DE874420C - Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber - Google Patents

Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber

Info

Publication number
DE874420C
DE874420C DEC798A DEC0000798A DE874420C DE 874420 C DE874420 C DE 874420C DE C798 A DEC798 A DE C798A DE C0000798 A DEC0000798 A DE C0000798A DE 874420 C DE874420 C DE 874420C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
parts
writing
writing implement
implement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC798A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Reinhard Dr Fehling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uruguaya De Fomento Industrial SA Cia
Original Assignee
Uruguaya De Fomento Industrial SA Cia
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Uruguaya De Fomento Industrial SA Cia filed Critical Uruguaya De Fomento Industrial SA Cia
Application granted granted Critical
Publication of DE874420C publication Critical patent/DE874420C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens
    • B43K7/12Ball-point pens with retractable ball points
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/006Pencil-barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/005Pen barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K7/00Ball-point pens
    • B43K7/005Pen barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere einen Kugelschreiber, dessen Spitze bei Nichtgebrauch derart bedeckt werden kann, daß es sicher in der Tasche mitgeführt werden kann. Die Erfindung ist auch auf andere Schreibgeräte, z. B. Füllfederhalter, Stylos, Bleistifte usw., anwendbar, ferner auch auf kleine Geräte.
Kugelschreiber, bei denen die Schreibkugel durch eine abnehmbare Endkappe geschützt wird, sind bekannt. Ferner sind auch Füllfederhalter u. dgl. bekannt, bei welchen das Schreibende in ein umschließendes Gehäuse sich zurückziehen läßt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei zurückgezogenem Schreibende ein offener Hohlraum im Ende des Gehäuses verbleibt, durch welchen Schmutz, Staubflocken od. dgl. Fremdkörper Zugang zu dem betreffenden Schreibende haben.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Kugelschreiber od. dgl. zu schaffen, bei welchem eine Einrichtung zum Schutz des nicht in Gebrauch befindlichen Schreibendes vorgesehen ist. Indes ist, wie aus der weiteren Beschreibung ersichtlich, die Anwendbarkeit der Erfindung nicht nur auf Schreibgeräte beschränkt.
Erfindungsgemäß besteht die Schutzvorrichtung, insbesondere für Kugelschreiber, aus einer mechanisch zu öffnenden und zu schließenden Endkappe zum Schutz der Schreibspitze. Die Schutzkappe bewegt sich bei der Betätigung des Geräts relativ zur Längsachse des Schreibgeräts. Diese Bewegung erfolgt zwischen einer Ruhestellung, in welcher das Ende in der Kappe geborgen wird, und einer Arbeitsstellung, in welcher der Endteil hervortritt. Die Kappe ist in ihrer Längsrichtung von dem geschlossenen Ende aus in eine
Anzahl von Teilen unterteilt, die zueinander geneigt sind, jedoch gegen die Neigung voneinander entfernt werden können, so daß die Schreibspitze od. dgl. durch die Kappe hindurchtreten, kann. Es ist ferner eine Vorrichtung vorgesehen, die durch die Relativbewegung des Instruments und der Kappe nach der Arbeitsstellung zu derart betätigt wird, daß ;die erwähnten Teile schon vor dem Durchtritt der Schreibspitze od. dgl. geöffnet werden, ίο Die Trennung der Kappenteile geschieht vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, durch die Keilwirkung des Endteils des Schreibwerkzeuges od. dgl. Im allgemeinen besitzen Schreib- und auch andere Kleinwerkzeuge keilförmige Spitzen, z. B. ist das der Fall bei Stylos, Kugelschreibern und Bleistiften. Um die Trennung der Kappenteile schon vor dem Herantreten der Kugelspitze an das- anfänglich geschlossene Kappenende herbeizuführen, können z. B. Anschläge innerhalb der Kappe vorgesehen sein, die in einem gewissen Abstand von dem erwähnten Kappenende auf der Innenfläche dieser Kappe angeordnet sind. Durch die keilförmige Spitze werden die Anschläge beiseite geschoben und dadurch die Kappe geöffnet.
