DE378439C - Ausrueckvorrichtung fuer Nadelstabstrecken - Google Patents

Ausrueckvorrichtung fuer Nadelstabstrecken

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DE378439C
DE378439C DED41403D DED0041403D DE378439C DE 378439 C DE378439 C DE 378439C DE D41403 D DED41403 D DE D41403D DE D0041403 D DED0041403 D DE D0041403D DE 378439 C DE378439 C DE 378439C
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DE
Germany
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cylinder
head
release device
lever
needle bar
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Expired
Application number
DED41403D
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Ferbach
Dipl-Ing Hans Hirrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Werke AG
Original Assignee
Deutsche Werke AG
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/02Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Ausrückvorrichtung für Nadelstabstrecken. In der Wollspinnerei werden sogenannte Nadelstabstrecken verwendet, in welchen Kämme aus feinen Nadeln angeordnet sind und den Zweck haben, die Fasern des hindurchgeführten Faserbandes parallel zu legen und letzteres gleichzeitig zu strecken. Dabei ist es üblich, das Faserband in mehreren Bändern durch die Maschine zu führen, wobei die einzelnen, je ein Band erzeugenden Teile als »Kopf« bezeichnet werden.
  • Bei Betriebsstörungen,-welche sich nur auf einen Kopf derartiger Nadelstabstrecken beschränken, hat es sich nun als Mangel herausgestellt, daß bei der bisherigen Bauart von Kadelstabstrecken die ganze Maschine stillgesetzt werden muß, wodurch eine Verminderung der Produktion eintritt. Auch bei den bisher bekanntgewordenen Ausrückvorrichtungen wird nur das aus den einzelnen Nadelstäben bestehende Hechelfeld stillgesetzt, während die Zvlinder weiterlaufen. Dabei tritt- der weitere Nachteil auf, daß sich das Fasergut vor dem Hechelfeld anstaut, wodurch die Bruchgefahr der Kämme bedeutend erhöht wird und Fasergut verlorengeht. Die Erfindung bezweckt das Stillsetzen jedes einzelnen Kopfes für sich, wobei die übrigen weiterarbeiten können. Bei Störungen an einem Kopf wird daher nur die Lieferung an diesem unterbrochen, und außerdem bleibt das ; Fasergut- auch während der Stillegung des Kopfes gespannt. Die bisherige Möglichkeit, auch die ganze Maschine durch ein besonderes Hebelwerk auszuschalten, bleibt bei der neuen Ausrückvorrichtung bestehen, da diese nur wenig Platz beansprucht und auch bei unveränderten Ausmaßen der Maschine angewendet werden kann.
  • Die Neuerung ist -auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. r die Ausrückvorrichtung im Zusammenhang mit einem Kopfe der Maschine im Querschnitt, Abb. a den dazugehörigen Grundriß eines Kopfes, Abb. 3 den Schalthebel mit Sperrvorrichtung und .
  • ALB. 4 die Riffelhülse des Einzug zylinders mit Kupplung.. _ _ Das Fasergut, welches durch die punktierten Linien a bezeichnet Ist, wird durch den Einzugzylinder b in die Maschine hineingezogen, durch den Mittelzlyinder c und den Auszugzylinder d weiterbefördert und gelangt durch den Trichter e zu der Wickelwalze f, welche lose auf der angetriebenen Walze g liegt. Zwischen dem Mittelzylinder c und dem Auszugzylinder d liegt das sogenannte Hechelfeld, welches sich, wie bekannt, aus den erwähnten Nadelstäben zusammensetzt.
  • Die Ausrückvorrichtung ist am Maschinengestell durch den Bock j (Abb. i bis 3) befestigt. Auf der Welle l (Abb. i und z) sitzt der Schwenkhebel m, und dieser trägt den Hebeln, welcher, wie Abb. 3 zeigt, durch ein Gestänge o mit den unter Federdruck stehenden Bolzen p verbunden ist. Diese Bolzen p greifen während des Ganges der Maschine durch den Druck der Federn q in Löcher der an deni Bock j angebrachten Platte k ein und halten dadurch den Schwenkhebel ua in der dem Betrieb der Maschine entsprechenden Lage.
