DE874420C - Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber - Google Patents
Schreibgeraet, insbesondere KugelschreiberInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere einen Kugelschreiber, dessen Spitze bei Nichtgebrauch
derart bedeckt werden kann, daß es sicher in der Tasche mitgeführt werden kann. Die Erfindung ist
auch auf andere Schreibgeräte, z. B. Füllfederhalter, Stylos, Bleistifte usw., anwendbar, ferner auch auf
kleine Geräte.
Kugelschreiber, bei denen die Schreibkugel durch eine abnehmbare Endkappe geschützt wird, sind bekannt.
Ferner sind auch Füllfederhalter u. dgl. bekannt, bei welchen das Schreibende in ein umschließendes
Gehäuse sich zurückziehen läßt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei zurückgezogenem
Schreibende ein offener Hohlraum im Ende des Gehäuses verbleibt, durch welchen Schmutz, Staubflocken
od. dgl. Fremdkörper Zugang zu dem betreffenden Schreibende haben.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Kugelschreiber od. dgl. zu schaffen, bei
welchem eine Einrichtung zum Schutz des nicht in Gebrauch befindlichen Schreibendes vorgesehen ist.
Indes ist, wie aus der weiteren Beschreibung ersichtlich, die Anwendbarkeit der Erfindung nicht nur auf
Schreibgeräte beschränkt.
Erfindungsgemäß besteht die Schutzvorrichtung, insbesondere für Kugelschreiber, aus einer mechanisch
zu öffnenden und zu schließenden Endkappe zum Schutz der Schreibspitze. Die Schutzkappe bewegt
sich bei der Betätigung des Geräts relativ zur Längsachse des Schreibgeräts. Diese Bewegung erfolgt
zwischen einer Ruhestellung, in welcher das Ende in der Kappe geborgen wird, und einer Arbeitsstellung, in
welcher der Endteil hervortritt. Die Kappe ist in ihrer Längsrichtung von dem geschlossenen Ende aus in eine
Anzahl von Teilen unterteilt, die zueinander geneigt
sind, jedoch gegen die Neigung voneinander entfernt werden können, so daß die Schreibspitze od. dgl. durch
die Kappe hindurchtreten, kann. Es ist ferner eine Vorrichtung vorgesehen, die durch
die Relativbewegung des Instruments und der Kappe nach der Arbeitsstellung zu derart betätigt wird, daß
;die erwähnten Teile schon vor dem Durchtritt der
Schreibspitze od. dgl. geöffnet werden, ίο Die Trennung der Kappenteile geschieht vorzugsweise,
jedoch nicht notwendigerweise, durch die Keilwirkung des Endteils des Schreibwerkzeuges
od. dgl. Im allgemeinen besitzen Schreib- und auch andere Kleinwerkzeuge keilförmige Spitzen, z. B. ist
das der Fall bei Stylos, Kugelschreibern und Bleistiften.
Um die Trennung der Kappenteile schon vor
dem Herantreten der Kugelspitze an das- anfänglich geschlossene Kappenende herbeizuführen, können
z. B. Anschläge innerhalb der Kappe vorgesehen sein, die in einem gewissen Abstand von dem erwähnten
Kappenende auf der Innenfläche dieser Kappe angeordnet
sind. Durch die keilförmige Spitze werden die Anschläge beiseite geschoben und dadurch die
Kappe geöffnet.
Der Zusammenschluß der schrägen Kappenteile kann durch eine federnde Anordnung, z. B-. vermittels
Federung der Teile selbst, bewirkt werden; hier wird er dadurch erzielt, daß die Teile mit einer
Verankerung von natürlichem oder synthetischem Gummi versehen werden. Ein weiteres Merkmal der
Erfindung besteht darin, daß die Kappenteile im Querschnitt U-förmig gestaltet und so bemessen und
angeordnet sind, daß in der Ruhestellung die Ränder des einen Kappenteiles die Ränder des anderen
überlappen. In einer anderen Ausführungsform können die Teile ohne Rücksicht auf ihre Anzahl,
in der Ruhestellung Kante auf Kante liegend, zusammengepreßt werden.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungs- +0 formen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht, die ein Ende des in Ruhestellung befindlichen Geräts veranschaulicht;
■ ·
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht des Endes des Geräts in Arbeitsstellung;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das erwähnte Ende in größerem Maßstab, der das Gerät in Ruhestellung
veranschaulicht; ■ ''■"".■. Fig. 4 ist ein Schnitt desselben Endes, der das
Gerät in Arbeitsstellung zeigt;
Fig. 5" ist ein Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 3; Fig. 6 und 7 sind Ansichten sowie teilweise Längsschnitte,
die das vollständige Gerät in der Ruhestellung sowie in der Arbeitsstellung zeigen;
Fig. 8 und 9 zeigen Schnitte durch das Ende eines abgeänderten Geräts, wobei das letztere in der
Arbeitsstellung wie in der Ruhestellung erscheint; ■ Fig. io ist ein Schnitt durch das Ende eines weiteren
abgeänderten Geräts in Arbeitsstellung; Fig. 11 ist ein Schnitt durch ein weiteres Gerät,
der* dasselbe in Arbeitsstellung zeigt;
Fig. 12 ist ein Schnitt, der ein Ende eines weiteren
Geräts ebenfalls in Arbeitsstellung veranschaulicht.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf ein Kugelschreibinstrument dargestellt,
das durch das allgemeine Bezugszeichen 1 bezeichnet ist. Die Konstruktion dieses Instruments
bildet an sich kernen Teil der vorliegenden Erfindung.
