 senkrecht verschiebbar, wobei eine Feder 66 die Stange 65 angehoben hält. Das obere H-ride 66' dieser Stange bewirkt in bekannter Weise durch Zusammenwirken mit einem @`@(icken 67 das Abstellen der Maschine.
  • _3uf (fier Hülse d.8 ist ein Kurbelarm 68 befestigt, dessen freies Ende finit dein einen Ende einer Stange 69 gelenkig verbunden ist. Das andere Ende dieser Stange ist an einem Kurbelarm 7o angelenkt, welcher auf einer Welle 71 festsitzt, Diese Welle 71 trägt ferner einen Kurbelarm 72, dessen freies Ende durch einen Stift 73 finit einem Arm 74 gelenkig verbunden ist, der am entgegengesetzten Ende einer in der Nahe 22 des Lenkerz 23 gelagerte 'Nabe 7 5 besitzt. Wenn die Achse des Stiftes 73 finit den Achsen der Welle 71 und des Stiftes 28 in einer Ebene liegt, firntet keine Schwingung des Nadelschtt-ingrahinens 30 statt. Wenn jedoch die Achse des Stiftes 73 aus dieser Ebene heraus-.bewegt wird, wird, überträgt die Exzenterstange 20 (furch (]en Lenker 23 Schwingbewegungen auf den Rahmen 30 und erteilt der Nadel seitliche Bewegungen.
  • Auf der llÜlse 48 ist mittels einer Schraube 76 ein Zeigerhebel 77 befestigt. `Fenn die Welle 43 durch die Feder 78 gedreht wird, bis der Hebel 77 in Berührung mit der Anschlagschraube 79 gelangt, werden die Achsen vier Welle 71, des Zapfens 73 und Stiftes 28 in eine Ebene gebracht, so daß die Nadel ausschließliche Auf- und Abbewegungen ausführt. Bei Schwingung der Welle .43 durch rieh Fußtritt in entgegenesetzter Richtung (s. den Pfeil S in Abb. M,' so daß der Hebel ;; mit der Anschlagschraube 8o in Berührung kommt, wird die Achse des Stiftes 73 aus der genannten Ebene bewegt, wodurch seitliche Bewegungen der Nadel erteilt werden. Die Einstellung der Stellschraube 8o bestimmt die Größe der seitlichen Bewegung der Nadel. Auf dein Hebel 77 ist durch Schrauben 8 2 ein Zeiger 81 befestigt, der zusammen mit einer auf der Stirnplatte 84 angebrachten Einteilung 83 die Einstellung der Anschlagschraube 8o zwecks Erzielung der gewünschten Größe der seitlichen Bewegungen der Nadel erleichtert. Eine auf der Welle 43 angebrachte Feder 85 wirkt der Handhabung der Stange 55 entgegen.
  • 86 (Abb. 2, 3 und 5) bezeichnet eine Schwingwelle finit einem Kurbelarm 87 an dem einen und einen Arm 88 an dem anderen Ende. An dein Arm 88 ist mittels einer Schraube 89 eine Leitmutter 9o befestigt. Auf das freie Ende 9i des Kurbelarmes 87 wirkt die Fläche 92 eines Nockens 93, der auf einem auf der Welle 43 festsitzenden Bund 94 angebracht ist. Eine Feder 95 preßt den Kurbelarm 87 gegen den Nocken 93, welcher die Leitmutter während der Anbringung der Überwendlichsticlie um das Loch außer Eingriff mit der auf der Maschinenantriebswelle d befestigten Gewindehülse 96 hält.
  • In Lagern des Armes ? ist eine Schwingwelle i o i (Ahb. i und 5) gelagert, vieren eines Ende einen Hebel 102 und deren anderes Ende einen Sperrhebel 103 trägt. Das freie Ende des Sperrhebels trägt einen Sperrfinger io.l mit einer Aussparung io5, die mit einer Schraube ior) in Eingriff steht. Letztere ist in einen von dem Schwingralnnen 62 #,-etragenen Arm 107 eingeschraubt, so daß die Abstellstange 65 außer Eingriff finit dem Nocken 67 gehalten wird, bis die L'berwendlichstiche vollendet sind, zti welchem Zeitpunkt die Leitmutter cio den Gewin(legängen der Hülse 96 folgt, bis der Flansch io8 finit dein Hebel 102 in Berührung kommt. Alsdann wirrt die Schraube io6 von der Aussparung io5 frei, und es bringt die Feder io9 (las obere Ende der Stange 65 in Eingriff finit dein :'Nocken 67. Wenn der Rahmen 62 so bewegt wird, rlaß die Stange 65 in Eingriff finit dein :'Nocken (-17 kommt, so schwingt der voni Rahmen 62 getragene . Arm i io (Abb. 2) mittels der Stange i i i den Winkelhebel i 1 2 uni seinen Drehzapfen 113 aus, wodurch das abgebogene Ende 1 rd. (Abb. -2 und 7) des Winkelhebels 1 12 in Berührung mit dein Ansatz i i 5 der Drückerstange 116 kommt und der Stoffdrücker 117 vom Stoff abgehoben wird. Wenn die Maschine in Gang gesetzt werden soll, schwingt der Arbeiter durch die beschriebenen Verbindungen die Welle 43 aus, welche durch den Arm 118 (Abb. 2) die Lenkstange i ig genügend senkt, um die obere Wand i2o des Sch lntzes i2i mit der abgesetzten Schraube i22 .in Berührung zu bringen und den einen Teil des Rahmens 62 bildenden Arm 123 abwärts zu bewegen, wodurch der Rahmen in seine wirkungslose Stellung kommt (Abb. i und 2), in der er durch den Arbeiter bis zur Vollendung der Überwendlichstiche gehalten wird. Die vorliegende Antriebsvorrichtung besitzt die feste und lose Scheibe 124, 125 und die Riemengabel 126.