Der Zusammenschluß der schrägen Kappenteile kann durch eine federnde Anordnung, z. B-. vermittels Federung der Teile selbst, bewirkt werden; hier wird er dadurch erzielt, daß die Teile mit einer Verankerung von natürlichem oder synthetischem Gummi versehen werden. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Kappenteile im Querschnitt U-förmig gestaltet und so bemessen und angeordnet sind, daß in der Ruhestellung die Ränder des einen Kappenteiles die Ränder des anderen überlappen. In einer anderen Ausführungsform können die Teile ohne Rücksicht auf ihre Anzahl, in der Ruhestellung Kante auf Kante liegend, zusammengepreßt werden.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungs- +0 formen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht, die ein Ende des in Ruhestellung befindlichen Geräts veranschaulicht; ■ ·
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht des Endes des Geräts in Arbeitsstellung;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das erwähnte Ende in größerem Maßstab, der das Gerät in Ruhestellung veranschaulicht; ■ ''■"".■. Fig. 4 ist ein Schnitt desselben Endes, der das Gerät in Arbeitsstellung zeigt;
Fig. 5" ist ein Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 3; Fig. 6 und 7 sind Ansichten sowie teilweise Längsschnitte, die das vollständige Gerät in der Ruhestellung sowie in der Arbeitsstellung zeigen; Fig. 8 und 9 zeigen Schnitte durch das Ende eines abgeänderten Geräts, wobei das letztere in der Arbeitsstellung wie in der Ruhestellung erscheint; ■ Fig. io ist ein Schnitt durch das Ende eines weiteren abgeänderten Geräts in Arbeitsstellung; Fig. 11 ist ein Schnitt durch ein weiteres Gerät, der* dasselbe in Arbeitsstellung zeigt;
Fig. 12 ist ein Schnitt, der ein Ende eines weiteren Geräts ebenfalls in Arbeitsstellung veranschaulicht.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf ein Kugelschreibinstrument dargestellt, das durch das allgemeine Bezugszeichen 1 bezeichnet ist. Die Konstruktion dieses Instruments bildet an sich kernen Teil der vorliegenden Erfindung. Indes sei besonders auf das konisch ausgebildete Schreibende 2 hingewiesen, aus dessen Spitze die Schreibkugel 3 in bekannter Weise herausragt.
In der Ruhestellung des Geräts werden dieses Schreibende 2 und die Kugel 3 vollständig in eine Kappe 4 eingeschlossen, die nach ihrem geschlossenen Ende hin verjüngt gestaltet ist. Diese Kappe ist in der Längsrichtung vom Ende aus in zwei Teile 4„ und 4& unterteilt, die voneinander entfernt werden können, um es zu ermöglichen, daß das Schreibende 2 in die Arbeitsstellung, d. h. zum Schreiben, gemäß Fig. 2 und 4 vorgeschoben wird. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß diese beiden Teile 4a und 46 im wesentlichen U-förmigen Querschnitt (vgl. Fig. 5) besitzen und so bemessen und angeordnet sind, daß in der Ruhestellung die Ränder des Teils 4O die Ränder des Teils 46 übergreifen. Ferner überlappt in der Ruhestellung die Endwandung 4a' des Teils 4„ die Endwandung 4b' des Teils 4b, so daß die Kappe einen vollständigen Abschluß bildet. Diese beiden Teile der Endwandung können jeder mit im wesentlichen halbkreisförmigen Ausschnitten 5O, 56 versehen sein, die in der Arbeitsstellung einen kreisförmigen Ausschnitt in der Endwandung bilden, durch welchen das Schreibende 2 hervortritt.
Die beiden Teile 4„, 4S liegen mit Neigung derart aneinander an, daß sie eine geschlossene Endstellung anzunehmen bestrebt sind. Üblicherweise wird diese geneigte Schlußstellung und die notwendige Schwenkbewegung, die eine Trennung der beiden Teile ermöglicht, in der Weise herbeigeführt, daß beide Teile auf einen federnden Block oder Sockel 6 von natürlichem oder künstlichem Gummi innerhalb eines äußeren Gehäuses 7 angebracht sind. Die Kappe 4 kann sich zusammen mit dem Gehäuse 7 in der Richtung der Achse des Geräts gegenüber dem Schreibgerät 2 bewegen, so daß sich eine Bewegung des Schreibendes zwischen der Arbeitsstellung und der Ruhestellung ergibt. Die Bewegung von der Ruhestellung nach der Arbeitsstellung wird benutzt, um die Trennung der beiden Teile der Kappen durch die