DE377950C - Vorrichtung zum Pruefen der Haerte von festen Koerpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Haerte von festen Koerpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts

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DE377950C
DE377950C DESCH55388D DESC055388D DE377950C DE 377950 C DE377950 C DE 377950C DE SCH55388 D DESCH55388 D DE SCH55388D DE SC055388 D DESC055388 D DE SC055388D DE 377950 C DE377950 C DE 377950C
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Schuchardt & Schuette
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/52Investigating hardness or rebound hardness by measuring extent of rebound of a striking body

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Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts. Bei der Vorrichtung zum Prüfen der H- rte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts gemäß Patent 376504 ist zum Zurückwerfen des Fallgewichts (Fallhammers) in seine Ausgangsstellung eine Einrichtung vorgesehen, die durch Aufw,*° rtsziehen eines Handgriffs ausgelöst wird. r fiese Auslösungsart hat den Nachteil, daß die Vorrichtung beim Gebrauch festgehalten werden muß. Weiter hat es sich als ein Nachteil erwiesen, daß die unter den Hammer greifende Cabel des Auswerfers dauernd in der Fallbahn des Hammers liegt. Uni den Hammer aus seiner Führungsbahn herausnehmen zu können, war es deshalb notwendig, den Aufwerfer so zu lagern, daß er nach unten aus seiner Führung herausgezogen werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Anordnung, bei welcher der Aufwerfer außer seiner Aufwärts- und Abwärtsbewegung noch eine: Querbewegung ausführen kann, durch die er erst in dem Augenblick, wo er zum Aufwerfen des Hammers ausgelöst wird, in die Hammerbahn hinein und unter den Hammer geführt wird, während er bei seiner Abwärtsbewegung nicht in die Hammerbahn eingreift. Infolgedessen kann der Aufwerfer, während die Vorrichtung in Tätigkeit ist, in seiner liüclisten Stellung stehenbleiben, ohne den freien Fall des Hammers zii behindern, und es kann somit das Spannen der den Aufwerfer und den Hammer zurückschnellenden Feder durch einfache. Abwärtsdrücken erfolgen.
  • Auch die Auslösung des Aufwerfers wird vereinfacht, da die besondere=, bei der Einrichtung nach Patent ;7hjo4 vorgesehene in Wegfall kommt.
  • Da der Aufwerfer in der Ruhestellung nicht in die Bewe gungsbalin des Hammers eingreift, kann letzterer ohne weiteres aus seiner Führungsbahn herausgenommen «erden, nachdem ein einfacher Anschlag, der ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Haniiner: verhindert, zurückgezogen ist, ohne daß die Aufwerfvorrichtung durch eitle Sondereinrichtung verwickelter gemacht werden müßte.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung ist derart getroffen, daß der Aufwerfer aus seiner Ruhelage durch eine auf ihn wirkende Druckstange abwärts bewegt wird, wobei gleichzeitig die Aufwerffeder gespannt wird. Wenn der Aufwerfer seine tiefste Stellung erreicht, wird er unter der Einwirkung eines geeigneten Anschlags derart quer zti seiner Bewegungsrichtung zur Seite bewegt, daß die hruckst@inge, mit der er beweglich verbunden ist, nicht mehr auf ihn einwirkt, so daß er, sobald er von der Druckstange freigegeben wird, unter der Einwirkung der Aufwerffeder nach oben zurückgeschnellt werden kann. Bei der erwdintrn Querbewegung tritt der =lufwerftr in die Fallbahn des Hammers und unter letzteren und nimmt ihn daher bei der Aufwärisbewegting mit. In der höchsten Stellung de; Aufwerfers ist durch einen anderen geeigneten Aufschlag dafür Sorge getragen, daß, nachdem die I)ruck;tange in ihre höchste Stellung zurückgegangen ist, der Aufwerfer sich wieder in der Querrichtung zurückbewegt, so claß die Druckstange von neuem mit ihm in Eingriff kommt.
  • In der °leichnung ist eine der neuen Vorrichtung beispielsweise dargestellt. Abb. i ist- ein senkrechter Längsschnitt, der die Ruhestellung zeigt, in der der Hammer durch eine Fangvorrichtung festgehalten wird.
