DE430204C - Schuetzenschlagvorrichtung fuer Wechselstuehle mit verschiebbar gelagertem Schlagstockdrehzapfen - Google Patents

Schuetzenschlagvorrichtung fuer Wechselstuehle mit verschiebbar gelagertem Schlagstockdrehzapfen

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DE430204C
DE430204C DEG62552D DEG0062552D DE430204C DE 430204 C DE430204 C DE 430204C DE G62552 D DEG62552 D DE G62552D DE G0062552 D DEG0062552 D DE G0062552D DE 430204 C DE430204 C DE 430204C
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DE
Germany
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spring
racket
shooter
pivot
bolt
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Expired
Application number
DEG62552D
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English (en)
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Grossenhainer Webstuhl & Masch
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Grossenhainer Webstuhl & Masch
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle mit verschiebbar gelagertem Schlagstockdrehzapfen. Die Erfindung betrifft eine Lagerung des Schlägers für mechanische Webstühle.
  • Der Holzschläger r (Abb. d.), auf welchen der Treiber 2 aufgesteckt wird, ist bekanntlich ein Hebel, der um den Bolzen 3 schwingbar gelagert ist. Der Schläger wird bekanntlich durch einen Schlaghebel d. auf dem Bolzen 5 zur Ausschwingung gebracht, und zwar entgegen der Wirkung einer (nicht mitgezeichneten) Feder, welche bestrebt ist, den Schläger in der in Abb. .4 gezeichneten Lage festzuhalten. Zu diesem Zwecke greift der Schlaghebel ,4 an den Schläger mittels eines Riemens 6 an. Die Ausschwingung des Schlaghebels wird durch die bekannte Schlagfalle bewirkt, deren Nase den Schlaghebel. mitnimmt und ihn später wieder freigibt. Dabei gelangen die geschilderten Teile in die in Abb. q. durch gestrichelte Linien dargestellte Stellung.
  • Voraussetzung für die Möglichkeit der Schlägerausschwingung ist, daß sich der Schützenkasten 7 in der richtigen Höhenlage befindet, d. h. in einer solchen Lage, bei welcher der Treiber eine Schützenkastenzelle in der Stellung vorfindet, daß er frei in die Zelle eintreten kann. Sobald das nicht der Fall ist (Abb. 5), stößt der Treiber 2 auf ein Hindernis und wird vor dem Schützenkasten an der betreffenden Stirnseite festgehalten. Da die Schlagfalle den Hebel .i aber unbeirrt in. die strichpunktierte Lage zu überführen sucht, so muß ein Bruch des Holzschlägers eintreten.
  • Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man verschiedene Vorschläge gemacht, von denen hier insbesondere zwei in Frage kommen. Man hat einmal den Drehbolzen 3 des Schlägers in der aus Abb.5 ersichtlichen `'eise in einem Schlitz 8 untergebracht, in welchem er eine Verschiebung erfahren kann. Eine Feder 9 greift nun mittels einer über eine Rolle io geführten Gelenkkette i i am .Drehbolzen 3 an und hält den Bolzen so fest, claß er am linken Schlitzende anliegt, also hier sein Drehlager findet. Die Feder 9 ist dabei so stark gehalten, daß sie bei der ordnungsmäßigen Ausschwingung des Schlägers i durch den Schlaghebel d. den Bolzen 3 unbedingt in der ihm gegebenen Lage sicher festhält. Tritt aber das Hindernis ein, daß der Treiber nicht in den Schützenkasten eindringen kann, dann wird bei der Ausschwingung des Schlaghebels 4 der Anlagepunkt des Treibers an der Stirnseite des Schützenkastens zum Hebeldrehpunkt, und der Schläger wird in die durch gestrichelte Linien in Abb. 5 angedeutete Stellung gezogen, bei welcher der Drehbolzen 3 des Schlägers in den Schlitz 8 bis an dessen rechte Begrenzung gleitet. Auf diese Weise wird tatsächlich vermieden, daß ein Bruch des Holzschlägers eintritt bzw. sonstige Teile des Webstuhles zerstört «-erden.
