DE3835679C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3835679C2
DE3835679C2 DE19883835679 DE3835679A DE3835679C2 DE 3835679 C2 DE3835679 C2 DE 3835679C2 DE 19883835679 DE19883835679 DE 19883835679 DE 3835679 A DE3835679 A DE 3835679A DE 3835679 C2 DE3835679 C2 DE 3835679C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mine
plastic
plunger
sleeve
grip sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19883835679
Other languages
English (en)
Other versions
DE3835679A1 (de
Inventor
Otto 8561 Weigendorf De Heim
Matthias Dr. 8501 Heroldsberg De Hempel
Michael Dr.-Ing. 8000 Muenchen De Colditz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEMPEL, MATTHIAS, DR., 8501 HEROLDSBERG, DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19883835679 priority Critical patent/DE3835679A1/de
Publication of DE3835679A1 publication Critical patent/DE3835679A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3835679C2 publication Critical patent/DE3835679C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/20Pencil-like cosmetics; Simple holders for handling stick-shaped cosmetics or shaving soap while in use
    • A45D40/205Holders for stick-shaped cosmetics whereby the stick can move axially relative to the holder
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/02Casings wherein movement of the lipstick or like solid is a sliding movement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/20Pencil-like cosmetics; Simple holders for handling stick-shaped cosmetics or shaving soap while in use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K23/00Holders or connectors for writing implements; Means for protecting the writing-points
    • B43K23/08Protecting means, e.g. caps
    • B43K23/12Protecting means, e.g. caps for pens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/02Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions
    • B43K24/06Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by turning means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/20Pencil-like cosmetics; Simple holders for handling stick-shaped cosmetics or shaving soap while in use
    • A45D40/205Holders for stick-shaped cosmetics whereby the stick can move axially relative to the holder
    • A45D2040/207Holders for stick-shaped cosmetics whereby the stick can move axially relative to the holder the relative movement being made by an axial action, e.g. by pushing

