DE586254C - Vorrichtung zum Anlassen elektrischer Salzbad- oder Schmelzoefen - Google Patents

Vorrichtung zum Anlassen elektrischer Salzbad- oder Schmelzoefen

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Publication number
DE586254C
DE586254C DE1930586254D DE586254DD DE586254C DE 586254 C DE586254 C DE 586254C DE 1930586254 D DE1930586254 D DE 1930586254D DE 586254D D DE586254D D DE 586254DD DE 586254 C DE586254 C DE 586254C
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DE
Germany
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electrodes
heating
bath
salt bath
melting furnaces
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Expired
Application number
DE1930586254D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/44Methods of heating in heat-treatment baths
    • C21D1/46Salt baths

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anlassen elektrischer Salzbad- oder Schmelzöfen Das Hauptpatent 41 1 278 hat eine Vorrichtung zum Anlassen von Salzbad- oder Schmelzöfen mit an einer gemeinsamen Haltevorrichtung angeordneten Hilfselektroden zum Gegenstand, zwischen denen durch Zwischenstreuen eines leitenden Körpers, wie z. B. Kohlegrieß, der Strom übergeleitet, die Salze geschmolzen und dadurch stromleitend gemacht werden.
  • Veranlaßt durch die Forderung der Praxis, in derartigen Ofen auch lange und sperrige Werkstücke zu behandeln, ist es notwendig geworden, langgestreckte Bäder vorzusehen. Beim Anheizen solcher Salzbadeöfen ergeben sich Schwierigkeiten, da die bisher bekanntgewordenen Anlaßv orrichtungen sich hierbei nur unvollkommen verwenden lassen. Infolge der unsymmetrischen Bemessung des Ofens wird viel Zeit benötigt, um die Salze hinreichend zum Schmelzen zu bringen, da die Hauptelektroden vorzugsweise nahe den Enden des Salzbades angebracht sind. Es wäre daher erforderlich, die bekannten Anlaßvorrichtungen während des Anheizens längs des Ofens zu bewegen, um so ein möglichst gleichmäßiges Schmelzen der Salze zwischen den Hauptelektroden zu erzielen. Ein derartiges Verfahren wäre jedoch sehr umständlich und erforderte gegebenenfalls besondere Bedienung. Es wäre nun möglich, an Stelle der einen bekannten Anlaßvorrichtung deren mehrere über die ganze Länge des Salzbades zu verteilen. Dadurch würden sich zwar erhebliche Vorteile ergeben, es verbliebe. jedoch der Nachteil, daß jede Gruppe von Anheizelektroden besonders bedient werden müßte. Außerdem ergeben sich ungünstige Stromzuführungen, so daß es unter Umständen erforderlich. ist, die einzelnen Anheizelektroden gesondert von Hand gegeneinander zu verstellen. Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß in Gruppen zusammengefaßte Anheizelektroden mit getrennt voneinander angeordneten Haltevorrichtungen derart in Verbindung stehen, daß die Anheizelektroden. einer jeden Gruppe unter sich gegeneinander bewegt werden können. Es wird dadurch ermöglicht, durch Bewegung von nur zwei Haltevorrichtungen sämtliche einzelnen Anheizelektroden gegeneinander zu bewegen, so daß an verschiedenen- Stellen des Salzbades gleichzeitig eine Schmelzung des Salzes mit einfachsten Mitteln erreicht und dadurch eine rasche Leitendmachung des Salzes für den Hauptstromkreis geschaffen wird. Die Haltevorrichtungen für die Anheizelektroden werden vorzugsweise zu beiden Seiten des Bades angeordnet. , Die Anheizelektroden werden zweckmäßig gleichmäßig auf die Haltevorrichtungen verteilt, so daß die bei der Bewegung derselben zu überwindenden Momente, welche an den einzelnen Haltevorrichtungen wirken, möglichst gleich groß sind. Vorteilhaft werden die Anheizelektroden durch die Haltevorrichtungen zur Badmitte zu einkippbar angeordnet. Die Betätigung der Haltevorrichtungen für die Elektroden kann von Hand oder durch ein bekanntes Kraftmittel, z. B. motorisch, erfolgen.