  • Diese Anordnung, bei welcher die Feder 9 sehr stark ausgeführt «-erden muß, weist nun aber den großen Übelstand auf, daß, sobald die Nase der Schlagfalle den Schlaghebel freigibt, die Feder-9 den Schläger plötzlich in seine Anfangsstellung zurückführt, bei welcher der Drehbolzen 3 sich an das linke Ende des Schlitzes 8 anlegt. Der Bolzen wird mit einem äußerst heftigen Stoß in seine alte Lage zurückbefördert, derart, daß erfahrungsgemäß schon nach kurzer Zeit Zerstörungen der in Frage kommenden Teile auch dann eintreten, wenn man Federpolster o. dgl. zwischenschaltet.
  • Die andere hier in Betracht kommende Lagerung des Drehbolzens 3 ist in Abb. 6 schematisch dargestellt. Hier wird der Bolzen 3 in der Rast einer Zange festgehalten, gegen deren festen Unterschenkel 12 der Oberschenkel 13 durch eine um den Bolzen 14 gewundene Feder 15 gedrückt wird. Die Feder 15 ist derart stark gehalten, daß sie den Bolzen 3 im Zangenmaule bei der gewöhnlichen Ausschwingung des Schlägers i sicher festhält. Tritt dann der Fall ein, daß der Treiber gegen die Stirnwand des Schützenkastens stößt und nicht in die Schützenkastenzelle eindringen kann, dann überwindet der Schlaghebel d. den Druck der Feder 15 und zieht den Bolzen 3 unter Anheben des Zangenschenkels 13 aus seiner Rast und überführt ihn in Pfeilrichtung in der schlitzartig gehaltenen Zange nach rechts, bis er am rechten Schlitzende anliegt.
  • Diese ebenfalls bekannte Lagerung des Schlägerhebels sichert zwar auch den Schläger eintretendenfalls gegen Bruch, jedoch hat sie den Nachteil, daß der Bolzen 3 nach Herausziehen aus seiner Rast durch den Schlaghebeld. mit großer Gewalt in den Zangenschlitz nach rechts geführt wird und bei seinem stoßartigen Auftreffen auf die rechte Begrenzung des Schlitzes alsbald Zerstörungen herbeiführt, selbst -dann, wenn man federnde Puffer o. dgl. einschaltet. Außerdem muß bei dieser Anordnung der Schläger von Hand aus in seine Anfangsstellung zurückgeführt werden.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß in der aus Abb. ; ersichtlichen Weise die beiden bekannten Schlägerlagerungen miteinander vereinigt werden, wobei aber die das Zangenmaul schließenden Federn sowohl als auch die mittels der Kette an dem Drehzapfen 3 angreifende Feder schwächer als bisher gehalten werden können, derart, daß sie zusammen die Wirkung ergeben, bei welcher der Drehbolzen 3 hei normaler Arbeitsweise des Schlägers sicher in seiner Lagerrast festgehalten wird. Bei dieser Anordnung werden die Nachteile der beiden bekannten Schlägerlagerungen vermieden, deren Vorteile aber übernommen, wobei überdies das Zangenmaul nunmehr noch eine neue, nämlich eine Bremswirkung übernimmt.
  • Bei der gewöhnlichen Arbeitsweise des Schlägers wird der Drehbolzen 3 in der Lagerrast des Zangenmaules durch die Federn 15 und 9 festgehalten. Sobald das erwähnte Hindernis eintritt, «-elches die normale Ausschwingung des Schlaghebels nicht gestattet, wird der Drehbolzen 3 aus der Rast des Zangenmaules durch den Schlaghebel d. herausgezogen und in den Schlitz > »ach rechts befördert, wobei aber nunmehr die Feder 9 dar auf hinwirkt, daß der Bolzen 3 flicht mit einem heftigen Stoß, sondern sanft an das rechte Schlitzende anschlägt. Sobald dann der Schlaghebel d. von der Schlagfalle freigegeben wird, zieht die Feier 9 den Bolzen 3 in seine Anfangsstellung zurück. Dabei wirkt aber der Zangenschenkel 13 als Bremse, indem die Federn 15, welche schwächer gehalten sind als die Feder 9, verhindern, daß der Drehbolzen ,; mit einem schlagartigen Stoß in seine Rastlage zurückkehrt, vielmehr bewirkt, daß der Bolzen 3 sanft in sein altes Lager gleitet.