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf einen Füllminenstift, insbesondere Kosmetikstift, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein derartiger als Schreibstift konzipierter Stift ist z. B. aus der DE-PS 17 84 36 bekannt. Bei diesem Stift ist die Mine in einer Holzhülle gelagert. In die Holz­ hülle greift eine Schraube ein, welche mittels einer Schafthülse, die den Halter übergreift, und eines mit der Schafthülse drehfest verbundenen Stößels in die Minenausnehmung des Halters sich selbst ein Gewinde schneidend hineingedreht wird, und dabei die Mine aus dem hölzernen Halter herausdrückt. Ein Zurückziehen der Mine ist bei dieser Konstruktion nicht möglich.
Aus dem DE-GM 87 03 023 ist es bekannt, die Mine eines Kosmetikstiftes mit einem Ende an einem Kunststoffhal­ teteil mit die Mine umgreifenden Spannbacken festzule­ gen, wobei das Kunststoffhalteteil von einer Schrau­ benfeder beaufschlagt ist und mittels eines konventio­ nellen Spindeltriebes vor- und zurückbewegt werden kann, so daß die Mine auch wieder zurückziehbar ist. Diese Konstruktion setzt eine gute Eigenstabilität der Mine voraus.
Aus der US-PS 31 97 024 sind in einem Kunststoff-Form­ teil angeordnete Minen bekannt, wobei das Kunststoff- Formteil seinerseits in einer Hülse längsverschieblich geführt ist. Dabei ist ein Stößel derart mit dem Kunststoff-Formteil verbunden, daß die Hülse relativ zu dem Kunststoff-Formteil mit der darin enthaltenen Mine in Richtung von der Minenaustrittsöffnung weg axial verschiebbar ist. Diese Anordnung ist konstruk­ tiv relativ aufwendig und benötigt zahlreiche Einzel­ teile. Darüber hinaus eignet sie sich weniger für schlanke, lange Minen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Füll­ minenstift, insbesondere einen Kosmetikstift, so aus­ zugestalten, daß die Mine heraus- und hineindrehbar ist und eine hohe Gebrauchssicherheit unabhängig von der Konsistenz und der Geometrie der Mine erreichbar ist, d. h. es soll insbesondere auch bei weicheren Minen eine sichere Handhabung möglich sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch den kennzeichnenden Teil von Anspruch 1.
Der Kern der erfindungsgemäßen Lösung liegt also da­ rin, daß der Stößel die Mine, welche über ihre gesamte Länge durch das Kunststoff-Formteil geführt ist, aus diesem herausdrückt, um die Mine in die Gebrauchslage zu bringen und je nach Verbrauch nachzuschieben, daß aber andererseits durch die axiale Verbindung von Stößel und Kunststoff-Formteil die Mine zusammen mit diesem relativ zu der als Abdeckung fungierenden Griffhülse zurückgehalten wird, so daß die Mine bei der Aufbewahrung durch die Griffhülse abgedeckt und praktisch relativ zur Minendurchlaßöffnung derselben zurückgezogen ist, obwohl die axiale Position relativ zur Schafthülse unverändert bleibt.
Voraussetzung für die Realisierung einer erfindungsge­ mäßen Lösung ist eine von einem röhrchenförmigen Kunststoff-Formteil über mehr als die ganze Länge um­ schlossene Mine. Eine derartige Kunststoff-Formteil- Minen-Kombination läßt sich in Abwandlung eines in der älteren deutschen Patentanmeldung P 37 26 996 be­ schriebenen Herstellungsverfahrens dadurch produzie­ ren, daß das Kunststoff-Formteil als Form zum Gießen der Mine verwendet wird, wobei das Gießen nicht in an sich bekannter Weise in axialer Richtung erfolgt, son­ dern über einen in Längsrichtung sich erstreckenden, offenen Teil der Mantelfläche der Form, so daß trotz der relativ schlechten Wärmeleitung eines derartigen Kunststoff-Formteils ein gleichmäßiges Aushärten der Minenmasse gewährleistet ist und die Mine über die ge­ samte Länge homogene Eigenschaften aufweist. Eine so hergestellte Anordnung gewährleistet auch, daß die Mi­ ne so fest in dem Kunststoff-Formteil sitzt, daß die Mine mit dem Kunststoff-Formteil in axialer Richtung relativ zur Griffhülse gehalten wird, und zwar auch dann noch, wenn die Mine gegen Ende des Gebrauchs schon weitgehend aus dem Kunststoff-Formteil heraus­ gedrückt ist.
