DE3836C - Maschine zum Biegen von Bandeisen zu Ringen - Google Patents
Maschine zum Biegen von Bandeisen zu RingenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D7/00—Bending rods, profiles, or tubes
- B21D7/08—Bending rods, profiles, or tubes by passing between rollers or through a curved die
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
1878.
KNOBLAUCH & HAVENITH in OHLIGS. Maschine zum Biegen von Bandeisen zu Ringen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine soll dem Zwecke dienen, Bandeisenvon beliebiger
Stärke und Breite hochkantig zu Ringen von in gewissen Grenzen beliebigem Durchmesser
kalt zu biegen. Sie besteht in der Hauptsache aus dem verzahnten scheibenförmigen Zahnrade
β, der Schablonenscheibe b, der schneckenförmigen
Scheibe c und der Druckscheibe d.
Die Scheiben abc sitzen fest auf der Axe e
und werden vermittelst der Kurbel h und eines Vorgeleges in Drehung versetzt.
Soll nun eine Stange Bandeisen zu Ringen aufgerollt werden, so wird das eine Ende derselben,
wie im Grundrifs der Zeichnung angedeutet, etwas gebogen zwischen die Scheiben a
und c gelegt und vermittelst des Klobens g gegen die Schablone b gespannt. Ebenso wird
auch die Scheibe d gegen die Stange gedrückt und nun die Vorrichtung von rechts nach links
in Drehung versetzt, und zwar soweit als dieses der Kloben g gestattet, so dafs nahezu ein
Ring vollendet wird. Hierauf wird der Kloben^ sowie die Scheibe c und d gelöst, die Maschine
in entgegengesetzter Richtung bewegt, wobei jetzt der entstandene Ring durch den Schlitz f
auf die Scheibe c tritt.
Nunmehr wird das Bandeisen wieder vermittelst des Klobens festgespannt und dasselbe
Verfahren, wie vorher beschrieben, vorgenommen und so fortgefahren, bis die Stange in.
ihrer ganzen Länge schraubenförmig zu Ringen von gleichem Durchmesser aufgerollt ist.
Von der so aufgerollten Stange werden die einzelnen Gänge von einander auf gewöhnliche
Weise abgeschnitten und bilden somit genau kreisrunde Ringe, deren Enden stumpf zusammenstofsen.
Jeder Ringdurchmesser bedingt eine entsprechende Schablonenscheibe. Das Einlegen
der letzteren geschieht, indem man die Schneckentheile c abhebt.
Um ein leichteres Einführen des zu biegenden Bandeisens in den Scheibenschlitz zu ermöglichen,
erhält die Schablone eine Nase mit derselben Steigung wie die obere Scheibe.
Die Eigentümlichkeit der Maschine besteht in Anwendung eines Systems von Scheiben,
worin
1. die Scheibe α den Antrieb aufnimmt und
als Aufleger für das Bandeisen, sowie für die Schablonen- und Schneckentheile dient,
2. die Scheibe b die Schablone für den zu biegenden Ring bildet,
3. die Scheibe d das Bandeisen gegen die Schablone drückt,
4. die schneckenförmig gebildete Scheibe c den Durchschnitt des gebogenen Bandeisens
oberhalb ermöglicht, sowie Ausbiegungen desselben während des Rollens verhindert und
durch den Kloben das Festhalten des Ringendes vermittelt.
Die hieraus resultirenden Eigenschaften der Maschine sind nun:
a) das Bandeisen hochkantig kalt zu genau kreisrunden Ringen aufzurollen,
b) die Bandeisenstange in ihrer ganzen Länge schraubenförmig zu über einander liegenden
Gängen (Ringen) mit gleich grofsem Durchmesser aufzurollen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Maschine zum Biegen von Bandeisen zu Ringen, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3836C true DE3836C (de) |
Family
ID=282737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3836D Active DE3836C (de) | Maschine zum Biegen von Bandeisen zu Ringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3836C (de) |
-
0
- DE DENDAT3836D patent/DE3836C/de active Active
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