  • In der Zeichnung sind die Teile der Maschine in den Stellungen gezeigt, die sie bei Vollendung des Nähvorganges bzw. in der Stellung einnehmen, in der der Flansch io8 der Hülse 96 auf den Hebel io2 drückt, um durch die Auslösung des Sperrfingers 104 die Stillsetzung der Maschine durch die Abstellvorrichtung zu bewirken.
  • Wenn die Teile sich in ihrer Ruhestellung befinden und der Drückerfuß angehoben ist, ist die zu einem vollständigen Arbeitskreislauf erforderliche Aufeinanderfolge der Bewegungen folgende: Der Stoff a wird in einem Stickrahmen eingespannt und mit einem ausgestanzten Loch b auf den Dorn 38 und unter den Drückerfuß gebracht. Nun wird die Maschine durch Drücken des Trittes in Gang gesetzt, was eine Abwärtsbewegung der Stange 55 und eine Schwingbewegung der Welle 43, entgegen der Feder 85, im Sinne des Pfeiles S (Abb. 3) zur Folge hat. Gleichzeitig wird durch die Stange i ig und clen Arm 123 die Stange 65 aus dem Bereich des Nockens 67 und der Treibriemen auf die feste Scheibe 124 gebracht sowie dem Drücker fuß gestattet, sich unter dem Druck der Feder 127 auf den Stoff zu senken. Ebenfalls gleichzeitig miit dem Anlassen der Maschine bewirkt der Nocken 93 durch den Kurbelarm 87 und die obenerwähnten Zwischenglieder ein Ausrücken der Leitmutter go aus der Hülse 96, so daß die Feder 98 den Flansch io8 an den Bund roo zu schieben vermag. Diese Schwingbewegung- der Welle 43 veranläßt die Feder 78, den von der Hülse 48 getragenen Zeigerhebel 77 in Anschlag mit der Schraube 8o zu bringen, wo er während des Überwendlichnähens des Loches bleibt. Gleichzeitig wird der auf der Hülse 48 festsitzende Kurbelarm 68 so geschwungen, daß die Kurbel 72 und der Lenker 74 zur Ausführung von Überwendlichstichen c (Abb. io) eingestellt werden.
  • Nachdem die erforderliche Anzahl von Überwendlichstichen genäht ist,. wie bei c (Abb. io) dargestellt, gestattet der Arbeiter der Welle 43, zurückzuschwingen. Hierdurch hebt sich die Stange i 19 senkrecht, was ihr durch den in ihr angebrachten Schlitz 12,1 ermöglicht wird, und es gleitet der Arm 87 von dem Nocken 93 ab, so daß die Leitmutter in die Gewindehülse 96 eingreift, der Stift 128 der Welle 43 mit der Wand 129 der Hülse 48 und der Zeigerhebel 77 mit der Anschlagschraube 79. in Berührung kommen. Hierdurch wird der Kurbelarm 68 so geschwungen, daß der Kurbelarm 72 und der Arm 74 in die den Nadelrahmen 30 gegen seitliche Schwingungen festhaltende Stellung gelangen und die Teile eine Stellung einnehmen, in welcher die Befestigungsstiche d (Abb. io) erzeugt werden. Diese Stiche werden fortgesetzt, bis der Flansch lob den Hebel io2 betätigt und die Abstellvorrichtung in Wirkung versetzt wird, lim die Maschine abzustellen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Nähmaschine mit seitlich beweglicher, auf und ab gehender Nadel, bei welcher die die seitlichen Bewegungen der Nadel hervorrufende Vorrichtung zu einem von dem Arbeiter gewählten Zeitpunkt während des Ganges der Maschine außer Wirkung gesetzt werden kann, um die Art der Stiche zu verändern, sobald eine Feder eine Teildrehung einer Welle in der Weise herbeiführt, daß durch 'Verinittlung von Lenker- und Hebelverbinclungen ein Zapfen verstellt wird, dessen Lage bestimmt, ob die Nadel seitliche Bewegungen ausführt oder nicht, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Teildrehung der genannten Welle (43) eine ein Gewinde (96) und eine Leitmutter (go) aufweisende Vorrichtung in Wirkung versetzt wird, die nach Herstellung einer vorherbestimmten Anzahl von Stichen die Abstellung der Maschine herbeiführt.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (43) von einer Hülse (48) umgeben ist, die mit der Welle durch eine Feder verbunden und mit einem Zeiger (77, 81) zur Angabe der Größe der seitlichen Nadelbewegung bei der Herstellung der Zickzackstiche versehen ist.
DES50999D 1918-08-26 1919-09-05 Naehmaschine mit seitlich beweglicher, auf und ab gehender Nadel Expired DE377280C (de)

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