Die erfindungsgemäße Konstruktion läßt sich mit Minen ganz unterschiedlicher Konsistenz realisieren, d. h. es ist inbesondere auch möglich, relativ weiche Minen rückziehbar bzw. geschützt zu lagern. Durch das unmit­ telbare Anliegen des Stößels an der Rückseite der Mine ist gewährleistet, daß die Mine bei Betätigung sofort vorgeschoben wird, was es für den Verbraucher erheb­ lich erleichtert, nur die gewünschte freie Länge der Minenspitze herauszuschieben. Die gesamte Anordnung weist als einziges für den Minenvorschub zu betätigen­ des Teil lediglich die Griffhülse auf, was die Kon­ struktion und den Zusammenbau sehr preisgünstig macht. Insbesondere können durchweg Kunststoffteile verwendet werden, so daß ein derartiger Stift sich auch als Ein­ wegstift realisieren läßt.
Letztlich eröffnet die erfindungsgemäße Konstruktion auch einen relativ weiten Designspielraum, da eine sehr geringe Zahl relativ zueinander beweglicher Teile vorgesehen ist. Es ist insbesondere auch möglich, kur­ ze Baulängen bei relativ großem Durchmesser zu reali­ sieren, so daß der fertige Stift ergonomisch vorteil­ haft ausgebildet werden kann und bei günstiger Ge­ wichtsverteilung gut in der Hand liegt.
Durch eine teilweise transparente Ausbildung der Griffhülse in Verbindung mit einer entsprechend trans­ parenten Ausbildung eines Teils des Kunststoff-Form­ teils kann eine Verbrauchskontrolle für die Mine er­ möglicht werden.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß das Kunststoff- Formteil wenigstens längs eines Teils seiner Länge mit einem - für das Gießen der Mine ohnehin erforderli­ chen - Längsschlitz versehen ist, und daß das minen­ seitige Ende des Stößels unter elastischer Aufweitung des rückwärtigen Endes des Kunststoff-Formteils in dieses eingreift. Wesentlich an dieser kraftschlüssi­ gen Verbindung ist, daß einerseits der Stößel an dem Kunststoff-Formteil durch einfaches Einschieben fest­ legbar ist, um die angestrebte einfache Montage bei einer geringen Zahl von Einzelteilen realisieren zu können, daß aber andererseits im eingesteckten Zustand eine hinreichend sichere axiale Verbindung gegeben ist, um beim Verdrehen der Griffhülse relativ zu der Mine bzw. dem Kunststoff-Formteil einen sicheren Halt des Kunststoff-Formteils am Stößel zu gewährleisten.
Zu diesem Zweck kann das minenseitige Ende des Stößels eine im Längsschnitt asymmetrische Verzahnung derart aufweisen, daß die Reib- bzw. Haltekraft an der Innen­ wand des Kunststoff-Formteils bei einer axialen Bewe­ gung des Stößels in Richtung auf die Austrittsöffnung zu kleiner ist als in entgegengesetzter Richtung. Dies bedeutet, der Stößel weist in diesem Bereich ein ko­ nusartiges oder tannenbaumartiges Profil auf, wobei jeweils die Profilspitze das Einführen erleichtert und die spitzen Profilaußenränder an der Innenwand des Kunststoff-Formteils angreifen.
Dabei kann vorgesehen sein, daß das minenseitige Ende des Stößels einen ovalen Querschnitt entsprechend dem Innenquerschnitt des Kunststoff-Formteils aufweist.
Um zu erreichen, daß die Mine durch den Stößel ohne beschädigt zu werden aus dem Kunststoff-Formteil aus­ geschoben werden kann, wird günstigerweise zwischen der Mine und dem Kunststoff-Formteil eine Gleitmittel­ schicht, z. B. eine Silikonschicht, angeordnet.
Zur Erzielung definierter kinematischer Verhältnisse sollte das Kunststoff-Formteil in der Griffhülse axial verschiebbar, aber relativ zu diesem drehfest angeord­ net sein. Dementsprechend kann das Kunststoff-Formteil und die Innenseite der Griffhülse jeweils einen unrun­ den, korrespondierenden Querschnitt aufweisen. Für die Erzielung einer vorteilhaften Spitzenausformung bzw. eines Auftrags mit effektiv breiter oder schmaler Mine kann die Mine ebenso wie das Kunststoff-Formteil einen ovalen Querschnitt aufweisen.
Alternativ kann zur Erzielung einer drehfesten Lage­ rung auch vorgesehen sein, daß an der Außenseite des Kunststoff-Formteils bzw. an der Innenseite der Griff­ hülse ineinandergreifende Führungsansätze bzw. Füh­ rungsnuten vorgesehen sind.