  • Die Anordnung der Anheizelektroden wird vorzugsweise mit Rücksicht auf die Anordnung der Rauptelektroden so ausgebildet. daß ihre zugehörigen Stromanschlüsse auf gleicher Ofenseite liegen wie die Stromzuführungen der Hauptelektroden. Liegen daher die Zuführungen beispielsweise zu zwei Hauptelektroden an einer Seite und die zu der dritten Hauptelektrode an der gegenüberliegenden Seite des Salzbadeofens, so «erden die Anheizelektroden bzw. ihre Anschlüsse in gleicher Weise gruppiert.
  • Vorzugsweise bei langgestreckten, durch Drehstrom beheizten Bädern werden die Hauptelektroden von z. B. zwei im Bad untergebrachten Elektrodensystemen zum Zwecke der Erreichung gleichmäßiger Badtemperatur so zueinander angeordnet, daß von dem einen Elektrodensystem zwei Hauptelektroden auf der einen Badseite, dagegen eine Hauptelektrode auf der anderen Badseite und auf dieser gleichen Badseite dann zwei Hauptelektroden von dem anderen Elektrodensvstem, während auf der ersteren Radseite die andere Hauptelektrode untergebracht ist. Dementsprechend sind auch die Anheizelektroden wiederum anzuordnen, wodurch stets eine gleichmäßige Gewichtsverteilung an den S_ chwenkvorrichtungen gegeben ist.
  • Die Zeichnung gibt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
  • In dem langgestreckten Salzbad 1 sind die Hauptelektroden 7, 8, 9 eingehängt. Von den unterteilten Hilfselektroden 4, 5, 6 bzw. 4', 5', 6' sind die beiden Elektroden 5, 6 bzw. die Elektrode 4' an der einen Längsseite des Bades an der Schwenkvorrichtung 2 angeordnet, während die Elektrode 4 bzw. die Elektroden 5', 6' mittels der Vorrichtung 3 zur Badmitte gekippt werden können, so daß die Enden der Elektroden 4, 5, 6 bzw. 4', 5', 6' im Abstand voneinander@auf dem erstarrten Salz zur Auflage gelangen. Das Schmelzen des Salzes wird dann in bekannter Weise eingeleitet.
  • Selbstverständlich können die Elektroden auch derart auf dem Salz aufsetzen, daß sie sich mit ihren Enden berühren, .beispielsweise gemäß Patent 411 809. In diesem Fall erübrigt sich das Streuen von Kohlegrieß usw. zur Überleitung des Stromes zu den Elektroden. Die Elektroden sind in diesem Fall nicht gerade und parallel, sondern in schräger Stellung an der Schwenkvorrichtung angeordnet. .Die Elektroden können im ersteren wie auch im zweiten Fall einstellbar gelagert sein; der Leitungsanschluß kann in beliebiger Weise erfolgen. Die Haltevorrichtungen könn@n.entweder von Hand oder durch ein bekanntes Kraftmittel, z. B. motorisch, betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Anlassen elektrischer. Salzbad- oder Schmelzöfen nach Patent 411 278, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger, Verwendung mehrerer Anheizvorrichtungen in langgestreckten Bädern die einzelnen AnheizvQrrichtungen derart in Gruppen (,4 und 6' sowie 4' und 5, 6) unterteilt sind, daß die einen Elektrodengruppen (4 und 5', 6') der. Anheizvorrichtungen gemeinsam gegenüber den zugeordneten Elektrodengruppen (5, 6 und 4') verstellbar sind. z. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei beispielsweise je drei zusammengehörigen Anheizelektroden abwechselnd jeweils zwei Anheizelektroden an der einen Badseite und eine Anheizelektrode an der gegenüberliegenden Badseite vorgesehen sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen die gleiche Anzahl von Anheizelektroden tragen. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anheizelektroden an den Haltevorrichtungen verschiebbar sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis .1., dadurch gekennzeichnet, daß die Anheizelektroden nach der Badmitte ztr einkippbar sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anheizelektroden im Salzbad ebenso verteilt sind wie die Hauptelektroden.
DE1930586254D 1930-11-21 1930-11-21 Vorrichtung zum Anlassen elektrischer Salzbad- oder Schmelzoefen Expired DE586254C (de)

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DE (1) DE586254C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2508004A (en) * 1948-03-13 1950-05-16 Ajax Electric Company Inc Electric salt bath furnace

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2508004A (en) * 1948-03-13 1950-05-16 Ajax Electric Company Inc Electric salt bath furnace

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