  • Soll nun erfindungsgemäß ein Kopf ausgerückt werden, so werden durch Umfassen der Handgriffe der Hebel in und st. und Zusammendrücken derselben die Bolzen p vermittels des Gestänges o aus der Platte k ausgehoben. Hierauf wird der Schwenkhebel und das an ihm befestigte Rad r (Abb. i) aus dem Rads ausgehoben, von welchem es seinen Antrieb erhält. Hierdurch bleibt das Rad t stehen, und die Welle L und die auf ihr sitzenden Kegelräder it «erden abgekuppelt. Die Kegelräder tr dienen vermittels der Kegelräder z zum Antrieb der Schrauben w; welche in bekannter Weise die in sie eingreifenden Nadelställe i' mitnehmen. .Mit der Stillsetzung der Kegelräder tc werden also auch die das Hechelfeld bildenden Nadelstäbe stillgesetzt.
  • Zur Stillsetzung der Riffelhülse c' dient die an dem Hebel in angelenkte Stange x (Abb. i und 2) ; diese ist vermittels des Stiftes y, welcher in einen Schlitz des Hebels z eingreift, mit letzterem verbunden. Am Hebel z ist vermittels der Stange a' (Abb. 2) der Schieber b' angelenkt, welcher gabelförmig ausgebildet ist und in eine Ringnut der geriffelten, auf dem Einzugzylinder b sitzenden Hülse c' eingreift. Die Riffelhülse c' steht unter dem Druck der Feder d' und wird durch diese vermittels einer Kupplung, z. B. einer Kegelkupplung, mit der Einzugzylinderwelle b verbunden. Wird der Hebel na geschwungen, so wird die Stange x vorgestoßen, zieht dadurch vermittels des Hebels z, der Lenkstange a' und des Schiebers b' die Riffelhülse c' von dem konisch ausgebildeten Ring e ab und setzt die Riffelhülse c' still. Auf der Riffelhülse c' ist eine Verzahnung f angebracht, welche während des Betriebes des Kopfes über das Rad g' das Rad li antreibt. Da letzteres auf dem Mittelzylinder c sitzt, wird also durch Stillsetzen der Riffelhülse c auch der Mittelzylinder c zum Stillstande kommen.
  • Die Einzugzylinderwelle b, die Riffelhülse c' mit Verzahnung f' und der konische Ring e' sind in Abb. ¢ der Deutlichkeit halber besonders dargestellt.
  • Um nun auch das Gilleder stillzusetzen, ist ferner mit der Stange x der Hebel i (Abb. r und z) verbunden, welcher auf der Hauptwelle der Maschine sitzt. Am Hebel i ist das Rad l' angebracht, das seinen Antrieb von dem auf der Hauptwelle sitzenden Rad ni erhält und denselben an das auf dem Auszugzylinder d sitzende Rad n weitergibt. Durch Schwenken des Hebels nT, wird nun auch das Rad l' außer Einrist mit dem Rad n gebracht, und dadtir,2h der Auszugzylinder d und das auf diesem liegende und von ihm seinen Antrieb erhaltende Gilleder stillgesetzt. Die Handgriffe der Hebel nt und n werden nun losgelassen, wodurch die Bolzen p durch den Druck der Feder q in Löcher o' (Abb. i und 3) der Platte k eingreifen und den Hebel in in seiner neuen Lage feststellen.
  • Auf diese Weise werden sämtliche arbeitenden Teile eines Kopfes ausgerückt. Das Wiedereinrücken erfolgt durch Zurückschwenken des Hebels in in seine ursprüngliche Lage.
  • Nach der Erfindung wird außer der beschriebenen Ausrückung der gesamten Teile eines einzelnen Kopfes noch der weitere Vorteil erreicht, daß im Falle des SCha!jhaftwerdens der Riffelungen des Einzugzylinders b nur die Rifielhülse c' und nicht der ganze Zylinder ausgewechselt werden muß.

Claims (2)

  1. PATEN T-A--\-spRüc i3 E: i. Ausrückvorrichtung für Nadelstabstre@hen, gekennzeichnet durch ein:@usrüil:-gestänge (m. it., x, i) an jedem Kopfe der Maschine, welches derart mit einer 11--uppiung (e') sowie schwenkbaren Zwischenrädern 0-, l'i verbunden ist, daß der Einzugzylinder (b), der Mittelzylinder das Heclielfeld, der Auszugszylinder (d) und das Gilleder jedes Kopfes stillsetzbar sind.
  2. 2. Ausrückvor richtung für Nadelstabstrecken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzugzylinder als verschiebbare Hülse (c') ausgebildet und durch eine Kupplung (e') mit der Einzugzylinderwelle (b) verbunden ist.
DED41403D 1922-03-16 1922-03-16 Ausrueckvorrichtung fuer Nadelstabstrecken Expired DE378439C (de)

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