Im Sinne einer Herstellungs- und Montagevereinfachung ist mit großem Vorteil weiterhin vorgesehen, daß die Schafthülse relativ zu der Griffhülse mittels eines selbstschneidenden Gewindes verschraubbar ist. Ein derartiges selbstschneidendes Gewinde ist an sich aus der eingangs erwähnten DE-PS 1 78 436 bekannt. Dort wird jedoch ein Metallgewinde in eine Längsausnehmung eines Holzhalters eingedreht.
In konsequenter Fortführung der erfindungsgemäß vorge­ sehenen reinen Kunststofftechnik ist demgegenüber zur Realisierung einer derartigen selbstschneidenden Ge­ windeverbindung vorgesehen, daß an der Griffhülse bzw. Schafthülse Längsrippen zum Einschneiden der Gewinde­ gänge und an der Schafthülse bzw. der Griffhülse Ge­ windegänge zum Eingriff in die Längsrippen aus einem relativ harten Kunststoff im Vergleich zu dem der Längsrippen vorgesehen sind. Durch eine derartige An­ ordnung wird ein sicheres, definiertes Einschneiden des Gewindes ermöglicht, so daß auch eine saubere Rückdrehbewegung vollzogen werden kann.
Wenn die Längsrippen an der Innenseite der Schafthülse angeordnet sind, kann vorgesehen sein, daß die Schaft­ hülse die Griffhülse übergreift, und daß der freie, der Minenaustrittsöffnung zugewandte Rand der Schaft­ hülse z. B. thermisch nach innen, die Rippen umgrei­ fend eingebogen wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Schafthülse unverlierbar relativ zur Griffhülse fest­ gelegt ist, so daß die fertig montierte Einheit nicht auseinanderfallen kann und kindersicher zusammengefügt ist.
Das rückwärtige, der Mine abgewandte Ende des Stößels kann in eine mit der Schafthülse verbundene Kappe un­ ter axialer Festlegung relativ zu dieser verdrehbar eingerastet sein. Auf diese Weise ist eine einfache Verbindung von Stößel und Schafthülse möglich, wobei die Schafthülse sich relativ zu dem über die Verbin­ dung mit dem Kunststoff-Formteil drehfest festgelegten Stößel verdrehen kann, diesen andererseits aber axial zuverlässig mitnimmt. Eine entsprechende Rastverbin­ dung kann z. B. durch eine Nut am Stößel und einen wulstartig umlaufenden Rastvorsprung an der Innenseite der Kappe bzw. der Schafthülse gebildet sein.
Dadurch, daß erfindungsgemäß nur die Griffhülse ver­ dreht wird bzw. werden kann und nur über ein Verdrehen der Griffhülse die Minenspitze aus der Minendurch­ trittsöffnung heraustreten kann, ist sichergestellt, daß beim Aufsetzen einer die Griffhülse übergreifenden Abdeckkappe auf die Schafthülse eine Beschädigung der Minenspitze durch unbeabsichtigtes Verschrauben gegen die Innenseite der Abdeckkappe vermieden wird.
Die Mine kann, insbesondere wenn sie einen ovalen Querschnitt aufweist, so ausgeformt werden, daß die Spitze der Mine schräg zur Längsachse verläuft. Eine korrespondierende Schräge kann der Außenrand der Mi­ nendurchtrittsöffnung der Griffhülse aufweisen, da die Mine ja relativ zu der Griffhülse unverdrehbar gela­ gert ist. Hierdurch steht die Mine über die gesamte Breite der Minenspitze jeweils ein gleichmäßiges, optimal einstellbares Stück über die schützende Griff­ hülse bzw. den Rand der Minendurchtrittsöffnung der Griffhülse hervor.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Da­ bei zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemä­ ßen Füllminenstift, und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Ein in der Zeichnung dargestellter, als Kosmetikstift ausgestalteter Füllminenstift umfaßt als wesentliche Teile eine Griffhülse 1, eine Schafthülse 2, einen Stößel 3 und ein Kunststoff-Formteil 4 mit einer in diesem angeordneten Mine 5. Die entsprechenden Teile sind in Fig. 1 nicht maßstabsgetreu, d. h. nicht ent­ sprechend ihrer tatsächlichen Gesamtlänge dargestellt.
Die Griffhülse 1 weist einen Außengewindeabschnitt 6 auf, mittels dessen sie in die Schafthülse 2 unter Einschneiden eines Gewindes in die in der Schafthül­ se 2 vorgesehenen, längs verlaufenden Rippen 7 einge­ schraubt ist. Nach dem Einschrauben wird die Schaft­ hülse 2 im Bereich ihres unteren Randes 8 thermisch nach innen gebogen, so daß sie in diesem Bereich die Rippen 7 übergreift und von der Griffhülse 1 nicht mehr abziehbar ist.
Am oberen Ende der Schafthülse 2 ist eine Kappe 9 vor­ gesehen, welche mit der Schafthülse 2 z. B. durch Kle­ ben, Ultraschallschweißen oder dgl. verbunden ist. Die Kappe 9 dient zur Festlegung des Stößels 3.