Indes sei besonders auf das konisch ausgebildete Schreibende 2 hingewiesen, aus dessen Spitze die
Schreibkugel 3 in bekannter Weise herausragt.
In der Ruhestellung des Geräts werden dieses Schreibende 2 und die Kugel 3 vollständig in eine
Kappe 4 eingeschlossen, die nach ihrem geschlossenen Ende hin verjüngt gestaltet ist. Diese Kappe ist
in der Längsrichtung vom Ende aus in zwei Teile 4„
und 4& unterteilt, die voneinander entfernt werden
können, um es zu ermöglichen, daß das Schreibende 2 in die Arbeitsstellung, d. h. zum Schreiben, gemäß
Fig. 2 und 4 vorgeschoben wird. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß diese beiden Teile 4a und 46
im wesentlichen U-förmigen Querschnitt (vgl. Fig. 5) besitzen und so bemessen und angeordnet sind, daß
in der Ruhestellung die Ränder des Teils 4O die
Ränder des Teils 46 übergreifen. Ferner überlappt
in der Ruhestellung die Endwandung 4a' des Teils 4„
die Endwandung 4b' des Teils 4b, so daß die Kappe
einen vollständigen Abschluß bildet. Diese beiden Teile der Endwandung können jeder mit im wesentlichen
halbkreisförmigen Ausschnitten 5O, 56 versehen
sein, die in der Arbeitsstellung einen kreisförmigen Ausschnitt in der Endwandung bilden,
durch welchen das Schreibende 2 hervortritt.
Die beiden Teile 4„, 4S liegen mit Neigung derart
aneinander an, daß sie eine geschlossene Endstellung
anzunehmen bestrebt sind. Üblicherweise wird diese geneigte Schlußstellung und die notwendige Schwenkbewegung,
die eine Trennung der beiden Teile ermöglicht, in der Weise herbeigeführt, daß beide Teile
auf einen federnden Block oder Sockel 6 von natürlichem
oder künstlichem Gummi innerhalb eines äußeren Gehäuses 7 angebracht sind. Die Kappe 4
kann sich zusammen mit dem Gehäuse 7 in der Richtung der Achse des Geräts gegenüber dem Schreibgerät
2 bewegen, so daß sich eine Bewegung des Schreibendes zwischen der Arbeitsstellung und der
Ruhestellung ergibt. Die Bewegung von der Ruhestellung nach der Arbeitsstellung wird benutzt, um
die Trennung der beiden Teile der Kappen durch die
Keilwirkung des konischen Schreibendes 2 zu hewirken, das bei der Bewegung nach der Arbeitsstelle
hin zwischen Ansätze 8O und 86 tritt und dieselben
durch Keilwirkung auf die Seite drückt. Diese Ansätze sind innen in gewissem Abstand von der
Endwandung der Kappe derart angeordnet, daß das Schreibende 2 an ihnen angreift, ehe die Kugel 3
an der Endwandung ankommt. Infolgedessen findet die Trennung der beiden Teüe 4O und 46 statt, bevor
irgendeine Gefahr besteht, daß .die Kugel 3 in Berührung
mit der Endwandung kommt. Gemäß der in Fig. 3, 4, 6 und 7 dargestellten Konstruktion werden
die Ansätze 8„ und 8b an den Enden von zwei Backenga
und 9& gebildet, die in der Längsrichtung innerhalb
der Kappe 4 vortreten und am Gehäuse 7 durch den
federnden Sockel 6 derart verankert sind, daß sich die beiden Backen unter dem Einfluß des konischen
Endes 2 voneinander entfernen, während die Backen sich schließen, wenn das konische Ende zurückgezogen
wird. Die Ansätze 8a und 86 oder andere
an den Enden der Backen ga und gb anliegende Teile
können ferner auch als Anschlag für ein Ende einer Druckfeder io dienen, die das Schreibgerät in die
