DE378756C - Sicherheitsschloss fuer Schiebetueren, insbesondere fuer Gueterwagen - Google Patents

Sicherheitsschloss fuer Schiebetueren, insbesondere fuer Gueterwagen

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DE378756C
DE378756C DEB99607D DEB0099607D DE378756C DE 378756 C DE378756 C DE 378756C DE B99607 D DEB99607 D DE B99607D DE B0099607 D DEB0099607 D DE B0099607D DE 378756 C DE378756 C DE 378756C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Sicherheitsschloß für Schiebetüren, welches sich vorteilhaft für Güterwagen verwenden läßt, und bei dem vor der Einführung des Schlüssels ins eigentliche Schloß eine besondere Schlüsselsicherung sowie eine Verschlußeinrichtung des Schlüsselloches vom Schloß zu lösen ist. Das Wesen des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß der
ίο eine Teil von zwei zusammen wirkenden Schlüsselsicherungsteilen mit dem eigentlichen Schloß verbunden ist, dessen Schließöse den Türriegel sperrt, während der andere der beiden Teile am Schlüssel sitzt und mit diesem zugleich abgezogen wird, wodurch gleichzeitig sowohl die Schlüssellochsicherungseinrichtung als auch die Schlüsselsicherung in Wirkung treten. Bei vorschriftsmäßigem Aufstecken des den Schlüssel umgebenden lösbaren Sicherungsteiles auf den ao mit dem Schloß fest verbundenen Teil wird die Schlüssellochsicherung durch gleichzeitig freigegebene federnde Sperrstücke zwangläufig ausgelöst, worauf der im lösbaren Sicherungsteil gesperrt gehaltene Schlüssel durch Druck zweiteilige, kegelförmige Sperrstücke auseinanderspreizt, um so seinen Durchgang zum Schloß freizumachen. Das Spreizen der geteilten kegelförmigen Sperr-, stücke wird durch zugeschärfte Angriffs-
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flächen des Schlüssels erleichtert, welche ebenfalls in die Spreizung der beiden Kegelteile erleichternde Bohrungen oder Rinnen fassen. Der Kegel des festen Teiles bewegt bei seiner Einwärtsbewegung ein Druckstück, welches die Schließmittel den Schlüsselloches öffnet. Der Schlüssel seil):;! wird in dem lösbaren Sicherungsteil von einem Führungsstück gehalten, das durch ίο Federbolzengesperre verriegelt ist, welche beim richtigen Aufbringen des lösbaren Sicherungsteils auf den festen Teil durch einen ringförmigen Anschlag des letzteren ausgelöst werden.
Ein Ausführungsbeispiel eines gemäß den vorstehenden Richtlinien gebauten Schlosses ist auf der Zeichnung wiedergegeben.
Abb. ι zeigt das Schloß an einem Güterwagen angebracht.
Abb. 2 zeigt das Schloß mit aufgesetztem Schlüsselgehäuse in Ansicht, teilweise in Schnitt, und Abb. 2a den Schlüssel. ■ Abb. 3 ist ein Schnitt nach ITT-III der Abb. 2. Die
Abb. 4 und 5 sind senkrechte Schnitte durch die Schlüsselsicherung und das Schlü.;-selgehäuse nach Linie V-Y der Abb. 7, wobei die beiden Teile in Abb. 4 in Ruhelage und in Abb. 5 in Schließstellung wiedergegeben sind. Die
Abb. 6 und 7 sind Querschnitte nach YI-VI und VH-VII der Abb. 4, während die Abb. 8 und 9 je ein.e Aufsicht auf die kegelstumpfförmigen Keilstücke und die Abb. 10 und 11 zwei Schnitte in verschiedenen Ebenen durch das Schlüsselführungsstück darstellen.
Die Hauptteile des Schlosses sind das eigentliche Schloß A, die Schlüsselsicherung B, das Schlüsselgehäuse C und der Schlüssel D.