Das kappenseitige Ende 10 des Stößels 3 weist hierzu eine umlaufende Rastnut 11 auf, an welche sich zur Außenseite hin ein konischer Einführabschnitt 12 an­ schließt. Der Stößel 3 kann mit der Kappe 9 axial dadurch verbunden werden, daß der Einführabschnitt 12 unter radialer Aufweitung einer Ringwulst 13 in eine Längsausnehmung 14 der Abdeckkappe 9 eingeschoben wird, so daß der gegenüber dem Einführabschnitt 12 einen geringeren Durchmesser aufweisende Ringwulst 13 in die Rastnut 11 einrastet und den Stößel 3 axial spielfrei aber verdrehbar gegen die Kappe 9 festlegt.
Die Mine 5 ist von dem Kunststoff-Formteil 4, welches röhrchenförmig ausgestaltet ist, fest umgeben, was am günstigsten dadurch erreicht wird, daß die Mine 5 in das Kunststoff-Formteil 4 längs eines bei der Schnitt­ darstellung in Fig. 2 sichtbaren Längsschlitzes 15 eingegossen wird.
Das der Mine 5 zugewandte Ende 16 des Stößels 3 weist zwei hintereinander angeordnete, konusartige, im Quer­ schnitt ovale Abschnitte 17, 18 auf, welche ein Ein­ schieben des Stößels 3 in Richtung des Pfeils 19 auf­ grund der konischen Einführflächen 20 unter elasti­ scher Aufweitung des Kunststoff-Formteils 4 erleich­ tert durch den Schlitz 15, ermöglichen, wobei anderer­ seits die umlaufenden spitzen Kanten 21 nach erfolgter Einführung bei der Montage eine zuverlässige axiale Verbindung in die entgegengesetzte axiale Richtung entsprechend dem Pfeil 22 gewährleisten.
Die Griffhülse 1 weist an ihrem freien äußeren Ende eine Minendurchtrittsöffnung 23 auf, welche von einem umlaufenden Anschlagbund 24 an ihrer Innenseite be­ grenzt ist, gegen welchen der äußere Rand 25 des Kunststoff-Formteils 4 zu liegen kommt, wenn das Kunststoff-Formteil 4 bzw. die Mine 5 in Richtung des Pfeils 19 auf die Minendurchtrittsöffnung 23 zu beauf­ schlagt werden.
Eine nur teilweise dargestellte Schutzkappe 26 ist über einen verjüngten Abschnitt 27 der Schafthülse 2 aufschiebbar und wird über Längsrippen 28 gegenüber der Griffhülse 1 geführt und auf Abstand gehalten. Bei aufgesetzter Schutzkappe 26 kann die Griffhülse 1 re­ lativ zur Schafthülse 2 nicht verdreht werden, so daß die Spitze der Mine 5 unabhängig von der Austrittslän­ ge nicht unbeabsichtigt gegen die Innenseite 29 der Schutzkappe 26 gelangt.
Aus der Schnittdarstellung in Fig. 2 wird deutlich, daß die Mine 5, das Kunststoff-Formteil 4 und der ent­ sprechende Bereich der Griffhülse 1 einen ovalen Quer­ schnitt aufweisen, so daß diese Teile relativ zueinan­ der unverdrehbar, axial gegeneinander verschiebbar an­ geordnet sind. Weiter wird aus Fig. 2 deutlich, wie das Ende 16 des Stößels 3 in das Kunststoff-Formteil 4 unter elastischer Aufweitung desselben in radialer Richtung, was durch den Schlitz 15 erleichtert wird, eingreift.
Zur Montage wird die Kappe 9 mit der Schafthülse 2 verbunden, der Stößel 3 wird in die Kappe 9 eingera­ stet. Anschließend wird die Griffhülse 1 gegen die Schafthülse 2 verschraubt, wobei der Außengewindean­ satz 6 ein Gewinde in die Rippen 7 einschneidet, und wobei das Ende 16 des Stößels 3 in das Kunststoff- Formteil 4 mit der Mine 5 eindringt, welches in die Griffhülse 1 bis zum Anschlag an dem Anschlagbund 24 eingesetzt wurde. Nach Erreichen der in Fig. 1 darge­ stellten Ausgangsposition wird der untere Rand 8 der Schafthülse 2 thermisch umgebogen, so daß die gesamte Anordnung unlösbar miteinander verbunden ist.
Zum Gebrauch wird die Griffhülse 1, während der Stift an der Schafthülse 2 gehalten wird, gegen diese ver­ dreht, so daß der Stößel 3 gegen die Mine 5 drückt und diese, da das Kunststoff-Formteil 4 durch die An­ schlagschulter 24 festgehalten wird, aus dem Kunst­ stoff-Formteil 4 durch die Minendurchtrittsöffnung 23 in die Gebrauchslage herausgedrückt. Nach dem Gebrauch wird die Griffhülse 1 wieder relativ zur Schafthülse 2 so weit zurückgedreht, daß die Minenspitze hinter der Minendurchtrittsöffnung 23, d. h. innerhalb der Griff­ hülse 1, zu liegen kommt. Es kann dann die Schutzkappe 26 aufgesetzt werden.