  • Es ruht der Drehbolzen 3 des Schlägers i tatsächlich in der Rast der Federklemme, derart, daß eine Verschiebung auch nur um den Bruchteil eines Millimeters bei der Ausführung des gewöhnlichen Schützenschlages nicht in Frage kommen kann. Trotzdem ist der Drehbolzen nicht starr gefangen gehalten, sondern elastisch gelagert, wodurch sich auch ein elastischer Schützenschlag ergibt, also das Durcheinanderwerfen des Schußinaterials in den Schützen vermieden wird. Sobald aber <las Hindernis eintritt und der Schlagriemen den an seinem oberen Ende festgehaltenen Schläger ruckweise zieht, dann gleitet derDrehbolzen leicht aus seiner Rast, wobei aber die Feder 9 verhütet, daß der Bolzen am Ende seines Führungsschlitzes stoßweise auftrifft. Die Feder bremst den Bolzen sanft ab. Umgekehrt aber kann .die Feder 9 den Bolzen 3 nicht stoßweise in seine Rast zurückholen, da die Federklemme mir ein allmähliches Eingleiten des durch Wirkung der Feder 15 reibend abgebremsten Bolzens 3 in der Rast gestattet.
  • In den Abb. 1, 2 und 3 der Zeichnung ist die neue Lagerung, welche in AM. 7 nur schematisch angedeutet ist, in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. i in einer Seitenansicht, in Abb. 2 in einer Ansicht von oben und in Abb. 3 in einem senkrechten Längsschnitt mit teilweiser Seitenansicht.
  • Der bewegliche Zangenschenkel 13 wird durch zwei Federn 15 angedrückt, welche auf zwei parallelen Bolzen 1d.' und 1.4" angeordnet sind. Zwischen diesen beiden Bolzen hindurch ist das Ende der Kette i i geführt, welches aber nicht unmittelbar am Bolzen 3 angreift, sondern oberhalb des Bolzens bei 16. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Feder g zugleich auch noch die Aufgabe der bekannten Feder übernimmt, welche den Schläger i bei seiner normalen Arbeit nach Ausführung des Schlages wieder in seine Anfangsstellung zurückführt.
  • Es ist klar, daß man bei einer derartigen Ausführung die Federn 15 und 9 jeweils schwächer als bisher halten und mit Leichtigkeit so abstimmen kann, daß sie ihren Zwecken genügen, indem die Feder g sogar die Rückschwingung des Schlägerhebels übernehmen kann, was bisher bei der erforderlichen Stärke dieser Feder ausgeschlossen war. Schwächere Federn lassen auch eine feinere Regulierung zu, so daß die ganze Schlägerlagerung dadurch besser abgestimmt werden kann als bisher.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Schützenschlagvorrichtung für Wechselstühle mit verschiebbar gelagertem Schlagstockdrehzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (3) des Schlägers (i) in an sich bekannter Weise in der als Lager dienenden Rast eines federnd geschlossen gehaltenen Zangen-.inaules (12, 13) gelagert ist und gleichzeitig an dem Schlägerdrehbolzen in ebenfalls bekannter Weise mittels einer Zugkette (i i) eine Feder (9) angreift, welche den Bolzen in seinem Lager mit Unterstützung der Federn (15) des Zangenmaules festhält.
DEG62552D Schuetzenschlagvorrichtung fuer Wechselstuehle mit verschiebbar gelagertem Schlagstockdrehzapfen Expired DE430204C (de)

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