  • Abb. a ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Vorrichtung im Augenblick des Auslösens der Aufwerfvorrichtung. Die höchste Stellung des Aufwerfers vor seiner Rückkehr in die Ruhestellung ist gestrichelt dargestellt.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt nach .-1-Y in Abb. i. Abb. 4 ist ein ()verschnitt nach C-D in Abb. 2. Die den Teilen der Vorrichtung nach Patent ,37()7().I entsprechenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie dort bezeichnet. Im Körper d der Vorrichtung liegt vorn die prismatische, zweckmäßig im wesentlichen dreiseitige Führungsbahn für den Failhamnie r a. die vorn durch einen Glasstreifen ii abgedeckt ist. Der Glasstreifen ii liegt in einer Nut des K<')rpers e1 und wird oben und unten durch die Deckplatten io und rh' festgehalten. Auf dem oberen Ende des Körpers (1 sitzt ein Kopf ;i, in dein oberhalb der Führungsbahn io zwei Fanghaken 1b um einen Stift 1d schwingbar gelagert sind. Die Fanghaken haben am oberen Ende Ansäitze h' und 1i'. Gegen die Ansätze 15' wird durch die Feder i.I eine Hülse _;2 gedrückt, die unten eine Hohlkegelfläche hat. Die An-L' s ätze b' werden dadurch nach innen gegeneinander bewegt und. die unteren Enden der Fanghaken, die in einen Hohlraum des Fallhammers eingreifen, auseinandergespreizt (Abb. i). i)ie# erwähnte Hülse ;1a wird von einer Druckhülse ,;,; umschlossen, die im Kopf ;i verschiebbar sitzt. hie wird durch die Wirkung der Feder 14 aufwirts gedrückt, bis ihr Ansatz gegen einen entsprechenden Absatz der Bohrung anliegt. Dir Druckhülse ,,j hat unten ebenfalls eine Hohlkegelfiäche, gegen die sich die Fanghaken 1) finit ihren seitlichen Ansätzen 1)" anlegen. Drückt man die Hülse "", gegen die Wirkung der Feder 14 abwärts, so bewegt ihre Hohlkegeltläche die Fanghalsen entgegengesetzt wie die Hül;e , 2, und die unteren Enden der Fanghaken bewegen sich zueinander, bis ihre hakenfiärnligen Enden außer Eingriff mit dem Fallhalniner kommen, so daß letzti_-rer losg_classen wird und Herabfällt lAbb. 2l.
  • lin Kopf ,;i führt sich auch das obere Ende der den Aufwerfer betätigenden Stange i . Ihr unteres, schwächeres Ende liegt in der mit 17 ein hinteren Teil des Körpers d. Durch die; Feder 2-1. wird sie nach oben bewegt,- bis sie mit einem Bund ,31 gegen die untere Fläche: des Kopfes ,;i <in;töl;et.
  • Das untere Ende der Druckstange c, das in Ansätzen iN' und i"-#" der rückwärtigen Deckplatte i@ der Vorrichtung geführt ist, stützt sich auf einen Ansatz ; am unteren Ende des Aufwerfen: h, während an dessen oberem Endsein ringförmiger Ansatz i vorgesehen ist, der die Stange c lose umfaßt. Zwischen diesem ringfürinigen Ansatz i und dem Ansatz i,#" der rückwärtigen Deckplatte liegt die Aufwerffeder e. Diese drückt den Aufwerfer nach oben, so daß er mit einer Schrägfläche 35 gegen die obere Kante 22' des Schlitzes 22 stößt, durch den der Aufwerfer in die Hammerbahn eintreten "kann. Hierdurch wird der Ansatz g des Aufwerfers unter der Stange c festgehalten. Der Ansatz g des Aufwerfers ist ebenfalls mit einer Schrägfläche 36 versehen, und eine weitere Schrägfläche 37 befindet sich an einem Vorsprung am unteren Ende der rückwärtigen Deckplatte 18.