Claims (11)

1. Füllminenstift, insbesondere Kosmetikstift, umfas­ send eine in einer Griffhülse mit einer Minenaus­ trittsöffnung unter der Einwirkung eines an der Rück­ seite der Mine angreifenden Stößels axial verschiebba­ re Mine, wobei der Stößel mit einer gegen die Griff­ hülse verschraubbaren Schafthülse in axialer Bewe­ gungsrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mine (5) in einem diese umschließenden, im wesentlichen röhrchenförmigen Kunststoff-Formteil (4) angeordnet ist, wobei das Kunststoff-Formteil (4) re­ lativ zur Griffhülse (1) in Richtung auf die Minenaus­ trittsöffnung (23) der Griffhülse (1) axial festgelegt ist und der Stößel (3) derart in das Kunststoff-Form­ teil (4) eingreift, daß er bei einer axialen Bewegung in Richtung auf die Minenaustrittsöffnung (23) der Griffhülse (1) die Mine (5) aus dem Kunststoff-Form­ teil (4) herausdrückt, wobei die Mine über ihre gesamte Länge in diesem geführt ist, und daß der Stößel mit dem Kunststoff-Formteil (4) derart axial verbunden ist, daß die Griffhülse (1) relativ zu dem Kunststoff-Form­ teil (4) mit der darin enthaltenen Mine (5) in Rich­ tung von der Minenaustrittsöffnung (23) der Griffhülse (1) weg axial verschiebbar ist, wobei die Reibungskraft an der Innenwand des Kunststoff-Formteils (4) bei einer axialen Bewegung des Stößels (3) in Richtung auf die Minenaustrittsöffnung (23) zu kleiner ist als in entgegengesetzter Richtung.
2. Füllminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Kunststoff-Formteil (4) wenigstens längs eines Teils seiner Länge mit einem Längs­ schlitz (15) versehen ist, und die Kante (21) des Stößels (3) unter elastischer Aufweitung des rückwär­ tigen Endes des Kunststoff-Formteils (4) in dieses eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das minenseitige Ende (16) des Stößels (3) eine im Längsschnitt asymmetrische Verzahnung aufweist.
4. Füllminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das minenseitige Ende (16) des Stößels (3) einen ovalen Außenquerschnitt entsprechend dem Innenquerschnitt des Kunststoff-Formteils (4) auf­ weist.
5. Füllminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen der Mine (5) und dem Kunst­ stoff-Formteil (4) eine Gleitmittelschicht angeordnet ist.
6. Füllminenstift nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gleitmittelschicht eine Silikon­ schicht ist.
7. Füllminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Außenseite des Kunststoff-Formteils (4) und die Innenseite der Griffhülse (1) einen unrunden, korrespondierenden Querschnitt aufweisen.
8. Füllminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schafthülse (2) relativ zu der Griffhülse (1) mittels eines selbstschneidenden Gewindes (6) verschraubbar ist.
9. Füllminenstift nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an der Griffhülse (1) bzw. Schafthül­ se (2) Längsrippen (7) zum Einschneiden der Gewinde­ gänge und an der Schafthülse (2) bzw. der Griffhül­ se (1) Gewindegänge (Außengewindeabschnitt 6) zum Eingriff in die Längsrippen (7) aus einem relativ harten Kunststoff vorgesehen sind.
10. Füllminenstift nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Längsrippen (7) an der Innenseite der Schafthülse (2) angeordnet sind, daß die Schaft­ hülse (2) die Griffhülse (1) übergreift, und daß der freie, der Minenaustrittsöffnung (23) zugewandte Rand (8) der Schafthülse (2) nach innen umgebogen ist.
11. Füllminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das rückwärtige, der Mine (5) abgewandte Ende (10) des Stößels (3) in eine mit der Schafthül­ se (2) verbundene Kappe (9) unter axialer Festlegung relativ zu dieser verdrehbar eingerastet ist.
DE19883835679 1988-10-20 1988-10-20 Fuellminenstift, insbesondere kosmetikstift Granted DE3835679A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883835679 DE3835679A1 (de) 1988-10-20 1988-10-20 Fuellminenstift, insbesondere kosmetikstift