Ruhestellung zurückzuführen bestrebt ist, während die Bewegung in der Arbeitsstellung gegen die Federwirkung
erfolgt. Der andere Anschlag für die Feder wird durch eine geeignete Endfläche ii am Schreibgerät
i, z. B. wie in Fig. 4 dargestellt, gebildet. Gemäß den in Fig. 6 und 7 dargestellten Konstruktionen
besitzt das Gehäuse 7 röhrenartige Gestalt, so daß sich ein Raum für die Aufnahme des
1S Vorratsbehälters 12 des Schreibgeräts ergibt und das
Gerät in die Arbeitsstellung vorgeschoben werden kann. Am entgegengesetzten Ende der Kappe 4
des Gehäuses 7 ist ein Druckknopf 13 vorgesehen. Die Gesamtlänge des Schreibgeräts 1 einschließlich
so des Druckknopfs 13 ist größer als diejenige des Gehäuses
7 und der Kappe 4. Ein auf den Knopf 13 ausgeübter Druck veranlaßt das Instrument 1, gegen
die Wirkung der Feder 10 innerhalb des Gehäuses zu gleiten und von der Ruhestellung in die Arbeitsstellung
überzugehen. Diese Bewegung bringt einen Vorsprung 14 an einem Glied 15 in eine Stellung, in
welcher derselbe der Öffnung 16 im Gehäuse 7 gegenüberliegt. Das Glied 15 ist federnd, z. B. in Form
eines elastischen Gummirings od. dgl. oder aus Metall ausgebildet. Der an demselben befindliche Vorsprung
tritt, wie aus Fig. 7 ersichtlich, in die Öffnung 16 ein, so daß das Gerät in der Arbeitsstellung gehalten wird.
Um den Vorsprung 14 außer Eingriff mit der Öffnung 16 zu bringen, so daß das Schreibgerät 1 darauf
durch die Feder 10 zurückgezogen werden kann, ist der übliche Taschenclip 17 mit einem Ansatz 18
versehen, der z. B. durch Fingerdruck in die Öffnung 16 eingedrückt werden kann, so daß der Vorsprung 14
zurück in das Innere des Gehäuses 7 gedrückt wird. Die Feder 10 tritt darauf selbsttätig in Wirkung,
so daß das Schreibgerät zurückgezogen wird und der Druckknopf 13 wieder hervortritt.
Der Druckknopf 13 wird in seiner Bewegung vermittels
eines Stiftes 19 am Gehäuse 7 geführt, der in eine Längsnut 20 am Druckknopf eingreift. Da der
Vorsprung 14 ebenfalls in einer Nut 21 des Druckknopfs
aufgenommen wird, so ist dadurch gewährleistet, daß der Vorsprung 14 sich in genauer Lage
gegenüber dem Ausschnitt 16 bewegt. Eine federnde Unterlagsscheibe 22 oder ein gleichwertiger
Teil können vorteilhaft zwischen das innere Ende des Druckknopfs 13 und das Ende des Schreibgeräts
ι eingeschaltet werden/ um kleinere Unterschiede
in den Abmessungen auszugleichen. In den in Fig. 8, 9 und 10 dargestellten Konstruktionen
sind die Backen ga und gb fortgelassen, und die
Ansätze 8a und 8b sind an der Innenseite der Teile 4O
und 46 der Kappe 4 angebracht. Überdies bilden bei
diesen Konstruktionen der Sockel ya gemäß Fig. 8
und 9 sowie yb gemäß Fig. 10 für die Endkappe 4
kein das Schreibgerät 1 vollständig einschließendes Gehäuse, sondern sie sind nach Art einer Hülse oder
Buchse ausgebildet, die das Schreibgerät nahe am Schreibende 2 umgibt. Diese Buchse kann unmittelbar
auf dem Schreibgerät selbst gleitend angeordnet sein, oder es kann auch, wie dargestellt, das Schreibgerät
beweglich in einem geeigneten Gehäuse 23 untergebracht sein, auf welchem die Buchse ja oder jh
in der aus den Zeichnungen ersichtlichen Weise gleitet.