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Wenn man die Stange c abwärts drückt, so wirkt sie auf den Ansatz g des Aufwerfers und nimmt diesen nach unten mit, wobei die Feder e zwischen dem Ansatz i und dem Ansatz IS" gespannt wird. Sobald die Schrägfläche 36 des Ansatzes g auf die Schrägfläche 37 auftrifft, gleiten diese beiden Flächen aufeinander, und das untere Ende des Aüfwerfers wird quer zu seiner Bewegungsrichtung zur Seite und durch den Schlitz 22 in die Fallbahn des Hammers hineingedrückt, bis der Fortsatz 23 des Rufwerfers unter den Hammer greift und der Ansatz g von dem unteren Ende der Stange c: abgleitet und dadurch frei wird (Abb.2). Der Rufwerfer wird nun durch die sich entspannende Feder e nach oben geschleudert, wobei er an der Stange -c entlang gleitet. Hierdurch wird während der ganzen Aufwärtsbewegung der Mitnehmer 23 des Rufwerfers zwangläufig in der Bahn des Hammers a geführt und nimmt diesen nach oben mit. Da die hintere Fläche des Ansatzes g an der Stange c anliegt, bleibt das untere Ende des Rufwerfers zunächst noch in der Stellung, in- der der Mitnehmer 23 in die Fallbahn des Hammers eingreift. Läßt man nun die Stange c los, so wird sie durch die Feder 2.1 wieder nach oben bewegt, bis der Bund 3.1 an dem Kopf 31 anliegt.- Hierdurch wird der Ansatz g des Rufwerfers von dem unteren Ende der Stange c freigegeben, so daß ihn die Feder e noch weiter aufwärts drücken kann. Hierbei gleitet die Schrägfläche 35 an der Kante 22', wodurch der Rufwerfer wieder in die Ruhestellung zurückgeführt wird, in der der Ansatz g unter das untere Ende der Stange c greift. Der Rufwerfer liegt nunmehr wieder außerhalb der Fallbahn des Hammers er, und die Vorrichtung ist zu neuem Gebrauch bereit.
  • Wie ersichtlich, kann bei dieser Anordnung der Hammer leicht aus der Führungsbahn herausgenommen werden, nachdem ein Anschlagstift 39 entfernt worden ist, der das unbeabsichtigte Herausfallen verhütet. Dieser Anschlagstift kann auch beweglich, z. B. federnd, angeordnet sein, um das Herausnehmen des Hammers zu erleichtern.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜ cHL: z. Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts gemäß Patent 37650.1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Fallgewicht (cc) in seine Ausgangstellung zurückbringende Aufwerfer (h) quer zu seiner Hauptbewegungsrichtung beweglich angeordnet ist, derart, daß er nur bei seiner Aufwärtsbewegung in die Bewegungsbahn des Fallgewichts (a) gebracht wird, während er in seiner Ruhestellung und bei seiner Abwärtsbewegung außerhalb dieser Bahn bleibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwerfer (h) mit der zu seiner Auslösung dienenden Stange (c), die sich auf einen Ansatz (g) seines unteren Endes stützt, in der Quer- und Längsrichtung beweglich, z. B. mittels eines die Stange (c) lose umfassenden ringförmigen Ansatzes (i), verbunden ist, so daß beim Abwärtsbewegen der Stange (c) die zwischen dem Ansatz (i) und einem Vorsprung (Z8") der Deckplatte (r8) angeordnete Aufwerffeder (e) gespannt wird, während bei Erreichung der tiefsten Stellung des Rufwerfers (h) dessen unteres Ende unter der Einwirkung eines geeigneten Anschlages zur Seite gedrückt wird, bis sein Ansatz (g) von der Stange (c) abgleitet, worauf der Rufwerfer (h) durch die Aufwerffeder (e) nach oben bewegt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch Z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (g) des Rufwerfers (h) mit einer Schrägfläche (36) versehen ist, die in der tiefsten Stellung des Rufwerfers (h) auf eine Schrägfläche (37) der Deckplatte (i8) auftrifft und dadurch die Seitwärtsbewegung des Rufwerfers (h) bewirkt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch r bis 3, gekennzeichnet durch einen Anschlag, der den Rufwerfer (h) in seiner höchsten Stellung mit seinem Ansatz (;) wieder unter die Stange (c) führt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufwerfer (7a) mit einer Schrägfläche (35) versehen ist, die beim Auftreffen auf die obere Kante (22') seines Führungsschlitzes (22) an .dieser Kante gleitet und dadurch den Rufwerfer (h) mit seinem Ansatz (g) unter die Stange (c) führt.
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