Keilwirkung des konischen Schreibendes 2 zu hewirken, das bei der Bewegung nach der Arbeitsstelle hin zwischen Ansätze 8O und 86 tritt und dieselben durch Keilwirkung auf die Seite drückt. Diese Ansätze sind innen in gewissem Abstand von der Endwandung der Kappe derart angeordnet, daß das Schreibende 2 an ihnen angreift, ehe die Kugel 3 an der Endwandung ankommt. Infolgedessen findet die Trennung der beiden Teüe 4O und 46 statt, bevor irgendeine Gefahr besteht, daß .die Kugel 3 in Berührung mit der Endwandung kommt. Gemäß der in Fig. 3, 4, 6 und 7 dargestellten Konstruktion werden die Ansätze 8„ und 8b an den Enden von zwei Backenga und 9& gebildet, die in der Längsrichtung innerhalb der Kappe 4 vortreten und am Gehäuse 7 durch den federnden Sockel 6 derart verankert sind, daß sich die beiden Backen unter dem Einfluß des konischen
Endes 2 voneinander entfernen, während die Backen sich schließen, wenn das konische Ende zurückgezogen wird. Die Ansätze 8a und 86 oder andere an den Enden der Backen ga und gb anliegende Teile können ferner auch als Anschlag für ein Ende einer Druckfeder io dienen, die das Schreibgerät in die Ruhestellung zurückzuführen bestrebt ist, während die Bewegung in der Arbeitsstellung gegen die Federwirkung erfolgt. Der andere Anschlag für die Feder wird durch eine geeignete Endfläche ii am Schreibgerät i, z. B. wie in Fig. 4 dargestellt, gebildet. Gemäß den in Fig. 6 und 7 dargestellten Konstruktionen besitzt das Gehäuse 7 röhrenartige Gestalt, so daß sich ein Raum für die Aufnahme des 1S Vorratsbehälters 12 des Schreibgeräts ergibt und das Gerät in die Arbeitsstellung vorgeschoben werden kann. Am entgegengesetzten Ende der Kappe 4 des Gehäuses 7 ist ein Druckknopf 13 vorgesehen. Die Gesamtlänge des Schreibgeräts 1 einschließlich so des Druckknopfs 13 ist größer als diejenige des Gehäuses 7 und der Kappe 4. Ein auf den Knopf 13 ausgeübter Druck veranlaßt das Instrument 1, gegen die Wirkung der Feder 10 innerhalb des Gehäuses zu gleiten und von der Ruhestellung in die Arbeitsstellung überzugehen. Diese Bewegung bringt einen Vorsprung 14 an einem Glied 15 in eine Stellung, in welcher derselbe der Öffnung 16 im Gehäuse 7 gegenüberliegt. Das Glied 15 ist federnd, z. B. in Form eines elastischen Gummirings od. dgl. oder aus Metall ausgebildet. Der an demselben befindliche Vorsprung tritt, wie aus Fig. 7 ersichtlich, in die Öffnung 16 ein, so daß das Gerät in der Arbeitsstellung gehalten wird. Um den Vorsprung 14 außer Eingriff mit der Öffnung 16 zu bringen, so daß das Schreibgerät 1 darauf durch die Feder 10 zurückgezogen werden kann, ist der übliche Taschenclip 17 mit einem Ansatz 18 versehen, der z. B. durch Fingerdruck in die Öffnung 16 eingedrückt werden kann, so daß der Vorsprung 14 zurück in das Innere des Gehäuses 7 gedrückt wird. Die Feder 10 tritt darauf selbsttätig in Wirkung, so daß das Schreibgerät zurückgezogen wird und der Druckknopf 13 wieder hervortritt.
Der Druckknopf 13 wird in seiner Bewegung vermittels eines Stiftes 19 am Gehäuse 7 geführt, der in eine Längsnut 20 am Druckknopf eingreift. Da der Vorsprung 14 ebenfalls in einer Nut 21 des Druckknopfs aufgenommen wird, so ist dadurch gewährleistet, daß der Vorsprung 14 sich in genauer Lage gegenüber dem Ausschnitt 16 bewegt. Eine federnde Unterlagsscheibe 22 oder ein gleichwertiger Teil können vorteilhaft zwischen das innere Ende des Druckknopfs 13 und das Ende des Schreibgeräts ι eingeschaltet werden/ um kleinere Unterschiede in den Abmessungen auszugleichen. In den in Fig. 8, 9 und 10 dargestellten Konstruktionen sind die Backen ga und gb fortgelassen, und die Ansätze 8a und 8b sind an der Innenseite der Teile 4O und 46 der Kappe 4 angebracht. Überdies bilden bei diesen Konstruktionen der Sockel ya gemäß Fig. 8 und 9 sowie yb gemäß Fig. 10 für die Endkappe 4 kein das Schreibgerät 1 vollständig einschließendes Gehäuse, sondern sie sind nach Art einer Hülse oder Buchse ausgebildet, die das Schreibgerät nahe am Schreibende 2 umgibt. Diese Buchse kann unmittelbar auf dem Schreibgerät selbst gleitend angeordnet sein, oder es kann auch, wie dargestellt, das Schreibgerät beweglich in einem geeigneten Gehäuse 23 untergebracht sein, auf welchem die Buchse ja oder jh in der aus den Zeichnungen ersichtlichen Weise gleitet.