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883835679 DE3835679A1 (de) 1988-10-20 1988-10-20 Fuellminenstift, insbesondere kosmetikstift

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3835679A1 DE3835679A1 (de) 1990-04-26
DE3835679C2 true DE3835679C2 (de) 1991-10-10

Family

ID=6365501

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883835679 Granted DE3835679A1 (de) 1988-10-20 1988-10-20 Fuellminenstift, insbesondere kosmetikstift

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3835679A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4227560C1 (de) * 1992-08-20 1993-11-25 Schwan Stabilo Schwanhaeusser Auftragsgerät mit einer Mine aus einer streichfähigen Masse
DE10342722A1 (de) * 2003-09-16 2004-11-04 Faber-Castell Ag Stift mit einer Weichmine
DE102005028932B4 (de) * 2005-06-22 2010-03-18 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggeräte mit kurzem Twist-off-Schoner
DE202011003088U1 (de) 2011-02-23 2012-05-30 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggerät
DE102011012099A1 (de) 2011-02-23 2012-08-23 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggerät

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4125345C2 (de) * 1991-07-31 1995-02-09 Ipac Pharma & Biochemie Glienk Zylindrische Hülse für ein stiftförmiges ummanteltes Produkt und Verfahren zur Herstellung einer solchen Hülse
AU748198B2 (en) 1998-06-26 2002-05-30 Crayola Llc Erasable colored pencil lead
US6011084A (en) * 1998-06-26 2000-01-04 Binney & Smith Inc. Erasable colored pencil lead
JP4134015B2 (ja) 2004-12-09 2008-08-13 株式会社資生堂 棒状化粧料繰り出し容器
US8376641B2 (en) 2007-05-16 2013-02-19 Albea Services Applicator