Im Schloßkasten A ist der Riegel 1 durch den Schlüsselbart 2 unter Auslösung der in versetzt zueinander oben und unten angeordneten Rasten 3 eingreifenden Zuhaltungen 4 verschiebbar. Der Riegel 1 greift in der ' Schließstellung durch eine öffnung 5 der eingeschobenen Schließöse 6 hindurch und verhindert dann das öffnen der Tür. Auf dem Schloßkasten A ist der untere Teil der Schlüsselsicherung B befestigt. Er besteht aus dem zylindrischen Gehäuse 7 mit der j Ringplatte 8, welche einen zylindrischen Auf- j satz 9 trägt und mit Führungszapfen in Längsnuten ι ο eines Gewindekörpers 11 eingreift, so daß sich letzterer senkrecht verschieben, aber nicht drehen kann. Der Körper 11 trägt an einer unteren Platte 12 mit einer öffnung 13, welche dem Schlüsselbartquerschnitt angepaßt ist, an Scharnieren 14 , zwei in der Schließstellung (Abb. 4) in der j Mitte zusammenstoßende Klappen 15, welche unter Wirkung der Federbolzen 16 das Bestreben haben, sich zu öffnen, sobald der Weg hierfür frei ist. In der Ruhelage wird der Körper 11 jedoch durch die sich einerseits gegen die Ringplatt;e 8 und andererseits gegen seine untere Platte 12 stützenden Federn 17 auf die Grundplatte 18 von B gedrückt, welche ebenfalls eine Schlüsselöffnung 19 besitzt, die sich mit der öffnung 20 der Schloßkastendecke 21 deckt. In dem inneren kegelförmig begrenzten Teil 22 des Körpers 11 führt sich ein Druckstück 23, das unter Wirkung von Feder 25 und 25' der Klappenbolzen 16 hochgedrückt wird, wenn die beiden Teile A und B voneinander gelöst sind (Abb. 4). Über dem Druckstück 23 liegt in der hohlkegelförmigen Öffnung 22 ein aus zwei Kegelstumpfhälften bestehender Sperrkörper 24, dessen mittlere Durchgangsöffnung in seiner höchsten Stellung (Abb. 4) von geringerem lichten Maß ist, als der Schlüsselquerschnitt, so daß der Schlüssel D in dieser Stellung des Sperrkörpers 24 nicht in den letzteren eingeführt werden kann. Erst durch das Aufschrauben von C auf B werden die beiden Sperrkörperhälften 24 so weit im Hohlraum 22 niedergedrückt, daß sie sich in dem weiteren Teil der Hohlkegelöffnung 22 durch die Schlüsselspitze weit genug auseinander bewegen können, um den Schlüssel durchzulassen (Abb. 5). Das Druckstück 23 hat wieder einen Schlüsselausschnitt 26. Auf ; das Außengewinde 27 des Körpers 11 wird j der andere Schlüsselsicherungsteil, das Schlüsselgehäuse C mit dem Innengewinde 28 aufgeschraubt. Das Gehäuse C hat ebenfalls eine kegelförmige öffnung 29, in welcher sich der zweiteilige kegelstumpf förmige Sperrkörper 30 verschieben und öffnen kann. Dieser Sperrkörper wird durch den Führungskörper 31 des Schlüssels D unter Wirkung der Feder 32 nach unten gedrückt, so ! daß der Sperrkörper 30 bei nicht auf die ι Schlüsselsicherung B aufgesetztem Gehäuse C geschlossen ist. Der Führungskörper 31 ist zylindrisch und kann sich, gegen Drehung gesichert, in dem Raum 32' verschieben. In der Ruhelage hindern ihn jedoch Federbolzen 33 hieran, die in seine Ringnut 34 eingreifen. Ein Deckel 35 verhindert das Herausziehen des Schlüssels D1 der mit dem Bart 2 in einem unteren Ausschnitt 31' des Führungsstückes gehalten wird. Die Federbolzen 33 haben Keilausschnitte 35, in welche die unter Wirkung der Feder 37 stehenden Keüstifte 36 fassen. Die Keilstifte 36 ruhen mit ihrem zylindrischen Teil 38 auf einer Ringplatte 39 auf, welche, von dem Bundring gehalten, in entsprechende Bohrungen von C geführt sind. Die Verschiebung der Ke-
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gelstumpfteile auf dem Druckstück und dem Führungsstück kann mittels Nut und Federn auch parallel geschehen.