Zur Festhaltung des Geräts in jeder der beiden Stellungen dient eine besondere Einrichtung. In der in Fig. 8 und 9 gezeigten Konstruktion ist das Gehäuse 23 mit zwei im Abstand voneinander verlaufenden Ausnehmungen 24, 25 versehen. Die Buchse ja ist an ihrem hinteren Ende mit hakenförmigen An-Sätzen 26 ausgestattet. Sie ist bei 27 geschlitzt, so daß die erwähnten einwärts gewandten Hakenansätze nach einwärts und auswärts mit Bezug auf die Ausnehmungen 24, 25 bewegt werden können.
Gemäß der in Fig. 10 dargestellten Konstruktion ist die Buchse yb im Innern mit im Abstand voneinander angeordneten ringförmigen Nuten 28, 29 versehen, die so ausgebildet sind, daß in ihnen wenigstens eine unter Federdruck stehende Kugel 30, die im Gehäuse 23 angeordnet ist, eingreifen kann. Das Gehäuse 23 und die Buchse yb sind jede mit zusammenarbeitenden Anschlägen 31, 32 und 33 versehen, die ein Abziehen der Buchse vom Ende des Schreibgeräts oder ein zu weites Aufschieben derselben auf das Gerät verhindern.
Gemäß der in Fig. 11 dargestellten Konstruktion ist die Kappe 4 nebst einer Buchse 7„ auf dem Gehäuse 23 derart angebracht, daß sie eine Bewegung zwischen den Stellungen ausführen kann, in welcher das Ende 2 sich in Ruhestellung bzw. in Arbeitsstellung befindet. Diese Bewegung erfolgt mit Hilfe eines schraubenartigen Gewindes. Der eine Teil dieser Schraubeinrichtung ist auf der Außenseite einer inneren Buchse 35 ausgebildet, die vom Ende des Gehäuses 23 sich erstreckt. Der andere Teil ist bei ioo 36 auf der Innenseite der Buchse yc ausgebildet. Die Buchse 35 kann durch ein Metallrohr gebildet werden. Das Schraubengewinde kann an demselben z. B. durch eine Drückbehandlung erzeugt werden, wobei das Gewinde vorzugsweise mit starker Steigung ausgebildet ist.
Die Anschläge, welche 8a und 8Ö in den vorhergehenden Konstruktionen vertreten, werden durch Gummikissen 37a, 3jb gebildet, die innerhalb der Backen 4O, 46 im Innern des geschlossenen Endes derselben vorgesehen sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß diese Gummikissen 37,,, 37S durch die Keilwirkung des verjüngten Schreibendes 2 beiseite gedrückt werden, so daß die Backen sich öffnen. Indes ist die Anordnung gleichzeitig derart, daß bei dieser Bewegung weder die Kugel 3 noch die Oberfläche des oberen Endes in unmittelbarer Nachbarschaft der Kugel in Berührung mit den Gummikissen gebracht wird, so daß diese Kissen nicht mit Tinte verschmutzt werden. Die Kissen 37,,, 376 können iao z. B. aus Gummi oder synthetischem Kunststoff bestehen. In jedem Fall können auch Anschläge, wie z. B. 8„, 8b in Fig. 3, 4 und 6 bis 10, angeordnet werden.
In der dargestellten Konstruktion besteht das Schreibgerät 1 aus einem langen, geraden, als Vorrats-
behälter dienenden Rohr 38, an Welchem das Schreibende 2 befestigt ist. Das von der Kugel 3 abgewandte Ende des Rohres ist durch einen Pflock 39 geschlossen, der in das Gehäuse 23 eingeschraubt wird und einen in das Rohr 38 passenden Fortsatz 39' besitzt. Nahe am geschlossenen Ende des röhrenförmigen Behälters ist eine Luftöffnung 40 vorgesehen. Ebenso ist eine Luftöffnung 41 im Gehäuse 23 angebracht. In' der in Fig. 12 dargestellten Konstruktion ist das Schreibgerät ι in einem Gehäuse 33 zwecks Vorschub in die Arbeitsstellung und Zurückziehung in die Ruhestellung · untergebracht. Der zum Vorschub dienende Mechanismus kann irgendeine zweckmäßige Ausbildungsform besitzen, z. B. wie in Fig. 6 und 7 veranschaulicht, ausgebildet sein, oder das Gehäuse 23 kann als verschiebliche Buchse, wie in Fig. 8 bis. 10 " gezeigt, gestaltet sein. Die die Zurückziehung erzeugende Feder ist mit 10 bezeichnet. Diese Feder drückt gegen Elemente 8 c, 8^, die an den Enden der beiden Glieder 42O,426 angebracht sind. Diese Glieder ähneln 'in gewisser Hinsicht den Backen ga, % gemäß Fig. 3. Indes bilden bei dieser Konstruktion die Elemente 8C, 8ä keine Anschläge, die. durch das verjüngte Schreibende durch Keilwirkung nach der Seite gedrückt werden, sondern sie sind lediglich als Anschläge für das Ende der Druckfeder 10 vorgesehen. Anstatt der beiden getrennten Glieder 42a, 42δ kann ein einziges fingerhutartiges Glied vorgesehen sein.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