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE178436C (de) *
DE569676C (de) * 1931-05-24 1933-02-06 Dur O Lite Pencil Company Fuellbleistift
DE574328C (de) * 1932-03-10 1933-04-12 Bernhard Muenz Fa Schreibstift
GB889626A (en) * 1959-03-11 1962-02-21 Theodore Francis Henry Barrey Improvements in or relating to eyebrow pencils or the like
GB956651A (en) * 1961-08-24 1964-04-29 Ronald Walter Mccosker Improvements in and relating to propelling instruments
US3256980A (en) * 1962-01-08 1966-06-21 Bau Robert Gordon Cosmetic make-up device with replaceable cosmetic quill having lubricated side walls
US3197024A (en) * 1963-02-11 1965-07-27 Robert G Bau Cosmetic storing and dispensing device
US3913595A (en) * 1973-05-14 1975-10-21 Yvan Victor Grisel Cosmetic case
CH656513A5 (de) * 1982-08-23 1986-07-15 Kolmar Cosmetics Europ Stabfoermige dispensiervorrichtung.
DE8703023U1 (de) * 1987-02-27 1987-04-09 Nele Hempel GmbH, 8500 Nürnberg Auftragseinrichtung
DE3728427C1 (de) * 1987-08-26 1988-12-01 Schwan Stabilo Schwanhaeusser Auftragsgeraet mit einer Mine aus einer streichfaehigen Masse

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4227560C1 (de) * 1992-08-20 1993-11-25 Schwan Stabilo Schwanhaeusser Auftragsgerät mit einer Mine aus einer streichfähigen Masse
DE10342722A1 (de) * 2003-09-16 2004-11-04 Faber-Castell Ag Stift mit einer Weichmine
DE102005028932B4 (de) * 2005-06-22 2010-03-18 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggeräte mit kurzem Twist-off-Schoner
DE202011003088U1 (de) 2011-02-23 2012-05-30 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggerät
DE102011012099A1 (de) 2011-02-23 2012-08-23 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggerät
WO2012113539A1 (en) 2011-02-23 2012-08-30 Schwan-Stabilo Cosemtics Gmbh & Co. Kg Applicator device
DE102011012099B4 (de) * 2011-02-23 2014-11-20 Schwan-Stabilo Cosmetics Gmbh & Co. Kg Auftraggerät

Also Published As

Publication number Publication date
DE3835679A1 (de) 1990-04-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3905580C1 (de)
EP0310799B1 (de) Schraubbares Instrument zum Markieren mit einer Mine aus einem weichen Material
CH637902A5 (de) Korkenzieher.
DE3835679C2 (de)
DE1017945B (de) Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber, mit in die vordere OEffnung des Schreibgeraetgehaeuses zurueckziehbarer Schreibspitze
DE4103924A1 (de) Vorrichtung zum auftragen von fluessigkeiten
DE19915384A1 (de) Spitzer für Weichstifte
DE3738678A1 (de) Fluessigkeitsapplikator, beispielsweise kosmetikinstrument, schreibgeraet und dergl.
DE3215215A1 (de) Stift, insbesondere kosmetikstift
DE69010374T2 (de) Vorschubeinrichtung für einen stangenartigen Gegenstand.
DE874420C (de) Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber
DE102004004088A1 (de) Vorschubbehälter für stiftförmig konfektioniertes Kosmetikmaterial
DE2222593A1 (de) Roehrchenschreiber mit auswechselbarer schreibspitze
DE202009017497U1 (de) Spitzer für Schreib-, Zeichen- oder Kosmetikstifte
DE3317381C2 (de) Füllminenstift mit automatischem Vorschub
DE19820288A1 (de) Stift mit axialbeweglicher Mine, insbesondere Weichminenstift
DE9318425U1 (de) Lippenstiftgerät mit auswechselbarer Mine
DE102005028932B4 (de) Auftraggeräte mit kurzem Twist-off-Schoner
WO2000025622A2 (de) Kosmetikstift
DE19855210C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Stiftes
DE473905C (de) Fuellbleistift
DE1022122B (de) Flachminendrehstift
DE102015111944B4 (de) Stift, insbesondere Kosmetik-, Mal-, Kreide-, Schreib- oder Zeichenstift und Mine für einen solchen Stift
DE834817C (de) Fuellbleistift
DE19800337A1 (de) Radiergummi-Halterung mit Radiergummi

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HEMPEL, MATTHIAS, DR., 8501 HEROLDSBERG, DE

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8331 Complete revocation