Die Einrichtung wirkt wie folgt: Es sei angenommen, daß sich die Teile in den in den Abb. 2 bis 4 gezeichneten Stellungen befinden, das Schlüsselgehäuse C jedoch nicht aufgeschraubt, sondern, wie in Abb. 4 gezeigt, abgenommen ist. Die Schiebetür mit der Schließöse 6 ist zugeschoben und die Schließöse in den Schloßkasten hineingedrückt (Abb. 3). Nun schraubt man die obere Schlüsselsicherung, das Schlüsselgehäuse C1 aus der Stellung Abb..4 auf die untere Schlüsselsicherung B fest auf, wie in Abb. 2 und 5 gezeigt ist. Hierbei drückt der zylindrische Anschlag 9 von D den Druckring 39 von C aufwärts, wodurch zunächst die Keilstifte 36 hochgeschoben werden und die Federbolzen 33 aus der Sperrstellung (Abb. 4) in die Auslöselage (Abb. 5) gedrückt werden. Beim weiteren Festschrauben von C auf B wird jetzt das Gewindestück 11 bis zur Anlage in C hochgezogen, und die Federbolzen 16 sperren die Klappen 15 so weit auf, daß die Schlüsselöffnung 19, 20 fr.ei wird. Gleichzeitig pressen sich die Sperrkörper 24 und 30 gegeneinander, schieben sich in die Körper 11 und C hinein und drücken das Druckstück 23 nach unten und das Führungsstück 31 nach oben. Die Sperrkörper 24 und 30 haben jetzt Raum, sich auszudehnen, und ihre beiden Hälften schieben sich durch die Keilspitze des Schlüsselschaftes D und des Bartes 2 mit Hilfe kleiner, in der Mitte geteilter Sperrkörper vorgesehenen öffnungen und Gegenflächen in die Stellung gemäß Abb. 5 auseinander. Der Schlüssel kann nunmehr durch die Schlüsselöffnungen 26, 13, 19, 20 der Reihe nach hindurchgeschoben und ins Schloß A eingeführt werden. Jetzt schließt man herum und drückt den Riegel 1 in die Schließklobenöse 6 (strichpunktierte Stellung Abb. 3). Der Schlüssel wird wieder in das Schlüsselgehäuse C zurückgezogen und letzteres abgeschraubt. Die Tür ist geschlossen und kann nur durch den gleichen Schlüssel mit dem gleichen Gehäuse C geöffnet werden, weil der Körper 11 sich wieder gesenkt und dabei die Klapperns und damit das Schlüsselloch 19, 20 geschlossen hat. Zum öffnen muß das Gehäuse in der gleichen Weise wie vorbeschrieben wieder aufgeschraubt werden, worauf der Schlüssel wieder ins Schloß eingeführt und der Riegel I zurückgezogen werden kann.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Sicherheitsschloß für Schiebetüren, insbesondere für Güterwagen, mit vor dem Schließen des eigentlichen Schlosses zu lösender Schlüssel- und Schlüssellochsicherung, gekennzeichnet durch zwei zusammenwirkende Schlüsselsicherungsteile (B1 C), von denen der eine Teil (B) mit dem eigentlichen Türschloß (A), der andere Teil (C) mit dem Schlüssel (D) fest verbunden ist.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Teil (B) über dem Schloß (A) eine Schlüssellochsicherung (15) liegt, die durch die Vereinigung der beiden Schlüsselsicherungsteile (B1 C) zwangläufig geöffnet wird.
  3. 3. Schloß nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch in den Schlüsselsicherungsteilen (B1 C) untergebrachte, für den Durchgang des Schlüssels frei- So gegebene Sperrkörper (24,30), die beim Vereinigen der Sicherungsteile (B1 C) auseinandergedrückt werden, so daß der Schlüssel (D) durch sie hindurchtreten und die Schlüssellochsicherung (15) aufdrücken kann.
  4. 4. Schloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkörper (24, 30) aus kegelstumpfförmigen Keilstücken bestehen, die durch Keilflächen des Schlüssels (D) bei dessen Durchgang auseinandergetrieben werden.
  5. 5. Schloß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrkörper (24) mit Druckstücken (16) zum öffnen der Schließlochsicherung (15) in Verbindung steht.
  6. 6. Schloß nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Sicherung des Schlüssels (D) gegen Herausziehen in einem ebenfalls beim Aufbringen des Schlüsselgehäuses durch einen Sperrkörper (30) verschobenen Führungsstück (31), das in der Ruhelage durch Federbolzen (33) gesperrt ist, welche beim Aufbringen des Schlüsselgehäuses (C) auf die Schlüsselsicherung (B) durch einen von einem ringförmigen Anschlag (9) der unteren Schlüsselsicherung (B) angehobenen Druckring (39) im Schlüsselgehäuse mittels federnder Keilstifte (36) ausgelöst werden, so daß sie das Führungsstück (31) und damit den Sperrkörper (30) freigeben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB99607D 1921-05-03 1921-05-03 Sicherheitsschloss fuer Schiebetueren, insbesondere fuer Gueterwagen Expired DE378756C (de)

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