DE383100C - Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse - Google Patents

Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse

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DE383100C
DE383100C DEL48361D DEL0048361D DE383100C DE 383100 C DE383100 C DE 383100C DE L48361 D DEL48361 D DE L48361D DE L0048361 D DEL0048361 D DE L0048361D DE 383100 C DE383100 C DE 383100C
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axis
freewheel hub
pedal brake
brake
back pedal
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DEL48361D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub
    • B62L5/14Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub the brakes being of disc type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Freilaufnabe mit Rücktrittbremse. Bei den bisher bekannten Freilaufnaben mit Rücktrittbremse wird das Bremsmoment lediglich auf der einen Seite der Achse auf en Rahmen übertragen, und zwar durch einen verhältnismäßig langen Hebel. Dadurch wird der Rahmen einseitig beansprucht, oft mit so erheblicher Kraft, claß er bei scharfem Bremsen verbogen wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Bremsmoment auf beide Enden der Achse übertragen und von diesen gleichzeitig an den Rahmen abgegeben. Dadurch kommt auf jede Seite nur die Hälfte des Momentes, so (Maß die Beanspruchung aller Teile wesentlich verringert wird, auch die t'bertragungshebel nur verhältnismäßig kurz zu sein brauchen. Die Cbertragung geschieht dabei in bekannter Weise mittels je einer mit einem Vierkantloch versehenen und mit einer Umbiegung über die Rahmengabel greifenden Scheibe, die zugleich als Kettenspanner ausgeführt sein kann.
  • Bei einer bekannten Nabe mit Bremse wird die Achse lediglich durch Festklemmen mittels 'Muttern gegen Drehung gesichert, so daß hier auch eine Übertragung des Breinsnionientes auf beiden Seiten der Achse stattfindet. Es handelt sich aber bei dieser Einrichtung um eine von Hand betätigte Bremse, bei der verhältnismäßig nur kleine Bremskräfte auftreten. Für eine Rücktrittbremse mit großer Bremskraft ist die Übertragung durch Festklemmen der Achse nicht brauchbar.
  • Die beiliegende "Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen ';abe, und zwar ist A11. i ein Längsschnitt und Abb.2 eine Allsicht des Kettenspanners von der Seite.
  • Auf der Achse i sitzen in bekannter Weise die beiden Konusse 2 und 3 für die Kugellager der Nabe 4.. Innerhalb dieser -Nabe ist in bekannter Weise der Mitnehmer 5 für den Freilauf vorhanden, der durch die das Kettenrad tragende Büchse 6 mittels der Schnecke 7 in Tätigkeit gesetzt wird.
  • In der 'Titte der Achse i sitzt eine Scheibe 8, die einen Doppelkonus 9 trägt. Die Scheibe ist mit Vierkant io oder in anderer Weise umdrehbar aber verschiebbar auf die Achse i aufgesetzt. Auf der einen Seite greift in diesen Doppelkonus 9 der Mitnehmer 5, während sich auf der anderen Seite die letzte Bremsscheibe i i mit einem entsprechenden Konus anlegt.
  • An den Enden der Achse i sind die beiden \-ierkante 12 und 13 vorgesehen, auf welchen die Scheiben i.I und 15 sitzen. Diese Scheiben sind bei 16 bzw. 1 7 umgebogen und greifen mit diesen Umbiegungen über bzw. unter ,lie beiden Gabeln 18 bzw. i9 des Rahmens. An jeder Scheibe 14 bzw. 15 sitzt der Kettenspannerbolzen 2o, der am Ende die Kettenspanninutter 21 trägt, die sich in bekannter Weise mit einer Pfanne 22 auf die Gabelenden aufstützt. Wird durch Rücktreten gebremst, so verschiebt sich der Mitnehrner 5 nach links, so (Maß sein Konus in den entsprechenden HohlliOnus der Scheibe 8 eintritt und diese Scheibe nach links drückt, so daß sie sich gegen die letzte Bremsscheibe i i mit ihrem anderen Konus legt. Dadurch erfolgt die Bremsung und das Breinsinoment wird nunmehr durch den Vierkant 1o und den Konus 2 auf die Achse i übertragen, von deren Enden es über die Vierkante 12 und 13 und die Scheiben i.l. und 15 mit deren Umbiegungen 16 bzw.17 auf den Rahmen übertragen wird. Durch diese Verteilung des Bremsmomentes auf zwei Stellen des Rahmens wird eine geringere Beanspruchung desselben erzielt, so daß man auch die Übertragungsscheiben verhältnismäßig klein ausführen kann und der lange Bremshebel fortfällt. Das Rad kann auf die Rahmengabel aufgesetzt werden und die Kette gespannt werden, ohne daß eine besondere Befestigung der Bremsmomentübertragung erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENr=ANSPRUcH Fr eilaufnabe mit Rücktrittbremse, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsmoment in bekannter Weise auf die Achse, von dieser aber gleichzeitig an beiden Enden mittels auf Vierkant sitzenden an sich bekannten Scheiben oder ähnlichen zwangläufigen Verbindungen- auf den Rahinen übertragen wird.
DEL48361D 1919-06-03 Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse Expired DE383100C (de)

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