DE383473C - Zustellungsverfahren fuer elektrische Induktionsoefen - Google Patents
Zustellungsverfahren fuer elektrische InduktionsoefenInfo
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- DE383473C DE383473C DEG56861D DEG0056861D DE383473C DE 383473 C DE383473 C DE 383473C DE G56861 D DEG56861 D DE G56861D DE G0056861 D DEG0056861 D DE G0056861D DE 383473 C DE383473 C DE 383473C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. OKTOBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE 9
(G 56861
Gesellsehaft für Elektrostahlanlagen m. b. H. in Siemensstadt b. Berlin.
Zustellungsverfahren für elektrische Induktionsöfen.
Die Zustellungen elektrischer Induktionsöfen werden gewöhnlich unter Verwendung
feuerfester Massen, die bei basischer Zustellung aus Magnesit und Teer bzw. Dolomit
und Teer bei saurer Zustellung aus einem Quarz-, Ton- und Teergemisch bestehen, seitlich
eines gewöhnlich eisernen Stampfniodells unter Verwendung von Hand- oder Preßluftstampfern aufgestampft. Dabei ist für die
Erzielung eines möglichst dichten Gefüges an den Züstellungswänden eine bestimmte Bildsamkeit
des Materials unbedingte Voraus- ■ setzung. Diese Bildsamkeit des Materials ist
mit Rücksicht auf die Verwendung von Teer als Bindemittel aber nur dann erreichbar,
wenn die Zustellungsmasse während des Stampfens eine gewisse Temperatur besitzt.
Wird diese Temperatur zu niedrig, so fehlt
der Masse die Rindefähigkeit. Dieser Zustand kann aber bei dem bisherigen Zustellungsverfahren,
namentlich in den kalten Jahreszeiten, dann eintreten, wenn das zur
Verwendung kommende Stampfgemisch von der Mischhalle her unter Umständen über größere Wege zur Verwendungsstelle gebracht
werden muß, oder wenn in der Ofenhalle selbst nur eine niedrige Temperatur ίο herrscht. So kann es vorkommen, daß die
Haltbarkeit der Zustellung unter ungünstigen Verhältnissen während der kalten Jahreszeit
verhältnismäßig kurz ist. Das gleiche kann auch dann eintreten, wenn die Stampfarbeiten
am Ofen einmal längere Zeit aus irgendwelchen Gründen unterbrochen werden müssen,
so daß die fertiggestampfte Lage erkaltet, bevor mit dem weiteren Stampfen begonnen
wird. Dann ist auch bei Auftragen genügend warmer Mischung zu befürchten, daß an der
vorher erkalteten Stelle keine rechte Bindung zwischen den miteinander in Berührung
stehenden Stampflagen erreicht wird, und daß dann hier ein Reißen der Zustellungs-
«5 arbeiten eintritt.
Gemäß der Erfindung werden die genannten Übelstände dadurch beseitigt, daß das
eiserne Stampfmodell für den Herdraum, das ohnehin in fast allen Fällen zur Verwendung
kommt, das während des Stampfens elektrisch bis zu gewissem Grade geheizt wird. Zu dem
Zweck werden nach Einlegen des Stampfmodells die magnetischen Kreise des Transformatoreisens
durch Auflegen der Joche geschlossen, so daß die Transformatoren eingeschaltet
werden können. Durch entsprechende Regelung der den Ofentransformatoren zugeführten
Spannung kann dann mühelos die Stromaufnahme des Ofens so eingestellt wer-4.0
den, daß das Stampfmodell die für die vorteilhafteste Ausführung der Stampfarbeiten
wünschenswerte Temperatur annimmt.
Mit Rücksicht auf die geringe Spannung j und Energieaufnahme des Ofens während i
der Ausführung der Stampfarbeiten ist es ; nicht nötig, während des Stampfens den ge- j
samten Querschnitt des Transformatoreisens j auch im Joch zur Verfügung zu haben. Es
genügt vielmehr, während dieser Zeit Teiljoche von etwa x/4 bis zur Hälfte des normalen
Jochquerschnittes aufzulegen. Um das zu ermöglichen und dabei zu vermeiden, daß für das Stampfen Joche zur Verwendung kommen,
die für den Normalbetrieb des Ofens nicht benutzt werden können, sind zweckmäßig
die normalen Joche aus zwei oder mehreren Teiljochen gebildet, die unabhängig voneinander einzeln oder gemeinsam verwandt
werden können.
Zur \^eranschaulichung des Stampfverfahrens
ist in den Abb. 1 und 2 ein Zweiphasen-Induktionsofen
im Aufriß und Grundriß dargestellt, und zwar sind Abb. 1 ein Schnitt
durch die Abb. 2 nach der Linie I-II Abb. 2 in der linken Hälfte ein Schnitt nach
Linie ΐίΐ-IV der Abb. 1, in der rechten
Hälfte eine Draufsicht auf den Ofen im Zustand der Zustellungsarbeit.
Der Induktionsofen besitzt zwei Eisenkerne kv £„,. die die Wicklungen W1, w„
tragen. Für das Zustellungsverfahren ist für den gesamten Herdraum ein Eisenmodell e
vorgesehen, um das die Zustellungsmasse herausgestampft wird. Durch Anlegen einer
mäßigen Spannung an die Primärwicklungen W1, w.i wird ein das Eisenmodell und damit
die Stampfmasse erwärmender Strom in dem Modell induziert.
Wie Abb. 2 erkennen läßt, ist während der Zustellung nur ein Teil der Jocheisen j eingelegt,
so daß der Jochquerschnitt auf 1Z4 desjenigen
des Kernes eingeschränkt ist.
Kommt ein besonderes Teiljoch, unabhängig von dem während des Betriebes zu
benutzenden Normaljoch, zur Anwendung, so kann das Teil j och zur Verringerung der überdeckten
Herdbreite auch mit einer größeren Höhe ausgeführt werden als die des normalen Joches.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: .i. Zustellungsverfahren für elektrische Induktionsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß das mit feuerfester Masse zu umstampfende Modell aus Eisen während des Aufstampfens der Herdwände durch Induktion geheizt wird.2> Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis des Transformatoreisens während des Ausführens der Stampf arbeiten nur durch ein verhältnismäßig schmales Teil j och geschlossen wird.3. Induktionsofen zur Durchführung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Joch des oder der Ofentransformatoren aus zwei oder mehreren voneinander unabhängigen Teiljochen gebildet wird, von denen während der Stampfarbeit nur eins oder ein Teil aufgelegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG56861D DE383473C (de) | 1922-06-18 | 1922-06-18 | Zustellungsverfahren fuer elektrische Induktionsoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG56861D DE383473C (de) | 1922-06-18 | 1922-06-18 | Zustellungsverfahren fuer elektrische Induktionsoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE383473C true DE383473C (de) | 1923-10-13 |
Family
ID=7131429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG56861D Expired DE383473C (de) | 1922-06-18 | 1922-06-18 | Zustellungsverfahren fuer elektrische Induktionsoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE383473C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030168770A1 (en) * | 2002-01-17 | 2003-09-11 | Charles Young | Method of manufacturing footprint tiles |
| US8258234B2 (en) | 2007-10-24 | 2012-09-04 | Basf Se | Process for preparing an aqueous composite-particle dispersion |
-
1922
- 1922-06-18 DE DEG56861D patent/DE383473C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030168770A1 (en) * | 2002-01-17 | 2003-09-11 | Charles Young | Method of manufacturing footprint tiles |
| US8258234B2 (en) | 2007-10-24 | 2012-09-04 | Basf Se | Process for preparing an aqueous composite-particle dispersion |
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