Zur Festhaltung des Geräts in jeder der beiden Stellungen dient eine besondere Einrichtung. In der
in Fig. 8 und 9 gezeigten Konstruktion ist das Gehäuse 23 mit zwei im Abstand voneinander verlaufenden
Ausnehmungen 24, 25 versehen. Die Buchse ja
ist an ihrem hinteren Ende mit hakenförmigen An-Sätzen 26 ausgestattet. Sie ist bei 27 geschlitzt, so
daß die erwähnten einwärts gewandten Hakenansätze nach einwärts und auswärts mit Bezug auf die Ausnehmungen
24, 25 bewegt werden können.
Gemäß der in Fig. 10 dargestellten Konstruktion ist die Buchse yb im Innern mit im Abstand voneinander
angeordneten ringförmigen Nuten 28, 29 versehen, die so ausgebildet sind, daß in ihnen wenigstens
eine unter Federdruck stehende Kugel 30, die im Gehäuse 23 angeordnet ist, eingreifen kann. Das
Gehäuse 23 und die Buchse yb sind jede mit zusammenarbeitenden
Anschlägen 31, 32 und 33 versehen, die ein Abziehen der Buchse vom Ende des
Schreibgeräts oder ein zu weites Aufschieben derselben auf das Gerät verhindern.
Gemäß der in Fig. 11 dargestellten Konstruktion
ist die Kappe 4 nebst einer Buchse 7„ auf dem Gehäuse
23 derart angebracht, daß sie eine Bewegung zwischen den Stellungen ausführen kann, in welcher
das Ende 2 sich in Ruhestellung bzw. in Arbeitsstellung befindet. Diese Bewegung erfolgt mit Hilfe
eines schraubenartigen Gewindes. Der eine Teil dieser Schraubeinrichtung ist auf der Außenseite einer
inneren Buchse 35 ausgebildet, die vom Ende des Gehäuses 23 sich erstreckt. Der andere Teil ist bei ioo
36 auf der Innenseite der Buchse yc ausgebildet.
Die Buchse 35 kann durch ein Metallrohr gebildet werden. Das Schraubengewinde kann an demselben
z. B. durch eine Drückbehandlung erzeugt werden, wobei das Gewinde vorzugsweise mit starker Steigung
ausgebildet ist.
Die Anschläge, welche 8a und 8Ö in den vorhergehenden
Konstruktionen vertreten, werden durch Gummikissen 37a, 3jb gebildet, die innerhalb der
Backen 4O, 46 im Innern des geschlossenen Endes
derselben vorgesehen sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß diese Gummikissen 37,,, 37S durch
die Keilwirkung des verjüngten Schreibendes 2 beiseite gedrückt werden, so daß die Backen sich öffnen.
Indes ist die Anordnung gleichzeitig derart, daß bei dieser Bewegung weder die Kugel 3 noch die Oberfläche
des oberen Endes in unmittelbarer Nachbarschaft der Kugel in Berührung mit den Gummikissen
gebracht wird, so daß diese Kissen nicht mit Tinte verschmutzt werden. Die Kissen 37,,, 376 können iao
z. B. aus Gummi oder synthetischem Kunststoff bestehen. In jedem Fall können auch Anschläge,
wie z. B. 8„, 8b in Fig. 3, 4 und 6 bis 10, angeordnet
werden.
In der dargestellten Konstruktion besteht das Schreibgerät 1 aus einem langen, geraden, als Vorrats-
behälter dienenden Rohr 38, an Welchem das Schreibende
2 befestigt ist. Das von der Kugel 3 abgewandte Ende des Rohres ist durch einen Pflock 39 geschlossen,
der in das Gehäuse 23 eingeschraubt wird und einen in das Rohr 38 passenden Fortsatz 39' besitzt. Nahe
am geschlossenen Ende des röhrenförmigen Behälters ist eine Luftöffnung 40 vorgesehen. Ebenso
ist eine Luftöffnung 41 im Gehäuse 23 angebracht. In' der in Fig. 12 dargestellten Konstruktion ist
das Schreibgerät ι in einem Gehäuse 33 zwecks Vorschub
in die Arbeitsstellung und Zurückziehung in die Ruhestellung · untergebracht. Der zum Vorschub
dienende Mechanismus kann irgendeine zweckmäßige Ausbildungsform besitzen, z. B. wie in Fig. 6 und 7
veranschaulicht, ausgebildet sein, oder das Gehäuse 23 kann als verschiebliche Buchse, wie in Fig. 8 bis. 10
" gezeigt, gestaltet sein. Die die Zurückziehung erzeugende Feder ist mit 10 bezeichnet. Diese Feder
drückt gegen Elemente 8 c, 8^, die an den Enden der
beiden Glieder 42O,426 angebracht sind. Diese Glieder
ähneln 'in gewisser Hinsicht den Backen ga, % gemäß
Fig. 3. Indes bilden bei dieser Konstruktion die Elemente 8C, 8ä keine Anschläge, die. durch das
verjüngte Schreibende durch Keilwirkung nach der Seite gedrückt werden, sondern sie sind lediglich als
Anschläge für das Ende der Druckfeder 10 vorgesehen. Anstatt der beiden getrennten Glieder 42a, 42δ kann
ein einziges fingerhutartiges Glied vorgesehen sein.