  2. i. Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber, das eine Verbindung eines mit einem sich an seinem vorderen Ende verjüngenden, in der Ruhestellung mit diesem Ende in einer in Längs- richtung unterteilten, aus zusammenfedernden Teilen bestehender Kappe liegenden Glied ausgestatteten Schreib- od. dgl. Instruments mit einer auf dem Instrument in der Längsrichtung zu diesem beweglichen Hülle darstellt, wobei die Kappenteile bei der Bewegung der Hülle offenbar sind, tun dem sich verjüngenden Glied den Durchtritt in die Arbeitsstellung freizugeben, dadurch gekennzeichnet, daß das sich verjüngende Glied (2) des Instruments (1) gegenüber der Kappe (4) so angeordnet ist und die am vorderen Ende der Umhüllung (7) sitzenden Kappenteile (4O, 46) so ausgebildet sind, daß das sich verjüngende Glied (2) bei seiner Bewegung zur Arbeitsstellung eine derartige keilartige Wirkung auf nach innen federnde, innerhalb der Kappenteile (4„, 4b) angeordnete Elemente (8O, S6, 37«, 37S) ausübt, : daß die Kappenteile (40, 46) bei dieser Bewegung auseinanderdrückbar sind.
    2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (8?, 8j, 37O) 376) mit dem sich verjüngenden Schieibgliedende (2) hinter der Kugel (3) im Eingriff stehen und die Kappe (4) so ausgebildet ist, daß die Kugel mit keinem ihrer Teile in Berührung kommt.
  3. 3. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Endwandteile (4a', 46') der Kappe (4) teilkreisförmige Aussparungen (50, 5 b) haben, die beim Auseinanderdrücken der Kappenteile (4O, 46) eine öffnung für den Durchtritt des Kugelendes des Instruments bilden. .
  4. 4. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenteile (4a, 46) mit ihren hinteren Enden in einem am vorderen Ende der Hülle (7) angeordneten Gummiring (6) sitzen, der als Gelenk und als Kappenteile (4a, 4») zusammendrückende Feder dient.
  5. 5. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Kappenteile (4O, 46) elastisch an einem Sockel (6) befestigt sind und im wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzen.
  6. 6. Schreibgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß'die Kappenteile (4,,, 46,4„', 46') so ausgebildet sind, daß in Ruhestellung die Umrandung des einen Kappenteils die Umrandung des anderen überlappt.
  7. 7. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß»die Kappenteile (40, 46, 4O', 4,,') in Ruhestellung Kante auf Kante liegen und durch Eigenfederung aufeinandergepaßt sind.
  8. 8. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (4) einen buchsenartigen Fortsatz (7) besitzt, der das Gerät (1) umgibt und in der Längsrichtung desselben relativ zu ihm beweglich ist.
  9. 9. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von der Kugel (3) abgewandten Ende des Gehäuses ein" Druckknopf (13) zum Vortreiben des Geräts in die Arbeitsstellung vorgesehen ist, ferner eine Rast, bestehend aus einem Vorsprung (14) und einer Bohrung (16) zur Haltung des Geräts in der Arbeitsstellung, sowie eine von Hand zu betätigende Einrichtung (17, 18), um die Rast auszulösen, sowie eine federnde Einrichtung (10), welche das Gerät nach der Ruhestellung hin treibt,
  10. 10. Schreibgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, an welchem die Buchse für die Längsbewegung angebracht ist, mit einer Einrichtung, z. B. federnde Klammern (26) oder Kugeln (30), versehen ist, um das Gerät gegen eine unbeabsichtigte Rückbewegung zu sichern. *
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 489806, 523986.
    Hierzu=2 Blatt Zeichnungen,
    5869 4.53
DEC798A 1949-04-13 1950-04-09 Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber Expired DE874420C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB284114X 1949-04-13
GB270350X 1950-03-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE874420C true DE874420C (de) 1953-04-23

