DE413787C - Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsoefen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsoefen

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DE413787C
DE413787C DEH95468D DEH0095468D DE413787C DE 413787 C DE413787 C DE 413787C DE H95468 D DEH95468 D DE H95468D DE H0095468 D DEH0095468 D DE H0095468D DE 413787 C DE413787 C DE 413787C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/06Control, e.g. of temperature, of power
    • H05B6/067Control, e.g. of temperature, of power for melting furnaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsöfen. Bekanntlich ist es bei elektrischen Induktionsöfen notwendig, während des Anfahrens die Betriebsspannung allmählich zu steigern, ferner muß während der Betriebspausen die eigentliche Schmelzrinne unter einer niedrigeren Spannung stehen, um das Metall in der Schmelzrinne dauernd warm zu halten. Zu diesem Zweck verwendet man bei derartigen Öfen sogenannte Autotransformatoren, durch die eine den jeweiligen Bedürfnissen entsprechende Spannung eingestellt werden kann. Diese Autotransformatoren sind jedoch sehr kostspielig und bedürfen einer besonderen Wartung und verursachen Energieverluste. Die Erfindung bezweckt nun, die Anwendung von Autotransformatoren entbehrlich zu machen oder wenigstens ihre Zahl beim Vorhandensein mehrerer Induktionsöfen zu verringern.
  • Es hat sich nämlich gezeigt, daß für das Warmbalten des geschmolzenen Metalls in der Schmelzrinne eine bestimmte Spannung erforderlich ist. Für das Warmhalten und den vollen Betrieb genügt es: also, wenn zwei Spannungen, nämlich die volle Arbeitsspannung und die zum Warmhalten, der Schmelzrinne erforderliche Spannung erzielbar sind.
  • An Stelle eines besonderen Transformators zur Erzielung dieser beiden Spannungen wird nun gemäß der Erfindung die Ofenspule mit zwei Stromzuführungsstellen versehen, so daß man durch sie mittels des gleichen Betriebsstromes Ströme zweier verschicdener Spannungen im Ofen induziert und nur zum Anfahren noch ein, weiterer Transformator erforderlich ist, der eine allmähliche Steigerung der Arbeitsspannung ermöglicht.
  • Die Erfindung wird in der Weise ausgeführt, daß jeder Ofen eine Spule erhält, die in der angegebenen Weise zwei Stromzuführungsstellen (An!zapfungen) enthält. Man kann also, je nachdem ob die volle Spannung im Ofen gebraucht wird oder nur die niedrigere Spannung zum Warmhalten durch einen geeigneten, an sich bekannten Umschalter, die primäre Betriebsspannung abwechselnd auf die ganze oder nur einen Teil der Ofenspule schalten. Für das Anfahren wird ein Autotransformator benutzt, der für eine ganze Ofenbatterie dienen kann. Es, führen dann zweckmäßig von jedem Ofen entsprechende Leitungen nach diesem Transformator hin, so daß er bei Inbetriebsetzung eines jeden Ofens, auf diesen geschaltet und in der bekannten Weise zur allmählichen Steigerung der Spannung beim Anfahren dienen kann. Sobald die volle Spannung erreicht ist, wird der Autotransformator wieder abgeschaltet, um gegebenenfalls, zum Anfahren eines anderen Ofens benutzt zu werden.
  • Die Ausführung dar Ofenspule selbst kann beliebig sein, vorzugsweise wird die Ausführung natürlich so erfolgen, daß, wie oben eingegeben, der primäre Betriebsstrom an zwei verschiedenen Stellen der Spule angeschaltet werden kann, man kann aber natürlich für die beiden verschiedenen Spannungen auch zwei_i@es-ondere Ofenspulen ausführen, obwohl dem ersterw,ähhten Verfahren der Vorzug Z,4, geben ist. Ebenso ist auch die Form und Ausführung des Autotransformators sowie die Art der Ausführung der Schaltung auf die verschiedenen Öfen der Batterie beliebig.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜci-iE: i. Verfahren zum Betriebe elektrischer Induktionsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß nur zum Anfahren des Ofens ein besonderer Zusatztransformator benutzt wird, der gegebenenfalls für eine ganze Ofenreihe gemeinsame Verwendung finden kann, während bei der vollen Arbeitsspannung und beim Warmhalten des Metalls in der Schmelzrinne der Ofen direkt an die Stromquelle angeschlossen ist. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die volle Arbeitsspannung und die Spannung zum Warmhalten der Schmelzrinne durch die gleiche Ofenspule erzeugt wird, der zu diesem Zweck der primäre Betriebsstrom in bekannter Weise an zwei verschiedenen Stellen ihrer Länge zugeführt wird. 3. Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Öfen einer Reihe durch Leitungen mit einem Autotransformator o. dgl. so verbunden sind, daß letzterer nach Belieben auf jeden Ofen der Reihe umgeschaltet werden kann.
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