Claims (10)
- Patentansprüche:
- i. Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber, das eine Verbindung eines mit einem sich an seinem vorderen Ende verjüngenden, in der Ruhestellung mit diesem Ende in einer in Längs- richtung unterteilten, aus zusammenfedernden Teilen bestehender Kappe liegenden Glied ausgestatteten Schreib- od. dgl. Instruments mit einer auf dem Instrument in der Längsrichtung zu diesem beweglichen Hülle darstellt, wobei die Kappenteile bei der Bewegung der Hülle offenbar sind, tun dem sich verjüngenden Glied den Durchtritt in die Arbeitsstellung freizugeben, dadurch gekennzeichnet, daß das sich verjüngende Glied (2) des Instruments (1) gegenüber der Kappe (4) so angeordnet ist und die am vorderen Ende der Umhüllung (7) sitzenden Kappenteile (4O, 46) so ausgebildet sind, daß das sich verjüngende Glied (2) bei seiner Bewegung zur Arbeitsstellung eine derartige keilartige Wirkung auf nach innen federnde, innerhalb der Kappenteile (4„, 4b) angeordnete Elemente (8O, S6, 37«, 37S) ausübt, : daß die Kappenteile (40, 46) bei dieser Bewegung auseinanderdrückbar sind.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (8?, 8j, 37O) 376) mit dem sich verjüngenden Schieibgliedende (2) hinter der Kugel (3) im Eingriff stehen und die Kappe (4) so ausgebildet ist, daß die Kugel mit keinem ihrer Teile in Berührung kommt. - 3. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Endwandteile (4a', 46') der Kappe (4) teilkreisförmige Aussparungen (50, 5 b) haben, die beim Auseinanderdrücken der Kappenteile (4O, 46) eine öffnung für den Durchtritt des Kugelendes des Instruments bilden. .
- 4. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenteile (4a, 46) mit ihren hinteren Enden in einem am vorderen Ende der Hülle (7) angeordneten Gummiring (6) sitzen, der als Gelenk und als Kappenteile (4a, 4») zusammendrückende Feder dient.
- 5. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Kappenteile (4O, 46) elastisch an einem Sockel (6) befestigt sind und im wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzen.
- 6. Schreibgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß'die Kappenteile (4,,, 46,4„', 46') so ausgebildet sind, daß in Ruhestellung die Umrandung des einen Kappenteils die Umrandung des anderen überlappt.
- 7. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß»die Kappenteile (40, 46, 4O', 4,,') in Ruhestellung Kante auf Kante liegen und durch Eigenfederung aufeinandergepaßt sind.
- 8. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (4) einen buchsenartigen Fortsatz (7) besitzt, der das Gerät (1) umgibt und in der Längsrichtung desselben relativ zu ihm beweglich ist.
- 9. Schreibgerät nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von der Kugel (3) abgewandten Ende des Gehäuses ein" Druckknopf (13) zum Vortreiben des Geräts in die Arbeitsstellung vorgesehen ist, ferner eine Rast, bestehend aus einem Vorsprung (14) und einer Bohrung (16) zur Haltung des Geräts in der Arbeitsstellung, sowie eine von Hand zu betätigende Einrichtung (17, 18), um die Rast auszulösen, sowie eine federnde Einrichtung (10), welche das Gerät nach der Ruhestellung hin treibt,
- 10. Schreibgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, an welchem die Buchse für die Längsbewegung angebracht ist, mit einer Einrichtung, z. B. federnde Klammern (26) oder Kugeln (30), versehen ist, um das Gerät gegen eine unbeabsichtigte Rückbewegung zu sichern. *Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 489806, 523986.Hierzu=2 Blatt Zeichnungen,5869 4.53
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| GB284114X | 1949-04-13 | ||
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Publications (1)
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| DE874420C true DE874420C (de) | 1953-04-23 |
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ID=26258574
Family Applications (1)
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Country Status (4)
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| DE (1) | DE874420C (de) |
| FR (1) | FR1018371A (de) |
| GB (1) | GB697084A (de) |
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