Family

ID=26258574

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC798A Expired DE874420C (de) 1949-04-13 1950-04-09 Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH284114A (de)
DE (1) DE874420C (de)
FR (1) FR1018371A (de)
GB (1) GB697084A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023369B (de) * 1953-05-25 1958-01-23 Scripto Inc Kugelschreiber mit einziehbarer Mine
EP1488937A3 (de) * 2003-06-18 2005-07-20 Linhardt Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Zeichen- oder Schreibgerät sowie Gehäuse oder Schutzhülse

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL203174A (de) * 1955-12-27
US3046943A (en) * 1958-01-23 1962-07-31 Parker Pen Co Writing instruments
CH426284A (de) * 1964-09-23 1966-12-15 Rieder Roland Reissnadel
USD324069S (en) 1989-10-19 1992-02-18 Tombow Pencil Co., Ltd. Lead holder
US5022773A (en) * 1990-03-30 1991-06-11 Richard Waldinger Retractable pen with self sealing writing tip opening
CN112208243B (zh) * 2019-06-21 2021-05-25 温州市简系文具有限公司 一种使用力度可微调的防摔笔

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE489806C (de) * 1928-03-06 1930-01-23 Kinzinger Fa D Fuellfederhalter
DE523986C (de) * 1929-06-08 1931-05-01 Hermann Gonschorowski Fuellfederhalter

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE489806C (de) * 1928-03-06 1930-01-23 Kinzinger Fa D Fuellfederhalter
DE523986C (de) * 1929-06-08 1931-05-01 Hermann Gonschorowski Fuellfederhalter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023369B (de) * 1953-05-25 1958-01-23 Scripto Inc Kugelschreiber mit einziehbarer Mine
EP1488937A3 (de) * 2003-06-18 2005-07-20 Linhardt Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Zeichen- oder Schreibgerät sowie Gehäuse oder Schutzhülse

Also Published As

Publication number Publication date
FR1018371A (fr) 1953-01-07
CH284114A (fr) 1952-07-15
GB697084A (en) 1953-09-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3885227T2 (de) Schreibgerät.
DE3434216A1 (de) Kugelschreiber
DE2945173C2 (de) Schreibgerät
DE1017945B (de) Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber, mit in die vordere OEffnung des Schreibgeraetgehaeuses zurueckziehbarer Schreibspitze
DE874420C (de) Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber
DE2034500C3 (de) Druckbleistift
DE876224C (de) Schreibstift
DE2461387A1 (de) Schreibgeraet
DE2732518A1 (de) Schreibgeraet
AT391660B (de) Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit stiftfoermigem gehaeuse
DE3317381C2 (de) Füllminenstift mit automatischem Vorschub
DE902832C (de) Schreibgeraet, insbesondere Kufwlschreiber
DE822945C (de) Druckfuellbleistift
DE2616439A1 (de) Mehrfach-minenschreibstift
DE1009530B (de) Schreibgeraet mit Druckmechanik
DE696120C (de) Druckfuellbleistift mit einer verschiebbaren Spitzenklemmzange und einer dahinterliegenden Minenfoerderklemmzange
WO1990000118A1 (de) Mal- oder schreibstift
DE759949C (de) Mehrfarbenschreibstift mit Drehknopf
DE823860C (de) Schreibstifthalter
DE959941C (de) Verpackungshuelse fuer halbfeste oder feste stangenfoermige Koerper
DE681253C (de) Wechselschreibstift mit umklappbar an einem Schaft angelenkten Minentraegern
DE455981C (de) Taschenbleistift
DE502138C (de) Wechselschreibstift
DE3921822A1 (de) Mal- oder schreibstift
AT114237B (de) Mehrminenstift.